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Flashcards in Immunbiologie Deck (41):
1

Definition Immunbiologie

Lehre von den biologischen und biochemischen Grundlagen der körperlichen Abwehr und von Krankheitserregern (wie Bakterien, Viren, Prionen, Pilze, Würmer,Einzeler...)

2

Verlauf einer Infektionskrankheit

1. Infektion (Erreger dringt in den Körper ein, z.B. Tröpfcheninfektion)
2. Inkubation (stunden tage od. wochen, Erreger vermehrt sich in blut od. Körperzellen)
3. Ausbruch der Krankheit (Symptome, der Körper reagiert oft mit Fieber, er mobilisiert seine Abwehr)
4. Krankheit (Abwehrkampf des Körpers)
5. Genesung, Verschleppung, Tod (Abwehr vernichtet alle Erreger, einige Erreger überleben, Abwehrsystem unterliegt)

3

Abwehrmechanismen des Körpers

1. unspezifische Immunabwehr (Tränenflüssigkeit, Ohrenschmalz husten...)
- ist angeboren
- richtet sich gegen alle körperfremden Stoffe in der gleichen Art u. Weise
A. Allgemeine Abwehr (mechanische od. chemische Abwehr)
B. selektive Abwehr (chemische Erkennung körperfremder Stoffe, auffressen od. vergiften)

4

Allel

unterschiedliche Zustandsformen eines Gens auf homologen Chromosomen

5

dominant

merkmalsbestimmend; Merkmalsausprägendes Gen ist dem rezessiven gegenüber überlegen

6

intermediär

Ausprägung des Merkmals als Mischform der Allele z.B. Blütenfarbe Allel 1 weiß + Allel 2 rot; intermediäre Ausprägung rosa

7

Genotyp

Gesamtheit aller Erbfaktoren eines Individuums

8

Phänotyp

Erscheinungsbild, Gesamtheit aller Merkmale eines Individuums

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homozygot

reinerbig, die entsprechenden Allele stimmen überein

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heterozygot

mischerbig, die entsprechenden Allele sind verschieden

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autosomal

das merkmalsausprägende Gen liegt auf einem Autosom (= alle anderen Chromosome außer Geschlechtschromosome)

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gonosomal

das merkmalsausprägende Gen liegt auf einem Gonosom (= Geschlechtschromosom)

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Konduktor

Überträger des Merkmals, ohne selbst krank zu sein

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hemizygot

es kommt nur ein Allel eines Gens im sonst zweifach vorhandenen (diploiden) Chromosomensatz. Bei Männern sind das alle auf den X- und Y-Chromosom vorhandenen Gene

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Autosomale Erbgänge Regeln

- autosomal-dominanter Erbgang ()
- autosomal-rezessiver Erbgang ()

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Gonosomale Erbgänge Regeln

- X-chromosomal-dominanter Erbgang
- X-chromosomal-rezessiver Erbgang

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Ziel der Meiose

aus einem diploiden einen haploiden Chromosomensatz zu schaffen.

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Meiose 1. Reifeteilung (Reduktionsphase):

-Prophase-1 (Chromosomen spiralisieren sich auf und werden dadurch sichtbar, die Kernmembran wird abgebaut)
-Metaphase-1 (Chromosomen lagern sich als Tetraden(= 2Chromosomen als Paar) an der Metaphasenplatte an. Spindelapparat wird aufgebaut)
- Anaphase-1 (Chromosomen werden als Ganzes zu den Zellpolen gezogen)
-Telophase-1 (Chromosomen entspiralisieren sich kurz und eine neue Membran(Zellwand) wird aufgebaut)

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Meiose 2. Reifeteilung (Äquationsteilung)

-Prophase-2 & Metaphase-2 (neuer Spindelapparat bildet sich. Chromosomen spiralisieren sich wieder auf und lagern sich an Metaphaseplatte an)
-Anaphase-2 (die einzelnen Chromatiden werden zu den Zellpolen gezogen)
-Telophase-2 (in jeder Zelle liegt nun ein einfacher Chromosomensatz mit einem Chromatid. Dieses entspiralisiert sich und eine neue Zellwand wird eingebaut. Keimzellen (Eizellen oder Spermazellen) sind entstanden.

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interchromosomale Rekombination

Interchromosomale Rekombination: In der Metaphase innerhalb der Meiose "versammeln" sich alle Chromosomen in der Äquatorialebene (siehe Bild rechts). In der folgenden Anaphase kommt es nun zu einer zufälligen Verteilung der homologen Chromosomen, die von den Zugfasern des Spindelapparates an den Rand der Zelle gezogen werden. Auf diese Weise werden die Chromosomenpaare neu kombiniert. So können sie nun aus väterlichen und mütterlichen Chromosomen bestehen.

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intrachromosomale Rekombination

Intrachromosomale Rekombination: Betrifft die Rekombination zwischen den homologen Chromosomen innerhalb der Meiose. Bei der Prophase legen sich die Chromatiden übereinander (crossing over = übereinander legen). Es kann dabei zu einem Bruch von Teilabschnitten kommen, die anschließend mit Teilen des anderen Chromatids wieder geschlossen werden, sodass es letztendlich zu einem partiellen Austausch der Chromosomen von väterlichen und mütterlichen Chromosomen kommt.

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Unterschied Mitose und Meiose

screenshot

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Phasen der Immunisierung

-Erkennung
-Differenzierung der B- & T-Zellen
-Wirkungsphase der Killerzellen
-Abschaltung

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monoklonale Antikörper
Herstellung monoklonaler Antikörper= Konsolidierung

sind Antikörper, also immunologisch aktive Proteine, die von einer Zelllinie (Zellklon) produziert werden, die auf einen einzigen B-Lymphozyten zurückgehen, und die sich gegen ein einzelnes Epitop richten. Eine physiologisch (natürlich) vorkommende Immunantwort gegen ein in den Körper eingedrungenes Antigen ist d

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Unterschied zwischen Schwangerschaftstest und HIV test

?

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Epitope

Stellen an Antigen den der Antikörper erkennt nach schlüssel-schloss prinzip

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Perforine

werden durch T-Killerzellen in Bakterium geleitet welche dann platzt

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passive Immunisierung

Antikörper von Pferden werden gespritzt
keine Gedächtniszellen gebildet
kein Langzeitschutz
Körper bildet seinerseits Antikörper und Gedächtniszellen gegen fremde Proteine des tierischen Serums
Problem bei Wiederholung: bildet auch Antikörper gegen die Fremden

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aktive Immunisierung

abgeschwächte Erreger werden gespritzt
Anregung der humoralen/ zellulären Immunreaktion
Antikörperbildung
Gedächtniszellen können sich bilden
->Langzeitschutz

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Aids-Virus

es dringt in die T-Helferzellen ein, tötet sie ab und unterbricht damit an zentraler Stelle die für die Immunabwehr lebenswichtige Reaktionskette

31

Antigen

führt zur Bildung von Antikörpern

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polyklonale Antikörper

Das Serum eines immunisierten Tieres(=Antiserum) enthält polyklonale(d.h versch sorten von antikörpern) Antikörper gegen das zur Immunisierung verwendete Antigen

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monoklonale Antikörper

sind Antikörper die nur von einem Plasmazellklon gebildet werden und daher alle die gleichen Antigenbindungsstellen besitzen. Gegen ein bestimmtes Antigen lassen sich verschiedene monoklonale Antikörper herstellen, einer gegen jedes Epitop

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klonale Selektion

hkhb

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Autoimmunerkrankung

hier werden Antikörper auch gegen körpereigene Stoffe gebildet-> Autoimmunerkrankung
z.B. Diabetes; Insulin bildende zellen werden als körperfremd angesehen und von Immunzellen zerstört

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Allergie

Die Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber bestimmten Stoffen, die normalerweise harmlos sind und nicht krank machend sind

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Allergene

Stoffe, auf die ein Organismus mit einer allergischen Reaktion reagiert.

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Entwicklung einer Allergie

- Erstkontakt mit Antigen (zB durch Einatmen)
- bestimmte weiße Blutkörperchen wandeln sich in Plasmazellen um
- Plasmazellen bilden Antikörper gegen Antigen
- Antikörper setzen sich auf Oberfläche von Mastzellen
- beim Folgekontakt werden die Antigene an die Antikörper auf den Mastzellen gebunden
- Mastzellen scheiden jz schnell viel Histamin aus; Symptome treten dann auf wie bei Erkältung

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dominanter oder rezessiver Erbgang?

folgende Frage hilft:
Hat die betroffene Person zumindest einen betroffenen Elternteil? Wenn ja, wird die Krankheit vermutlich dominant vererbt, wenn nein, rezessiv.

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gonosomaler oder autosomaler Erbgang?

folgende Fragen helfen:
Betrifft die Krankheit beider Geschlechter gleichermaßen? Kann sie von jedem Elternteil auf Jungen und Mädchen übertragen werden? Werden diese Fragen mit ja beantwortet, handelt es sich wahrscheinlich um eine autosomale Vererbung

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Eigenschaften Krebszellen

-vermehren sich unkontrolliert und übermäßig da zellteilung nicht mehr reguliert wird. sie stimulieren sich selbst zur Teilung.
-stellen ihre Teilung nach Kontakt mit den Nachbarzellen nicht ein indem sie die Botenstoffe der Nachbarzellen ignorieren
bei Krebszellen gibt es weder Verankerungsabhängigkeit noch dichteabhängige Hemmung
-sie sind unspezialisiert, haben also keine Funktion
-können sich durch das Ausbilden neuer Blutgefäße selber mit Blut versorgen (induzieren Sprossung der nahe geliegenen Blutgefäße)
-können das Immunsystem überlisten indem sie das Selbstzerstörungsprogramm (Apoptose) normaler Zellen umgehen
-von tumor können sich einzelne zellen lösen und über die blutbahn in andere Gewebe gelangen und bilden dort Tochtergeschwülste also Metastasen