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Flashcards in Skript Deck (29):
1

Was ist ein Konzern?

Zusammenschluss rechtlich selbstständiger Unternehmen zu einem wirtschaftlich einheitlichen Unternehmen

2

Was liegt vor wenn keine einheitliche Leitung besteht?

sonstige verbundene Unternehmen

3

Wie kann man sonstige verbundene U. differenzieren?

- Mehrheitsbeteiligung (§ 16 AktG),
- Abhängigkeitsverhältnis (§ 17 AktG),
- wechselseitige Beteiligung (§ 19 AktG),
- schuldrechtlichen Unternehmensverträge (§ 292 AktG).

4

Was versteht man unter der Einheitsfiktion bei Konzernen?

fiktion, dass es sich bei der wirtschaftlichen Einheit auch um rechtlich einheitliches U. handelt.

5

Ziel des Konzernabschlusses ?

Bilanzleser realistischen Überblick über Gesamtunternehmen Konzern geben

6

Welche Aufgaben hat der Konzernabschluss?

- Informationsfunktion
- Dokumentationsfunktion
- Rechenschaftsfunktion

7

Welche Konsolidierungsmaßnahmen gibt es?

- die Kapitalkonsolidierung,
- die Schuldenkonsolidierung,
- die Zwischenergebniseliminierung sowie
- die Aufwands-und Ertragskonsolidierung.

Auf Grund verzerrender Einflüsse

8

Welchen Prinzipien folgt die Konzernrechnungslegung?

Stetigkeitsprinzip
- verglichbarkeit über Jahre

Wirtschaftlichkeitsprinzip

Wesentlichkeitsgrundsatz

9

Aus welchen Teilen besteht der Konzernabschluss?

- der Konzernbilanz,
- der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung,
- dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und
- dem Eigenkapitalspiegel.
- Außerdem kann der Konzernabschluss um Segmentberichterstattung erweitert werden nach § 297 Abs. 1 HGB.

10

Pflicht zur Aufstellung

§290 HGB

11

Welche Beherrschungsmöglichkeiten gibt es?

Stimmrechtsmehrheit

Besetzungsrechte

Beherrschungsvertrag

Zweckgesellschaften

12

Was charakterisiert die Stimmrechtsmehrheit?

wenn MU Mehrheit an stimmrechte zusteht

direkt oder mittelbar

dauerhafte Präsenzmehrheit auf Hauptversammlungen

13

Was charakterisiert die Besetzungsrechte?

wenn ein Unternehmen bei anderen das Recht hat Verwaltung- Leitungs- oder Aufsichtsorgane zu bestellen oder abzuberufen und es gleichzeitig Gesellschafter ist

14

was charakterisiert den Beherrschungsvertrag?

Beherrschungsmöglichkeit durch Vertrag --> wirtschaftliche Integration des TU ins MU

15

Was charakterisiert Zweckgesellschaften?

wenn einem Unternehmen die Mehrheit der Risiken und Chancen eines anderen Unternehmen zustehen

16

Tatbestandsvoraussetzungen für Aufstellungspflicht nach Publzitätsgesetz

§ 11 PublG hat eine Reihe von Tatbestandsvoraussetzungen:
- Sitz des Mutterunternehmens im Inland,
- unmittelbar oder mittelbar beherrschender Einfluss auf ein anderes Unternehmen,
- Überschreiten von mindestens zwei von drei Größenkriterien, nämlich

Konzernbilanzsumme über 65 Millionen €, Konzernumsatz über 130 Millionen €,


odurchschnittliche Mitarbeiterzahl über 5.000.

Zwei dieser drei großen Kriterien müssen an drei hintereinanderliegenden Stichtagen erfüllt
sein.

Bei Unklarheit über die Erfüllung der Größenkriterien ist im Zweifel ein Konzernabschluss auf- zustellen.

17

Wann ist man von der Aufstellung befreit?

Einbeziehung in übergeordneten Konzernabschluss
- §§291, 292 HGB

Größengrenzen
- §293 Abs.1 S.1 Nr.1 oder Nr.2

Einbeziehungswahlrechte
- §296
- Nachhaltige Gesellschafterbeeinträchtigung
-Informationsverzögerung
- Weiterveräußerungsabsicht
- Untergeordnete Informationsbedeutung

18

Was ist ein Konsolidierungskreis?

Umfang einzubeziehender TU

19

Weltabschluss?

Egal wo TU den Sitz hat

20

Stufenkonzept HGB?

Mutterunternehmen im Zentrum und Einflussmöglichkeit geht stufenweise nach außen hin abnehmen

21

Vollkonsolidierung?

Beherrscht MU TU oder hat aufgrund direkt oder indirekt zustehende Rechte, dann werden die Tochterunternehmen voll konsolidiert. Dies bedeutet, die beherrschten Tochterunternehmen sind vollständig einzubeziehen und zu konsolidieren. Hierbei handelt es sich um den innersten Kreis der berücksichtigten Unternehmen

22

Was versteht man unter der Quotenkonsolidierung?

MU hat TU gemeinsam mit anderen konzernfremden U. , ist Einflussnahme geringer.
Gemeinschaftsunternehmen dürfen entsprechend Kapitalanteils anteilsmäßig konsolidiert werden

23

Was versteht man unter der Equity-Methode?

Mutterunternehmen Wahlrecht zur Quotenkonsolidierung nicht anwendet ist Gemeinschaftsunternehmen durch Equity Methode in Abschluss aufzunehmen

Assoziierte Unternehmen = wenn ein in Konzernabschluss einbezogenes U. an einem nicht einbezogenen U. beteiligt ist und maßgeblichen Eiinfluss

24

Was sind Handelsbilanz 1 und 2?

H1 = Ausgangs Handelsbilanz Einzelabschlüsse

H2 = An die konzerneinheitlichen Grundsätze angepassten Abschlüsse

25

Was ist bei den Berichtsperioden zu beachten? Nr.4

Berichtsperioden der Abschlüsse müssen gleich lang sein um eine konkrete Aufrehnung interner Beziehungen sicherzustellen

26

Bilanzierungs und Bewertungsmethoden

müssen einheitlich sein

27

Konzernwährung

einheitliche Umrechnung

28

was ist die Summenbilanz?

Handelsbilanzen 2 sind zur Vorbereitung der Konsolidierung zu einer Summenbilanz zusammenzuführen

29

Welche Konsolidierungsmaßnahmen gibt es?


- Kapitalkonsolidierung,
- Schuldenkonsolidierung,
-Zwischenergebniseliminierung,
- Aufwands-und Ertragskonsolidierung.