Wärme-, Schall,- Feuchtigkeits- und Brandschutz, Kamine Flashcards Preview

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Flashcards in Wärme-, Schall,- Feuchtigkeits- und Brandschutz, Kamine Deck (12):
1

Beschreiben Sie die Höhenlage der Drainage gegenüber dem Gebäude (KG).

Rohrsohle der Drainleitung an der höchsten Stelle (Gefälle) mindestens 20 cm unter der Oberfläche der Betonbodenplatte, jedoch nicht tiefer als die benachbarten Fundamentsohlen. Wenn erforderlich, müssen die Fundamente abgetreppt werden.

2

Beschreiben Sie den Vorteil von innenliegenden Fugenbändern bei "weißen Wannen". Beschreiben Sie die verschiedenen Ausführungen dieser Fugenbänder.

- Der längere Überschlagsweg ist ein besserer Schutz vor eindringendem Wasser.
- Senkrechte Fugen sind sicherer als waagrechte. Fugenbänder teilweise mit Stahlstäben gegen Umknicken sichern oder starre Fugenbleche.

3

Erläutern Sie den Begriff Transmissionswärmeverlust hinsichtlich der EnEV.

Transmissionswärmeverlust heißt die durch Wärmedurchgang verlorene Energie eines Hauses. Der Transmissionswärmeverlust entsteht beim Wärmedurchgang durch Außenwände, Dachflächen und Fenster.
Bei Gebäuden mit guter Wärmedämmung werden die Transmossionswärmeverluste auf eine so niedriges Niveau gedrückt, dass sie sich in der gleichen Größenordnung wie Lüftungswärmeverluste, solare Gewinne und die Gewinne von inneren Wärmequellen sind. Verlust = Gewinn (Wenn die Bilanz im Regelfall auch ohne zusätzliche Zufuhr von Heizwärme geht = Passivhaus)

4

Erklähren Sie den Bergriff "wirksame Kaminhöhe".

Darunter versteht man das Maß von der Einmündung der Feuerstätte in die Abgasanlage bis zur oberen Mündung.

5

Erklären Sie Luftschallübertragung zwischen zwei Räumen.

Im Senderraum treffen die Druckschwankungen der Luft mit Schallwellen auf die raumbegrenzenden Bauteile und lassen diese mitschwingen, hier werden die Schallwellen also zu Körperschall. Im Empfangsraum wird der Schall dann wieder zu Luftschall.

6

Beschreiben Sie eine geometrische Wärmebrücke und nennen Sie die Auswirkung einer geometrischen Wärmebrücke.

Sie entstehen dort, wo die Wärme aufnehmende Innenoberfläche kleiner als die Wärme abgebende Außenoberfläche ist. Typisch für eine solche Wärmebrücke ist die Außenecke. In der Gebäudekante entstehen geringere Temperaturen, als auf der Fläche.

7

Erklären Sie an welchen Stellen Tauwasser einsetzt.

An inneren Oberflächen von schlecht gedämmten Bauteilen und Wärmebrücken in Wänden und Decken, aber auch bei unzulänglich belüfteten Wohnungen, wenig beheizten Schlafzimmern, Bädern, Küchen und Viehställen, besonders dann wenn die Feuchtequellen hoch sind.

8

Erklären Sie die Anforderungen der EnEV 14 an die Lüftungstechnik, nennen Sie vier Anforderungen der EnEV an die Lüftungstechnik und geben Sie an, wozu die gewonnene Wärme genutzt wird.

keine Ahnung!!!

9

Erläutern Sie mit einer Skizze den Bergriff Flankenübertragung.

Flankenübertragung stellt die Nebenwege oder Flanken des Trennbauteils dar. Flankenübertragung tritt an allen Anschlüssen des Trennbauteils an andere Bauteile auf. Schallleistung wird nicht über in m² ausdrückbare Flächen des Trennbauteils übertragen. Labormessungen für Bau übliche Maße werden zur Berechnung vorgegeben. (Skizze)

10

Geben Sie die Grundsätzlichen Anforderungen an die Ausführung von Brandwänden an.

Brandwände sind feuerbeständige Wände aus nichtbrennbaren Baustoffen (F90-A) und dürfen bei Brand ihre Standsicherheit nicht verlieren. Sie müssen auch unter zusätzlicher mechanischer Beanspruchung (Stoßbelastung durch herabfallende Bauteile) feuerbeständig sein. Sie werden zur Ausbildung von Brandabschnitten von Gebäuden oder Gebäudeteilen sowie als Gebäudeabschluss- und Gebäudetrennwände zum Nachbarschutz ausgeführt.

11

Erklären Sie wie der Schornsteinzug entsteht und nennen Sie das physikalische Prinzip.

Die beim Verbrennungsvorgang entstehenden heißen Abgase haben ein geringeres spezifisches Gewicht als die umgebende Außenluft. Sie erhalten dadurch nach dem archimedischen Prinzip einen Auftrieb mit einer Strömungsgeschwindigkeit. Mit der Abgassäule muss eine entsprechende Zuluftsäule nach dem Prinzip der "kommunizierenden Röhre" einen Kreislauf bilden können. Richtig dimensionierte Abgasleitungen und Schornsteine funktionieren bei den jeweils betriebsbedingten Abgastemperaturen nach diesem Prinzip mit natürlichen Druckunterschieden.

12

Erklären Sie, wie ein Schornstein versottet und welche Folgen dies haben kann.

In der Regel entsteht Versottung durch eine zu niedrige Abgastemperatur im Schornstein. Das bedeutet, dass die Abgase ihren sogenannten Taupunkt noch innerhalb des Schornsteins erreichen, sodass diese kondensieren und sich die teils ätzenden Stoffe an der Innenseite des Schornstein niederschlagen. Mit der Zeit durchdringen diese das Mauerwerk des Schornsteins und hinterlassen gelb-braune Flecken und einen üblen Geruch.