ERP & PPS Strategien Flashcards Preview

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Flashcards in ERP & PPS Strategien Deck (15):
1

Skizzieren Sie den Teufelskreis der klassischen Produktionssteuerung, der mit "Schlechter Termineinhaltung (-treue)" beginnt.

Schlechte Termintreue-> Die Plandurchlaufzeiten werden erhöht -> Aufträge werden früher freigegeben ->Die Belastungen vor den Arbeitsplätzen wachsen -> Die Warteschlangen vor den Arbeitsplätzen werden länger -> Die Durchlaufzeiten werden länger und streuen stärker

2

Warum arbeitet man mit Losgrößen? (3)

Reduzieren von Rüst-, Verwaltungs- und Transportaufwand

3

Was verstehen Sie unter BOA (Belastungsorientierter Arbeitssteuerung)? (2)

Die BOA kontrolliert den Auftragsbestand an einzelnen Maschinen/Arbeitsstationen, Es sollen nur so viele Aufträge freigegeben werden, dass das System/die Arbeitsstation nicht überlastet wird. Dadurch sollen Werkstattbestände sinken und die Übersichtlichkeit gesteigert werden. Ergo Durchlaufzeiten sinken ggf.

4

Wozu dienen Prioritätsregeln in der Werkstattsteuerung?

- Damit Termine eingehalten werden
- Festlegung einer Auftragsbearbeitungsreihenfolge z.B.: nach Terminen, nach Auftragsgröße usw.

5

Welche Prioritätsregeln zur Reihenfolgebildung von Werkstattaufträgen kennen Sie? (mind.3)(Kürzel und Bedeutung)

- FCFS Reihenfolge der Ankünfte (auch Fifo)
- KOZ kürzeste Bearbeitungszeit
- ZUF Zufallszahl je Arbeitsvorgang
- RAND Zufallszahl je Auftrag
- ROPZ kürzeste Restbearbeitungszeit
- TERM Endtermin

6

Wann bieten sich Fortschrittszahlen zur (über-) betrieblichen Steuerung an?

Bei Großserienfertigung oder hinreichend großer Auslastung

7

Welche Vorteile hat ein Abrufsystem per Fortschrittszahlen? (2)

- Aufwandsarme Kommunikation
- Integrierte Rückstandsüberwachung

8

Für welches Lieferabrufverfahren ist der Einsatz von Fortschrittszahlen eine Voraussetzung?

Just in Time Produktionen

9

Worauf konzentriert sich das OPT-System (Optimized Production Technology)? Warum?

Optimierung des Produktionsprozesses. Um Engpässe zu vermeiden/reduzieren

10

Worin liegen die Vorteile einer Fertigungssteuerung per Kanban?

- Reduzierung des Steuerungsaufwands in den Zentralbereichen
- Reduzierung der Durchlaufzeiten
- Sicherstellung der Materialverfügbarkeit und Termintreue
- Reduzierung der Bestände (halbfertige Erzeugnisse)

11

Welche Voraussetzungen müssen für die Anwendung des Kanban-Prinzips erfüllt sein? (3)

- Regelmäßiger Verbrauch
- Keine Produktionsengpässe
- Kurze und sichere Wiederauffüllzeiten
- Hohe Verfügbarkeit der Betriebsmittel
- Einhaltung der Disziplin bei Anwendung

12

In einer Fertigungsabfolge hat eine Maschine mit langen Rüstzeiten mehrere Artikel im Wechselherzustellen. Warum ist hier eine Kanban-Steuerung ggf. ungünstig (oder nicht sinnvoll)?

Einsatzvoraussetzung der Kanban-Steuerung ist ein geringes Variantenspektrum, ansonsten müssen zu hohe Pufferbestände aufgebaut werden

13

In welchen Fabriktypen ist Kanban nicht sinnvoll? Massenfertigung, Serienfertigung, Einzel- und Kleinserienfertigung)

Einzelfertigung und Kleinserienfertigung

14

Ist zunehmende Kundenorientierung/ Variantenvielfalt vorteilhaft für eine Fertigungssteuerung mit Kanban? Warum?

Nein, da eine Voraussetzung für Kanban relativ standardisierte Produkte mit geringer Variantenanzahl sind, ansonsten müssen zu hohe Pufferbestände gebildet werden

15

Zeichnen sie Bestand und Durchlaufzeit im folgenden Fortschritts-zahlendiagramm ein

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