ektope Endometrioseherde außerhalb des Uterus in den Geschlechtsorganen oder Peritoneum
Ovarien (Schokoladenzysten)
Tuben (→ Tubenverschluss möglich
Ligg. sacrouterina
Douglasraum
Blasenperitoneum
Endometriosis genitalis interna
= Adenomyosis uteri (Endometrioseherde innerhalb des Myometriums)
im Abgangsbereich der Tuben
Endometriosis extragenitalis
außerhalb des kleinen Beckens
Lunge
Blase
Ureteren
Darm
Diagnose
Sicherung über Laparoskopie
Therapie
Medikamentös
analgetisch mit Prostaglandinsynthesehemmern (z.B. Ibuprofen)
Gestagenbetonte Pille, zur operativen Nachbehandlung
Gestagene → Absinken von GnRH, Schmerzlinderung und Regression der Endometrioseherde, UAW: Durchbruchsblutungen, Übelkeit, Wasserretention, Depression, Brustspannen
GnRH Agonisten: präoperative Verkleinerung von Endometrioseherden, UAW: Hypoöstrogenämie, nur 6 Monate Therapie
Definition: Vorkommen von endometrialem Drüsengewebe außerhalb des Cavum uteri
Epideminologie
5-10% aller Frauen im reproduktiven Alter
familiäre Häufung
Ätiologie: multifaktoriell
Implantationstheorie nach Sampson
retrograde Menstruation in den Bauchraum, unter bestimmten Bedingungen Implantation
“Tissue injury and repair”-Theorie: autonome Muskelbewegungen kommt es zu Mikrotraumen in der Gebärmutterschleimhaut →lösen von Endometriumzellen →Verschleppung an einen anderen Ort→Reparationsmechanismen verstärken uterusinternen Bewegungsabläufe →Circulus vitiosus → weitere Verschleppung von Endometriumzellen
Metaplasietheorie: Pluripotentes Gewebe formt sich in der Embryonalentwicklung de novo zu Endometriumzellen um
Metastasenähnliche lymphogene und hämatogene Streuung