Kapitel 3: Beispiele betrieblicher Informationssysteme Flashcards Preview

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Flashcards in Kapitel 3: Beispiele betrieblicher Informationssysteme Deck (29):
1

Was soll mit Computer Supported Cooperative Work (=CSCW; Computergestützte Zusammenarbeit) erreicht werden? Was sind die wichtigsten Handlungsfelder des CSCW?

Die Zusammenarbeit in arbeitsteiligen und/oder vernetzten Organisationen soll verbessert werden

Wichtigste Handlungsfelder sind Workflow und Workgroup Computing

2

Was sind die groben Unterschiede zwischen Workflow Computing und Workgroup Computing?

Workflow Computing: zielt insbesondere auf die Unterstützung gut strukturierter und wiederkehrender Szenarien (Prozesse) ab

Workgroup Computing: zielt auf unstrukturierte Gruppensituationen ab; Soll die Gruppe als solches unterstützen und nicht den Einzelnen im Zusammenhang mit gruppenbedingten Vorgängen (Prozessen)

3

Was macht ein Workflow-Management-Systemen (WfMS)?

- Steuern und überwachen das koordinierte Bearbeiten von Vorgängen (Prozessen) durch Personen, die als Teil einer Gruppe eine bestimmte Aufgabe (Aktivität) erfüllen
- unterstützt papierlosen Dokumentenfluss
- zielt auf effizientere und effektivere Prozesse ab

4

Was sind die Vorteile eines WfMS?

- Zeit- und Kostenersparnisse
- verbesserte Qualität des Prozessergebnisses und der Information

5

Dokumenten-Management-Systeme (DMS)

unterstützen die Erzeugung, Erfassung, Ablage, Verwaltung sowie das Wiederauffinden und Weiterverarbeiten von Dokumenten

(häufig als Grundlage von CSCW- aber auch von Administrations- und Dispositionssystemen)

6

Groupware Tools

- unterstützen unstrukturierte Gruppenprozesse, insbesondere in verteilten Settings (im Falle standortverteilter Projektteams)
- ermöglichen u.a. die Koordination von Beiträgen,
- das Treffen von Entscheidungen innerhalb des Teams,
- die Kommunikation sowie
- das Austauschen und/oder gemeinsame Bearbeiten eines Objektes

7

Administrationssysteme

- zielen auf eine Rationalisierungsnutzen ab
- dienen einerseits der effizienten Verarbeitung von Massendaten
- helfen bei der Verwaltung/Bestandsführung von z.B. Personal, Material, Kosten

8

Wie erfolgt die Realisierung von Administrationssystemen?

Als reines Abfragesystem oder Transaktionssystem

9

Dispositionssysteme

- unterstützen Dispositions- bzw. einfache Planungsaufgaben im operativen Tagesgeschäft
- ermöglichen eine Optimierung/Rationalisierung der zu treffenden Entscheidungen/des Entscheidungsprozess

10

In welchen Funktionalbereichen lassen sich administrative und dispositive Aufgaben finden?

- Personalbereich -> Recruiting
- Personaleinstellung
- Arbeitszeiterfassung
- Entgeltabrechnung (Löhne, Renten und Meldungen an Dritte)
- Personalentwicklung
- betriebliches Vorschlagswesen
- Travel Management
- Planung und Steuerung von Maßnahmen
- Personalinformation

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Unterscheide Adminstrations- und Distributionssysteme in ihrer Form voneinander.

Adminstrationssysteme:
- schlichte Nutzeroberflächen (GUI-Graphical User Interface)
- wenige multimediale Elemente und somit
- eher formularbasiert (eher Datenbank-Aufsatz)

Dispositionssysteme beinhalten komplexere Verarbeitungslogik

12

Was ist E-Procurement, wie kann kann diese realisiert werden (3 versch. Lösungen)

Prozess der operativen Bestellung über einen elektronischen Kanal,

Realisation als
- Buy-side-Lösung (Beschaffersysteme)
- Sell-side-Lösung (Lieferantensysteme)
- Marktplatzlösung

13

Desktop-Purchasing-System (DPS)

jeder autorisierter Bedarfsträger im Unternehmen hat über ein DPS Zugriff auf die Produkte von Lieferanten

14

Was ist Zweck der Produktionsplanung und -steuerung (PPS)?

- lang-, mittel-, und kurzfristige Planung, Steuerung und Überwachung der Produktion
- repräsentieren den betriebswirtschaftlich-planerischen Bestandteil des CIM-Konzepts (Computer Integrated Manufacturing)
- der technische Teil setzt sich aus CAD/CAM-Komponenten zusammen (Computer Aided Design/Manufacturing)

15

Was wird Computer Aided Selling (CAS) verstanden?

- Unterstützung des Außendienstes
- am Point of Sale durch (mobile) Rechner und vertriebsorientierte Informationssysteme

16

Was ist Zweck von Berichts- und Analysesystemen?

Unterstützen von Entscheidungen mit strategischem Charakter, indem sie unternehmensrelevante Informationen auswerten und nutzerfreundlich bereitstellen

17

Welche zusätzliche Funktionalitäten bieten Analysesysteme im Vergleich zu reinen Berichtssystemen noch?

- Drill-Down
- Roll-up
- Slice & Dice

18

Welches ist das wichtigste modellorientierte Analyseverfahren?

Data Mining: darauf spezialisiert, unbekannte Muster und Zusammenhänge in größeren Datensammlungen zu finden

19

Was ist Zweck von Planungssystemen?

ergänzen die im Wesentlichen vergangenheits- bzw. gegenwartsorientierten Berichts- und Analysesystemen um die Möglichkeit der Arbeit mit Plandaten (z.B. in Form von Simulation und What-if-Analysen)

20

Was ist Zweck von Kontrollsystemen?

- als Pendant zu den Planungssystemen
- Überwachung der Einhaltung von Plänen
- geben Hinweise auf korrigierende Maßnahmen

21

Was sind Konsequenzen einer Vielzahl dedizierter Informationssysteme?

Was ist mit diesen Konsequenzen verbunden?

sehr kleinteilige IT-Bebauung

- negative Aspekte wie n-fache Lizenz- und Wartungskosten,
- heterogene und wenig performante Hardware-Plattformen
- Vielzahl von Schnittstellen

22

Was ist eine mögliche Lösung der negativen Aspekte einer Vielzahl von dedizierten Informationssystemen?

Harmonisierung und Konsolidierung der IT-Bebauung

23

Was sind die Konsequenzen die Enterprise Resource Planning (ERP) aus der Vielzahl dedizierter Informationssysteme zieht?

- die vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) möglichst effektiv und effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen
- Optimierung der Steuerung von Geschäftsprozessen

24

Was ist Zweck der ERP-Systeme?

- arbeiten transaktionsorientiert
- basieren auf integrierte Informationsverarbeitung
- sind in erster Linie Ergebnis einer horizontalen Integration

25

Was ist wesentliches Merkmal von ERP-Systemen?

gemeinsame, auch funktionsbereichübergreifende Verwendung von Daten

26

Wo macht sich die Datenintegration im ERP-System vor allem bemerkbar?

in der Durchbuchung von Geschäftsvorfällen

27

Nenne die wichtigsten ERP-Systeme im deutschsprachigen Raum

SAP, Microsoft Dynamics, Infor und Oracle JD Edwards

28

Welche Module unterstützt das SAP-ERP-System im Wesentlichen?

- Finanzwesens
- Controllings
- Logistik
- Personalwirtschaft

29

Was ermöglichen die zwischenbetrieblichen Integrationssansätze?

- Realisierung anspruchsvoller Konzepte wie SCM
- Erschließung weitergehender Nutzenpotenziale