PR Flashcards Preview

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Flashcards in PR Deck (41):
1

Warum sollte man sich mit PR auseinandersetzen?

- PR kann Werte schaffen (Kontakt-, Organisations-, Beziehungs- und Mitarbeiterwerte)
- PR kann Werte zerstören

2

Probleme der PR-Definitionen

- historische Entwicklung
- Interdisziplinarität
- Grenzen des Berufes
- Schnelligkeit der Entwicklung

3

PR-Definitionen nach Bentele und Szyszka

Aufgeteilt in 3 Quellen:
1. Alltagsdefinitionen
2. Praxis-/ Berufsfelsdefinitionen
3. Wissenschaftliche Definitionen

4

PR-Definition nach Grunig & Hunt

PR is the management od communication between an organization and its public.

5

Umfeld eines Unternehmens

- Mitarbeiter
- Kunden
- Finanzgeber
- Politik / NGOs
- Medien
- Lieferanten
- Standort

6

4 Verständnisse von PR

- Kommunikationsmanagement
- Persuasion
- Pressearbeit
- Legitimation

7

Abgrenzung PR und Journalismus

- Partikularinteressen vs. unabhängig von Partikularinteressen
- Selbstbeschreibung vs. Fremdbeschreibung
- Eigeninteresse vs. Interessen der Publika
- strategische vs. nicht strategisch

8

Abgrenzung PR und Werbung

- Zielgruppe
- Bezahlung
- Kontrolle

9

Abgrenzung PR und Propaganda

- Wahrheit vs. Unterordnung der Wahrheit
- informationsbetont vs. meinungsbetont
- überzeugen vs. manipulieren
- Akzeptanz sichern vs. Anschauungen durchsetzen
- Propaganda mit denunziertem Fremdbild

10

Veränderungen in den Unternehmensumwelten

- Veränderung seitens der Stakeholder
- Veränderung seitens der Werbe- und Medienmärkte:
- Veränderung seitens der Märkte

>> zunehmende Bedeutung der PR, Professionalisierung aufgrund von wachsendem Informationsbedarf und steigenden Kommunikationsanforderungen

11

Sieben Phasen der Geschichte der Unternehmenskommunikation

1. 1850-1918: Einrichtung von Pressekontaktbüros und eines Instrumentariums

2. 1918-1933: Konsolidierung und Wachstum: zunehmens Presseabteilungen

3. 1933-1945: NS-Pressearbeit

4. 1945-1958: Neubeginn und Aufschwung (Orientierung an Amerika, Entwicklung eines beruflichen Selbstverständnisses)

5. 1985-1995: Konsolidierung (Berufsverbände, Ethikcodizes)

6. 1985-1995: Boom des Berufsfelds. Akademisierung & Professionalisierung

7. 1995-heute: Einfluss des Internets, Globalisierung, Social Media

12

Modelle der PR nach Grunig & Hunt

1. Publicity (Propaganda)
2. Public Information (Verbreitung von Infos)
3. asymmetrische Kom. (Überzeugen auf Basis von wis. Erkenntnis)
4. symmetrische Kom. (wechselseitiges Vertsändnis)

13

Probleme bei Bestimmung des Berufsfelds

- Schwierig, Grundgesamtheit zu bestimmen (Konturlosigkeit, Haupt- und Nebenberuflichkeit)
- Schwierig, Stichprobe zu ziehen (verschiedenste Bereiche, kein Berufsregister, keine geschützte Bezeichnung)

14

Trends im deutschen Berufsfeld seit Mitte der 90er Jahre

- quantitative Vergrößerung und Verjüngung
- Relevanzsteigerung
- Differenzierung und Spezialisierung
- Feminisierung
- Akademisierung / Professionalisierung
- Internationalisierung

15

PR-Rollenforschung

4 zentrale Rollen nach Broom:
1. PR-Experte
2. Kommunikationsvermittler
3. PR Problemlöser
4. Kommunikationstechniker

>> wobei 1-3 zusammengefasst werden können als PR-Manager. 4 ist PR-Techniker

16

Zentrale Konstrukte einer Organisation

- Organisationskultur (geteilte Werte und Annahmen)
- Organisationsklima (innere Umwelt)
- Organisationale Identität (geteiltes Verständnis der Werte und Attribute)
- Unternehmensimage (Reputation)

17

Funktionen von Medienarbeit

- Selbstbeschreibungsfunktion
- Multiplikationsfunktion
- Transformationsfunktion (eigene Beschreibung >> journ. Beschreibung)

18

Vorteile von Multiplikation durch Journalisten

- große Reichweite
- geringe Kosten
- Vertrauenswürdigkeit

19

Determinationsthese + Studie

Determinationsforschung hinterfragt Bedeutung von PR beim Zustandekommen von Medieninhalten.

Studie (Baerns):
- 62% der Themen sind auf PR zurückzuführen
- 80 % der Beiträge beruhen nur auf einer Quelle
- hohe Intransparenz

20

Intereffikationsmodell: Induktion

- Intendierte, gerichtete Kommunikationsanregunge mit Einflüssen auf die andere Seite (Pressemeldungen seitens PR und Selektion etc. seitens Journalismus)

21

Intereffikationsmodell: Adaption

- Kommunikatives und organisatorisches Anpassungshandeln

22

3 Ebenen der Induktion und Adaption

- Sachebene
- Zeitebene
- Psychisch-soziale Ebene (Beziehungen, organisatiorischer Rahmen)

23

Grenzgänger zwischen PR und Journalismus

- rund 40 % der freien Journalisten gehen Nebentätigkeiten in der PR nach (finanzielle Gründe bzw. intrinsische Motivation).
Wahrnehmung von Inter-Rollenkonflikten ambivalent
>> Kollision von Interessen, Konfliktpotenzial

24

Interne und externe Mitarbeiterkommunikation

Interen Unternehmenskommunkation: Kommunikation zwischen Mitarbeitern

Externe Unternehmenskommunikation: Information aus externen Quellen über das Unternehmen

25

Ziele von Mitarbeiterkommunikation

- Information und Dialog
- Unternehmensidentität und -kultur
- Motivation und Commitment
- Außenwirkung

26

Systematisierung der Kommunikationsaktivitäten

- Kommunikatoren (wer?)
- Themen (was?)
- Medien und Kanäle (Wege?)

27

Zielgruppen der Mitarbeiterkommunikation

- Differenzierung nach Anspruchsgruppen (aktuelle / ehemalige Mitarbeiter etc.)
- Differenzierung nach verschiedenen Merkmalen (Hierarchieebene, fachliche Position etc.)

28

Ebenen der Mitarbeiterkommunikation

Führungsebene und Mitarbeiterebene (horizontale und vertikale Kommunikation)

29

Instrumente der Mitarbeiterkommunikation

- Abwärts: Mitarbeiterzeitung, -gespräche, Rundschreiben etc.
- Aufwärts: Befragung, Beurteilung etc.
- Horizontal: Gruppengespräche, Konferenzen etc.

30

Public Affairs Definition

"Da strategische Management von Entscheidungsprozessen an der Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft."

31

Interne Wirkungsdimensionen PA

- Umweltbeobachtung & Informationsgewinnung - Bridging: Empfehlungen der Organisation an beobachtete und erwartete politische Entwicklungen

32

Externe Wirkungsdimensionen PA

- Lobbying (nichtöffentliche Form der PA)
- Public Campaigning (öffentliche Form der PA)
- Grassroot Lobbying (Rekrutierung von Unterstützern um öfffentliche Unterstützung zu signalisieren)

33

Investor Relations

Kommunikation zwischen Unternehmen, die sich Geld beschaffen wollen und Investoren
>> Finanzmarkt gekennzeichnet durch Intransparenz und Informationsgefälle
>> Differenzierung zwischen Creditor und Investor Relations
>> Heterogenität
>> hoch spezifische rechtliche Vorgaben

34

Instrumente der Investor Relations

Persönliche Instrumente: Pflicht (Hauptversammlung) und freiwillig (Konferenzen, Meetings etc.)

Unpersönliche Instrumente: Pflicht (Geschäftsbericht etc.) und freiwillig (Pressemitteilungen etc.)

35

Persuasion: Elaboration Likelihood Model (Petty & Cacioppo)

High elaboration:
Hohe Fähigkeit zur Informationsverarbeitung >> Zentrale Route (kritische Auseinandersetzung) >> stabile Einstellung (änderungsresistent)

Low elaboration:
Geringe Fähigkeit zur Informationsverarbeitung >> Periphere Route (Orientierung an Reizen) >> instabile Einstellung (änderungsanfällig)

36

Persuasionsheuristiken Definition

Informationen werden nur in geringem Umfang bewusst verarbeitet, meist auf Basis von "Daumenregeln" geprüft >> Heuristiken

37

6 Persuasionsheuristiken

- Reziprozität (Macht entstehen lassen aus ungleichen Tauschbeziehungen)
- Verknappung (Reaktanz & Wahrnehmung von Gewinnen und Verlusten)
- Konformität (wir kaufen das, was andere gut finden)
- Autorität
- Konsistenz (kein Abweichen von einmal festgelegtem Standpunkt)
- Sympathie

38

Definition: Krise

Ungeplanter und ungewollter Prozess von begrenzter Dauer & Beeinflussbarkeit mit ambivalentem Ausgang

39

Ursachen von Krisen

- endogen: z.B. Produktmängel
- exogen: z.B. Naturkatastrophe

40

3 Krisentypen nach Coombs & Halladay

1. Opfer-Krisen
2. Unfall-Krisen
3. vermeidbare Krisen

41

Krisenphasen

1. Krisenprävention & -früherkennung
2. Krisenvorbereitung (Kom.management, Krisenpläne, -trainings und -kontrollzentrum)
3. Kom. in akuter Phase
4. Krisennachsorge (Evaluation: Output, Outcome, Outflow)