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Flashcards in Vorlesung 3 Deck (13)
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1

DIN EN ISO 9001
Prozessmodell (neu)

• liefert abgestimmte Ziele, Regelungen und Maßnahmen, um die relevanten Ziele zu erreichen
• Gestaltung, Lenkung und Entwicklung einer Organisation
• Ziel: in die Zukunft reichende Sicherung der Lebensfähigkeit und Entwicklung des Unternehmens

2

Qualitätsmanagementsystem

QMS regelt folgende Faktoren:
• Mitarbeiter
• Methoden und Verfahren
• Maschinen und Anlagen
• Informationen und Erfahrungen
• Prozesse und Tätigkeiten
• Organisatorische Einheiten
• Andere Systeme

3

Internes vs. Externes Audit

Internes Audit = First Party Audit
• Beurteilung durch eigene Mitarbeiter oder vom Unternehmen engagierte externe Auditoren
Externes Audit
• Beurteilung durch unternehmensexterne Stellen
• Second Party Audit: Kunde bewertet Lieferanten
• Third Party Audit: Bewertung durch unabhängige Stelle (Zertifizierungsaudit, Trägergemeinschaft für Akkreditierung GmbH, 3 Jahre gültig)

4

Audit
Definition und Auditarten

Audit: attributive Überprüfung der Eignung der Abläufe und Verfahren zur Entwicklung, Herstellung und Lieferung von Produkten auf Erfüllung interner Ziele bzw. externer Auflagen
• Schwachstellen erkennen
• Schnittstellenprobleme identifizieren
• Verbesserungen ermitteln
• Auditarten:
1) Internes vs. Externes Audit
2) Produkt- vs. Prozess- vs. Systemaudit
3) Planmäßiges vs. Außerplanmäßiges vs. Wiederholungsaudi

5

DIN EN ISO 9000
7(8) Grundsätze

1. Kundenorientierung
2. Führung
3. Einbeziehung der Personen
4. Prozessorientierter Ansatz
5. Ständige Verbesserung
6. Faktengestützte Entscheidungsfindung
7. Beziehungsmanagement
8. (Systemorientierter Managementansatz)

6

EFQM

European Foundation of Quality Management
• Ansatz zur Bewertung einer TQM-Umsetzung
• Neun Hauptkriterien in 2 Gruppen: Befähiger und Ergebnisse
• Beide Gruppen mit 50% gewichtet
• Alle Hauptkriterien entsprechend ihrer Bedeutung in % gewichtet
• Forderung nach Innovation und Lernen

7

Planmäßiges vs. außerplanmäßiges vs. Wiederholungsaudit

Planmäßiges Audit:
• Auditplan: Inhalte, Termine, Mitglieder
• Festgelegter Turnus
-> Kontinuierlicher Anstieg des Qualitätsniveaus
Außerplanmäßiges Audit: wenn ein gravierendes Problem auftritt
Wiederholungsaudit: wenn während eines Audits gravierende Abweichungen festgestellt wurden

8

Produkt- vs. Prozess- vs. Systemaudit

Produktaudit: das Produkt wird aus Sicht des Kunden hinsichtlich seiner Qualitätsmerkmale überprüft
Prozessaudit: Arbeitsfolgen werden auf mögliche Schwachstellen untersucht
Systemaudit: das gesamte QM-System wird auf Fehlerfreiheit und Wirksamkeit geprüft

9

RADAR-Logik

Results: Lege beabsichtigte Ergebnisse fest
Approaches: Plane eine Vorgehensweise
Deploy: Setze Vorgehen um
Assess: Bewerte Vorgehen und Umsetzung
Refine/Review: “
-> Wird im Rahmen der EFQM genutzt, um den Erfüllungsgrad eines Kriteriums zu beurteilen
-> Basiert auf Deming-Ansatz

10

Normenreihe DIN EN ISO 9000ff

DIN EN ISO 9000: Grundlagen und Begriffe
Erläuterung der Grundlagen von QM-Systemen, Definition und Erklärung von Begriffen des Qualitätsmanagements
DIN EN ISO 9001: Anforderungen
Anforderungen an QM-Systeme zur normkonformen Darlegung, dient als Zertifizierungsgrundlage
DIN EN ISO 9004: Leitfaden zur Leistungsverbesserung
Empfehlungen und Anregungen zu QM-Systemen, Hilfestellung bei der Interpretation der DIN EN ISO 9001 Anforderungen

11

Prozessstrukturmatrix

1) Vorbereitung: Identifizierung der Prozessschritte und Übertragung in eine Matrix
2) Analyse: Identifizierung der Forderungen
3) Abstimmung: Bewertung der Schnittstellen nach Problemhaftigkeit
4) Realisierung: Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen
5) Absicherung: Sicherstellen der Wirksamkeit

12

Swim-Lane-Diagramme

Strukturierte Darstellung eines Prozessablaufs
• Bei abteilungsüber-greifenden Prozessen kann es zu Problemen an den Schnittstellen kommen

13

EFQM Grundprinzipien

1. Ausgewogene Ergebnisse erzielen
2. Kundennutzen mehren
3. Mit Vision, Inspiration und Integrität führen
4. Mittels Prozessen lenken
5. Durch Menschen erfolgreich sein
6. Innovation und Kreativität fördern
7. Partnerschaften aufbauen
8. Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft übernehmen