Kapitel 1: Grundlagen der Wirtschaftsinformatik Flashcards Preview

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Flashcards in Kapitel 1: Grundlagen der Wirtschaftsinformatik Deck (43):
1

Geganstand der Wirtschaftsinformatik?

Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung

2

Woraus besteht ein Informationssystem?

-Maschinelle/technische Komponenten (Hardware, Betriebssystem Anwendungssoftware, Datenbank)
- Einer Aufgabe die es erfüllen soll
- Einer organisatorischen Einbettung
- Nutzer/Mensch als Aufgabenträger

3

Was wird mit einem Kommunikationssystem berücksichtigt?

Die Kommunikation der Information, damit eine Koordination zwischen mehreren Aufgabenträgern gelingt (z.B. bei standortverteilten Teams)

4

Weitere Begrifflichkeiten und Zusammenhänge?
1. Anwendungssystem = ?
2. Anwendungssystem /= ?
3. Daten = ?
4. Information = ?
5. Wissen = ?

1. Anwendungssystem = Information - Mensch
2. Anwendungssystem =/ Anwendungssoftware
3. Daten = Zeichen + Syntax
4. Information = Daten + Kontext
5. Wissen = Information + Vernetzung

5

Die Auseinandersetzung mit Informationssystemen erfolgt in welchem nach welcher zeitlichen Orientierung?

Was ist dabei der zentrale Gegenstand der Betrachtung?

lebenszyklusorientiert -> nichts ist für die Ewigkeit (Planung/Analyse, Konzeption, Entwicklung, Einführung, Nutzung, Wartung/Weiterentwicklung)

die Geschäftsprozesse, die mit Hilfe eines Informationssystems unterstützt/verbessert werden sollen

6

Was ist der Zweck von Informationssystemen?

Aufgabenträger bestmöglich mit Informationen zu versorgen, sodass diese bestmöglich im Sinne des Unternehmens in den jeweiligen Prozessen arbeiten/handeln und ihre Aufgaben erfüllen können.

7

Was sind wesentliche Ziele im Zusammenhang mit dem Informationssystem?

Das Erreichen einer bestmöglichen Effektivität und Effizienz.

8

Was wird neben den den operativen Prozessen noch unterstützt?

Die strategische Entscheidungsfindung

9

Was ist bei einem Einsatz des Informationssystems zu beachten? (bzgl. Geld und Zweck)

Es solle ökonomisch sinnvoll und nicht etwa Selbstzweck sein.

10

Information ist zu einem ______ geworden, der gemanaget werden musst

Produktionsfaktor

11

Die WI speist sich aus den Bereichen ________ und hat zahlreiche ___________ zu/mit anderen Disziplinen wie Mathematik, Statistik, OR, Psychologie, Soziologie oder Rechtswissenschaft

IT und BWL
Berührungspunkte/Schnittmengen

12

In welche Kriterien lassen sich Informationssysteme im Unternehmen gruppieren?

-Unterstützungssysteme für Führungskräfte/Funktionsbereiche
- Führungssysteme
- Planungs- und Kontrollsysteme
- Administrations- und Dispositionssysteme
- Transaktionssysteme
- Querschnittssysteme etc

13

In welchen Bereich führt eine horizontale und/oder vertikale Richtung der Integration von Informationssystemen?

führt in den Bereich umfassender ERP (Enterprise Resource Planning) - Systeme (z.B. SAP)

14

Was sind Vorteile einer Integration im Sinne des ERP?

Vermeidung von Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Informationssystemen. Allgemein gesprochen: Reduzierung von Heterogenität in der betrieblichen IT-Lanschaft und somit einfachere und kostengünstigere Administrier- und Wartbarkeit

15

Was sind grundsätzliche wichtige Ziele beim Einsatz von Informationssystemen?

Kostensenkungen bzw allgemein:
- Verbesserung der Ressourcenökonomie
- Stärkung der Wettbewerbsposition desUnternehmens

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Im lebenszyklusorientierten Auseinandersetzungen mit Informationssystemen kommen der WI _______,_______, _______ und _______ Aufgaben zu

beschreibende, erklärende, beurteilende und gestalterische

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Was ist das wichtigste Hilfsmittel bei Entwurf/Konzeption eines Informationssystems?

die Modellierung

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Welche vier Schritte der Modellierung und Umsetzung werden bei der wesentlichen Aufgabe der WI (Unterstützung kontinuierlicher Verbesserungsprozesse) herangezogen?

- Ist-Zustand erfassen (Ausschnitt aus der Realität)
- Ist-Zustand dokumentieren (Ist-Modell)
- verbesserten Zustand abbilden (Soll-Modell)
- neue Realität schaffen (Umsetzung ->i.d.R. im Rahmen eines Projektes)

19

Welche Modellierungsverfahren kommen zum Einsatz?

- Funktionsmodellierung
- Datenmodellierung (z.B. ERM-Entity-Relationship-Modelle)
- Prozessmodellierung (z.B. eEPK-erweiterete Ereignisgesteuerte Prozessketten)
- Objektorientierte Modellierung (z.B. UML-Unified Modeling Language)
- Architekturmodellierung

20

Was sind Vorteile eines Funktionsmodells?

Die Funktionen und deren hierarchische Beziehungen lassen sich beschreiben und abbilden.

21

Wie werden die Funktionen dargestellt?

Die Funktionen als Rechtecksform
Die hierarchische Beziehungen mittels einer nach unten wachsenden Baumstruktur.

22

Beschreibe die Top-Down-Vorgehensweise einer Funktionsmodellierung

von oben nach unten in der Baumstruktur -> Funktionen werden schrittweise verfeinert

23

Beschreibe die Bottom-up-Vorgehensweise einer Funktionsmodellierung

von unten nach oben in der Baumstruktur -> ausgehend von einzelnen zu unterstützenden Aufgaben werden die hierzu erforderlichen Einzelfunktionen schrittweise zu größeren, übergeordneten Funktionsblöcken aggregiert

24

Welches Modell hat sich im Bereich der Datenmodellierung als de-facto-Standard etabliert?

das Entity-Relationship-Modell (ERM)

25

Beschreibe das ERM

im Rahmen der semantischen Datenmodellierung dient es dazu einen Ausschnitt der realen (Unternehmens-)Welt zu beschreiben, dies führt zu einem Modell, das als Grundlage der Realisierung einer Datenbank (z.B. mittels Microsoft Access) dienen kann.

26

Was sind Entitäten bzw. Entities?

reale oder abstrakte "Dinge" (Objekte), die für ein Unternehmen von Interesse sind (Mitarbeiter, Kunde, Abteilungen, Artikel etc)

27

Wann spricht man von Entitätstypen?

Wenn gleichartige Entitäten zu einer Menge zusammengefasst werden.

28

Was sind Beziehungen?

logische Verknüpfungen zwischen zwei oder mehr Entitäten ("leitet", "gehört zu", "betreut", "lagert in" etc)

29

Was sind Beziehungstypen?

die Typisierung gleichartiger Beziehungen

30

Was versteht man unter der Kardinalität eines Beziehungstyps?

sie legt fest, an wie vielen Beziehungen eine Entität teilnehmen kann, hierbei wird zwischen 1:1, 1:n und n:m Beziehungen unterschieden.

31

Was sind Attribute?

sie sind Eigenschaften von Entitäten oder Beziehungen (z.B. Personalnummer, Name oder Anschrift)
Alle Entitäten eines Entitätstyps werden durch dieselben Attributstypen beschrieben

32

Wie heißen die beiden Abstraktionsmechanismen?

Generalisierung = Zusammenfassung von Objekten mit gemeinsamen Merkmalen zu übergeordneten Objekttypen)
Spezialisierung = Zerlegung von Objekttypen in nachgeordnete Objekttypen mit speziellen Merkamlen)

33

Was stellen ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) dar und wie setzen sie sich zusammen?

Sie stellen den zeitlich-logischen Ablauf eines Prozesses dar und setzen sich aus Aktivitäten, Ereignissen und Kontrolleinflüssen zusammen.

34

Beschreiben Aktivitäten

sind Funktionen die Tätigkeiten beschreiben, sie sind also aktive Komponenten

35

Was sind Ereignisse?

Beschreiben einen jeweils aktuellen Zustand im Prozessablauf;
Sind passive, nicht entscheidungsfähige Komponenten, die als Auslöser und Ergebnis von Aktivitäten fungieren

36

Beschreiben den Zusammenhang zwischen EPK und Ereignis

eine EPK beginnt und endet immer mit einem Ereignis; innerhalb der EPK wechseln sich Ereignisse und Aktivitäten ab

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Wie kann der Kontrollfluss einer EPK geteilt bzw. zusammengeführt werden?

durch logische Operatoren.
sog. Konnektoren: AND, OR und XOR

38

Unterscheide erweiterte EPK (eEPK) von EPK

eEPK stellen zusätzliche Elemente bereit, die für die Modellierung wesentlich sind.
Beispiele:
- Organisationseinheiten (führen eine Tätigkeit aus)
- Informationsobjekte (Input-/Output-Daten/-Dokumente)
- Prozesswegweiser (verweisen auf vor- bzw. nachgelagerten Prozess)

39

Was ist ein UML?

Unified Modeling Language: eine standardisierte Sprache zur Modellierung von Software und anderen Systemen und umfasst hierzu verschiedene Diagrammtypen

40

Was ist Prozessmanagement?

Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und Verbesserung von Geschäftsprozessen

41

Was ist Informationsmanagement?

das Management von Informationen und Kommunikation im Unternehmen zur Erreichung der strategischen Unternehmensziele

42

Was ist Business Intelligence?

Verfahren und Prozesse zur systematischen Analyse von Daten in elektronischer Form

43

Internetökonomie

die ökonomische Nutzung des Internets: Welche Möglichkeiten bieten sich Unternehmen im Internet hinsichtlich Kommunikation, Interaktion und Transaktion, um im globalen Umfeld erfolgreich zu sein