Wissenschaftliche Methodik Flashcards Preview

1. Semester Master > Wissenschaftliche Methodik > Flashcards

Flashcards in Wissenschaftliche Methodik Deck (49):
1

manifeste Variablen

können direkt gemessen werden (z.B. Größe)

2

latente Variablen/Konstrukte

können nicht direkt gemessen werden, müssen erst operationalisiert werden (z.B. Intelligenz)

3

Gütekriterien einer Messung

Genauigkeit, Objektivität, Reliabilität, Validität

4

Genauigkeit

Exaktheit der Messung

5

Objektivität

Messung unabhängig vom Messenden

6

Reliabilität

Zuverlässigkeit einer Messung

7

Validität

es wird das gemessen, was gemessen werden soll

8

Nominal

Merkmalsausprägungen können unterschieden werden (bsp. Geschlecht, Haarfarben)

9

Ordinal

Merkmalsausprägungen können in eine Reihenfolge gebracht werden

10

Intervallskala

Nullpunkt gesetzt, bspw. Zeitrechnung

11

Verhältnisskala

(absoluter) Nullpunkt gegeben, bspw. Gewicht

12

stetig

beliebige Zwischenwerte im Intervall sind möglich, bspw. Größe

13

diskret

höchstens abzählbar viele Werte sind möglich, bspw. Anzahl Kinder

14

Welches Skalenniveau hat die Variable Stundenlohn?

metrisch stetig

15

Welches Skalenniveau hat die Variable Telefonvorwahl?

kategorial nominal

16

Welchen Vorteil hat R aufgrund der Gütekriterien für Forschung?

offen

17

Als welcher Variablentyp sollten kategorial-nominale Variablen in R gespeichert werden?

character bow. factor

18

Säulendiagramm und Balkendiagramm

Häufigkeiten von Merkmalsausprägungen (nominal, ordinal, metrisch, diskret)

19

Dotplot

Häufigkeiten von Merkmalsausprägungen (nominal, ordinär, metrisch)

numerisch-diskret: keine Zwischenwerte (1,5 Personen unmöglich)

kann auch für stetige Merkmale genutzt werden, Zusammenfassung in Intervalle

20

Histogramm

Häufigkeit von gruppierten Merkmalsausprägungen (metrisch)

der Flächeninhalt der Rechtecke entspricht dabei der absoluten oder relativen Häufigkeiten von Beobachtungen im Intervall

21

Boxplot

Visualisierung von Median, oberem und unterem Quartil, Minimum und Maximum, Ausreißer (metrisch)

22

Streudiagramm/Scatterplot

Darstellung der Merkmalsausprägungen von zwei i.d.R. metrischen Merkmalen als Punkte

23

Liniendiagramm

Verlauf der Merkmalsausprägung einer Merkmals

24

Lagemaß

beschreibt u.a. die zentrale Tendenz einer Verteilung

25

Streumaß

beschreibt die Verteilung der Daten (häufig um das Lagemaß)

26

Schiefe

beschreibt die Form der Verteilung

27

Verteilungen

rechtsschief
linksschief
symmetrisch
mehrgipflig

28

Welche Aussage stimmt vermutlich für die Verteilung des Einkommens?

Das Einkommen ist rechtsschief

29

Was gilt für die Variable Rechnungshöhe total_bill?

Es ist eine manifeste verhältnisskalierte Variable, da es einen natürlichen Nullpunkt gibt

30

empirische Verteilungsfunktion

gibt an, wie viele der n Beobachtungen kleiner oder gleich x sind

31

Bei einem 10 fachen Münzwurf gilt für die Anzahl Kopf: F(8) = 0,9892578. Welche Aussage stimmt?

Die relative Häufigkeit bei 10 Würfen höchstens 8 mal Kopf zu werden liegt bei 0,9892578

32

Mit welchem Verfahren kann die Verteilung des Merkmals Stundenlohn sinnvoll visualisiert werden?

Histogramm (da Verteilung bei stetigen Daten)

33

Minimum/Maximum

kleinste/größte Merkmalsausprägung

34

Modus/Modalwert

häufigste Merkmalsausprägung

35

Median/Zentralwert

Merkmalsausprägung die bei (aufsteigend) sortierten Beobachtungen in der Mitte liegt

minimiert die Summe der absoluten Abweichungen der Beobachtungen von einer Zahl. Er ist die Merkmalsausprägung eines (im Sinne eines Merkmals) typischen, d.h. mittleren Merkmalsträgers

36

arithmetischer Mittelwert

Summe aller Werte geteilt durch die Anzahl

minimiert die Summe der quadratischen Abweichungen der Beobachtungen von einer Zahl. Er ist ist der Durchschnitt in dem Sinne, dass alle Merkmalsträger den gleichen Anteil an der Merkmalssumme haben.

37

Quantil

Das p-Quantil ist der Wert, für den gilt, dass er von p Prozent der Werte nicht überschritten wird

38

Stimmt die Aussage: Die Berechnung des arithmetischen Mittelwertes ist bei nominalen Merkmalen nicht sinnvoll?

Nein
nominal = bspw. Geschlecht (männlich=1, weiblich=2)
--> macht keinen Sinn

39

Perzentil

in 10er Schritten

40

Stimmt die Aussage: Der Median ist das 50% Quantil einer Verteilung?

Ja

41

Stimmt die Aussage: Es gilt immer F(X) = 0,5?

Nein
Der Wert in der Mitte ist nicht zwingend auch der Median

42

Idee

Daten = Modell + Rest

43

Rest

beschreibt die Abweichung der Beobachtung zum Mittelwert

44

Ist der Median robust gegen Ausreißer?

Ja

45

Ist der arithmetische Mittelwert robust gegen Ausreißer?

Nein

46

Die Summe aller Abweichungen vom Mittelwert...

summieren sich zu Null auf

47

linksschief/rechtssteil

Mittelwert < Median

48

symmetrisch

Mittelwert = Median

49

rechtsschief/linkssteil

Mittelwert > Median