Verdauungssystem Flashcards Preview

Medizin > Verdauungssystem > Flashcards

Flashcards in Verdauungssystem Deck (200):
1

nennen sie die 6 wichtigsten anatomischen Bestandteile des Verdauungssystems!

- Speiseröhre (Ösophagus)
- Magen (Gaster / Ventriculus)
- Dünndarm
- Anhängende Drüsen
- Dickdarm
- After (Anus)

2

Fachbegriff Speiseröhre

Ösophagus

3

Was ist der Ösophagus?

Speiseröhre

4

Was ister der Gaster / Ventriculus?

Magen

5

Wie kann der Dünndarm unterteilt werden?

- Zwölffingerdarm (Duodenum)
- Leerdarm (Jejunum)
- Krummdarm (Ileum)

6

Welche unterschiedlichen anhängenden Drüsen können unterschieden werden?

- Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
- Leber (Hepar)
- Gallenblase (Vesica biliaris)

7

Wie kann der Dickdarm unterteilt werden?

- Blinddarm (Coecum)
- Grimmdarm (Colon)
- Sigmaschlinge (Sigmoid)
- Mastdarm (Rektum)

8

Wie lang ist die Speiseröhre?

25 cm

9

Welche 3 Engen hat die Speiseröhre?

- Kehlkopf
- Bifurkation Luftröhre
- Mageneingang

10

Nennen Sie Beispiele für Erkrankungen der Speiseröhre!

- Schluckstörungen
- Zwerchfellbruch
- Refluxkrankheit

11

Was passiert bei der Refluxkrankheit?

Rücklauf von Magensäure in die Speiseröhre (gastroösophagealer Reflux)

12

Was versteht man unter dem gastroösophagealen Reflux?

Rücklauf von Magensäure in die Speiseröhre

13

Was ist der Grund für die primäre Refluxkrankheit?

primär: verminderter Schlismuskeltonus

14

Was ist der Grund für die sekundäre Refluxkrankheit?

bei Adipositas, Schwangerschaft

15

Welche beiden Formen der Refluxkrankheit können unterschieden werden?

- primär: verminderter Schließmuskeltonus

- sekundär: bei Adipositas, Schwangerschaft

16

Welche Symptome können bei der Refluxkrankheit auftreten, in welchen Situationen besonders?

Symptome (verstärkt bei Bücken, Pressen):
- Sodbrennen
- Druckgefühl retrosternal
- Schluchbeschwerden
- Regurgitation von Nahrungsresten
- Aufstoßen

17

Welche motorische Funktion hat der Magen?

- zerkleinern
- mischen
- Emulgierung

18

Welche Sekretion findet im Magen statt?

- HCl
- Pepsin
- Lipase intrinsic factor

19

welche humorale Funkton hat der Magen?

- Gastrin
- Somatostatin

20

Welche allgemeine Immun-Funktion hat der Magen auch?

Abtötung von Mirkoorganismen

21

Wie kann die Magenschleimhaut sichtbargemacht werden?

Endoskopie (Magenspiegelung)

22

Aus welchen verschiedenen Zellen besteht die Magenschleimhaut?

- Belegzellen
- Hauptzellen
- Nebenzellen
- G-Zellen (nur im Antrum)
- D-Zellen

23

Welchen pH-Wert hat der Magensaft und wieviel Flüssigkeit umfasst er?

ph 1-7, 2 l Flüssigkeit pro Tag

24

Was produzieren die Belegzellen in der Magenschleimhaut?

- Salzsäure
- Intrinsic factor

25

Was produzieren die Hauptzellen in der Magenschleimhaut?

Pepsiongen

26

Was produzieren die Nebenzellen in der Magenschleimhaut?

Schleim

27

Was produzieren die G-Zellen in der Magenschleimhaut?

Gastrin

28

Was produzieren die D-Zellen in der Magenschleimhaut?

Somatostatin

29

Welche Funktion hat die von Belegzellen in der Magenschleimhaut sekrierte Salzsäure?

Denaturierung Eiweiß
Pepsinogen zu Pepsin

30

Welche Funktion hat die von Belegzellen in der Magenschleimhaut sekrierte Intrinsic factor?

Aufnahme Vit B12 im Dünndarm

31

Welche Funktion hat das von Hauptzellen in der Magenschleimhaut sekrierte Pepsinogen?

Spaltet Eiweiße in kurze Peptide

32

Welche Funktion hat der von Nebenzellen in der Magenschleimhaut sekrierte Schleim?

Schutz der Schleimhaut

33

Welche Funktion hat das von G-Zellen in der Magenschleimhaut sekrierte Gastrin?

Erhöhung der Magensaftproduktion

Erhöhrung der Darmmotilität

34

Welche Funktion hat das von D-Zellen in der Magenschleimhaut sekrierte Somatostatin?

Hemmung der Magensaftproduktion

35

Welche Zellen der Magenschleimhaut produzieren Salzsäure und Intrinsic factor?

Belegzellen

36

Welche Zellen der Magenschleimhaut produzieren Pepsinogen?

Hauptzellen

37

Welche Zellen der Magenschleimhaut produzieren Schleim?

Nebenzellen

38

Welche Zellen der Magenschleimhaut produzieren Gastrin?

G-Zellen (nur im Antrum)

39

Welche Zellen der Magenschleimhaut produzieren Somatostatin?

D-Zellen

40

Welchen Zellen der Magenschleimhaut haben folgende Funktionen: Denaturierung von Eiweiß & Aufnahme Vit B12 im Dünndarm? Was sekretieren sie?

Belegzellen (produzieren Salzsäure und Intrinsic factor)

41

Welchen Zellen der Magenschleimhaut haben folgende Funktionen: Spaltet Eiweiße in kurze Peptide? Was sekretieren sie?

Hauptzelle (Pepsinogen)

42

Welchen Zellen der Magenschleimhaut haben folgende Funktionen: Schutz der Schleimhaut. Was sekretieren sie?

Nebenzellen (Schleim)

43

Welchen Zellen der Magenschleimhaut haben folgende Funktionen: Erhöhrung der Magensaftproduktion, Erhöhung der Darmmotalität. Was sekretieren sie?

G-Zellen (nur im Antrum)

(Gastrin)

44

Welchen Zellen der Magenschleimhaut haben folgende Funktionen: Hemmung der Magensaftproduktion? Was sekretieren sie?

D-Zellen (Somatostatin)

45

Wie wirkt der nervus vagus?

Stimulation der Magensaftsekretion

N. Vagus aktiviert über

- Gastrin-releasing-peptide (GRP); Gastrin

- Acetylcholin (ACh); Histamin

stimulierend

46

Was ist die 1. Phase der Magensaftsekretion?

Nervus vagus stimuliert die Magensaftsekretion (H+/K+ ATPase) über

- Gastrin-releasing-peptide (GRP), Gastrin

Acetylcholin (ACh), Histamin

--> Stimulation von Magensaftsekretion (H+/K+ ATPase)

47

Was ist die 2. Phase der Magensaftsekretion?

- Magendehnung
--> beeinflusst 1. Phase; lokale Reflexe; aktiviert Gastrin-releasing-peptide (GRP) (Gastrin), Acetylcholin (ACh) (Histamin) --> Stimulation H+/K*ATPase

- Proteinspaltprodukte, Aminosäuren aktivieren in Phase 2 Gastrin direkt, das wiederum auf Stimulation von Magensaftsekretion (H+/K+-ATPase)

- saurer pH im Magenlumen aktiviert Somatostatin (SIH), das Magensaftsekretion HEMMT

48

Was ist die 3. Phase der Magensaftsekretion?

Peptide / Aminosäuren im Dünndarm aktivieren das Gastrin aus der 2. Phase, das wiederum die Magensaftsekretion stimuliert.

Fett, Säure, Osmolalität im Dünndarm aktivieren Somatostatin (SIH) (3. Phase), CCK, Sekretin, VIP, GIP, PYY, Neurotensin, Prostalglandine, die wiederum Magensaftsekretion hemmen.

49

Was führt zur Hemmung der Magensaftsekretion?

- saurer pH im Magenlumen (Phase 2), aktiviert Somatostatin (SIH), das Magensaftsekretion hemmt.

- Fett, Säure, Osmolalität im Dünndarm aktiviert Somatostatin (SIH), CCK, Sekretin, VIP, GIP, PYY, Neurotensin, Prostaglandine hemmen Magensaftsekretion

50

Was führt zur Stimulierung der Magensaftsekretion (H+/K+-ATPase)?

Nervus Vagus

--> Gastrin-releasing-peptide (GRP); Gastrin

--> Acetylcholin (ACh); Histamin

Magendehnung, Aktivierung des Nervus Vagus, see above

Proteinspaltprodukte Aminosäuren, Gastrin

--> Stimulation der H+/K+-ATPase (Magensaftsekretion)

51

Welche drei anatomischen Strukturen in der Bauchhöhle sind zu unterscheiden?

Omentum majus (großes Bauchnetz)

Peritoneum (Bauchfell)

Peritonealhöhle (mit Flüssigkeit)

52

Fachausdruck für Bauchfell?

Peritoneum (Bauchfell)

53

Fachausdruck großes Bauchnetz?

Omentum majus

54

Fachausdruck für Höhle mit Flüssigkeit im Bauch?

Peritonealhöhle

55

Was steuert die Motalität im Dünndarm?

Plexus myentericus

56

Was steuert den Transport im Dünndarm?

Plexus submucosus

57

Was tut der Plexus myentericus im Dünndarm?

Steuerung der Motalität

58

Was tut der Plexus submucosus im Dünndarm?

Steuerung des Transports

59

Welche Organe innerviert der Parasympathikus über S2-S4?

- Colon
- Nieren
- Genitalien

60

Welche Organe innerviert Edinger-Westphal und III für den Parasympathikus?

Auge

61

Welche Organe innerviert nucl. salivat. und VII, IX für den Parasympathikus?

Tränen-/Speicehl-dr.

62

Welche Organe innerviert der vagus Nerv für den Parasympathikus?

Herz
Lunge
Magen
Gefäße
Nebenniere
Leber
Pankreas
Dünndarm
Colon

63

Was sind die Zentren im Gehirn für den Sympathikus?

- Hypothalamus
- mesencephalon pons

64

Was innervieren Th1-Th5 für den Sympathikus?

Tränen-/Speichel-dr.
Herz
Lunge

plexus solaris
- Magen
- Gefäße
- Nebenniere
- Leber
- Pankreas
- Dünndarm

65

Was innervieren L1-L3 des Sympathikus?

ggl. mes. inf./sup.
- Colon
- Nieren
- Genitalien

66

Welches Hormon bestimmt den zentralen Anteil des Sympathikus?

Acetylcholin

67

Welches Hormon bestimmt den peripheren Anteil?

Noradrenalin

68

Wie wird die Speicheldrüse durch den Smypathikus beeinflusst?

Sympathikus Einfluss auf Speicheldrüse: Minderung der Speicheldrüse

69

Wie wird der Darm durch den Smypathikus beeinflusst?

Sympathikus Einfluss auf Darm:

Minderung der Sekretetion

Minder des Tonus

Anspannung des (inneren) Schließmuskel

70

Wie wird die Leber durch den Smypathikus beeinflusst?

Sympathikus Einfluss auf Leber: Glykogenolyse

71

Wie wird die Pankreas durch den Sympathikus beeinflusst?

Sympathikus Einfluss auf Pankreas: Hemmung der Sekretion

72

Wie wird die Speicheldrüse durch den Parasympathikus beeinflusst?

Parasympathikus Einfluss auf Speicheldrüse: Aktivierung

73

Wie wird der Darm durch den Parasympathikus beeinflusst?

Parasympathikus Einfluss auf Darm:

Aktiviert die Sekretion

Aktiviert den Tonus

Entspannt den (inneren) Schließmuskel

74

Wie wird die Leber durch den Parasympathikus beeinflusst?

Parasympathikus Einfluss auf Leber: Glykogen-Synthese

75

Wie wird die Pankreas durch den Parasympathikus beeinflusst?

Parasympathikus Einfluss auf Pankreas: Exokrine Sekretion

76

Was sekretiert der Zwölffingerdarm?

- Gallenfarbstoffe
- Bilirubin
- Hämoglobinabbauprodukt

77

Was sekriert die exokrinen Drüse?

Exokrine Drüse
(Abgabe von Enzymen in ein Hohlraum):

1,5 l Pankreassaft/Tag

- Proteasen
- Lipasen
- alpha-Amylase
- HCO3 (Neutralisierung des Magensaftes)

78

Was sekriert die endokrine Drüse?

Endokrine Drüse
(Abgabe von Enzymen ins Blut):

- Glocagon (Blutzucker steigt)
- Insulin (Blutzucker sinkt)
- Somatostatin (hemmt Gastrin, Pepsin, Glucagon, Insulin, STH)
- Ghrelin (Appetitanregung)

79

Welche Drüse sekriert 1,5 l Pankreassaft pro Tag?

Exokrine Drüse

80

Welche Drüse sekriert Proteasen?

Exokrine Drüse

81

Welche Drüse gibt Enzyme in einen Hohlraum ab?

Exokrine Drüse

82

Welche Drüse sekriert Lipasen?

Exokrine Drüse

83

Welche Drüse sekriert alpha-Amylase?

Exokrine Drüse

84

Welche Drüse sekriert HCO3 (Neutralisierung des Magensaftes)?

Exokrine Drüse

85

Welche Drüse gibt Enzyme ins Blut ab?

Endokrine Drüse

86

Welche Drüse sekriert Glucagon (Blutzucker steigt)?

Endokrine Drüse

87

Welche Drüse sekriert Insulin (Blutzucker sinkt)?

Endokrine Drüse

88

Welche Drüse sekriert Somatostatin (hemmt Gastrin, Pepsin, Glucagon, Insulin, STH)?

Endokrine Drüse

89

Welche Drüse sekriert Ghrelin (Appetitanregung)?

Endokrine Drüse

90

Durch welches Hormon steigt der Blutzucker, und wer sekriert es?

Glucagon (Blutzucker steigt), Endokrine Drüse (Abgabe von Enzymen ins Blut)

91

Durch welches Hormon sink der Blutzucker, und wer sekriert es?

Insulin (Blutzucker sinkt), Endokrine Drüse (Abgabe von Enyzmen ins Blut)

92

Warum führt eine Autoimmunreaktion gegen Inselzellen zu Diabetes mellitus Typ I?

Langer Hans-Inseln stellen endokrinen Anteil dar, geben Insulin ab, welches Blutzucker senkt

93

Nennen Sie Funktionen der Leber (Hepar)!

- Aminosäurequelle (Eiweißsynthese)

- Eweisabbau (Ammoniak zu Harnstoff)

- Bildung Glykogen (Kohlenhydratspeicher)

- Lipoproteinsynthese und -abbau

- Stoffwechselkontrolle Vitamine und Spurenelemente

- Abbau und Ausscheid von Bilirubin (Hämoglobinabbau)

- Produktion von Cholesterol und Gallensäuren

- Produktion Gerinnungsfaktoren

94

Was ist die wichtigste Funktion der Leber (Hepar)?

Aminosäurequelle (Eiweißsynthese)

95

Welche Funktionen hat das Pfortadersystem?

- Transport von Nährstoffen vom Magen-Darmtrakt in die Leber

- Sauerstoffversorgung der Leber durch Leberarterien

96

Was transportiert das Pfortadersystem (sauerstoffarmes venöses Blut) vom Magen-Darmtrakt in die Leber?

Nährstoffe

97

Was enthält das Pfortadersystem?

sauerstoffarmes venöses Blut

98

Von wo nach wo transportiert das Pfortadersystem Nährstoffe?

Proftadersystem: Transport von Nährstoffen vom Magen-Darmtrakt in die Leber (sauerstoffarmes venöses Blut)

99

Welche Funktion erfüllt das Pfortadersystem für die Leber neben der Nährstoff-Versorgung?

Sauerstoffversorgung der Leber durch Leberarterien

100

Was und wie viel produziert die Galle jeden Tag?

Galle (900 ml/Tag)

- 450 ml direkt ins Duodenum

- 450 ml Speicherung in der Galle (Eindickung)

101

Was sind die Funktionen der Galle? (3)

Funktion der Galle:

Fettverdauung

löslich machen von Medikamenten

Ausscheidung körpereigener Abbauprodukte

102

beschreiben sie die Mikroskopie der Leber

Mikroskopie der Leber:

Periportalfelder (Glisson'sche Trias): Vene (Pfortader), Gallengang, Arterie

zentral: Lebervene

103

Funktion der Milz?

- Abbau von überalterten oder geschädigten Blutzellen

- antigeniinduzierte Vermehrng von B- und T-Lymphozyten

- Blutbildung bis zum 6. Lj.

104

Funktion Dünndarm

Funktion Dünndarm:

- Nährstoffverdauung

- Nährstoffabsorption

- Flüssigkeitsabsorption

- Ileum (Resorption von Vit B12)

Ileum: Rückresorption von Gallensalzen

105

Funktion Dickdarm

Funktion Dickdarm:

- Resoroption NaCl

- Resorption von Wasser (80 - 90 %)

Kaliumspiegel (Resorption und Ausscheidung)

106

Welche Erkrankung steht in Deutschland auf Rang 1? Mit wieviel Prozent?

1. Rückenleiden 21,3 %

107

Welche Erkrankung steht in Deutschland auf Rang 2? Mit wieviel Prozent?

2. Erkranlungen des Atmungssystems 16.1 %

108

Welche Erkrankung steht in Deutschland auf Rang 3? Mit wieviel Prozent?

3. Verletzungen 13,9 %

109

Welche Erkrankung steht in Deutschland auf Rang 4? Mit wieviel Prozent?

4. psychische Erkrankungen 13,4 %

110

Welche Erkrankung steht in Deutschland auf Rang 5? Mit wieviel Prozent?

5. Erkrankungen des Verdauungssystems 6,0 %

111

Welche Erkrankung steht in Deutschland auf Rang 6? Mit wieviel Prozent?

6. Kopfschmerzen u.ä. 5.1 %

112

Welche Erkrankung steht in Deutschland auf Rang 7? Mit wieviel Prozent?

7. Infektionen 4,9 %

113

Welche Erkrankung steht in Deutschland auf Rang 8? Mit wieviel Prozent?

8. Kreislaufprobleme 4,3 %

114

Welche Erkrankung steht in Deutschland auf Rang 9? Mit wieviel Prozent?

9. Nervenleiden 4,1 %

115

Welche Erkrankung steht in Deutschland auf Rang 10? Mit wieviel Prozent?

10. Krebs 3,6 %

116

Wieviel Prozent der Erkrankungen macht Krebs aus und auf welchem Rang der häufigsten Krankheiten steht es damit?

10. Krebs 3,6 %

117

Wieviel Prozent der Erkrankungen machen Nervenleiden aus und auf welchem Rang der häufigsten Krankheiten steht es damit?

9. Nervenleiden 4,1 %

118

Wieviel Prozent der Erkrankungen machen Kreislaufprobleme aus und auf welchem Rang der häufigsten Krankheiten steht es damit?

8. Kreislaufprobleme 4,3 %

119

Wieviel Prozent der Erkrankungen machen Infektionen aus und auf welchem Rang der häufigsten Krankheiten steht es damit?

7. Infektionen 4,9 %

120

Wieviel Prozent der Erkrankungen machen Kopfschmerzen u.ä. aus und auf welchem Rang der häufigsten Krankheiten steht es damit?

6. Kopfschmerzen u.ä. 5,1 %

121

Wieviel Prozent der Erkrankungen machen Erkrankungen des Verdauungssystems aus und auf welchem Rang der häufigsten Krankheiten steht es damit?

5. Erkrankungen des Verdauungssystems 6,0 %

122

Wieviel Prozent der Erkrankungen machen psychische Erkrankungen aus und auf welchem Rang der häufigsten Krankheiten steht es damit?

4. psychische Erkrankungen 13,4 %

123

Wieviel Prozent der Erkrankungen machen Verletzungen aus und auf welchem Rang der häufigsten Krankheiten steht es damit?

3. Verletzungen 13,9 %

124

Wieviel Prozent der Erkrankungen machen Erkrankungen des Atmungssystems aus und auf welchem Rang der häufigsten Krankheiten steht es damit?

2. Erkrankungen des Atmungssystems 16,1 %

125

Wieviel Prozent der Erkrankungen machen Rückenleiden aus und auf welchem Rang der häufigsten Krankheiten steht es damit?

1. Rückenleiden 21,3 %

126

Wie viele Tage sind die Deutschen im Schnitt im Jahr krank?

15 Tage

Die Deutschen sind im Schnitt 15 Tage im Jahr krank.

127

Häufigste Todesursache durch tödliche Erkrankungen (2010)?

1. Herz-Kreislauferkrankungen: 41, 1 % (352.689)

128

2. Häufigste Todesursache durch tödliche Erkrankungen (2010)?

2. Krebs: 26,2 % (225.141)

129

3. Häufigste Todesursache durch tödliche Erkrankungen (2010)?

3. Krankheiten des Atmungssystems: 7,0 %
(60.515)

130

4. Häufigste Todesursache durch tödliche Erkrankungen (2010)?

4. Krankheiten des Verdauungssystems: 5,0 % (42.684)

131

5. Häufigste Todesursache durch tödliche Erkrankungen (2010)?

5. Nicht natürliche Todesursachen: 3,9 % (33.312)

132

Häufigste Infektionskrankheiten?

- Hepatitis A, B, C, D, E
- Gastroenteritis

133

Häufigste Bösartige Erkrankungen?

- Kolorektale-Ca
- Pankreas-Ca
- Magen-Ca

134

Häufigste toxische Lebererkrankungen?

- Leberzirrhose
- Fettleber

135

Häufigste entzündliche Darmerkrankungen?

- Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn

136

Nennen Sie die 8 häufigsten Erkrankungen des Verdauungssystemes!

- Infektionskrankheiten
- Magen - Dudenalgeschwüre
- Pankreatitis
- Bösartige Erkrankungen
- Toxische Lebererkrankungen
- Darmverschluss
- Reizdarm
- Entzündliche Darmerkrankungen

137

Was sind Symptome von Geschwüren im Verdauungsystem?

stechender Schmerz im Epigastrium (Oberbauch)

138

Was ist das Epigastrium?

Oberbauch

139

Wie lautet der Fachbegriff für den Oberbauch?

Epigastrium

140

Welche Komplikationen können bei Geschwüren im Verdauungssystem enstehen?

- lebensbedrohliche Blutung
- Entartung (Krebs)
- Perforation (Peritonitis)

141

Welche Diagnostik wird bei Geschwüren im Verdauungssystem angewandt?

Gastroduodenoskopie mit Biopsie

142

Welche Faktoren schützen vor einer Magen-/Duodenalgeschwür-Entstehung?

- Schleim
- ausreichende Durchblutung

143

Welche Faktoren sind schädigend und begünstigen eine Magen-/Duodenalgeschwür-Entstehung?

- chronische Gastritis
- durch Helicobacter pylori
- Magensäure

144

Welche äußeren Faktoren (Risikofaktoren) nehmen Einfluss auf die Entstehung des Magen-/Duodenalgeschwürs?

- Medikamente
- (ASS, Diclofenac, Cortison)
- Rauchen
- Alkohol

145

Wodurch entstehen Geschwüre im Verdauungssystem?

Helicobacter pylori

146

Wer entdeckte wann Helicobacter pylori als Grund für Geschwürentstehung im Verdauungssystem? Wann? Wie? Welche Behandlung danach? Welcher Preis?

Nachweis der Geschwürentstehung durch Helicobacter pylori:

- Barry Marshall
- John Robin Warren
- 1983
- Selbstversuch
- Antibiotikatherapie ("Trple-Therapie")
- Nobelpreis für Medizin 2005

147

Was ist Pankreatitis?

Entzündung der Bauchspeicheldrüse

148

Wie kommt es zu Pankreatitis, der Entzündung der Bauchspeichdrüse?

Selbstverdauung durch zu frühe Aktivierung von Verdauungsenzymen

149

Bei welcher Krankheit des Verdauungssystems kommt es zu einer Selbstverdauung durch zu frühe Aktivierung von Verdauungsenzymen?

Pankreatitis - Entzündung der Bauchspeicheldrüse

150

Nennen Sie die Symptome der akuten Pakreatitis!

akute Pankreatitis:
- heftiger Schmerz im Oberbauch
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Fieber

151

Nennen Sie die Symptome der chronischen Pakreatitis!

chronische Pankreatitis:
- wiederholter Oberbauchschmerz
- Übelkeit
- Erbrechen
- Fehlverdauung
- Fettstuhl
- Gewichtsabnahme

152

Welche Ursachen hat Pankreatitis?

Ursachen Pankreatitis:
- Gallensteine
- Alkoholmissbrauch
- idiopathisch

153

Welche beiden chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen müssen sie kennen?

Colitis ulcerosa
Morbus Crohn

154

Um was für Krankheiten handelt es sich bei Colitis ulverosa und morbus crohn?

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

155

Wann kommt es zur Erstmanifestation von Colitis ulverosa und Morbus Crohn?

15. - 40 Lj.

156

Welche Verlaufsformen von Colitis ulverosa und Morbus Crohn kann es geben?

Verlauf CU, MC:
- chronisch rezidivierend oder intermittierend
- chronisch-kontinuierlich
- akut fulminant

157

Welche Ursachen haben Colitis ulerosa und Morbus Crohn?

Ursachen CU, MC:
- geneitshce Faktoren (z.B. NOD2/CARD15 Bei M. Crohn), gen. Anteil MC 50 %, CU 10 %
- gestörte Barrierefunktion der Darmschleimhaut
- Infektion, Autoimmunprozess

158

Welchen genetischen Antei haben MC und CU?

MC 50 %
CU 10 %

159

Welche Prävalenz in der Bevölkerung haben CU und MC?

1 - 2 %

160

Inzidenz CU?

20 - 130 / 100.000

161

Inzidenz MC?

10 - 70 / 100.000

162

Erstdiagnostik CU?

10,4 / 100.000

163

Erstdiagnostik MC?

5,6 / 100.000

164

Welche Komplikationen können bei Colitis Ulcerosa vorkommen?

- toxisches Megakolon
- Perforation
- starke Darmblutung
- Kolonkarzinom

165

Welche Komplikationen können bei Morbus Crohn vorkommen?

- Abzesse, Fisteln
- Stenosen
- Fehlverdauung mit Mangelzuständen (Vitamine, Mineralien, Eiweiß)
- Gewichtsverlust
- Wachstumsstörungen im Kindesalter!

166

Nennen Sie die häufigsten Symptome bei CU mit Prozenten!

Blutung 80 %
Diarrhoe 52 %
Bauchschmerzen 47 %

167

Nennen Sie die häufigsten Symptome bei MC mit Prozenten!

Diarrhoe 73 %
Bauchschmerzen 77 %
Gewichtsverlust 54 %

168

Symptome der Colitis ulcerosa?

- Durchfall, z.T. mit Blut
- Schleimbeimengungen
- Eiterauflagerungen
- Tenesmen
- Anämie

169

Symptome Morbus Crohn?

- Schmerzen (re. UB)
- Durchfall, auch Verstopfung, selten Blut
- Gewichtsverlust
- Entzündungszeichen
- Fieber
- Anale Manifestationen
- Fisteln
- Abszesse

170

Befallmuster Colitis ulcerosa

vom Anus beginnend kontinuierlich nach oral sich ausdehnend

171

Befallmuster Morbus Crohn

segmentaler Befall

172

Ausdehnung Colitis ulverosa

nur Dichdarm, bei Befall des ganzen Colons auch Ende des Illeums ("backwash iletis")

173

Ausdehnung Morbus Crohn?

alle Abschnitte des Magen-Darm-Trakts

174

Befallstiefe Colitis ulcerosa?

oberflächliche Schleimhautschicht

175

Befallstiefe Morbus Crohn

gesamte Darmwand

176

Wahrscheinlichkeit Proctitis / Proctosigmoiditis bei CU?

ca. 30 %

177

Wahrscheinlichkeit sog. Links-Colitis bei CU?

ca. 40 %

178

Wahrscheinlichkeit Totale Prokto-Colitis bei CU?

ca. 30 %

179

Wahrscheinlichkeit Anorektale Erkrankung (Analfisteln, Analfissuren, periproktische Abszesse, u. a.) bei MC?

ca. 30 - 40 %

180

Wahrscheinlichkeit Befall nur Dickdarm bei MC?

25 - 30 %

181

Wahrscheinlichkeit Beteiligung des Rektums bei MC?

11 - 20 %

182

Wahrscheinlichkeit Befall Dünn und Dickdarm bei MC?

45 %

183

Wahrscheinlich Befall Oesophagus Magen Duodenum bei MC?

3 - 5 %

184

Behandlungsziele bei CU und MC?

Verbesserung der Symptome im akuten Schub

Verhütung eines neuen Krankheitsschubes

185

Welche Therapie-Möglichkeiten bei MC und CU?

Medikamente

Operation

Diät

Endoskopische Verfahren

Psychosomatische Therapie / Psychotherapie

186

Welchen Evidenzgrad hat folgendes Statement für die CU: "Belastende Lebensereignisse, psychologischer Stress und psychische Störungen sind nicht ursächlich für die Entstehung der Colitis ulcerosa."

Evidenzgrad: B, Konsenssusstärke: Starker Konsens

187

Welchen Evidenzgrad hat folgendes Statement für die CU: "Subjekte Stressbelastung und affektive Störungen können einen negativen Einfluss auf den Verlauf der Colitis ulverosa heben."

Evidenzgrad: B, Konsensusstärke: starker Konsens

188

Worauf hin sollten Patienten mit anhaltenden Bauchschmerzen oder Durchfällen, welche nicht durch die Krankheitsaktivität bzw. Krankheitskomplikationen (von UC und MC) erklärt werden können, untersucht werden?

Reizdarmsyndrom (RDS)

depressive Störung

189

Was soll angewendet werden, wenn Reizdarmsymdrom (RDS) und depressive Störungen bei UC und MC vorliegen?

die in Leitlinien empfholenen Therapieprinzipien sollten angewendet werden

190

Welche psychosozialen Aspekte sollten bei jungen Patineten mit UC und MC beachtet werden?

Schamgefühle

Entwicklungsverzögerungen, Wachstumsstörungen

körperliche Schwächung

vermindertes Selbstbewusstsein

191

Wobei haben junge UC und MC-Patienten Probleme?

Abnabelung vom Elternhaus

Partnerfindung

Familiengründung

192

Was löst häufig Schübe vin UC und MC aus?

Prüfungssituationen lösen häufig Schübe aus.

193

Wann ist Psychotherapie bei UC und MC indikiert?

Komorbide psychische Erkrankungen (Depression, Ängste)

Geringe Lebensqualität

Hoher Stresslevel

Ungünstiger Krankheitsverlauf

194

Welche Elemente der Psychotherapie sollen bei UC und MC zum Einsatz kommen?

Elemente der Psychotherapie:

Psychoedukation

Entspannungsverfahren

Umgang mit Stress

Abbau von Vermeidungsverhalten

Dosierte körperliche Aktivität

Dauerstressbedingung soll durch Alimenation abgebaut werden (Rainer Sachse)

195

Reizdarmsymdrom (RDS) Definition: 1. Punkt

RDS Definition:
alle 3 Punkte erfüllt:

1. chornische (länger als 3 Monate anhaltende) Symptome (z.B. Bauchschmerzen, Blähungen), die von Patienten und Arzt auf den Darm bezogenen werdne und in der Regel mit Stuhlgangsveränderungen einhergehen.

196

Reizdarmsymdrom (RDS) Definition: 2. Punkt

2. Die Beschwerden sollen begründen, dass der Patient deswegen Hilfe sucht und/oder sich sorg und so stark sein, das die Lebensqualität hierdurch relevant beeinträchtigt wird.

197

Reizdarmsymdrom (RDS) Definition: 3. Punkt

3. Voraussetzung ist, dass keine für andere Krankheitsbilder charakteristische Veränderungen vorliegen, welche wahrscheinlich für diese Symptome verantwortlich sind.

198

Reizdarmsymdrom (RDS) Definition: alle 3 Punkte

RDS Definition:
alle 3 Punkte erfüllt:

1. chornische (länger als 3 Monate anhaltende) Symptome (z.B. Bauchschmerzen, Blähungen), die von Patienten und Arzt auf den Darm bezogenen werdne und in der Regel mit Stuhlgangsveränderungen einhergehen.

2. Die Beschwerden sollen begründen, dass der Patient deswegen Hilfe sucht und/oder sich sorg und so stark sein, das die Lebensqualität hierdurch relevant beeinträchtigt wird.

3. Voraussetzung ist, dass keine für andere Krankheitsbilder charakteristische Veränderungen vorliegen, welche wahrscheinlich für diese Symptome verantwortlich sind.

199

Geschlechterunterschied CU und MC Häufigkeit Männer Frauen

Mehr Frauen als Männer

200

Komorbiditäten CU MC?

hohe Komorbidität mit Angsterkrankungen, Depressionen