Chemische Reaktion Und Energetik Flashcards Preview

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Flashcards in Chemische Reaktion Und Energetik Deck (16):
1

Osmose

- Membran nur für Lösungsmittel, nicht aber für gelöste Stoffe durchlässig
- Konzentrationsausgleich durch Verschiebung von Flüssigkeit
-Erzeugung eines hydrostatischen Druckes: Osmotischer Druck
-abhängig von ANZAHL der Teilchen, nicht deren chemischer Natur

2

Osmolatrität

Anzahl aller osmotisch wirksamen Teilchen (in mol) pro Liter Lösung

3

Thermodynamik

Beschreibt Energieänderungen während chem. Reaktionen

Macht keine unmittelbare Aussage über die Geschwindigkeit einer chemischen Reaktion.

4

System

Abgetrennter Reaktionsraum, in dem eine chemische Reaktion stattfindet

5

Offenes System

- Stoffaustausch m.d. Umgebung
- Energieaustausch m.d. Umgebung

6

geschlossenes System

-KEIN Stoffaustausch m.d. Umgebung
-Energieaustausch m.d. Umgebung

7

Abgeschlossenes System

-KEIN Stoffaustausch m.d. Umgebung
-KEIN Energieaustausch m.d. Umgebung

8

1. Hauptsatz der Thermodynamik
(Energieerhaltungssatz)

Die innere Energie U eines Systems kann sich nur dann ändern, wenn Wärme Q vom System aufgenommen oder abgegeben wird, am System Arbeit W geleistet wird oder das System Arbeit an der Umgebung leistet.

∆U › 0 Energie wird aufgenommen
∆U ‹ 0 Energie wird abgeben

9

Reaktionsenthalpie

=Wärmemenge, die bei konstantem Druck bei einer chem. Reaktion aufgenommen oder frei wird.

Einheit: [kJ/mol]

›0: Wärme wird aufgenommen -> endotherme Reaktion (Vorzeichen positiv)
‹0: Wärme wird frei -> exotherme Reaktion (Vorzeichen negativ)

10

Satz von Hess

Die Enthalpie hängt von Anfangs- und Endzustand eines Systems, aber nicht vom Weg ab, auf dem dieser erreicht wurde. Die Enthalpie ist eine Zustandsfunktion.

11

Standardreaktionsenthalpie (Berechnung)

Differenz aus der Bildungsenthalpie der beteiligten Produkte und Edukte

12

Entropie S


=Maß für Ordnungsgrad

[J/mol]

Ein System strebt immer den Zustand der größten Unordnung an!

∆S‹0 Ordnung nimmt zu, Unordnung nimmt ab
∆S›0 Ordnung nimmt ab, Unordnung nimmt zu

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2. Hauptsatz der Thermodynamik

Es können in einem abgeschlossenen System nur solche Prozesse freiwillig ablaufen, bei denen die Entropie entweder konstant bleibt (∆S=0;reversible Prozesse) oder bei denen die Entropie zunimmt (∆S>0;irreversible Prozesse)

0≤∆S

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Freie Enthalpie Energie G (Gibbs-Energie)

-Systeme streben Zustand möglichst geringer Energie an (Abnahme der Enthalpie, ∆H<0)
-Systeme nehmen Zustand größter Unordnung ein (Zunahme der Entropie,∆S>0)
-Enthalpie∆H und Entropie∆S bestimmen einen Prozess der freiwillig abläuft -> über Gibbs-Energie G verknüpft

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Gibbs-Helmholtz-Gleichung

∆G=∆H-T·∆S

∆G>0 Reaktion ist nicht freiwillig (endergonischer Prozess)
∆G<0 Reaktion ist freiwillig (exergonischer Prozess)

16

Prinzip von Le Chantelier
(Prinzip des kleinsten Zwanges)

Wird ein im chemischen Gleichgewicht befindliches System durch eine Änderung von Temperatur, Druck oder Konzentration einzelner Reaktionsteilnehmer gestört, so verschiebt sich das Gleichgewicht derart, dass dieser Störung entgegen gewirkt wird.