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Flashcards in A Deck (7)
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1

Mit welchem Schwierigkeiten konfrontiert uns der Forschungsgegenstand "Mensch"?

- erkenntnisobjekt und erkennendes Mittel sind nicht voneinander trennbar
- erkennendes Subjekt ist nicht selbst transparent
- erkenntnisse sind geschichtlich, veraenderlich, instabil und an einer Perspektive gebunden
- der Erkenntnisgegenstand "Mensch" und seiner Bindungsgefuege sind komplex (multifaktoriell bedingt)

2

Welchen wissenschaftlichen Bereichen laesst sich der Mensch als Forschungsgegenstand zuordnen?

Natur-
Geistes-
Kulturs-
Sozialwissenschaften

3

Nennen Sie Unterschiede zwischen alltaeglicher und wissenschaftlicher Erfahrungsbildung.

Alltaeglicher:
Alltagsbewaeltigung
Selbstbehauptung
Handlungsfaehigkeit
Sozialtauglichkeit
Pragmatisches Problemloesen
--> Komplexitaetsreduktion

Wissenschaftlicher:
- Phaenomene erklaeren
- "bewaehrte" Denkmuster hinterfragen
- sich dem unbekanntem, ungeloestem und unkontrollierbarem zu stellen
- empirische Erkenntnisse schaffen
---> entfaltet Komplexitaet

4

Nennen Sie Kritierien von Wissenschaftlichkeit.

Transparenz
Ueberpruefbarkeit
Intersubjektivitaet/Unabhaengigkeit vom Forscher
Replizierbarkeit
Kritisierbarkeit

5

Geben Sie in Stichwoerten eine Definition von Wissenschaft.

Versuch menschliche Erfahrung zu systematisieren und methodisch vor Irrtum zu sichern
Will erkennen und verstehen:
- wie sich bestimmte Dinge in der Welt verhalten
- wie bestimmte Phaenomene zu erklaeren sind
- wie bestimmte natuerliche Prozesse ablaufen

6

Nenne die Schritte im Wissenschaftsprozess.

1. Phaenomene erkennen und Fragestellungen entwickeln
2. Phaenomene definieren, beschreiben und erfassen
3. Zusammenhaenge und Struktur ergruenden
4. Verstehen und Erklaeren --> Theorie bilden
5. Vorhersagen und erzeugen
6. Praktisch und technologisch umsetzen
7. Gesellschaftliche Legitimation

7

Erlaeutern Sie den Unterschied zwischen quantitativen und qualitativen Daten.

Entscheidender Unterschied die Messoperation.

Quantitativ:
- durch Messoperation erfasst
- numerischer Erfassung von Elementen ud ihre Beziehungen
- Komplexitaetsreduktion

Qualitativ:
- ohne methodische Veraenderung erfasst
- komplexe Daten, Beschreibungen und Sinneszusammenhaenge
- Umwandlung in quantitative Daten moeglich

z.B. Tagebuch