2) Anatomie - Organe Flashcards Preview

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Flashcards in 2) Anatomie - Organe Deck (462):
1

Welche Höhlen gibt es im Bereich des Kopfes?

  1. Cavitas nasi: Nasenhöhlen paarig
  2. Sinus paranasales: Nasennebenhöhlen
  3. Cavitas oris: Mundhöhle

-> Höhlen sind eingebaut im Schädel (=knöchern begrenzt)

-> Schmerzen bei Volumenvergrößerung

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2

Welche Räume gibt es im Halsbereich?

Eingeweidestrand ist v. Bindegewebe umgeben

= adventitiellen BG bzw. "Verschieberäume" (damit Organ gleiten kann)

z.B. Para + Peripharyngealraum

-> Abszess kann sich bis Thorax ausbreiten

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3

Welche Hohlräume gibt es im Thorax?

  1. Mediastinum = BG Raum
  2. Cavitas Pleuralis = Höhle

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4

Was ist das Mediastinum + wo liegt es?

= BG Raum (zum Verschieben der Organe)

Lage: obere Thoraxapertur -> Zwerchfell, Ventrale WS -> Sternum

-> darin eingebaut = verschiedene Organe + Leitungsbahnen

z.B. Cavitas pericardialis (Herz, seröse Höhle)

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5

Was ist die Cavitas pleuralis?

= seröse Höhle welche Lunge enthält

-> Im Thorax = 2 seröse Höhlen + 1 BG Raum

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6

Welche Höhlen gibt es im Abdomen?

  1. Cavitas Peritonealis: Mit Bauchfell ausgekleidete, seröse Höhle (nicht alle Organe hier)
  2. Spatium Retroperitoneale: BG Raum hinter Cavitas peritonealis (Organe die in BG eingebaut sind)

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7

Welche Räume gibt es im Becken?

Spatium subperitoneale: BG Raum unterhalb cavitas peritonealis (Teilmenge Bauchhöhle)

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8

Wo sind Organe im Körper eingebaut?

Entweder:

  1. Bindegewebigen Raum eingebettet
  2. Serösen Höhle

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Wo liegt das Mediastinum superius?

Obere Thoraxapertur/Manubrium sterni -> 4.BW!

-> reiner BG Raum

-> hängt mit Eingeweideschlauch zsm.

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Wie ist das Mediastinum inferius aufgebaut?

Gegliedert in Bereich:

  1. Vorne: Vor dem Herz (sehr schmal)
  2. Mittel: Herz + Cavitas pericadialis
  3. Hinten: Hinter dem Herz = BG Raum (große Leitungen)

-> Hinterer Bereich ist mit Eingeweideschlauch verbunden! Bei Peritonealabszess -> Entzündung im hinteren Mediastinum

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11

Was ist die Serosa?

= Seröse Höhle welche Organe umgibt (um Bewegung zu ermöglichen)

aus plattem Epithel + BG Schicht

-> Lamina viszeralis + Lamina parietalis

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12

Wie ist die Lamina viszeralis aufgebaut?

Blatt welches Organ überzieht

Epithel liegt außen, BG innen

-> dünnes 1-schichtiges Plattenepithel (Mesotel)

-> gibt Organ die spiegelnde Oberfläche

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13

Wie ist die Lamina parietalis aufgebaut?

=  kleidet Körperhöhlen aus (wandständig)

-> Epithel dem Organ zugewandt , BG außen!

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14

Was befindet sich zw. Lamina viszeralis und parietalis?

= Kapillärer Spalt/Hohlraum (5 ml Flüssigkeit)

-> Epithel beider Schichten liegen aufeinander (Bei viszeral außen, parietal innen = gleiten)

-> Bei Entzündung = Verwachsung (kein Gleiten mehr)

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15

In welcher Höhle liegt das Herz?

Was passiert bei zu viel/wenig Flüssigkeit?

= Cavitas pericardialis (seröse Höhle)

-> Bei zu viel = Herz komprimiert (Stellt Funktion ein)

-> Bei zu wenig = Verwachsung

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Was passiert bei einer Enzündung des Peritoneums (Abdomen)?

Obefläche groß -> große Einschränkung

-> kann sich in gesamten Bauchraum ausbreiten

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17

Wovon sind Organe im Kopf, Hals, Thorax, Bauchöhle und Becken umgeben?

Kopf -> Knöchern (Viszerocranium)

Hals -> Bindegewebe (Durchgangsregion)

Thorax -> Cavitas pleuralis (In Serosa) + Cavitas pericardialis (im Mediastinum)

Bauchöhle -> Cavitas Peritonealis

Becken -> Spatium Retroperitoneale

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18

Welche sind die serösen Höhlen?

  1. Cavitas pleuralis
  2. Cavitas pericardialis
  3. Cavitas peritonealis
  4. Tunica vaginalis testis

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19

Was ist die Tunica vaginalis testis?

-> Hoden wandert aus Bauchraum -> nimmt Bauchfell Umhüllung mit (separate Serosa)

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20

Wo liegt das Herz?

Im Thorax -> im unteren Mediastinum = Cavitas pericardialis

-> eher links zwischen Pleurahöhlen

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21

Welche Flächen unterscheidet man am Herzen?

1) Facies sternocostalis (Vorderfläche/ventral)

2) Facies posterior (Hinterfläche/dorsal)

3) Facies diaphragmatica (Unterfläche/linker Ventrikel, liegt auf dem Zwerchfell)

4) Facies pulmonalis (seitliche Flächen)

22

Was passiert bei einem Herzschlag?

  1. O2 arme Blut -> V. cava superior + inferior
  2. Atrium + Ventriculum dextrum (dünner als sx -> andere Druckverhältnisse)
  3. Truncus pulmonalis -> Lunge (O2 reich)
  4. Atrium + Ventriculum sinistrum

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23

Was ist die Auricula dextra/sinistra?

Ausstülpung der Vorhöfe (Herzohr aus Mm.pectinati)

-> ragen bis zur Aorta bzw. Truncus pulmonalis

-> durch Herzmuskelzellen wird ANP (atrionatriuretisches Peptid) produziert (für Blutdruckregulation)

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24

Wie ist die Herzscheidewand aufgebaut?

Vorhofseptum (Septum interatriale)

Kammerseptum (Septum interventriculare)

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25

Welche Herzklappen hat das Herz?

Taschenklappen (3 Taschen)

  1. Aortenklappe (linker Atrium + Aorta)
  2. Pulmonalklappe (rechter Atrium + truncus pulmonalis)

Segelklappen (2 bzw. 3 Segel)

  1. Mitralklappe (linker Ventriculum + linkes Atrium)
  2. Trikuspidalklappe (rechter Ventriculum + rechtes Atrium)

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26

Wovon ist das Herz umgeben?

  1. Fett
  2. Herzkranzgefäße -> liegen im Sulcus coronarius (Rinne trennt Atrium von Ventrikel)

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27

Wohin zeigt der rechte Ventrikel?

ventral + caudal

(untere Rand liegt am Zwerchfell = Facies diaphragmatica)

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28

Wohin zeigt das linke Atrium?

-> zeigt nach dorsal + liegt in der Mitte des Herzens

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29

Wie wird der rechte vom linken Ventrikel getrennt?

Sulcus interventricularis posterior

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30

Was ist die Apex + Basis cordis?

  1. Apex cordis = kaudal, ventral + links zeigende Spitze = Beide Ventrikel sind beteiligt (gehört aber linkem Ventrikel)
  2. Basis Cordis = Pol gegenüber von Apex (wo Gefäße sind)

(Cord/Cordis = Herz)

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31

Wo wird bei der Herzdruckmassage gedrückt?

-> Ventriculus dextra = hinter dem Sternum

-> hier entspringt truncus pulmonalis

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32

Wo mündet die V.cava inferior?

-> unten/kaudal in den rechten Ventrikel

-> kommt direkt aus dem Zwerfelldurchtritt

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33

Wie ist die Ausstrom bzw. Einstrombahn?

  1. Einstromrichtung: zeigt Richtung Apex cordis
  2. Ausstromrichtung: Truncus pulmonalis (ventral vor Ursprung Aorta) -> pumpt nach rechts oben! Aorta nach links oben = Ausstromrichtungen überkreuzen sich

34

Was trennt Vorhof/Kammer bzw. re/li Kammer?

  1. Sulcus Coronarius = trennt re Atrium v. Kammer
  2. Sulcus Interventricularis = trennt re v. li Ventriuculum

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35

Wie liegt der linke Ventrikel?

-> größtenteils auf Diaphragma (Facies diaphragmatis cordis) = dieser Teil -> Hinterwand (Hinterwandinfarkt)

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36

Wo sind die V. Cava inf + sup. zu sehen?

rechts von dorsal

-> hier befindet sich glattwandige Teil des Atrium dextrum

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37

Wie ist die Perikardium (Herzbeutel) aufgebaut?

(in der Cavitas Pericardialis)

 

  1. Pericardium fibrosum = der fibröse, äußere Teil, aus kollagenem BG Typ 1 +  kaudal mit Zwerchfell verwachsen
  2. Pericardium serosum = der seröse, innere Teil (zw. Herz und fibrösem Perikard)

38

Wie ist das Pericardium serosum aufgebaut?

  1. Lamina visceralis = Epikard liegt direkt der Oberfläche des Herzens + Gefäßen
  2. Lamina parietalis = mit Pericardium fibrosum verwachsen = wandständig
  3. Dazwischen = spaltförmiger Raum, mit seröser Flüssigkeit = Schmiermittel für reibungsfreie Bewegung des Herzens mit angrenzenden Organen (2 spiegelnde Oberflächen einander zugewandt)

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39

Wen umhüllt der Herzbeutel?

  1. Vorhöfe + Kammern
  2. Aorta
  3. Vv. Cava
  4. Truncus pulmonalis

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40

Was sind Umschlagstellen im Herz und welche gibt es?

Was liegt neben den Umschlagstellen?

= Übergang/Umschlagfalte zw. Lamina parietalis (außen) und viszeralis (innen)

 

  1. Porta arteriosa: zw. Aorta + Truncus pulmonalis
  2. Porta venosa: zw. Vv. cavae und die Vv. pulmonales
  3. Sinus obliquus pericardii: zw. re + li Vv. pulmonales
  4. Sinus transversus pericardii: Nische/Rinne welche Porta venosa von Porta arteriosa trennt

-> neben Umschlagstellen = Recessi pericardii (kleine Ausziehungen)

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41

Was kann bei Aortenaneurysma bzw. Aufriss Infarktnarbe passieren?

= Blutung in Perikard-Höhle -> Herzbeuteltamponade

-> Herzbeutel kann sich nicht ausdehnen (weil Kollagen Typ 1)

= Herz kann nicht mehr pumpen

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42

Wo liegt das Lig.Arteriosum?

Außerhalb des Herzbeutels!

-> zw. Truncus pulmonalis + Aorta

-> zw. A.pulmonalis sin. + Aorta

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43

Wie ist der Herzbeutel innerviert?

= N.phrenicus

(aus Plexus cervicalis, innerviert auch das Zwerchfell)

-> Schmerzen des Herzbeutels in linker Schulter spührbar

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44

Welche 2 Anteile hat der rechte Vorhof?

Wie werden sie getrennt?

  1. Sinus venarum cavarum (Hintere glattwandige Abschnitt): hier mündet V. Cava sup + inf
  2. Vordere raue Abschnitt: Muskulärer Anteil (Mm.pectinati)

 

  • Crista terminalis trennt muskulären + glatten Anteil! (Ursprung Mm.pectinati),                                                     Innen: Leiste, Außen: sulcus terminalis

 

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45

Welche venösen Gefäße münden in den rechten Vorhof?

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Was trennt die beiden Vorhöfe?

Septum interatriale = Trennwand zw. Vorhöfen

-> hat Fossa ovalis (verschlossenes Foramen Ovale)

-> Limbus fossae ovalis  (verdichtete Umrandung)

47

Welche Valvulae gibt es im Atrium dextrum?

  1. Valvula vena cava inferior: klappenförmige Ausziehung an der Einmündung der Vena cava inf. (Bei Embryo lenkt es Blut zum Foramen Ovale)
  2. Valvula sinus coronalis: halbmondige Klappe wo Sinus coronarius (= größte Venöse Blutleiter Herz) in re Vorhof mündet

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Was ist das Ostium?

= Einmündung von Gefäßen in ein Hohlorgan

-> Ostium primum + secundum

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49

Wo liegt die Klappenebene?

Zwischen Vorhof + Kammer (hier sieht man alle Klappen)

-> Verschiebt sich durch Herzkontraktion

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50

Wie ist die Tricuspidalklappe aufgebaut?

(Valvula atrioventricularis dextra)

  1. Drei BG Segel -> Cuspis anterior, posterior und septalis
  2. Die Segel entspringen v. re Anulus fibrosus
  3. Das Septale Segel ist zudem noch Ursprung am Kammerseptum

Durch Sehnenfäden (Chordae tendineae) sind die Segel an den Papillarmuskeln (3 Segel = 3 Papillarmuskel) befestigt

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51

Wie ist die Einflussbahn in das Ventriculum dextrum?

  1. Ostium atrioventriculare (Öffnung zw. Vorhof + Ventrikel)
  2. Valva Atrioventricularis dextra (Tricuspidalis) : Segelklappe (3 Segel)

-> von der Lage her = Valva Atrioventricularis!!

-> vom Typ her = Valva tricuspidalis!!

52

Was sind Trabeculae Carneae?

= Muskelbälkchen in Einstrombahn

-> Einstrohmbahn zerklüftet (unregelmäßige Oberfläche), Richtung Apex Cordis (Bahnen überkreuzen sich)

-> Ausstrombahn nicht zerklüftet = Glatt (weniger Ausstromwiderstand)

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53

Was sind Musculi papillares?

= Isolierte große Trabeculae carnae (Ausbuchtungen der Herzmuskulatur nach innen)

-> Durch Sehnen mit Klappen verbunden

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54

Was ist das Septum interventriculare + welche Anteile hat es?

= Trennwand zwischen den Kammern

  1. Pars Muscularis (größter Teil)
  2. Pars Membranacea (kleiner BG Teil)

-> enthält Trabecula septomarginalis: Muskelbälkchen v. Septum zur re Kammer (darauf M.papillares ant) = Einstrombahn (rau)

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Was ist die Crista supraventricularis?

= Leiste in der Ausstrohmbahn (Glatt)

-> trennt zum Teil Einstrombahn (hinten) + Ausstrombahn (vorne rechts)

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56

Was ist der Truncus Pulmonalis?

  1. Conus arteriosus (Verjüngung rx Ventrikel)
  2. Ostium Trunci pulmonali (Öffnung)
  3. Valva trunci pulmonalis (Taschenklappe)

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57

Wie ist das Atrium sinistrum aufgebaut?

  1. Vv. Pulmonales münden hier
  2. Ostium atrioventricularis sinistrum (zw. Vorhof + Kammer)
  3. Valva atrioventicularis sinstra (Bikuspidal/Mitralklappe)

= dicker als rx Vorhof + glattwandig

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Wie ist die Einstrombahn des liken Ventrikels?

  1. Trabeculae carneae (zerklüftet, unregelmäßig)
  2. Stromfluss richtung Apex cordis
  3. Dicke Myocardwand (kräftige Papillarmuskeln = eng)

 

59

Wie ist die Ausstrombahn des lx Ventrikels?

  1. Ostium valvae aortae (Öffnung)
  2. Aortenklappe: Lage -> Valva aortae, Typ -> Taschenklappe

 

-> liegt dorsal von Ausstrohmbahn des rx Ventrikels (Aorta liegt hinter Truncus Pulmonalis)

-> Glattwandig (weniger Widerstand, keine Trabeculae)

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In welcher Ebene liegen die Herzklappen?

= Sulcus Coronarius (hier verläuft Sinus coronarius)

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61

Wie ist die Wand des Herzens aufgebaut?

  1. Epikard (außen): Lamina viszeralis des Pericardium serosum
  2. Myokard (Herzmuskel): links dicker
  3. Endokard: Einschichtiges Epithel (=spiegelnd)

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Woraus ist eine Segelklappe aufgebaut?

  1. BG Grundplatte + Endocard
  2. Endokard-Duplikatur (Endokard liegt auf Endokard, Kein BG = Keine Blutgefäße)

= Weiß (faserreiches kollagenes BG), überzogen von Endokard

-> Kalkablagerungen möglich

 

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Wie ist das Myokard im Vorhof bzw. den Kammern?

  1. Vorhöfen: Weniger dick + BG dazwischen
  2. Rx Ventrikel: 1 Schicht Myokard (wie eine Schraube)
  3. Lx Ventrikel: 3 Schichten Myokard, mehr Schrauben + mehr Druck

-> Vortex: Ende der Spiralen richtung Apex

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Welche Rolle spielt das BG beim Herzaufbau?

Es bildet das Herzskelett in der Ventilebene

-> dieses trennt Atrium v. Ventrikel 

-> umgibt die Klappen und umgreift die Wurzeln von Aorta und Truncus pulmonalis

-> Verhindert  unkontrollierte Erregungsausbreitung vom Vorhof- auf das Kammermyokard

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Aus welchen Teilen besteht das Herzskelett?

Funktion?

  1. Anulus fibrosus dx + sx
  2. Trigonum fibrosum dx + sx (kleine Dreiecke dort wo die Faserringe aufeinander stoßen)
  3. Faserring um das Ostium aortae (um die Aortenwurzel)
  4. Pars membranacea des Kammerseptums.

-> Für Befestigung der Klappen

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Wie sieht eine Segelklappe aus?

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WIe ist die Bicuspidalklappe/Mitralklappe aufgebaut?

  1. Cuspis anterior: entspringt ventral-medial am lx Anulus fibrosus cordis
  2. Cuspis posterior: entspringt dorsal-lateral vom lx Anulus fibrosus.
  3. Zwei Cuspis cominssurales: schließen Lücken zw. Segeln

-> Durch Chordae tendineae sind die Segel an den M. papillares (ant + post, dick/kräftig) befestigt

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Wie viele Papillarmuskel hat die Tricuspidalklappe?

Woraus besteht die Klappe?

3 Segel = 3 Papillarmuskel

-> anterior, posterior, septal

Klappe/Chordae tendinae: aus Kollagen 1 + Endokard

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Wie öffnet/schließt sich Tricuspidalklappe?

  1. Öffnung: passiv -> wenn Druck im Vorhof größer ist als in Kammer -> Blut fließt in die Kammer
  2. Schließung: aktiv -> Wenn Druck in Kammer größer ist als im Vorhof -> Muskeln halten Klappe zu

70

Wie ist eine Taschen/Gefäßklappe aufgebaut?

1 Klappe = 3x Valvulae Semilunaris (Taschen):

-> am äußeren Rand Verdickung = Nodulus (dichten ab)

-> Verdünnung am inneren Rand = Lunola

-> Endokardduplikaturen (2x Endokard, keine Blutgefäße)

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Wo entspringt die Arteria coronaria dextra?

Direkt hinter der Aortenklappe (Sinus aortae dexter)

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Was ist die isovolumetrische Kontraktionsphase?

  • Beginnt mit dem Verschluss der Segelklappen (Ende Diastole)
  • Herzkammern kontrahieren, beide Ventrikel nehmen eine annähernde Kugelgestalt an
  • Der Kammerdruck steigt bis er den Blutdruck in der Aorta + Truncus pulmonalis übersteigt
  • Dann öffnen sich Taschenklappen + Auswurfphase beginnt

73

Aus welchen Phasen besteht die Systole?

  1. isovolumetrische Kontraktionsphase (Anspannung): gleichbleibendes Volumen, alle Klappen zu, Myokard der Ventrikel kontrahieren sich, dann folgt Austreibung
  2. Austreibungsphase: Blut v. Ventrikel -> Truncus pulmonalis + Aorta gepumpt -> Taschenklappen offen, Druck sinkt

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Wie läuft die Auswurfphase ab?

  • beginnt mit dem Öffnen der Taschenklappen
  • Druck im Ventrikel muss Aortendruck + Druck der A.pulmonalis übersteigen
  • Durch Blutausstroms steigt der Druck in den Ventrikeln durch Abnahme des Ventrikelradius + Zunahme Wanddicke (Laplace-Gesetz)
  • Druck im Ventrikel fällt ab + Taschenklappen schließt sich

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Aus welchen Phasen besteht die Diastole?

  1. Isovolumetrische Entspannungsphase: Klappen zu, Ventilebene senkt sich -> mehr Blut in die Vorhöfe (bis sie voll sind), Atrioventricularklappe öffnen sich
  2. Passive Kammerfüllphase: Blut fließt v. Vorhof -> Kammer

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Wie läuft die Isovolumetrische Entspannungsphase ab?

  • Kontraktion der Ventrikel lässt nach (Ventrikel öffnet sich wieder -> Blut fließt hinein)
  • Der Innendruck v. Ventrikel sinkt rasch
  • Alle 4 Herzklappen sind geschlossen
  • Das Volumen im Ventrikel verändert sich nicht = isovolumetrisch

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Wie läuft die passive Kammerfüllungsphase ab?

  1. Druck im Vorhof größer als in der Kammer (Kammer öffnet sich)
  2. Segelklappen öffnen sich -> Blut strömt passiv von den Vorhöfen in die Ventrikel
  3. Am Ende der Diastole: Vorhofkontraktion -> Kammerkontraktion
  4. Dann beginnt der Herzzyklus mit der Systole von vorne

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Was ist eine Klappeninsuffizienz bzw. Stenose?

  1. Klappeninsuffizienz: Klappen schließen nicht ausreichend (undicht)
  2. Klappenstenose: Klappen sind verengt + öffnen nicht ausreichend (z.B. Verkalkung)

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Was ist der 1.Herzton?

= während isovolumetrischen Kontraktionsphase durch Anspannung der Kammermuskulatur bei geschlossenen Klappen

-> Ventrikel schwingt hin und her (hörbar)

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Was ist der 2te Herzton?

= wenn Aortenklappe zuschlägt und das Blut gegen sie prallt

-> Beginn der Diastole

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Welche Askultationsstellen gibt es zum abhören von Hertönen? (4)

  • 2ter Intercostalraum rechts: Aortenklappe
  • 2ter Intercostalraum links: Pulmonalklappe
  • 5ter Intercostalraum rechts: Tricuspidalklappe
  • 5ter Intercostalraum links: Bikuspidal/Mitralklappe

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Was sind die randbildenden Strukturen rechts/links vom Herz?

  1. Rechts: V.cava sup + Atrium dextrum
  2. Links: Apex cordis, Ventriculus sx, Truncus pulmonalis, Aortenbogen

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Wie wird das Herz versorgt?

Wovon entspringt die Versorgung?

= Durch Herzkranzgefäße (Aa.Coronariae)

  1. A.Coronaria dextra
  2. A.Coronaria sinistra

-> entspringt aus Aorta/oberhalb Aortenklappe

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Wie verläuft die A.coronaria dextra?

Was versorgt sie?

  1. Zieht durch Sulcus coronarius (zw. rx Vorhof + Ventirkel)
  2. Gibt kräftigen Arm ab -> Ramus marginalis
  3. Zieht nach dorsal + versorgt R. interventricularis post.

Versorgt:

  1. Atrium + Ventriculum dextrum
  2. Sinusknoten
  3. dorsalen Teil des Kammerseptums

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Was ist der ausgeglichene Versorgungstyp der Aa.coronariae?

Die genauen Versorgungsgebiete der verschiedenen Koronararterien + ihren Äste unterliegen deutlichen Variationen

-> häufigste Typ = ausgeglichener Versorgungstyp!

  1. A.coronaria dextra: Rx Vorhof + Kammer, Sinusknoten, dorsalen Teil v. Kammerseptum
  2. A.coronaria sinistra: Lx Vorhof + Kammer, ventrale Teil v. Kammerseptum

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Wie verläuft die A.coronaria sinistra?

  1. Gibt den R.interventricularis anterior ab (im gleichnamigen Sulcus)
  2. Verläuft weiter als R.circumflexus (im Sulcus coronarius)

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Welche Versorgungstypen gibt es?

  1. Ausgeglichener Versorgungstyp: A.coronaria dextra versorgt Kammerseptum dorsal, A.coronaria sx ventral
  2. Rechtstyp: A.coronaria dextra versorgt gesamtes Kammerseptum
  3. Linkstyp: A.coronaria sinistra versorgt gesamtes Kammerseptum

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Was passiert wenn Herzkranzgefäß verstopft?

= durch Plaque/Thromben

-> jeder Ast hat spez. Versorgungsgebiet + kann von keinem anderem übernommen werden (keine Anastomosen/Verbindungen)

-> führt zu Herzinfarkt/Nekrose, dann Narbengewebe

-> Narbe hält Herzdruck oft nicht stand + reißt

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Welche Herzkranzvenen (Vv.Cordis) hat das Herz? (5)

  1. Sinus coronarius
  2. V. interventricularis ant.
  3. V.cardiaca media
  4. V. cardiaca parva
  5. V. cardiaca minimae

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Wie verläuft der Sinus Coronarius?

  1. im hinteren Teil des Sulcus coronarius (zw. Vorhof/Kammer)
  2. nimmt alle anderen Venen auf
  3. Mündet direkt in rechten Vorhof

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Wi verläuft die Vena interventricularis anterior?

  1. Im Sulcus interventricularis anterior
  2. Wird zur V.cardiaca magna/cordis
  3. Gibt Vv.marginales ab
  4. mündet in Sinus coronarius

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Wie verläuft die V. cardiaca media?

  1. Im Sulcus interventricularis posterior
  2. Mündet im sinus coronarius

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Wo verläuft die V. cardiaca parva?

  1. Im Sulcus coronarius

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Wo verlaufen die Vv.cardiacae minimae?

  1. Kleine Venen im Bereich der Vorhöfe
  2. Münden direkt im rx Vorhof (nicht über V.cava)

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Aus welchen Zellen wird das Erregungsleitungssystem des Herzens gebildet?

Wie sind diese aufgebaut?

Aus spezialisierten Herzmuskelzellen (kein Nervengewebe)

-> sind autonom + geben ohne Nerven Impulse ab

-> Zellkerne zentral

-> Verbindungen zw. Zellen = Glanzstreifen

-> groß + glykogenreich

-> aus Knoten + Fasern angeordnet

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Wie ist der Sinusknoten (Nodus sinuatrialis) aufgebaut?

Wo liegt er?

  1. Liegt subepicardial (Nähe der V.cava sup)
  2. Knotenförmiges gebilde
  3. Meist von A.coronalis dextra versorgt
  4. Gibt Sinustakt weiter (60-80 Impulse/Min)
  5. Fällt Sinusknoten aus, springt AV ein

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Wie ist der AV-Knoten aufgebaut?

Wo liegt er?

  1. Liegt im rx Atrium (Koch Dreieck)
  2. übernimmt vom Sinus weitergeleitete Erregung

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Was ist das Koch Dreieck?

= Ort wo der AV Knoten liegt

Er wird begrenzt durch:

  1. Ostium sinus coronarii (Öffnung Sinus Coronarius)
  2. Cuspis septalis der Trikuspidalklappe
  3. Todaro-Sehne (Verlängerung der Valvula venae cavae inf.)

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Wie funktioniert die Erregungsleitung von Sinus zu AV Knoten?

  1. Über Vorhof-Myokard (kein spez.Gewebe -> deshalb extrem langsam)

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Was passiert wenn der AV Knoten den Takt übernehmen muss?

Frequenz sinkt auf 50-60 Schläge/Min

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Welche spez. Muskulatur besitzt das Herz?

Sinusknote, AV Knoten, His-Bündel

->über Arbeitsmyokard zur Reizweiterleitung (+ Gap Junctions)

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Was ist der Truncus fasciculi atrioventricularis?

= Stamm des His Bündels

-> His Bündel zieht zum Kammerseptum (vom Vorhof -> Kammer)

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Wo liegt der Sinusknoten und wo die anderen Reizweiterleitungs Strukturen?

Sinusknoten: Subepicardial (außen)

Alles nach Sinusknoten: subendocardial (innen)

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Was sind die Tawara Schenkel?

Zwei Schenkel (unter Kammerseptum):

  1. Crus dextrum
  2. Crus sinistrum (hat vorderes + hinteres Bündel)

-> Zw. His Bündel + Tawara Schenkel

-> Reizweiterleitung bis Herzspitze (dann Purkinje Fasern) -> Kammer -> Trabeculae -> M.papillares

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Was sind die Purkinje Fasern?

= Endaufzweigung des Erregungsleitungssystems

Sie schließen sich an die Tawara-Schenkel an und liegen subendokardial an der Innenseite der Herzventrikel -> zum Kammermyokard

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Was ist das Moderator Band?

= Teil des Erregungssystems

-> verläuft in der Trabecula septomarginalis (Erregung M.papillaris ant)

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Wer ist der Taktgeber bei der Reizleitung?

Was wäre wenn es Kammermyokard wäre?

= Sinusknoten

-> dann wären nur 25-40 Schläge/Min

108

Wie funktioniert die Reizausbreitung im Herzen?

  1. Sinusknoten -> beide Vorhöfe
  2. AV Knoten
  3. HIS Bündel
  4. Tawara Schenkel
  5. Purkinje Fasern -> Kammermyokard
  6. Kammermyokard von Spitze zur Herzbasis (unten nach oben)

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109

Was passiert bei Herzinfarkt mit Beteiligung des Kammerseptums?

-> Tawaraschenkel können ausfallen!

= Schenkelblock re/li

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110

Wie wird die Herzfrequenz gesteuert?

= Sympaticus/Parasympaticus

über Plexus cardiacus:

  1. Rr.cardiaci cervicalis sup/inf.
  2. Rr.cardiadi thoracici sup/inf.
  3. Äste vom N.Vagus (v. Hals)
  4. Nerven v. Sympaticus (v. Thorax)

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111

Bis wo geht Luftleitung?

Bis wo gehen obere/untere Luftwege?

= Luftleitung bis Lunge

= Gasaustasch in Alveolen

Obere Luftleitung: bis Kehlkopf

Untere Luftleitung: ab Kehlkopf

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112

Wie ist der Ablauf des Atmungssystems?

  1. äußere Nase
  2. Nasenhöhle
  3. Rachen
  4. Pharynx (bis hier obere Atemwege)
  5. Larynx
  6. Trachea
  7. Bronchien
  8. Bronchialbaum

-> Atmungssystem in Kopf, Hals, Thorax

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113

Woraus besteht die äußere Nase?

  1. Radix nasi
  2. Dorsum nasi
  3. Ala nasi
  4. Apex nasi (zweigeteilt)
  5. Nasenloch (Naris, in Transversalebene)
  6. Vestibulum (Eingang in Nasenhöhle, Borstenhaare als Filter)

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114

Aus welchen Anteilen besteht die Nase?

  1. Knorpeliger Anteil (pars cartilaginea)
  2. Knöcherner Anteil: Öffnung in Frontalebene, Nasenlöcher in transv. Ebene -> Apertura piriformis, os nasale, maxilla, concha, Septum

115

Welche Teile hat der Nasenknorpel?

  1. Cartilago septi nasi: bildet Septum, zw. knöchernen Strukturen des Nasenseptums, 2 proc. laterales -> klappen nach außen um
  2. Cartilago alaris major: großer Nasenflügelknorpel (beidseitig), zwei Anteile -> Crus mediale + laterale, Grundlage für Nasenloch + Flügel, versteift -> damit Nase beim Einatmen offen bleibt
  3. Rinne an der Nasenspitze: hier liegen Cartilago alaris major eng beineinander

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116

Aus was besteht der Nasenknorpel?

= BG Platten aus hyalinem Knorpel

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117

Woraus besteht das Nasenseptum?

= mediale Wand der Nasenhöhle, aus:

(trennt beide Nasenhöhlen)

  1. Knöcherner Anteil: Lamina perpendicularis + Vomer
  2. Knorpeliger Anteil: Cartilago septi nasi (schiebt sich zw. knöcherne Anteile, deshalb vorderer Nasenteil)

 

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118

Welche Teile unterscheidet man bei der Nasenschleimhaut?

Funktion?

  1. Pars olfactoria: am Nasendach -> Riechrezeptoren
  2. Pars respiratoria: hat resp. Epithel, mehrreihiges hochprism. Flimmerepithel + Becherzellen

-> Funktion: Anfeuchten, Reinigen, Geruchswahrnehmung

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119

Woraus besteht die mediale Wand der Nasenhöhle?

  1. Knochen
  2. Knorpel (schiebt sich zw. Knochen)

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120

Was befindet sich auf dem Nasen Septum?

-> Schleimhaut/Oberflächenepithel

-> mit Flimmerepithel, Becherzellen, Drüsen

121

Wofür ist Septum nötig?

Was ist Septumderivation?

= nötig für die Belüftung der Nase

= Verschiebung des Nasenseptums

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122

Wo liegen die Fila Olfactoria?

= In der Pars Olfactoria der Nasenschleimhaut

= am Nasendach

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123

Wie wird die Nasenschleimhaut versorgt?

= von oben vorne nach unten hinten

  1. Äste der A. Ophtalmica + N.ophtalmicus (vorne oben)
  2. Äste der A.maxillaris + N.maxillaris (unten hinten)

-> Dadurch Verschleppung v. Entzündungen in Schädelhöhle möglich

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124

Was ist die Regio Olfactoria?

= Bereich unter dem Nasendach

= hier liegen Sinnes + Stützzellen fürs Riechen

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125

Woraus ist die laterale Nasenwand aufgebaut?

  1. Concha nasales superior (Teil os ethmoidale)
  2. Concha nasales media (Teil os ethmoidale)
  3. Concha nasales inferior (eigener Knochen)

-> unter jeder Concha = ein Meatus nasi/Nasengang

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126

Was befindet sich unter der Concha nasalis media?

  1. Proc. Uncinatus
  2. Bulla ethmoidalis
  3. zahlreiche Vorsprünge + Öffnungen

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127

Was ist der Locus Kieselbachii?

= kräftiger Venenplexus

= zuständig fpr Erwärmung + Befeuchtung der Luft

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128

Welche Nasennebenhöhlen (Sinus paranasales) gibt es?

  1. Sinus frontalis (os frontale)
  2. Sinus ethmoidalis (mit Cellulae ethmoidales, paarig + durch Wand getrennt)
  3. Sinus maxillaris
  4. Sinus sphenoidalis (dahinter Fossa hypophysialis, OP zur Hypophyse)

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129

Was ist die Funktion der Nasennebenhöhlen?

Wovon sind sie ausgekleidet?

= Resonanzraum für Sprache, nötig für Leichtbauweise des Kopfes (Os pneumaticum)

-> bildet sich während Zahnwechsel komplett aus

-> paarig + von resp. Epithel ausgekleidet

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130

Unterschied Nasenhöhle + Nasennebenhöhle?

= haben gleiches resp. Epithel

-> aber Nasennebenhöhlen sind schlechter durchblutet

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131

Was ist der Recessus Sphenoethmoidalis?

= die Ausführungsmündung des Sinus sphenoidalis

(am hinteren Ende der oberen Muschel)

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132

Wo befindet sich die Cellula ethmoidales?

 

= unter der oberen Muschel, Cellula ethmoidales

= hintere Siebbeinzelle

 

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133

Was mündet unterhalb des mittleren Nasengangs?

  1. Sinus maxillaris (am Dach der Nasenhöhle)
  2. Sinus frontalis
  3. Vordere + mittlere Siebbeinzelle

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134

Was mündet in die untere Nasenmuschel?

  1. Ductus nasolacrimalis (Tränennasengang)

-> Tränenproduktion lateral der Orbita

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135

Wo liegt die Cavitas nasi?

Wo führt sie hin?

-> liegt paarig + hinteren Öffnung (Nasenhöhle)

-> führen in den Nasopharynx ( Pars nasalis pharyngis)

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136

Wo liegt der Pharynx und wie ist er unterteilt?

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Liegt vor der Wirbelsäule

= ein muskulärer Halbschlauch (C-förmig, vorne offen/hinten zu)

  1. Pars nasalis (Epi/Nasopharynx)
  2. Pars oralis (Meso/Oropharynx)
  3. Pars pharyngea (Hypo/Laryngopharynx)

-> Öffnungen zu Nasen/Mundhöhle + Kehlkopf

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137

Wo befindet sich der Nasopharynx und wie ist er aufgebaut?

= Verbindung zur Nasenhöhle

Im Dach -> Tonsilla pharyngealis + daneben Seitenstrang 
 

138

Welche Strukturen befinden sich am Nasopharynx?

  1. Tuba auditiva (Ostium tuba auditiva)
  2. Torus tubarius (Druckausgleich zw. Rachen + Mittelohr, umgibt Tuba auditiva)
  3. Torus levatorius (ausgehend v. Torus Tubarius, Wulst des M. levator veli palatini)  
  4. Recessus pharyngeus = hinter Torus tubarius (Rosenmüller-Raum), der bei der Sondierung der Tube als Orientierungsmarke gilt

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139

Wie ist die Tuba auditiva aufgebaut?

= Ohrtrompete/Euchstachische Röhre zw. Torus tubarius + Torus levatorius

-> verbindet Nasopharynx + Mittelohrraum (Mittelohr = geschlossen in Pars Petrosa für Druckausgleich)

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140

Was passiert wenn das lymphatische Gewebe vergrößert ist?

= Öffnung zur Ohrtrompete kann verlegt sein

Choanen (Ausgang Nasenhöhlen) können verlegt sein

-> Schnarchen, Schnupfen + rezid. Mittelohrentzündung

z.B. Polypen

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141

Was passiert mit der Luft in der Pars Oralis/Oropharyngeus?

= hier kreuzt sich Luft + Speiseweg

-> gelangt dann durch Aditus laryngis (Bild) zum Larynx

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142

Wofür benötigen wir Larynx?

  1. Luftleitung
  2. Sprachbildung

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143

Woraus besteht das Kehlkopfskelett?

  1. Cartilago thyroidea
  2. Cartilago cricoidea
  3. Cartilago arytnoidea
  4. Cartilago epiglottica

 

Aus hyalinem Knorpel (Epiglottis elastisch) -> können verknöchern

 

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144

Wie ist der Schildknorpel/cartilago thyroidea aufgebaut?

  1. Lamina dextra + sinistra
  2. Incisura thyroidea superior (wo ventral Laminae zsm. stoßen)
  3. Prominentia laryngea (Vorsprung in Inc. thyroidea sup. -> bei Männern Adamsapfel, darüber Incisura)
  4. Linea obliqua (seitlich am Knorpel)
  5. Cornu superior + inferior (seitlich am Kehlkopf)

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145

Wie ist der Ringknorpel/Cartilago cricoidea aufgebaut?

Aus einer Platte + Ring (2.größter Knorpel)

Lamina zeigt nach dorsal, Arcus nach ventral

  1. Facies art. arytnoidea (nach oben)
  2. Facies art. thyroidea (nach unten)

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146

Wie ist der Stellknorpel/Cartilago arytnoidea aufgebaut?

= 3-eckiges Gebilde mit Apex + Basis

  1. Proc. muscularis (von Basis nach lateral außen)
  2. Proc. vocalis (von Basis nach medial innen)
  3. Cartilago corniculata (sitzt auf C. arytnoidea)

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147

Woraus besteht der Cartilago epiglottica?

= elastischer Knorpel (restliche Strukturen hyalin)

-> durch Petiolus befestigt (Spitze unten)

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148

Wo befindet sich die Membrana thyrohyoidea?

Wovon wird sie verstärkt?

Zw. oberem Cartilago thyroidea + Os hyoideum

-> verstärkt durch:

  1. Lig. thyrohyoideum mediale (medial, unterhalb des Cornu majus)
  2. Lig. thyrohyoideum laterale (dorsolateral, hinter der Epiglottis)

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149

Wo liegt das Lig. Cricothyroideum medianum?

Durch was ist es Verstärkt?

Unterrand Cartilago thyroidea -> C. cricoidea

Verstärkt durch: Conus elasticus (innere elastische Membran)

 

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150

Wo liegt das Lig. Cricotracheale?

Zwischen C.cricoidea + Knorpelspange

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151

Welche Aufgabe erfüllt das Lig. thyreoepiglotticum?

Wo liegt es?

Befestigt Epiglottis am unpaaren Petiolus

-> zw. Incisura + C.thyroidea

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152

Wo liegt das Lig.hypoepiglotticum?

Zw. Epiglottis + Os hyoideum

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153

Durch welche Gelenke wird die Beweglichkeit des Kehlkopfes (Larynx) ermöglicht?

  1. Art. cricothyroidea: Kippen des Kehlkopfes
  2. Art. cricoarythnoidea: Drehbewegung (am Ringknorpel)

-> Membrana fibroelastica laryngis = BG Schlauch um den Hals

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154

Welcher ist der äußere Kehlkopfmuskel?

Funktion + Innervation?

M.cricothyroideus

Lage: Liegt auf Lig.cricothyroideum

Funktion: kippt Schild über Ringknorpel nach vorne, Lig. vocale ändert Weg und wird angespannt

Innervation: Als einziger Muskel vom N.laryngeus sup.

(stammt vom N.vagus)

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155

Wo liegt das Lig.vocale (Stimmband)?

Woraus besteht Stimmlippe noch?

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= auf Kehlkopf Innenseite, paarig v. Cart. thyroidea zur Cart. arytaenoidea

Plica vocalis (Stimmlippe) besteht aus:

  1. Basis = M. vocalis
  2. Medial = Lig. vocale (Stimmband, Kollagen Typ 1 = weiß)
  3. Oberfläche = Schleimhaut (Plattenepithel)

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156

Wo liegt innere Kehlkopfmuskulatur?

Funktion + Innervation?

Lage: innen am Kehlkopf

Funktion: Phonation (Stimmbildung) durch rhythmisches Öffnen + Schließen der Stimmritze

Innervation: N. laryngeus recurrens

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157

M.cricoarytenoideus posterior "Posticus":

Funktion + Innervation + Lage?

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Lage: dorsal am Larynx zw. Cart. cricoidea + Cart. arytaenoidea, setzt am Proc.muscularis an

Funktion: der einzige Muskel der die Pars intermembranacea der Rima glottis (Stimmritze) öffnen kann!!

Innervation: N.laryngeus recurrens

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158

Wie ist die Rima glottis eingeteilt?

Wovon wird sie geöffnet?

  1. Pars intermembranacea: zw. den Stimmbändern
  2. Pars intercartilaginea: zw. den Aryknorpeln (Flüsterdreieck)

->  M.cricoarytenoideus posterior öffnet Pars intermembranacea

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159

Welche Bedeutung hat der M.crycoarytenoideus lateralis?

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-> schließt Pars intermembranacea wieder

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160

Aus welchen Muskeln besteht die innere Kehlkopfmuskulatur? (6)

  1. M.cricoarytenoideus posterior
  2. M.cricoarytenoideus lateralis
  3. M. thyroiarytenoideus
  4. M. thyroarytenoideus trasversus + lateralis
  5. M.thyroepiglotticus
  6. M.vocalis

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161

Wo befindet sich der M.cricoarytenoideus post + lat?

  1. "Postikus" dorsal am Ringknorpel -> Stimmritzen Öffner
  2. "Lateralis" ventral, Postikus Antagonist -> schließt Stimmritze

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162

Welche Bedeutung hat der M.thyroarytenoideus?

Lage: Vom Cart. thyroideus -> Cart. arytenoideus (Innen)

-> hat Pars thyroepiglottica (zieht zur Epiglottis, erweitert Aditus laryngis/Kehlkopfeingang)

Funktion: Verkürzt Stimmlippe (zieht Cart.thyroideus nach vorne)

Innervation: N.laryngeus recurrens

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163

Wo liegt der M.arytenoideus transversus + obliqus?

Lage: Zw. Cartilago Arytenoidea (ziehen beide aufeinander zu)

Funktion: Schließen Pars intercarilaginea (Rima glottis)

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164

Wie wird die Rima Glottis geöffnet/geschlossen?

  1. Pars intermembranaceaM. cricoarytenoideus post. öffnet, M. cricoarytenoideus lateralis schließt
  2. Pars intercartilaginea: M.arytenoideus trans/obliquus schließt  (bildet Flüsterdreieck)

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165

Welche Funktion hat der M.vocalis?

Lage: innere Teil des M.thyroarytenoideus

Funktion: verändert Spannung + Dicke des Stimmbandes

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166

Wie verläuft der N.laryngeus recurrens dx + sx?

= aus N.vagus

  1. N.laryngeus recurrens sinistra: schlingt sich um Aortenbogen
  2. N.laryngeus recurrens dextra: schlingt sich um Subclavia

-> beide in Rinne der Trachea/Ösophagus

-> steigen zu Glandula thyroidea (Schilddrüse) auf (Bei Schädigung Atemprobleme)

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167

168

Welche Höhenabschnitte unterscheidet man beim Kehlkopf (Larynx)?

durch Aditus laryngis (Kehlkopfeingang) in die 3 Höhenabschnitte:

  1. Vestibulum laryngis: Vorhof
  2. Cavitas laryngis intermedia: enthält Plica vocalis + rima glottis
  3. Cavitas infraglottica: caudaler Abschnitt (nach Stimmritze)

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169

Woraus besteht der Aditus laryngis?

Was ist die Plica aryepiglottica?

  1. von Epiglottis + Plicae aryepiglotticae begrenzt

Plica Aryepiglottica:

  1. Schleimhautfalte v. Epiglottis -> Aryknorpel, 2 Erhebungen
  2. Tuberculum cuneiforme: durch Cartilago cuneiforme gebildet
  3. Tuberculum corniculatum: durch Cartilago corniculatum gebildet, auf der Spitze des Aryknorpel

-> Verwölbungen in der Schleimhaut = bilden Tubercula

 

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170

Woraus besteht der Vestibulum laryngis?

Und was ist die Plica Vestibularis?

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= Vorhof des Kehlkopfes (mit Drüsen + lockeres BG)

  1. gut durchblutete Region obere der Stimmlippe = starke Schwellung (Glottis-Ödem)

Plica Vestibularis:

  1. Falsche Stimmfalte (am caudalen Ende v. Vorhof)
  2. Recessus vestibularis geht v. Plica ab -> Blindsack

 

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171

Wie ist die Cavitas laryngis intermia aufgebaut?

= mittlerer Teil

  1. mit Stimmband (Plica vocalis,weiß) + seiner Schleimhautüberdeckung
  2. Rima glottis (zwischen Plica vocalis)

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172

Was ist die Cavitas infraglottica?

= Raum unterhalb der Stimmfalten bis Ringknorpel + erster Trachealspange

-> auch Subglottis (subglottischer Raum)

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173

Wo liegt die Trachea + wie ist sie aufgebaut?

= BG Schlauch mit 16-20 Knorpelspangen

  1. Fortsetzung vom Kehlkopf (Larynx)
  2. Von Hals, Thorax bis 4.Brustwirbel
  3. ventral vom Ösophagus
  4. Lig.anularia zw. Cartilagines tracheales

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174

Wovon werden Knorpelspangen zusammengehalten?

Die Cartilagines tracheales werden v. der Pars membranacea trachealis zusammengehalten (dorsal kein Knorpel)

-> zw. Spangen liegen Lig. anularia

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175

Wo teilt sich die Trachea?

am Teilungssporn = Carina (TH 4)

-> befindet sich an der Bifurcatio tracheae (nach der Trachea)

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176

In was teilt sich dei Bifurcation tracheae bis zur Lunge?

  1. Bronchus pricipalis dexter: kurz,breit + senkrecht (Fremdkörper landen meist hier)
  2. Bronchus principalis sinister: länger + Winkel zweigt v. Trachea ab

-> Hauptbronchien extrapulmonal (im Mediastinum) + von Lymphknoten umgeben

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177

Wie teilen sich Hauptbronchien auf?

= durch Dichtotomie/ dichtotome Teilung (aus 1 -> 2)

  1. Rechts: 3 bronchi lobares -> 10 bronchi segmentales
  2. Links: 2 bronchi lobares -> 9 bronchi segmentales

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178

Wie teilen sich die bronchi segmentales?

In Broncholi (nach mehreren Aufzweigungen), diese teilen sich in:

  1. Bronchi terminalis:
  2. Bronchioli respiratorii gibt hervor:
    • Ductus alveolaris mit Alveolen + sacculi alveolaris

-> ab Bronchioli keinen Knorpel mehr!

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179

Bis wo geht der Knorpel bei den Bronchien?

-> bis Segmentbronchien

-> ab Bronchiolen nicht mehr!

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180

Wovon sind Bronchien bedeckt?

  1. Knorpelspangen: An der gesamten Wand, hat kleine Plättchen -> ineinander verschiebbar (kompletter Verschluss erst ab Broncholi möglich)
  2. Glatte Muskulatur: Ist zirkulär + kann Volumen des Bronchus verändern

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181

Wovon sind Broncholi bedeckt?

  1. Keine Knorpelspangen mehr: kompletter Verschluss möglich
  2. Glatte Muskulatur (nur bis Alveolen)

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182

Wie ist der Wandaufbau in den Bronchien?

  1. Trachea: Knorpelspangen + Paries membranaceus dorsal mit glatter Muskulatur + Ligg.Anularia
  2. Hauptbronchien: ähnlich wie Trachea
  3. Broncholi: kräftige Wand auf glatter Muskulatur, Luftleitendes Epithel wird ausgetauscht durch Epithel für Gasaustausch

-> Knorpelanteil, Becherzellen + Schleimhautdrüsen nehmen ab, glatte Muskulatur nimmt zu

 

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183

Welche Aufgabe hat Surfactan?

Setzt Oberflächenspannung in Alveolen herab

-> Verhindert zsm. mit elastischen Fasern das Kollabieren des Lunge

-> ab 27 SSW produzieren Alveolen des Embryos Sufractan, ab hier ist die Lunge funktionsfähig!

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184

Welcher Teil des Bronchialbaumes befindet sich extrapulmonal?

  1. Bronchus principalis dexter + sinister
  2. Trachea

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185

Bis wo reicht die Lunge?

Arbor bronchalis (Bronchialbaum) mit gesamter Aufteilung bis zu Aveolen

+ Gerüst = Bindegewebe

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186

Wie verläuft der Ast der A.pulmonalis in der Lunge?

Die Aa. pulmonales sx + dx (aus Truncus pulm.) führen O2-armes Blut aus rx Ventrikel -> Lungen

-> Jede A. pulmonalis teilt sich in Lappenarterien + Segmentarterien auf + folgt in ihrem Verlauf den Aufzweigungen des Bronchialbaums

= immer parallel zum Bronchialbaum

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187

Woraus bestehen die Segmenta pulmonalia?

= segmentale Bauweise der Lunge aus Segmentbronchus + A.pulmonalis (parallel)

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188

Wie verlaufen die Vv.pulmonalis in der Lunge?

O2-reiches Blut von der Lunge -> lx Vorhof

Von A. pulmonalis + entsprechenden Abschnitten des Bronchialbaums getrennt, verlaufen die entsprechenden Begleitvenen (vereinigen sich zu Vv. pulmonales)

-> liegen an Grenze der Segmente

-> mit den Segmenten auch Lymphgefäße

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189

Woraus entsteht die Lunge?

= aus dem Darmrohr

-> entwickelt sich wie eine Drüse (bäumchenartiger Aufbau)

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190

Was ist der Apex + Basis pulmonalis?

  1. Lungenspitze:
    • Ragt über Clavicula nach cranial (über 1.Rippe)
    • Obere Thoraxapertur = 1.Rippe
    • wichtig weil A+V. Subclavia über Clavicula liegen (können beschäfigt werden)
  2. Lungenbasis (richtung Zwerchfell nach caudal)

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191

Welche Lungenflächen gibt es?

  1. Facies costalis (hinter Rippen, geht in Facies vertebralis über)
  2. Facies diaphragmatica (caudal am Zwerchfell)
  3. Facies mediastinalis (bei Hilum pulmonalis = Ein/Ausgang Gefäße)
  4. Facies interlobaris (in Spalten zw. den Lappen)

 

  1. Margo anterior
  2. Margo posterior

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192

Wie ist der Pulmo dexter aufgebaut?

  1. Lobi superior, medius und inferior pulmonis dextri
  2. Fissura obliqua (trennt Lobus sup + inf)
  3. Fissura horizontalis pulmonis dextri (trennen Mittellappen)
  4. Pleura visceralis: zieht vollständig in Fissuren ein

-> 10 Segmente

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193

Was befindet sich im Hilum pulmonis?

= Ein- und Austrittsstelle für Bronchien + Leitungsbahnen an der Facies mediastinalis

  1. Lungenwurzel (Radix pulmonis = die Summe aus Blut +  Lymphgefäßen, Bronchien + Nerven, die am Hilum ein/austreten)
  2. Bronchialbaum liegt eher dorsal, die Vv. pulmonales eher ventral/kaudal, die A. pulmonalis eher kranial
  3. Seitenunterschied: rechts ein ep-arterieller Bronchus (auf der Arterie), links hyp-arterieller Bronchus (unter der Arterie)

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194

Wie verläuft Bronchus lobaris superior? (Oberlappenbronchus)

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  1. Aus dem Hauotbronchus
  2. reitet auf der Arterie = ep-arteriell

-> einzige Ausnahme, restliche Bronchien hyp-arteriell

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195

Wo liegen die Venen im Bronchialsystem?

Bronchus principale -> Mittelbronchus -> Unterlappenbronchus -> Venen (am weitesten caudal)

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196

Wie können Bronchien liegen?

  1. Hyp-arteriell (unter der Arterie): Oberlappenbronchus am linken Lungenflügel
  2. Ep-Arteriell (auf der Arterie): Bronchus lobaris sup. am rechten Lungenflügel

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197

Welche Abdrücke gibt es im Bereich der Lunge? (4)

  1. Impressio subclavia: Abdrücke der V. + A. Subclavia
  2. V.azygos: Bogenförmig über rx Lungenhilum
  3. Oesophagus: Abdruck auf rx Lunge
  4. Facies mediastinalis: Abdruck vom Herz = Impressio cardiaca (lx und rx)

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198

Wie ist die linke Lunge aufgebaut?

  1. Nur 2 Lappen (superior + inferior)
  2. Nur 9 Segmente (7tes fehlt)
  3. Margo anterior: Incisura cardiaca, dann Ligula
  4. Hilum pulmonis: Arterie + Vene über dem Bronchus (hyp-arteriell)
  5. Fissura obliqua: Trennt Ober/Unterlappen
  6. Impressio cardiaca: Arcus aortae + Pars thoracica + V./A. Subclavia hinterlassen abdrücke

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199

Wie verlaufen die Lymphgefäße in der Lunge?

  1. Begleiten die Bronchien (um den Bronchus = BG, Ast der A.pulmonalis + Lymphgefäß)
  2. Lungenhilumbereich: größere Lymphknoten (bei Tumoren oft mitbetroffen)
  3. Zentral: Bronchus = A.pulmonalis + Lymphgefäß
  4. Peripher: dem zentralen System entgegen (bei Tumor einfach rausschneiden -> Zentrum nicht betroffen)

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200

Welche Blutgefäße besitzt die Lunge?

1) A. pulmonalis + Vv.Pulmonaes (Vasa publica)

Funktionsgefäße für den Gasaustausch, Versorgen nicht die Lunge sondern den Rest des Körpers = Vasa publica

2) Rr. Bronchiales (Vasa privata)

Aus der Aorta/Aa.intercostales -> versorgen die Lunge mit Blut = Vasa privata (Bild)

 

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201

Vasa publica + Vasa privata beim Herz?

1) Vasa publica:

Aorta, Truncus pulmonalis, V.cava sup/inf, Vv.pulmonales

= Funktionsgefäße

2) Vasa privata:

Herzkranzgefäße= A.coronariae + Vv.cordis

= versorgen das Herz

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202

Was ist die Cavitas Pleuralis?

= seröse Höhle aus viszeralem + parietalem Blatt

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203

Woraus besteht die Pleura Parietalis?

Pleura parietalis (wandständig, Innenfläche Thorax):

  1. Pars costalis: = Rippenfell
  2. Pars diaphragmatica: caudal am Zwerchfell
  3. Pars mediastinalis: medial am Mediastinum

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204

Woraus besteht die Pleura Viszeralis?

Pleura Viszeralis (Lungenfell, liegt am Organ):

  1. Liegt nicht in der Pleurahöhle (liegt mit Gefäßen im Mediastinum)
  2. Am Lungenhilum -> Pleura mediastinalis (Übergang Parietal + Viszeral)

205

Was bildet das viszerale + parietale Blatt?

= Cavitas Pleuralis (Lunge liegt hier im Unterdruck)

-> bei Einatmung füllt Lunge fast gesamte Pleurahöhle

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206

Was sind die Komplementärräume?

= Räume innerhalb der Pleurahöhle (Recessi pleurales)

-> gebildet vom parietalen Blatt

-> Reserve für die Lunge

 

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207

Welche Recessi pulmonales gibt es in der Lunge?

  1. Recessus costomediastinalis: Übergang Pleura costalis + mediastinalis
  2. Recessus costodiaphragmatica: Übergang Pleura costalis + diaphragmatica, größter Recessus

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208

Was ist die Cupula Pleurae?

= Teil der Pleurahöhle der in den Hals ragt

-> hier kein Komplementärraum

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209

Was sind die Lungengrenzen?

= Grenzen der Lunge welche durch Perkussion feststellbar sind

-> Pleuragrenze ragt weiter nach distal

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210

Welche Lungengrenzen gibt es?

  1. Sternum: 6.Intercostalraum
  2. Medioclavicular: 6 ICR
  3. Axillar: 8 ICR
  4. Scapula-Linie: 10 ICR
  5. Paravertebrallinie: Th10

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211

Welche Pleuragrenzen gibt es?

  1. Sternum: 6.ICR
  2. Medioclavicular: 7.ICR
  3. Axillar: 9.ICR
  4. Scapulalinie: 11. ICR
  5. Paravertebrallinie: Th 11 (ganz dorsal)

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212

Wie wird die Pleura innerviert?

 

  1. Pleura viszeralis: wird von Nerven mitversorgt, welche die Lunge innervieren, ist aber nicht sensibel innerviert
  2. Pleura parietalis: Pars costalis -> Nn.intercostales, Pars diaphragmatica + Pars mediastinalis -> N. phrenicus

-> Die Pleura wird sympathisch (Plexus pulmonalis) + parasympathisch (N. vagus) innerviert

-> deshalb Ruptur schmerzhaft

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213

Was passiert bei einer Stichverletzung in die Pleura?

  1. Einatmen: Lunge kollabiert + Herz verschiebt sich
  2. Ausatmen: Lunge kollabiert

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214

Was ist der Kopfdarm?

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Verdauungsabschnitt aus Zähnen, Zunge, Speichel, Pharynx

(heterogenes Bauprinzip)

-> Nahrungsaufnahme, Zerkleinerung, Abtransport, Verdünnung

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215

In was lässt sich der Verdauungskanal topographisch unterscheiden?

  1. Kopfdarm: beim Embryo alle Darmabschnitte aus der vorderen Darmbucht = obere Teil des Verdauungstrakts (im Kopf), heterogenes Bauprinzip
  2. Rumpfdarm: beim Embryo der Verdauungstrakts, der sich an den Kopfdarm anschließt -> im Hals + Rumpf, von der Speiseröhre bis zum Analkanal, homogenes Bauprinzip das sich regional unterscheidet

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216

Was ist der Rumpfdarm + wozu dient er?

= Verdauungsabschnitt von der Speiseröhre bis zum Analkanal (Leber + Pankreas ebenfalls)

  1. Mischt Nahrung damit sie an epitheliale Oberfläche gelangt
  2. homogenes Bauprinzip -> regionale Unterschiede

 

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217

Woraus  besteht der Kopfdarm?

1) Mundhöhle/Cavitas Oris

  1. Zunge
  2. Zähne
  3. Speicheldrüsen

2) Pharynx

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218

Was gehört zum Rumpfdarm?

  1. Ösophagus: Transport
  2. Gaster (Magen): Makro + Mikro Zerlegung
  3. Dünndarm (Interstitium tenue): Weitere Zerlegung + Aufnahme ins Blut + Transport zur Leber
  4. Dickdarm (Crassum): Ausscheidung nicht benötigter Substanzen

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219

Wie wird die Cavitas oris grob unterteilt?

  1. Vestibulum oris:
    • Labia oris (Lippe + Wange = Schleimhautfalte)
    • Rima Oris (Lippenspalt)
    • Buccae (Wangen)
  2. Cavitas oris propria (eigentliche Mundhöhle):
    • Von Zähnen bis Schlundenge

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220

Wie ist das Vestibulum Oris aufgebaut?

Vestibulum oris (Mundvorhof): Zw. Lippen, Wangen, Zähnen

► Hier münden 3 Speicheldrüsen:

  1. Glandulae parotideae (gegenüber 2. oberen Molaren, mündet im Papilla ductus parotoidei -> hier tut Zahnarzt Watte hin)
  2. Glandulae buccales
  3. Glandulae labiales

Frenulum labii sup. + inf. (Lippenbändchen in der Mitte)

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221

Was befindet sich in der Cavitas Oris Propria?

  1. Dentes: sitzen auf Proc. alveolares der Maxilla + Pars alveolares der Manbidula, Schleimhaut = Gingiva
  2. Arcus dentalis sup + inf: obere + untere Zahnreihe
  3. Lingua: Mit dorsum linguae
  4. Gaumen: palatum durum + mollae + Velum palatinum
  5. Isthmus fancium: Schlundenge

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222

Woraus besteht der Gaumen?

  1. Palatum durum: harter Gaumen, aus proc. palatini der Maxilla, hat Schleimhautfalten = Plica palatina transversa („Reibefeld“ zur Zerkleinerung der Nahrung)
  2. Palatum mollae: liefert Gaumenmuskulatur, BG Grundlage = Aponeurosis palatina
  3. Velum palatinum: Aus 2 Bögen: Arcus palatoglossus + Arcus palatopharyngeus (aus jeweiligen Muskeln), in der Mitte = Tonsilla palatina

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223

Was ist das Isthmus faucium?

= Schlundenge

  1. Umgeben von Gaumensegel
  2. Beim Schlucken weitgestellt = arci gehoben
  3. Beim Atmen arci gesenkt
  4. Führt in oralen Teil des Pharynx
  5. Hier kreuzt sich Luft + Speiseweg
  6. Grenze somatischen + autonomen Nerven (von hier ab kann Transport der Nahrung nicht beeinflusst werden)

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224

Wie sind die Lippen aufgebaut?

= Schleimhautfalte mit mimischer Musk. als Grundlage

  1. Labium superius + inferius
  2. Rima oris
  3. Comissura labiorum (am angulus oris wo die Lippen zsm. kommen)
  4. Lippenrot: Übergang Haut + innere Schleimhaut

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225

Was ist das Lippenrot?

= Übergang Hautoberfläche -> Schleimhaut der Lippe innen

-> Haut ist rot weil Blutgefäße bis an Epithelgrenze ragen + Epithel dünn ist

226

Wie sind die Buccae (Wangen) aufgebaut?

Grundlage = M. buccinator (stabilisiert Wange gegen Einfallen) + Corpus adiposum buccae (verhindert einfallen beim Saugen) + sehnige Verbindung mit  Pharynxmuskulatur 

Funktion: Kauen, Schlucken, Pfeifen, Spiel von Blasinstrumenten

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227

Welche Arten von Zähnen unterscheidet man?

  1. Dentes permanentes: bleibende Zähne in den Alveoli dentales (Zahnfach)
  2. Dentes deciduae: Milchzähne

-> Gebiss ist diphodont (man hat 2x Zähne)

-> 20 Milchzähne, 32 bleibende Zähne

-> heterodont = verschiedene Zähne = Allesfresser

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228

Was ist der Arcus dentalis?

  1. Arcus dentalis superior: Oberkiefer, Ellipsenform
  2. Arcus dentalis inferior: Unterkiefer, Parabelform

(nicht 100% passgenau)

-> Dentes Permanentes sind hier eingebracht

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229

Wie ist ein Zahn aufgebaut?

  1. Corona dentis: rägt über Zahnfleisch, mit Überzug an Zahnschmelz -> darunter Dentin
  2. Collum dentis: Übergangsbereich
  3. Radix dentis: Wurzel

-> Baumaterial ändert sich

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230

Wie sind die Alveoli dentales aufgebaut?

  1. Septa interalveolaria: Septen zwischen Zähnen
  2. Septa interradicularia: teilt Zahnfach bei mehreren Wurzeln

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231

Welche 4 Quadranten unterscheidet man im Gebiss?

  1. Rechts oben = 1.Quadrant
  2. Links oben= 2.Quadrant
  3. Links unten = 3.Quadrant
  4. Rechts unten = 4.Quadrant

-> 8 Zähne/Quadrant

Milchzähne: 5 Zähne/Quadrant, ma zählt 5/6/7/8 Quadranten = 20 Milchzähne

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232

Welche Zähne befinden sich in jedem Quadranten?

  1. 2x Dentes incisivi: Schneidezähne
  2. 1x Dens caninus: Reißzahn
  3. 2x Dentes premolares:  Backenzahn
  4. 3x dentes molares: Mahlzahn, hat Cuspis dentis (Erhebungen)

-> Frontzähne überragen immer Unterkiefer

233

Welche 5 Richtungsbezeichnungen verwendet man bei den Zähnen?

  1. Facies occlusalis: beide Zähne liegen aufeinander
  2. Facies vestibularis: richtung Lippe/Wange (facies Labialis/buccalis)
  3. Facies oralis: Zunge -> facies lingualis, Gaumen -> Facies palatinalis
  4. Facies mesialis: grenzt an vorderen Zahn
  5. Facies distalis: grenzt an hinteren Zahn

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234

Woraus ist der Zahn aufgebaut?

  1. Dentin (Zahnbein): Hartsubstanz, Großteil des Zahnes mit Nerven -> nicht Oberflächen deckend
  2. Enamelum (Zahnschmelz): härteste Substanz, an der Oberfläche, zerstöhrung -> Karies
  3. Cementum: unorganisierter als Dentin
  4. Pulpa Dentes: lockeres BG, Stammzellen + Gefäße/Nerven (sehr sensibel)

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235

Wie ist der Zahn befestigt?

  1. Zahnwurzel + Pulpa innen
  2. Dentin in der Mitte
  3. Zement
  4. Sharpey-Fasern (kollagene Fasern): von Zement aus, bis in Alveolarknochen

-> Befestigung = Periodontium

236

Wozu dient der Zahnhals?

= Übergang von Krone -> Wurzel

(Von Zahnschmelz -> Zement)

Übergangsregion wird durch Gingiva geschützt, am Zahnhals = Saumepithel

-> bei schlechter Pflege liegt Saumepithel frei + Bakterien kommen an den Zahn

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237

In welchen Strukturen des Zahnes befindet sich Dentin?

  1. Radix dentis
  2. Collum Dentis
  3. Zahnkrone

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238

Woraus besteht die Zahnkrone?

  1. Zahnschmelz (Enamelum)
  2. Dentin (mit Nerven)
  3. Pulpa (lockere BG mit Nerven + Gefäßen)

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239

Woraus besteht der Zahnhals bzw. die Zahnwurzel?

  1. Zahnhals: Dentin + Cementum + Saumepithel (Gingiva)
  2. Zahnwurzel: Pulpa, Dentin, Cement  + Sharpeyfasern (In Gruppen angeordnet = Periodontium)

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240

Was ist Paradontitis?

= Entzündung Aufhängeapparat

-> Zahnfleisch, Cementum, Alveolenwurzel, Aufhängevorrichtung

-> auch gesunder Zahn hält nicht mehr

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241

Wann wird bei Zahnkorrekturen eine Betäubung verwendet?

Oberflächlich = keine Spritze

ab Dentin = Nerven = Spritze

Pulpa offen = Problem!

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242

Wie unterscheiden sich Dentes decudui von Dentes permanentes?

  1. Anderes Baumaterial
  2. Pro Quadrant -> 5 Zähne (2xincisivi, 2x premolares, 1x caninus) = 20 Milchzähne
  3. Kommen bei der 1.Dentition vom 1/2 Jahr - 2 Jahr
  4. Anlage für Molare bereits vorhanden -> verdrängen Milchzähne

243

Wann kommt es zum Zahnwechsel?

= ab 6.Lj

-> Wurzel wird abgebaut (wackelt) + Zahn wird verdrängt

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244

Wie entstehen Zähne?

Ein Zahn entwickelt sich aus zwei Anteilen:

  1. Ektoderm: Schmelzorgan (der Zahnschmelz) in der Mundbucht, Adamantoblasten -> Schmelzbildend (gehen verloren = Schmelz nie wieder neu gebildet)
  2. Mesenchym: Dentin, Zement und Papille (spätere Pulpa)

 

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245

Was ist der Unterschied zw. Dentin + Schmelz?

  1. Schmelz = ektodermal aus epithelialer Zahnleiste
  2. Dentin = mesenchymal

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246

Wie wird der Oberkiefer innerviert?

1) N. infraorbitalis/Nn.alveolares: aus N. maxillaris (V2), innerviert Zähne + Zahnfleisch im Oberkiefer

►Rr. alveolares sup. anteriores -> Schneidezähne

►R. alveolaris sup. medius -> Prämolaren

►Rr. alveolares sup. posteriores -> Molaren

2) Plexus dentalis superior: Nervengeflecht, bevor die Nerven zum Zahn gelangen (jeder Zahn muss einzeln anästesiert werden = Infiltrationsanästhäsie)

 

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247

Wie wird der Unterkiefer innerviert?

1) Nn. alveolares inferiores (Äste des N. mandibularis) gibt Äste durch das Foramen mentale ab:

►Rr. dentales inf. = Zähne 

►N. mentalis = Unterlippe + Kinn

Leitungsanästhesie durch Betäubung des N. alveolaris inf.  (N. lingualis wir mitbetäubt)

►Diesen „Nervenstamm" des N. alveolaris inferior, gibt es nur im Unterkiefer (Oberkiefer =„Infiltrationsanästhesie“ -> jeden Zahn einzeln betäuben)

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248

Wie ist die Gefäßversorgung der Zähne?

1) Äste der A. maxillaris (Ast der A. carotis externa):

►A. alveolares sup. ant. = vorderen Zähne Oberkiefer

►A. alveolaris sup. post. =hinteren oberen Molaren

►Rami dentales = Zahninnere

►Rami peridentales = Zahnhalteapparat + Kieferknochen

2) A. alveolaris inferior = Zähne des Unterkiefers

3) Plexus venosus pterygoideus = venöse Abfluss am über feine Venen

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249

In welchen Anteilen ist die Oberfläche der Zunge unterteilt?

1) Vordere 2/3 = Mundhöhle

Pars presulcaris, Pars anterior, Pars oralis

vor dem Sulcus terminalis

2) Hinteres 1/3 = Pharynx

Pars postsulcularis (hinter Sulcus terminalis)

bilder Vorderwand des Pharynx

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250

Aus welchen Anteilen besteht die Zunge?

  1. Dorsum linguae: 2/3 der Zunge bis Sulcus medianus(Teil der Mundhöhle)
  2. Apex linguae: Zungenspitze
  3. Corpus linguae: große Teil der Zunge
  4. Raxia linguae: Wurzel der Zunge, am Knochen befestigt

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251

Wo liegt die Pars presulcaris auf der Zunge?

Auf dem Mundboden

► ohne Papillen, hat Lymph-Follikel = Folliculi lymphatici

► hier liegt Tonsilla lingualis

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252

Wo liegen unsere Geschmacksknospen?

In den Papille lingualis, unter Epithelschicht

► unterschiedliche Papillen = Allesfresser

► Aromen werden zu Papillen hin + weggespühlt

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253

Welche Arten von Papille lingualis gibt es?

1) Papillae filiformes:

► Tastempfindung (spitzenförmig)

2) Papillae fungiformes:

►Mechano/Thermorezeptoren + Geschmacksknospen

► pilzartig, BG Grundstock, oben glatt

3) Papillae follatae:

► am Zungenrand mit Geschmacksknospen

4) Papillae vallate:

►größte Papillen mit Geschmacksknospen

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254

Wieso werden Drüsen auf der Zunge benötigt?

= Um die Geschmacksstoffe zu den Papillen (mit Geschmacksknospen) zu spühlen

► Spühl/Speicheldrüsen

► Sinneszellen liegen in Einsenkungen

255

Was ist die Aponeurosis linguae?

= BG Platte unter dem Epithel

darunter intrinsische Muskulatur

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256

Was ist die intrinsische Muskulatur?

= Zungenmuskulatur welche unter der Aponeurosis linguae liegt

► strahlen von 3 Seiten aus + verflechten sich

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257

Welche Muskeln gehören zur intrinsischen Muskulatur?

  1. Mm. longitudinales inf + sup
  2. Mm. transversi linguae
  3. M. verticales

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258

Welche Arten von Innervation gibt es auf der Zunge?

  1. sensibel (Schmerz/Temperaturempfindung)
  2. sensorisch (Geschmack)

► nur die Spitze der Zunge hat beides (2 Hirnnerven)

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259

Wie wird die Pars precentralis innerviert?

 = N. lingualis (Ast des N.mandibularis) rein sensibel

► die vorderen ⅔ der Zunge vom N. lingualis zum Ganglion trigeminale geleitet

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260

Was ist die Chorda thympani?

= Fasern des N. facialis

► vermittelt Geschmack für vorderes 2/3 der Zunge

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261

Wie wird die Pars postsulcalis innerviert?

= sensibel (Temperatur/Druck) + sensorisch (Geschmack)

► bildet Vorderwand des Pharynx

► hier liegt Tonsilla lingualis (lymphatisches Gewebe)

262

Was sind die Valleculae epiglotticae?

= paarige Gruben am Kehldeckel

an der Epiglottis (nach der Pars postsulcularis)

Übergang N.glossopharyngeus + N.vagus 

hier sind Plicae glossoepiglotticae

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263

264

Was ist die Plica glossoepiglottica?

= Schleimhautfalten zw. Zunge + Epiglottis

► dazwischen Valleculae epiglotticae

(um Zunge nach dorsal bewegen zu können)

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265

Welchen Einfluss hat der N.Vagus auf die Vallecula epiglottica?

= bewirkt Husten (Schutzfunktion)

(Fremdstoffe v. Kehlkopf fernhalten)

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266

Welche lymphatischen Gewebe befinden sich am Nasen/Rachen-Eingang?

= Lymphatischer Rachenring

  1. Tonsilla pharyngealis
  2. Tonsilla lingualis
  3. Tonsilla palatina

► kann bei Entzündungen stark anschwillen

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267

Was ist die extrinsische bzw. intrinsische Muskulatur?

  1. Intrinsische: zungeneigen -> Vermischung von Nahrung
  2. Extrinsische: Befestigt zungeineigene Muskulatur

268

269

Welche Muskeln gehören zur extrinsischen Muskulatur?

  1. M.Genioglossus: zieht Zunge nach vorne
  2. M. Hypoglossus: zieht Zunge nach hinten unten
  3. M.Styloglossus: zieht Zunge nach hinten oben

Glossus = Zunge

Innervation = N.hypoglossus

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270

Von wo kommt die extrinsische Muskulatur?

Wie wird sie innerviert?

  1. M.genioglossus: vom Unterkiefer
  2. M.hypoglossus: vom Os hyoideum (Zungenbein)
  3. M.styloglossus: Vom Proc. styloideus

Innervation: N.hypoglossus (Glossus = Zunge)

271

Was passiert beim einseitigen Ausfall des N.Hypoglossus?

= Zungenspitze zeigt zur Lähmung

(gesunde Seite weicht zur kranken Seite aus)

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272

Wie ist die facies inf. linguae am Diaphragma (Mundboden)?

= hier liegt Radix

► wird mit dem mittleren Frenum am Boden Befestigt 

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273

Wo befindet sich die V.linguae profunda?

= auf Zungenunterseite

► bei körperl. Untersuchung betrachten (kann auf Herzfehler hinweisen)

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274

Was ist die Caruncula sublingualis?

= Erhebung am Zungenrand + Öffnung

► für Ausführungsgänge der Gl. submandibularis/lingualis

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275

Was ist die Plica sublingualis?

= Die Plica sublingualis wird vom Ductus submandibularis, dem Ausführungsgang der Unterkieferdrüse, aufgeworfen.

► Zahnarzt legt Saugkopf hier hin

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276

Woraus besteht das Diaphragma oris?

M.mylohyoideus

U/A: Mandibula bis Raphe mylohyoidea (BG Naht)

Innervation: N.mylohyoideus

Funktion: bildet Mundboden + hebt ihn

(wird durch 2 weitere Muskeln verstärkt)

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277

Von welchem Muskel wird der M.Mylohyoideus von innen verstärkt?

= M. geniohyoideus (paarig)

Innenseite Mandibula -> Os hyoideum

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278

Von welchem Muskel wird der M.mylohyoideus von außen verstärkt?

= M.digastricus venter anterior + posterior

  1. Venter anterior = Fossa digastrica  -> venter post., Innervation -> N.mylohyoideus
  2. Venter posterior = Venter ant. -> Inc. mastoidea, Innervation -> N.facialis

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279

Welche Muskeln gehören zur Suprahyalen Muskulatur (=Mundbodenmuskulatur)?

  1. M.geniohyoideus
  2. M.mylohyoideus
  3. M.digastricus
  4. M.stylohyoideus

Innervation: N.facialis

(außer venter anterior des M.digastricus = N.mylohyoideus)

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280

Welche Aufgabe haben die Glandulae salvarie minores bzw. majores?

  1. Glandulae salvarie minores: halten Mundhöhle im Bereich der Zunge + Gaumen feucht
  2. Glandulae salvarie majores: halten Mundhöhle feucht + Zerlegen Speisebrei

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281

Welche Drüsen gehören zu den Glandulae salvariae majores?

  1. Glandula parotidea: in der fossa retromandibularis, hinter Kieferwinkel, vor dem Ohr
  2. Glandula submandibularis: unter dem Unterkiefer
  3. Glandula Sublingualis: unter der Zunge

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282

Was ist eine Drüse?

= Ein parenchymales Organ aus Epithel, welches Sektrete an die innere/äußere Oberfläche durch Ausführungsgänge abgibt

  1. Exokrin: Abgabe an innere/äußere Oberfläche
  2. Endokrin: Abgabe direkt ins Blut

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283

Wie kann das Sekret einer Speicheldrüse sein?

  1. Seröser Speichel ist dünnflüssig sowie salz- und eiweißreich
  2. Muköser Speichel enthält vor allem Schleimstoffe (Muzine) und ist zäh + fadenziehend
  3. Mischform: sero-mukös, muko-serös

284

Wo liegt die Glandula parotidea und wie wird sie innerviert?

  1. Liegt in der Fossa retromandibularis (vor dem äußeren Gehörgang)
  2. Durch N.facialis (hier Plexus parotideus genannt) in Pars superficialis + Pars profunda geteilt
  3. Ist rein serös
  4. Von Fascia parotidea bedeckt (Organkapsel)
  5. Ductus parotideus geht daraus hervor

► Schmerzen beim Anschwillen

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285

Was ist der Ductus parotideus?

= Ausführungsgang der Gl. Parotidea

► zieht über M.Masseter

► biegt dann rechtwinklig nach unten in Corpus adiposum + M.buccinator ab

► mündet auf Papilla Parotidea

 

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286

Wie wird der Ductus parotideus innerviert?

= von N.glossopharyngeus innerviert

► Sympathisch + Parasympathisch (dominiert)

► umgeschaltet in Ganglion oticum

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287

Wo liegt die Glandula submandibularis und wie verläuft sie?

= Am Unterrand der Mandibula

► hat dorsal einen hakenförmigen Fortsatz, geht dort in Ductus über

► Parasympathisch innerviert durch Chorda thympani

► umgeschaltet am Ganglion submandibulare

überwiegend serös (sero-mukös)

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288

Wie verläuft die Glandula sublingualis?

= unter der Plica sublingualis auf dem Mundboden

► hat Ductus sublingualis major + minores

► überwiegend mukös (muko-serös)

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289

Was ist der Ductus sublingualis major/minores?

  1. Ductus sublingualis major: mündet mit ductus submandibularis auf Caruncula sublingualis
  2. Ductus sublingualis minores: kleine Ausführungsgänge direkt in der Mundhöhle

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290

Wie wird die Glandula submandibularis innerviert?

= parasympathisch von der Chorda thympani

(wie Gl.Submandibularis)

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291

Welche Drüsen versorgt die A.lingualis + A.carotis externa?

  1. A.lingualis: Gl. sublingualis + submandibularis
  2. A.carotis externa: Gl. parotidea

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292

Woraus besteht der Gaumen?

  1. Palatum durum: Knochen, Drüsen, Schleimhaut
  2. Palatum mollae: Arci, Uvula, Tonsilla palatina

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293

Wie ist das Palatum durum aufgebaut?

= Der knöcherne Anteil des Gaumens

► aus Maxilla + Os palatinum bis zum 3.Molaren

► Schleimhaut mit Glandulae palatinae darunter

► quere Leisten (Rugae transversae)

► mit Knochen verwachsen, Widerlage zur Zerkleinerung von Nahrung

 

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294

Wie ist das Palatum mollae aufgebaut?

= weicher Gaumen, schließt an harten Gaumen an

► Arcus Palatoglossus (darunter M.palatoglossus)

► Arcus palatopharyngeus (darunter M.palatopharyngeus, dazwischen Tonsilla palatina)

► Uvula (Zäpfchen)
► hat eine Ventilfunktion zw. Luft- und Speisewegen, zw. Naso- und Oropharynx

 

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295

Welche Phasen gibt es beim Schluckvorgang?

  1. Willkürliche Einleitung
  2. Atemwege sichern
  3. Transport durch Pharynx in den Ösophagus

► Säuglinge können Atmen + Essen gleichzeitig weil der Kehldeckel den Zungengrund überragt

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296

Was passiert bei der 1.Phase des Schluckvorgangs?

 = Einleitung

  1. Kontraktion Zungenbodenmuskeln drückt die Zunge gegen den harten Gaumen -> Nahrung gelangt nach hinten
  2. Am weichen Gaumen sind Rezeptoren welche zu nächstem Schritt führen -> Sicherung Atemwege

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297

Was passiert bei der 2.Phase des Schluckvorgangs?

= Atemwege sichern

  1. M.constrictor pharyngis sup. bewirkt Verschluss des Kehlkopfs durch die Epiglottis
  2. Weicher Gaumen wird angehoben + verschließt Nasopharynx
  3. Zunge legt sich an Kehlkopfeingang
  4.  Oberer Luftweg + Kehlkopf Eingang verschlossen

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298

Was passiert bei der 3.Phase des Schluckvorgangs?

 = Transport Nahrung durch Pharynx in Ösophagus

  1. Durch Kontraktion kommt Nahrung in den Rachen
  2. Peristaltische Wellen im Ösophagus (Speiseröhre)

 

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299

Was ist der Torus levatorius + tubarius?

= Schleimhautvorwölbungen im lateralen Teil des Nasopharynx

► umgeben die Tuba auditiva

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300

Was ist der Pharynx?

= muskulärer Halbschlauch (Tunica muscularis)

ist teilweise luft-, speise-, Luft-speise Weg (kreuzen sich im Oropharynx)

begleitet von M. constrictor pharyngis superior + medius + inferior

► unterteilt in Naso-, Oro-, Hypo- Pharynx (Verbunden mit Nasenhöhle, Mundhöhle + Larynx)

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301

Welche Muskeln begleiten den Pharynx?

1) M.constrictor pharyngis superior: Pharynx Schnürer, verlegt Pharynx bei Kontraktion, von der Schädelbasis, entspringt aus 4 Anteilen

2) M.constrictor pharyngis medius: nicht einheitlich, vom Os hyoiduem, hat 2 Anteile

3) M.constrictor pharyngis inferior: Muskeln gestaffelt geordnet, vom Kehlkopfskelett, können sich separat kontrahieren

Innervation: Plexus pharyngis

► Diese Muskeln verflechten sich zu Raphe Pharyngis (Rachennaht welche als Muskelansatz dient)

 

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302

Welche Muskeln gehören zu den Schlundhebern?

Die Mm. levatores pharyngis sind:

  1. M. palatopharyngeus: Gaumenbogenmuskel
  2. M. stylopharyngeus: Proc. styloideus -> Pharynxmuskeln, außen
  3. M. salpingopharyngeus: der Letzte Schlundheber

► helfen Pharynx sich bei Schluckakt + beim Verschluss des Kehldeckels zu verkürzen

Innervation: M. glossopharyngeus

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303

In welche Anteile kann man den Pharynx unterteilen?

  1. Pars nasalis pharyngis (Naso/Epipharynx): Torus tubatorius + levatorius, Ostium tubae auditivae, Plica salpingo pharyngea
  2. Pars oralis pharyngis (Oro/Mesopharynx): Pars postsulcalis linguae, Arcus palatopharyngeus, Tonsilla palatina, Istmus facium (Schlundenge)
  3. Pars laryngea pharyngis (Hypo/Laryngopharynx): aditus laryngis, Recessus piriformis (Rinne für Flüssigkeit, Richtung Magen)

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304

Wie ist die Schleimhaut am Pharynx?

  1. Epithel im Nasopharynx = resp. Flimmerepithel
  2. Epithel ab Oropharynx = mehrsch. unverh. Plattenepithel (ab hier kommt Speisebrei dazu)

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305

Was ist der 1.Teil des Rumpfdarms?

= Ösophagus

► hat Pars cervicalis, thoracica, abdominalis

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306

Wie verläuft der Ösophagus?

  1. Beginnt am Cartilago cricoidea (Pharynx)
  2. Peripharyngealer Raum -> Pharynx geht allmählich in Ösophagus über
  3. Verläuft hinter dem Mediastinum, neben Aorta
  4. Kurze Pars abdominalis -> in den Magen

► über BG im Gewebe eingebaut (Adventitia)

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307

Welche Engen hat der Ösophagus?

  1. Ösophagusenge: Am Beginn, Übergang Ösophagus -> Pharynx, engste Stelle
  2. Aortenenge: Ösophagus wird von Aortenbogen gekreuzt
  3. Zwerchfellenge: Befestigung Ösophagus am Zwerchfell, tritt locker/beweglich durch Hiatus oesophageus

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308

Wie ist der Wandaufbau des Ösophagus?

  1. Tunica mucosa: Lamina epithelialis, Lamina propria, Lamina muscularis mucosae (eigene Muskelschicht für Tunica mucosa, nur im Darm)
  2. Tela submucosa: enthält Gefäße + Nerven, Plexus venosus
  3. Tunica muscularis: Stratum circulare + longitudinale mit Nerven, durchgehend im Darmrohr
  4. Tunica adventitia: BG -> damit in Umgebung eingebaut

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309

Was sind Divertikel im Ösophagus?

= Aussackungen an Stellen wo Längsmuskulatur fehlt (locus minor resistentae)

► Speisebrei kann hängen bleiben

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310

Wie ist der Ösophagus innerviert?

1) Parasympathisch: Steigert Peristaltik, N. laryngeus recurrens innerviert Pars Cervicalis + N. vagus innerviert Pars thoracica, bilden Plexus ösophageus, daraus geht Truncus vagalis ant/post hervor + zieht in den Abdomen

2) Symphatisch: hemmt die Peristaltik, Fasern kommen aus dem Ganglion stellatum + aus den kranialen thorakalen Grenzstrangganglien

► im Abdomen statt rx/lx Vagus -> vorderen/hinteren

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311

Wie wird der Ösophagus arteriell versorgt?

  1. Pars cervicalis: A. thyroidea inferior (aus dem Truncus thyrocervicalis)
  2. Pars thoracalis: Aorta + rechte A. intercostales
  3. Pars abdominalis: A.phrenica inf. + A.gastrica sin.

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312

Wie wird der Ösophagus venös versorgt?

  1. Pars cervicalis: V.cava superior
  2. Pars thoracica/abdominalis: V.portae

► wenn V.portae verlegt ist fließt Blut in Ösophagusvenen (=Varizen/Krampfadern), können platzen

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313

Wie wird die Cavitas abdominalis begrenzt?

  1. Cranial: Zwerchfell
  2. Caudal: Beckenboden
  3. Ventral: Bauchmuskulatur
  4. Dorsal: Hintere Bauchmuskeln (M.iliopsoas, quadratus lumborum) + Wirbelsäule

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314

Welche Einteilungen hat die Cavitas abdominalis?

  1. Cavitas peritonealis: Von Peritoneum viszerale + parietale ausgekleidet
  2. Spatium retroperitoneale: hinter parietalen Peritoneum, hier V.Cava + Aorta -> große Gefäße
  3. Spatium subperitoneale

Spatii gehen in Spatium extraperitoneale über

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315

Wie verlaufen die Gefäße in der Cavitas peritonealis?

= große Gefäße (Aorta, V.Cava) verlaufen retroperitoneal

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316

Was ist die Verbindung zw. viszeralem + parietalem Blatt?

= durch Bauchfellduplikaturen

► werden Ligamentum oder Meso (Mesogastrium) gennant, hier schlägt Peritoneum um

► darin sind Leitungsstrukturen verhanden die zu Organen ziehen

► Intraperitoneale Organe haben mehrere Mesos

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317

Welche Mesogastrien befinden sich am Magen + Leber + Milz + Pankreas?

= Mesogastrien -> Mesenterien/Mesos des Magens (Gaster = Magen)

(2x Peritoneum Verdoppelungen im Oberbauch, vorne + hinten)

  1. Ventrales Meso: ventrale Bauchfellduplikatur, hier wächst Leber
  2. Dorsales Meso: hinter dem Magen, hier wächst die Milz + Pankreas
  3. Ventrales + dorsales Mesohepaticum: vor + hinter der Leber (Leber = intraperitoneal)

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318

Wie viele Mesos gibt es im Ober- bzw Unterbauch?

  1. Oberbauch: 2xMesogastrium (dorsal + ventral vom Magen -> Leber, Milz, Pankreas eingelagert)
  2. Unterbauch: 1xMesocolon (dorsal vom Darm)

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319

Wie verläuft die Entwicklung der Oberbauchorgane?

Am Magenrohr entsteht kleine + große Kubatur, Magendrehung verschiebt Mesos + Organe:

  1. Leber: rechts ventral (vor Magen)
  2. Milz: links dorsal
  3. Bursa omentalis: kapillärer Spaltraum zw. Magen + Milz (dorsales Mesogastrium)
  4. Pankreas: an hintere Leibeswand (hinter Bursa), sekundär retroperitoneal im Spatium retroperitoneale (wächst raus)

► Organe anfangs in einer Achse

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320

Was ist die Pars supra + infracolica?

= Cavitas peritonealis hat 3 Stockwerke, geteilt durch das Mesocolon des Colon transversum + Omentum Majus

  1. Pars supracolica: Magen, Leber, Milz, Pankreas, Bursa omentalis (2x Mesogastrien)
  2. Pars infracolica: Darmrohr + 1xMesogastrium, Organe -> intra- oder sekundär retroperitoneal
  3. Pars pelvica

 

321

Wie entwickelt sich der Unterbauch?

  1. Darmschlingen dreht um A. mesenterica sup.
  2. Caecum (Blinddarm) verlagert sich nach rechts
  3. Von Omentum Majus bedeckt (von großer Magenkubatur -> Colon transv.)

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322

Wo liegt die Leber in der Pars supracolica?

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= unter rechtem Rippenbogen, ventrales Mesogastrium besteht aus:

  1. Ventrales Mesohepaticum: Verbindet Leber + Bauchwand, aus Lig. falciforme + Lig. teres hepatis (zum Nabel)
  2. Dorsales Mesohepaticum: Verbindet Leber + Magen, Lig.hepatoduodenale + hepatogastricum = Omentum minus

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323

Was ist das Foramen omentale?

= kapillärer Spaltraum im dorsalen Meso (Oberbauch, Magenrückseite)

► zw. Leber, Gallenblase, Omentum minus

► führt in die Bursa omentalis

► für Gleiten der Organe

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324

Was liegt um die Bursa omentalis?

  1. Ventral: Omentum minus (Lig. hepatoduodenale + hepatogastricus)
  2. Dorsal: Parietale peritoneum, V.cava inf, Pankreas
  3. Links: führt bis zur Milz
  4. Cranial: bis zum Ösophagus, Zwerchfelldurchtritt
  5. Caudal: Bauchfellblätter verwachsen + bilden Omentum Majus

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325

Was ist das Lig. Gastrocolicum?

= Bauchfellduplikatur zw. Magen + Quercolon

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326

Wann ist ein Organ intraperitoneal bzw. sekundär retroperitoneal?

1) Intraperitoneal: innerhalb der Peritonealhöhle + von Peritoneum überzogen + verschiebbar

► Magen, Milz, Leber, Gallenblase, Pars superior des Duodenums, Jejunum, Ileum, Caecum, Colon transv. + sigmoideum, Ovarien, Tuba uterina, Corpus uteri

2) Sekundär retroperitoneal: von pars infracolica an hintere Leibeswand gewachsen, nur ventral von Peritoneum überzogen

► Duodenum, Pankreas, Colon ascendens + descendens

327

Was ist das größte intraperitoneale Organ?

= Dünndarm

► hängt an Mesenterium (hängt mit parietalem Peritoneum zsm)

► Recessi/Plicae sind Wechselstellen intra + retroperitoneal (hier kann sich Darm verdrehen + ohne Blutzufuhr absterben)

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328

Wo genau liegt der Gaster (Magen)?

= intraperitoneal in der Pars supracolica

► im Epigastrium (zw. Rippenbögen)

► leer = Wände liegen aufeinander (Paries ant + post)

► voll = Magen aufgebläht

329

Welche Bauchfellduplikaturen schließen an die Curvatura major + minor an?

  1. Lig. hepatogastricum: Curvatura minor (Teil des Omentum minus)
  2. Lig. gastrocolicum: Curvatura major (Teil Omentum Majus)
  3. Lig. gastrosplenicum: zur Milz

► durch diese Bauchfellduplikaturen laufen Gefäße zu den Organen

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330

331

Welche Anteile unterscheidet man am Magen?

  1. Pars cardiaca: Ostium cardiacum, Mündung des Ösophagus + Sphincter
  2. Fundus gastricus: kuppelförmige Vorwölbung + von Inc. cardialis getrennt, hier Luft
  3. Incisura cardiaca: Einschnürung zw. Cardia + Fundus
  4. Corpus gastricus: Hauptabschnitt zw. Fundus + Antrum pyloricum
  5. Pars pylori: Ausführung des Magens, aus Antrum pyloricum + Canalis pyloricus
  6. Incisura angularis: Einschnitt zw. Antrum + Canalis pyloris

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332

Wie ist der Wandaufbau des Magens?

  1. Tunica mucosa: hat Areae gastrica + Foveolae gastricae mit Haupt/Neben/Belegzellen (Pepsinogen, Schleim, HCl + Intrinsic factor)
  2. Tela submucosa
  3. Tunica muscularis: Fibrae obliquae (innere Muskelschicht in Corpus + Fundus) + Stratum circulare (bildet M.pyloricus in Pars pylorica)
  4. Serosa

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333

Wie wird der Magen arteriell versorgt?

A.gastrica dx + sx: "Magenkranzgefäße" verlaufen im Lig.gastrohepaticum, sx von Truncus coeliacus (hat Verbindung mit Ösophagusvenen), dx von A.hepatica communis

A.gastromentalis dx + sx: verlaufen im Lig.gastrocolicum

A.gastrica breves: kleine Arterien am Magen

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334

Wie ist die venöse Versorgung des Magens?

  1. V. gastrica dx + sx: in die V. portae hepatis

  2. V. gastricae breves: in V.splenica

  3. V. gastroomentalis sx + dx: sx in V.splenica, dx in V.mesenterica sup.

  4. Vv. Oesophageales

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335

Welche Lymphknoten befinden sich am Magen?

  1. Ndll.gastrici: an der Curvatura minor
  2. Ndll.splenici: zw. Magen + Milz
  3. Ndll.gastroomentales: an der Curvatura major
  4. Ndll.pylorici: am M.pyloris

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336

In welche Abschnitte ist der Dünndarm gegliedert?

  1. Duodenum
  2. Jejunum
  3. Ileum

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337

Wie ist das Duodenum aufgebaut?

  1. Pars superior: nach Pylorus + noch intraperitoneal, im ventralen Meso am Lig.hepatoduodenale befestigt
  2. Flexura duodeni superior: Krümmung
  3. Pars descendens: absteigend, retroperitoneal
  4. Flexura duodeni inf.
  5. Pars horizontalis
  6. Pars ascendens
  7. Flexura duodenojejunalis: hier beginnt Jejunum, wieder intraperitoneal, hier Plica + Recessus duodenalis sup+inf

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338

Welche Arterien versorgen das Duodenum?

 

  1. Aa.pancreaticoduodenalis sup: aus A.gastroduodenalis -> A.hepatica communis -> Truncus coeliacus
  2. A.pencraticoduodenalis inf: aus A.mesenterica superior

► versorgen auch Pankreaskopf (Caput pancreatis liegt mitten in duodenaler C-form)

 

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339

Was befindet sich im Lig.hepatoduodenale?

Was liegt davor + dahinter?

  1. Ductus choledocus (Gallenweg)
  2. A.hepatica propria
  3. V.portae hepatis

► dahinter: Foramen omentale -> bursa omentalis + V. cava inf.

► davor: V.portae

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340

Wie ist das Jejunum bzw. Ileum aufgebaut?

= Dünndarmkonvolut (Intraperitoneal + an Mesenterium befestigt, glatte Wand)

  1. Jejunum: 2/5 vom Darm, von Flexura duodenojejunalis -> Ileum
  2. Ileum: 3/5 vom Darm, endet an der Valva ileocaecalis

► Radix mesenterii von Flexura duodenum jejunalis in Fossa iliaca dx

► Meckel Divertikel: Überbleibsel v. Dottersack

 

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341

Wie ist die arterielle Versorgung von Jejunum + Ileum?

  1. Aa. ileales + A. jejunales:  aus A.mesenterica superior (liegt im Mesenterium)
  2. A. ileocolica: terminale Ileum

► Dünndarmarkaden: Gefäßverlauf im Darm (Verschluss führt zu mesenterialen Infarkt)

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342

Wie ist der Wandaufbau im Dünndarm?

  1. Plicae circulares (Ringfalten): Auswerfung von mucosa + submucosa (Tunica muscularis = nicht beteiligt), am meisten im Jejunum
  2. Zotten (Villi intestinalis): fingerförmige Ausstülpungen der Lamina epithelialis + Lamina propria + in den Zotten glatte Muskulatur/Blutgefäße/Lymphgefäße, umgeben von Saumepithel
  3. Krypten: Epitheleinsenkungen

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343

Welche wichtigen Mündungen hat das Duodenum?

1) Papilla duodeni major: hier mündet Ductus choledocus + pancreaticus- -> bilden Ampulle, mündet auf Plica longitudinales duodeni      

Verdauunssäfte kommen hier rein (Gallenflüssigkeit -> Fettaufspaltung, Pankreasflüssigkeit -> KH + Proteine)

2) Papilla duodeni minor: Ductus pancreatico accessorius

► Speisebrei ändert Farbe (Im Mund farblich, im Magen beige, im Duodenum grün)

► Ndll. Pancreaticoduodenale (Für duodenum + Pancreas), viele im Mesenterium + an A.Mesenterica

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344

Was passiert mit der Nahrung im Jejunum?

  1. Alles verwertbare wird ins Blut aufgenommen (Plicae circulares sind hoch + sichtbar, im Ileum kleiner dafür viele Lymphfollikel)

345

Wie ist der Dickdarm aufgebaut?

Welche Anteile hat er?

  1. Caecum (Blinddarm, sekundär retroperitoneal) liegt in der Fossa iliaca dextra, am Caecum hängt Appendix vermiformis (intraperitoneal)
  2. Colon ascendens: sek. retroperitoneal, hat Flexura colica dx (Krümmung unter der Leber)
  3. Colon transversum: intraperitoneal + hat Mesocolon transversum (dahinter Bursa omentalis + Trennscheibe Gefäße/Nerven) hat Flexura coli sx (unter lx Rippenbogen)
  4. Colon descendens: sek. retroperitoneal
  5. Colon sigmoideum: intraperitoneal, hat Mesocolon sigmoideum
  6. Colon rectum: subperitoneal 

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346

Wie ist die Dickdarmwand makroskopisch aufgebaut?

  1. Taenia coli: 3 Längsmuskelstreifen
  2. Hausta coli: aufgeblasene Teile (im Inneren = Plicae semilunares coli)
  3. Appendices epiloicae: Fettanhängsel aus Peritoneum (intraabdominales Fett, auch in Omentum majus)

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347

Was ist das Caecum?

 

= Blinddarm (unterhalb Ostium ileale)

  1. Ostium ileale: Übergang Ileum zu Caecum
  2. Labrum ileocolicum + Labrum ileocaecale: bilden Ventil um Ostium (Rückfluss verhindert)
  3. Frenulum/Papilla ostii ilealis: Ausziehung des Ostiums
  4. Appendix vermiformis: hat Meso appendix, Vereinigung Tänien (bändige Verstärkung der Muskelschicht), hat Ndll. lymphatici aggregati (große Abwehrstation

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348

Wie wird das Caecum arteriell versorgt?

  1. A.ileocolica (aus A.mesenterica superior)
  2. A.appendicularis (aus A.ileocolica)

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349

Wie wird der Colon arteriell versorgt?

  1. Colon ascendens: A. ileocolica + A. colica dx (Äste der A. mesenterica sup.)
  2. Colon transversum: A. colica media (aus der A. mesenterica sup.)
  3. Colon descendens: A. colica sx + Aa. sigmoideae (aus A. mesenterica inferior)
  4. Colon sigmoideum Aa. sigmoideae (aus A. mesenterica inf.)

► Venen alle gleichnamig + Lymphknoten von Mesenterium entlang der Gefäße

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350

Wie ist der Darm innerviert?

= durch enterisches Nervensystem

► Mischung Sympathicus + Parasympathicus

► Plexus in Submucosa + Tunica muscularis

► Änderung Versorgung ab Cannon-Böhl-punkt:

  1. statt N. Vagus -> Nn.splanchnici sacralis + pelvici
  2. statt A.mesenterica sup. -> A.mesenterica inf.

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351

Wie ist das Rectum aufgebaut?

  1. Verliert Colonmerkmale: Keine Appendices epiploicae/Austren/Taenien -> Längsmuskulatur
  2. Flexura sacralis, lateralis + anorectalis/perinealis (klinisch am wichtigsten)
  3. Beckenboden ist wo Rectum Diaphragma pelvis durchtritt
  4. Ist zuerst sub-, dann extraperitoneal im kleinen Becken
  5. Geht über in Canalis analis

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352

Welche Schleimhautfalten hat das Rectum?

= 3 Plicae transversae recti

(superior, media, inferior)

Kohlrausch-Falte (media): beim Mann an Prostatarückseite, bei Frau auf Höhe des Douglas-Raums (Umschlagfalte des Peritoneums)

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353

Durch welche Gefäße wird das Rectum versorgt?

  1. A.rectalis superior: aus A.mesenterica inf.
  2. A.rectalis media: aus A.iliaca interna
  3. A.rectalis inferior: aus A.pudenda interna

► Venen + Lymphknoten sind gleichnamig

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354

Wie ist der Analkanal aufgebaut?

1) Zona columnaris:

  • Columnae anales (Säulen) + dazwischen Sinus anales (Buchten) + Verbindung Valvulae anales (bilden Linea pectinea)
  • Corpus cavernos. recti (Plexus hämoroidales): bildet Columnae, aus A. rectalis sup.
  • Füllung bewirkt Aneinanderlagern der Aftersäulen + zuständig für Kontinenz

2) Zona alba hier Nn. rectales inf. + oben begrenzt durch gezackte Linie (Linea dentata), unten durch Linea anocutanea

3) Zona cutanea: letzte Abschnitt mit verhorntem mehrschichtigem Plattenepithel (Anoderm)

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355

Was ist die Ampulla recti?

= ein besonders dehnbarer Teil des Rectums

► Material wird hier vor dem Ausscheiden aufbewahrt + gesammelt

► danach Verjüngung

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356

Durch welche Muskeln wird das Rektum aufgebaut?

  1. M.sphincter ani: dicker Ringmuskel mit Dauer-tonus (schließt Öffnung am aboralen Ende)
  2. M.corrugator ani Längsmuskelschicht, strahlt bis in die Haut (bildet sternförmigen Anus)
  3. M.spincter ani ext.: willkürlicher Ringmuskel (N.Pudendus), schließt oral an M.levator ani
  4. M.levator ani: hält Stuhl zurück (Kontinenz)

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357

Was passiert bei Defäkation?

  1. Reflektorische Entspannung: M.sphincter int.
  2. Willkürliche Entspannung: M.sphincter ext. + M.puborectalis

358

Wo liegt die Leber?

= in Fossa hypochondria dx (unter Rippenbogen)

► Hat viszerales Peritoneum = intraperitoneal, kl.Bereich mit Zwerchfell verwachsen (Pars affixa) = Area nuda (kein Peritoneum)

 

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359

Welche Mesos bzw. Bänder hat die Leber?

  1. Lig.falciforme hepatis
  2. Lig. omentum minus (aus Lig. hepatoduodenale + Lig. hepatogastricum)
  3. Lig. teres hepatis: mit V.umbilicalis
  4. Lig. coronarium: Schnittkante des Peritoneums, Umschlagstelle viszerales (Zwerchfell) + parietales Blatt (Peritoneum)
  5. Lig.triangulare dx + sx: seitlich v. Lig.coronarium
  6. Lig. falciforme hepatis: trennt die Leberlappen (rx größer als lx)

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360

Welche Flächen bzw. Lappen hat die Leber?

  1. Facies viszeralis (Rückseite): alle Leberlappen sichtbar, Mittig ist die die Porta hepatis (V.portae, A.hepatica propria, Ductus hepaticus communis)
  2. Facies diaphragmatica (Vorderseite) : nur der rx + lx Leberlappen sichtbar, durch Lig. falciforme getrennt, Margo inferior trennt beide Flächen
  3. Lobus hepatis dx

  4. Lobus hepatis sx

  5. Lobus quadratus

  6. Lobus caudatus

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361

Woraus entsteht die H-Form der Leber?

  1. Gallenblase
  2. V.portae
  3. V.cava
  4. Lig.venosum
  5. Lig.teres hepatis

trennt Lobus quadratus + caudatus ab

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362

Was ist die Porta hepatis?

= Ein/Ausgang auf der Facies visceralis zw. Lobus quadratus + caudatus, bildet -> Trias:

1) Ductus hepaticus communis (Gallengang): Vereinigung Ductus hepaticus dx + sx in den Ductus choledochus

2) V. portae: Sammelgefäß für nährstoffreiches Blut aus den unpaaren Bauchorganen

3) A. hepatica propria: Eigenversorgung der Leber

► Verlaufen gemeinsam + unterteilen sich

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363

Welche Abdrücke hat die Leber?

Linker Leberlappen:

  1. Impressio gastrica
  2. Impressio oesophagiale

Rechter Leberlappen:

  1. Impressio colica: Colon ascendens
  2. Impressio duodenalis: caudal am Duodenum
  3. Impressio renalis: rx Niere
  4. Impressio suprarenalis: rx Nebenniere

► beim Lebenden nicht sichtbar (Organ weich)

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364

Welche Segmente hat die Leber?

= werden vom Lobus caudatus (Segment I) im Uhrzeigersinn durchnummeriert

  1. Pars hepatis sinistra: Segmente I, II, III, IV
  2. Pars hepatis dexter: Segmente V, VI, VII, VIII

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365

Wie wird die Leber arteriell versorgt?

1) A. hepatica communis: aus Truncus coeliacus der A.abdominalis, spaltet sich in:

  • A.interlobulares (zur Zentralvene, bildet Azinus)

2) A.hepatica propria: aus A.hepatica communis

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366

Wie wird die Leber venös versorgt?

Venöse Abfluss:

  1. Vv. hepaticae
  2. V. cava inferior
  3. V. hepatica

Venöse Zufluss:

  1. V. portae sup. + inf. (sammelt nährstoffreiches Blut aus unpaaren Bauchorganen)
  2. V. mesenterica sup. + V. splenica mit V.portae im Lig. hepatoduodenale

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367

Wie ist die Leber augebaut?

= parenchymatöses Organ

  1. Hepatozyten (Nährstoffaufnahme) bilden sternförmige Zellbalken um die Venen (zwischen Balken sind Gefäße)
  2. Sinusoide: führt von V. portae zu V.centralis (randständige Zellen besser versorgt)
  3. Hepatozyten haben je nach Lage andere Funktion (andere Enyzme) + bilden Galle (Abgabe nach außen durch Gallengang)

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368

Was ist das Glisson-Trias?

= Bündel aus 3 Gefäßen:

  1.  Vv. interlobulares aus V. portae hepatis
  2. Aa. interlobulares aus A. hepatica propria
  3. ableitenden Gallenwege

► liegen im periportalen Feld (außerhalb Balken)

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369

Wie ist ein Leberläppchen aufgebaut?

  1. Die Mitte jedes Leberläppchens bildet eine Zentralvene, rundherum Hepatozyten (Nährstoffaufnahme)
  2. Zw. Leberzellbalken sind erweiterte Kapillargefäße -> Lebersinusoide
  3. Drei Leberläppchen begrenzen Periportalfeld (dreieckig) + enthält das Glisson-Trias

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370

Wo entsteht die Gallenflüssigkeit?

  1. Hepatozyten geben Galle in kleine Spalträume ab (zw. Leberzellen)
  2. In Gallengang im periportalen Feld gesammelt

► Verstopfung führt zu Gelbsucht (Zelluntergang irreversibel)

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371

Welche Gefäße laufen in der Leber immer parallel?

  1. V.portae
  2. A.hepatica
  3. Gallengang

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372

373

Wie verlaufen die Gallenwege?

Intrahepatisch:

  1. Caniculi biliferi: zw. Hepatozyten
  2. Ductus biliferi interlobulares: kleine Gallengänge, wird zu Ductus hepaticus
  3. Ductus hepaticus dx + sx: führt aus der Leber, aus jedem Leberlappen ein Gallengang

Extrahepatisch:

  1. Ductus hepaticus communis: extrahepatisch
  2. Ductus cysticus: führt zu Gallenblase (vesica biliaris)
  3. Ductus choledocus: mündet ins Duodenum

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374

Wo liegt die Gallenblase (Vesica biliaris)

Wozu dient sie?

= intraperitoneales Speicherorgan

► am Unterrand des Lobus dx, in der Fossa vesicae biliaris

► dickt/speichert Galle, Abgabe bei fettiger Nahrung in Ductus choledocus in Duodenum

►  Spincter oddi (muskulärer Komplex): sorgt dafür dass Galle unidirektional fließt

 

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375

Wie ist die Gallenblase (Vesica biliaris) aufgebaut?

  1. Collum
  2. Infidibulum (von A.cystica versorgt)
  3. Corpus (viele Falten + Crypten)
  4. Fundus (am weitesten caudal)

► Abgabe Galle durch Ductus cysticus -> Ductus choledocus -> Duodenum

► stimmt Galle nicht = Steine (kleine können Gallenwege verlegen = Gelbsucht, große im Fundus = Entzündungen)

 

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376

Woraus wird die V.portae gebildet?

= Zusammenfluss Venen unpaaren Bauchraum

  1. V. mesenterica sup. (Mesenterica inf. mündet erst in V. splenica)
  2. V. splenica
  3. V. gastrica sx

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377

Was ist ein Pfortaderstau und wozu führt er?

= Abfluss des Blutes der Leber ist verhindert (Verlegung V.portae), Lösung:

Portokavale Anastomosen, Umgehung über:

  1. V.Gastrica: Blut staut sich in Ösophagusvenen -> Ösophagus-Varizen (klinisch wichtig + Lebensbedrohlich)
  2. Vv.paraumbilicales: Vom Ramus sx der V.portae -> V.umbilicales -> V.paraumbilicales = Caput medusae (wie Würmer unter Bauchdecke)
  3. V. mesenterica inf: staut sich in V.rectalis sup + inf -> V.pudenda = Hämorriden

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378

Wie ist das Pankreas aufgebaut?

  1. Caput: im Duodenalbogen (C-Form)
  2. Corpus
  3. Cauda: bis ins Milzhilum
  4. Proc. uncinatus: hakenförmiger dorsaler Fortsatz, umgreift Mesenterialgefäße
  5. Tuber omentale: Verwölbund nach vorne in die Bursa

 

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379

Wo liegt das Pankreas?

= Pars supracolica (Oberbauch)

sekundär retroperitoneal hinter der Bursa omentalis

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380

Was gehört zum endokrinen bzw. exokrinen Teil des Pankreas?

Exokrin:

  • Ductus pancreaticus gibt Verdauungssaft in Duodenum ab (mit Ductus choledocus)
  • Papilla duodeni major: Mündung über Ampulla pancreatico-duodenalis (Erweiterung)
  • Ductus pancreaticus acessorius: manchmal!

Endokrin:

  • Langhanser Inselzellen mit alpha + beta-Zellen für Insulin + Glukagon Produktion (in Caput + Corpus verteilt)

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381

Durch welche Gefäße wird das Pankreas versorgt?

  1. Truncus coeliacus -> A.gastrica sx + A.pancreatica inf. + A.hepatica communis -> A.hepatica propria -> A.gastroduodenalis
  2. A.mesenterica sup -> A. pancreaticoduodenalis (ramus ant + post) + A.pancreatica dorsalis
  3. A.splenica -> A.pancreatica magna + A.caudea pancreatis

► Lymphknoten entlang der Gefäße

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382

Welche Strukturen verlaufen im Lig.hepatoduodenale?

  1. V.portae
  2. Ductus choledocus
  3. A.hepatica
  4. Vasa mesenterica sup (dorsal + caudal)

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383

Welche Zugänge gibt es zur Bursa omentalis?

Natürlich: durch Foramen omentale

Operativ (Duodenum/Pankreas OP), durchtrennen:

  1. Mesocolon transv. (achten auf A. colica media)
  2. Lig. gastrocolicum -> an Curvatura major (achten auf A. gastromentalis dx + sx)
  3. Lig. omentum minus -> unter Lig. gastrocolicum (achten auf A. gastrica sx + dx)

 

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384

Wie ist die Niere makroskopisch aufgebaut?

= parenchymatöses Organ (extraperitoneal)

Cortex renalis:

  1. Cortex corticis: Rinde über Pyramiden
  2. Columnae renalis: Rinde über Pyramiden
  3. Radii medullares: Strahlen v. Mark in der Rinde

Medulla renalis:

  1. Pyramides: aus Basis (zur Rinde) + Papilla renalis (Richtung Sinus = Sammelbecken)
  2. Kapselraum: Nierenkelche -> Hauptkelche -> Auffangbecken
  3. Tubulus-System: Rückresorption Harn

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385

Von welchen Hüllstrukturen ist die Niere umgeben?

  1. Capsula fibrosa: innen aus kollag. Fasern
  2. Capsula adiposa (Fetthülle)
  3. Fascia renalis (Fasziensack): vorderes + hinteres

► mit medialer Öffnung für Blutgefäße + caudal für Urether

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386

Wie ist der äußere Aufbau der Niere?

1) Facies anterior + post

2) Extremitas superior: Glandula suprarenalis

3) Extremitas inferior

4) Margo lateralis

5) Margo medialis: Hilum renale mit A. + V. renalis + Harnleiter, Sinus renalis enthält Nierenbecken

► können auch Lappen haben (Pyramiden verschmelzen zu einem Lobulus)

► können am unteren Rand miteinander verwachsen sein

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387

Wie ist das Tubulussystem aufgebaut?

  1. Tubulus proximalis: folgt auf Glomerulus
  2. Henle-Schleife: zw. dist. + prox. Tubulus
  3. Tubulus distalis
  4.  Verbindungstubulus: letzte Rückresorption
  5. Tubulus renalis colligens (Sammelrohr): hier münden mehrere Verbindungsstücke (Punkte), Sammelrohr mündet in die Papille (Mark)

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388

Welche Gefäße hat die Niere?

1) A. + V. renalis dx + sx: Aus Aorta -> A. renalis -> Aa.interlobulares -> Aa.arcuate, fließen in die V.cava inf, linke Gefäße sind länger

keine Unterscheidung in Vasa privata/publica, Aa.renalis sind also Vas privatum + publicum = Sauerstoff + Versorgungsgefäß!

2) Plexus lumbalis + N. subcostalis + N. ilioinguinalis + N. iliohypogastricus

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389

Wo liegt die Niere?

= im Spatium retroperitoneale (liegt extraperitoneal)

► dorsal unter Rippenbogen (12.Rippe)

► rechte Niere tiefer weil Leber Platz braucht

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390

Was ist die Grundlage der Rinde?

Corpusculum renale (Gefäßknäuel):

  1. Vas afferens + efferens (weil kein Gasaustausch stattfindet sind 2!)
  2. Glomerulus: Kapillarschlingen
  3. Capsula glomerularis: aus Bowmankapsel + Podozyten auf den Kapillarschlingen (bilden Filtrationsschlitze), darauf folgt Tubulus-System

► bilden 180 L Primärharn/Tag

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391

Wie läuft die Harnableitung ab?

  1. Sammelrohre auf Pyramidenspitzen
  2. Nierenkelche: majores + minores
  3. Nierenbecken: dendritischer (klein, verzweigt) + ampullärer Typ (groß am Hilum), umgeben von Urothel
  4. Harnleiter (Urether) rechtwinklig vom Nierenbecken

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392

Welche Anteile hat die Ureter?

Pars abdominalis: Vom Nierenbecken bis Linea terminalis des Beckens, im Retroperitonealraum auf M.iliopsoas

Pars pelvica: Von Becken bis Harnblase

Pars intramuralis: Zieht durch Harnblasenmuskeln

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393

Welche Engen hat die Ureter?

1. Ureterenge: Abgang aus Nierenbecken

2. Ureterenge: Überkreuzung A. + V. iliaca communis

3. Ureterenge: Durchtritt durch die Muskelschicht der Harnblasenwand

► Nierensteine können hängen bleiben

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394

Wie wird die Harnleiter versorgt?

  1. A.renalis
  2. A.testicularis/ovaris:A. pudenda
  3. A. vesicalis superior
  4. A.uterina (verlaufen kurzzeitig in innigster Beziehung)

Venen: Verlaufen neben den Arterien (Rami uterici)

Lymphgefäße: Nll. lumbales, Nll. iliaci communes/interni

Innervation: Sympathisch + Parasympathisch

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395

Wo liegt die Harnblase (Vesica urina)?

= liegt subperitoneal (unter Peritoneum)

  1. Gefüllt: schiebt Peritoneum hoch
  2. Leer: liegt hinter der Symphyse (davon überdeckt)

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396

Wie ist die Harnblase (Vesica urinaria) aufgebaut?

  1. Corpus: unregelmäßige Oberfläche durch Muskelnvorsprünge des M. detrusor vesicae
  2. Apex
  3. Facies superior: mit Peritoneum verwachsen
  4. Fundus: hat Trigonum vesicae (glatt)
  5. Cervix (Verjüngung Richtung Urethra)

► aus Muskulatur, Lamina propria + Urothel

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397

Woraus entsteht das Trigonum vesicae?

  1. Ostrium ureteris dx + sx: Einmündung Urethern
  2. Ostium urethrae internum: Öffnung der Urethra mit Uvula (zur Verlegung)

► Corpus bewegt sich bei Füllung, Fundus + Trignum nicht

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398

Wie wird die Harnblase versorgt?

  1. A. vesicalis superior aus A. Umbilicalis -> A.iliaca int.
  2. A. vesicalis inferior aus A. pudenda

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399

Wie ist die weiblich Harnröhre (Urethra) aufgebaut?

  1. Sehr kurz (3-5 cm)
  2. Vom Ostium urethrae int. -> Ostium urethrae ext.
  3. Mündet in Vestibulum vaginae
  4. Verläuft durch Beckenboden -> M.levator ani
  5. Besitzt M.sphincter int: glattwandig
  6. M.sphincter ext: dorsal nicht geschlossen, quergestreift + willkülrliche Kontraktion durch N.pudendus
  7. An der Mündung keinen Sphincter -> nur am Hals/Harnblasenausgang

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400

Welche Geschlechtsogane hat der Mann?

Äußere Geschlechtsorgane: (Organa genitalia masc. ext.)

  1. Penis
  2. Hodensack (Skrotum) + Hülle

Innere Geschlechtsorgane (Organa genitalia masc. int.)

  1. Hoden (Testes) -> Wanderung aus Körperhöhle in Skrotum (zu warm für Spermienbildung)
  2. Nebenhoden (Epididymis)
  3. Samenleiter (Ductus deferentes)
  4. akzessorische Geschlechtsdrüsen:
  • Vorsteherdrüse (Prostata)
  • Bläschendrüsen (Glandulae vesiculosae)
  • Cowper-Drüsen (Glandulae bulbourethrales)
  • kl. Drüsen (Gl. urethrales, Gl. praeputiales)

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401

Wie ist der Hoden aufgebaut?

  1. Tunica albuginea: weiße/kräftige Organkapsel
  2. Tunica vaginalis testis: liegt direkt auf Organ (Peritonealumhüllung) aus Lamina:
    • Viszeralis = Epiorchium
    • Parietalis = Periorchium (sensibel innerviert wie jedes parietale Blatt)
    • Cavitas skrotalis zw. beiden Blättern
  3. Fascia sperm. int: Rest der Fascia transversalis
  4. M.cremaster: Rest M.obliquus int.
  5. Fascia sperm. ext: M.obliquus ext.
  6. Tunica dartos: Subkut. Gewebe ohne Fett + glatte M.

4-5 cm lang + schräg, hat Extremitas sup/inf, Facies med/lat, Margo ant/post.

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402

Wie wird der Hoden versorgt?

Arteriell:

  1. A.testicularis: aus der Aorta abdominalis

Venös:

  1. Plexus pampiniformis (in alles Beckenorganen, venöses Blut zuerst im Plexus)
  2. V.testicularis: rx fließt direkt in V.cava inf, lx vorher noch in V.renalis -> V.cava inf.

► es kann zu Hydrozele (Erweiterung cavitas skrotalis) oder Varikozele (Erweiterung Plexus) kommen

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403

Wie ist der Hoden innen aufgebaut?

  1. Tunica albuginea mit Septula testis nach innen
  2. Lobula testis unterteilt durch Septula testis
  3. Tubuli seminiferi contorni:
  4. Tubili seminiferi:
  5. Mediastinum testis: wo Gefäße ein/austreten

404

Wie sind die Tubuli seminiferi contorni aufgebaut?

  1. Pyramidenförmige, aufgewickelte Gänge mit:
  2. Leydig-Zelle produziert Spermatozoen (Keimzellen)
  3. Spermatozoen haben noch kein Akrosom (können Eizelle nicht durchdringen, erst ab Nebenhoden)
  4. Spitze (zum Mediastinum) + Basis (außen)
  5. Geht an der Spitze in Mediastinum über
  6. Dann in rete testis -> Ductuli efferns -> abf. Gänge zum Nebenhodengang

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405

Wie ist der Nebenhoden (Epididymis) aufgebaut?

  1. Ductus epididymis (5-6m aufgewundener Gang)
  2. Caput, Corpus, Cauda epididymis
  3. Ductus deferens (Samenleiter): führt aus dem Hoden

► hier reift Akrosom + Spermien werden gespalten (können nun Eizelle durchdringen)

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406

Wie ist dei Sameleiter (Ductus deferens) aufgebaut?

  1. Transportiert die Spermatozoen + Akrosom in die Harn-Samenröhre (hat starke musk. Wand)
  2. Pars scrotalis: folgt auf Nebenhoden
  3. Pars inguinalis: tritt hinter Leistenkanal
  4. Pars pelvica: im Becken hinter Harn-Samenröhre
  5. Pars funicularis: im Samenstrang (Funiculus)
  6. Ampulla ductus deferentis: Erweiterung für Eintritt in Prostata (gibt Flüssigkeit dazu)
  7. Ductus ejaculatorius: mündet in Urethra masculina

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407

Was verläuft im Samenstrang (Funiculus spermaticus)?

  1. V+A. testicularis (mit Plexus pampiniformis)
  2. V+A. ductus deferentis
  3. V+A.cremasterica
  4. Ductus deferens (in der Mitte)
  5. R. Genitalis aus N.genitofemoralis

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408

Wie ist der Samenstrang (Funiculus spermaticus) aufgebaut?

  1. Tunica dartos: subkutanes Gewebe
  2. Fascia spermatica ext: Fascia abd. superf.
  3. Fascia cremasterica: M. obliquus int. abdominis
  4. M. cremaster: M. obliquus int. abdominis
  5. Fascia spermatica int: Fascia transv.

► identisch wie Hoden, aber keine Tunica vag. testis

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409

Was ist die Glandula vesiculosa (Bläschendrüse)?

= exokrine Drüse welche alkalisches fructosereiches Sekret produziert

  1. Drüse liegt hinter Harnblase + seitlich ragen Kuppeln hervor -> sind v. Plexus hypogastricus inf + Plexus pelvicus innerviert
  2. Sekret wird über Ductus excretorius in Ductus deferens abgegeben, zsm = Ductus ejacolatorius

 

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410

Was ist die Prostata?

= exokrine Drüse, caudal/leicht dorsal der Harnblase

► Urethra + paarige Ductus ejoculaturius ziehen durch

► gibt sauere Phosphatase ab -> so können Spermien überleben (Spermatozoe, Akrosom, saures + alk. Sekret)

► Hat Vorder/Hinterfläche, Basis + Spitze (BG + viel glatte Muskulatur)

 

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411

Wie ist die Prostata gegliedert?

  1. Periuthrale Mantelzone: ventral
  2. Innenzone: dorso-cranial, neigt zur Hyperplasie -> führt zur Verlegung der Urethra + Rückstau in Harnblase, welche Balkenharnblase bildet (stärker)
  3. Außenzone: dorso-caudal, hier oft Prostata-Karzinom (Organ kann wegoperiert werden)

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412

Welche Schwellkörper hat der Penis?

(Außerhalb des Beckenbodens)

Corpus cavernosum penis (großer oberer Schwellkörper)

  1. Radix Penis: Ursprung, am Os pubis befestigt!
  2. Septum penis bildet 2 Teile, welche getrennt entspringen + dann zusammenlaufen
  3. Von Tunica albuginea (=kräftige Faszie) umgeben
  4. Proximal = Crus penis, v. M.isciocavernosus bedeckt
  5. Aus endothelialen Hohlräumen, umgeben v. glatter M. + elastischem BG (härter)

Corpus spongiosum penis (kl. Harnröhrenschwellkörper)

  1. Unterhalb des Corpus cavernosum + umgibt Urethra
  2. Bulbus penis: Ursprung, v. M.bulbus spongiosus bedeckt (darunter Fac. urethralis, darüber Fac. dors.)
  3. Distal = Glans penis
  4. Von dünner Tunica albuginea umgeben (weich, damit Urethra offen bleibt)

413

Was ist der Radix bzw. Bulbus penis?

Radix Penis:

  1. Ursprung des Corpus cavernosum (hier Corpora cavernosa v.einander getrennt)
  2. Am Os pubis befestigt
  3. Von M.ischiocavernosus bedeckt

Bulbus Penis:

  1. Ursprung des Corpus spongiosum
  2. Vom M. bulbospongiosus bedeckt

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414

Was ist der Corpus penis bzw. der Glans penis?

Corpus penis:

  1. Hier vereinigen sich Corpora cavernosa
  2. Nur durch Septum penis getrennt (in der Mitte)
  3. In der Rinne zw. Corpora liegt Corpus spongiosum

Glans penis (Peniskappe):

  1. Wird nur vom Corpus spongiosum gebildet!
  2. Kappenartig über distale corpora cavernosa
  3. Hat äußere Urethraöffnung
  4. Ist an Corona glandis befestigt

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415

Wovon wird der Penis umgeben?

  1. Tunica albuginea umgibt jeweils einzeln die beiden Schwellkörper (aus verstärktem Bindegewebe)
  2. Fascia penis profunda umgibt alle drei Schwellkörper
  3. Fascia penis superficialis liegt direkt unter der fettfreien Subkutis (wie Tunica dartos v. Skrotum) + enthält glatte Muskulatur (um sich wechselnden Größenverhältnissen des Penis anzupassen)

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416

Was ist die Penisvorhaut (Preputium) und die Glans penis?

Glans Penis:

  1. Der Penis endet mit der Eichel (Glans penis)
  2. Sie ist durch einen vorspring. Rand (Corona glandis) + einer Furche (Collum glandis) vom Corpus getrennt

Preputium:

  1. Die Vorhaut umgibt Corpus penis + bildet auf der Glans eine Reservefalte
  2. Bei Erektion liegt Vorhaut unten -> Glans liegt frei
  3. Das Frenulum preputii (Bändchen) verhindert zu starkes Zurückschieben (zw. Haut + unterseite Glans)
  4. Am Frenulum münden Talgdrüsen auf die Glans (Glandulae preputiales)

► Kann wegen hygienischen Gründen entfernt werden, da sich in Doppelfalte Bakterien ansiedeln können (Sgegma)

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417

Wie wird  Penis +  Schwellkörper versorgt?

= über 3 paarige Arterien aus der A. pudenda int. (Ast der A. iliaca interna) + gleichnamige Venen:

  1. A. dorsalis penis: verläuft subfaszial auf Penisrücken + versorgt die Glans, das Präputium + Haut
  2. A. profunda penis: verläuft zentral in den Corpora cavernosa + füllt die Schwellkörper über die Aa. helicinae
  3. A. bulbi penis: zieht zum Corpus spongiosum + Urethra

 

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418

Wie wird der Penis innerviert?

Sensible Innervation

  1. N. dorsalis penis (aus N. pudendus): für Haut + Glans penis
  2. N. ilioinguinalis + scrotalis post: Peniswurzelhaut

Parasympathische Innervation

  1. Sakralmark (Reflexzentrum Erektion) -> Plexus hypogastricus inf. (Bringt Para + Sympathicus)
  2. Parasymp -> Erektion, Sympaticus -> Ejakulation

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419

Wie ist die Urethra masculina aufgebaut?

= 4 Abschnitte, 20 cm, von Ostium urethrae int. -> ext.

  1. Pars prostatica
  2. Pars intermedia/membranacea
  3. Pars spongiosa
  4. Fossa navicularis

 

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420

Wie ist die Pars Prostatica aufgebaut?

= aus fibromuskulärem Prostatagewebe (zieht durch Prostata)

  1. Crista urethralis: Falte an der Dorsalseite
  2. Utriculus prostaticus: kl. Blindsack
  3. Samenhügel/Colliculus seminalis: Urethrarückseite, seitlich münden Ducti ejaculatorii
  4. Ductus ejaculatorii: seitlich + paarig (aus Ductus deferens + Ductus excretorius)

 

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421

Wie ist die Pars intermedia/membranacea der Urethra masculina aufgebaut?

=engster Abschnitt der Urethra

  1. Liegt am M. transversus perinei prof. (querg. Musk)
  2. Tritt durch Diaphragma pelvis
  3. Gl. bulborectalis/Cowper Drüse liegt am Durchtritt der Urethra durch die querg. Muskulatur

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422

Wie ist die Pars spongiosa des Urethra masculina aufgebaut?

  1. verläuft durch Corpus spongiosum
  2. Führt in Fossa navicularis (Erweiterung in Glans penis)
  3. Mündet in Ostium urethrae externum x

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423

Wo liegen die weiblichen Geschlechtsorgane?

Was entsteht durch diese Strukturen?

  1. Pränatal entwickeln sie sich an der A. Ovarica in der Fossa ovarica (bleiben im Bauchraum)
  2. Zwischen Rectum + Harnblase liegen Ovarium, Tuba uterina, Uterus + Vagina
  3. Unter dem Peritoneum (subperitoneal), bilden:
  • Exavatio recto-uterina: tiefste mit peritoneum ausgekleidete Punkt im Körper
  • Exavatio vesico-uterina: Grube zw. Uterus + Harnblase

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424

Wie ist das Ovarium aufgebaut?

= plattovales, pflaumenförmiges Organ

  1. Extremitas tubaria = zur Tuba uterina (liegt darüber)
  2. Extremitas uterina = zum Uterus
  3. Mesovarium: Meso des Ovarium = intraperitoneal, an oberen Rand (untere Rand ist frei = Margo liber)
  4. Lig. Ovarium proprium: Uterus -> Extremitas Uterina
  5. Lig. Suspensorium: führt Vasa ovaria -> Extr. tubaria

Rechts -> Caecum-nähe + appendix vermiformis

Links -> nahe Sigmoid + Rectum

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425

Woraus besteht das Ovar innen?

Aus Stroma ovarii (BG fibromuskuläres Grundgerüst) aus:

  1. Peritoneum (intraperitoneal)
  2. Tunica albuginea:Organkapsel (dünner als v. Hoden)
  3. Cortex ovarii: Rinde mit Folliculi ovarii (umgeben Eizellen) in unterschiedlichen Entwicklungsstadien
  4. Medulla ovarii: Gefäßreiches Mark ohne Follikel bis zum Hilum ovarii

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426

Welche Follikel unterscheidet man im Ovar?

 

  1. Primordialfollikel: Einschichtiges Plattenepithel, Oozyte in 1.Reifeteilung
  2. Sekundärfollikel: Mehrschichtig + Zona pellucida
  3. Tertiärfollikel: Zw. Epithelzellen= Follikelhöhle mit Liquor follicularis, Eizelle oberflächlich
  4. Graaf-Follikel: Sprungeifer Follikel mit großer Follikelhöhle, Eisprung am 12-14 Zyklustag

► Ovulation: Follikel platzt -> Oozyte kommt in die Peritonealhöhle + von der Tuba uterina aufgefangen

► Corpus luteum: Hormonell aktive Gelbkörper, ohne Befruchtung „verblüht“ er innerhalb des Zyklus

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427

Wie wird das Ovar arteriell versorgt?

  1. A.Ovarica: aus der Aorta
  2. Ramus ovaricus der A. uterina
  3. V.Ovarica: mündet rx -> V.cava.inf, lx -> V.renalis

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428

Wie ist die Tuba uterina (Salpinx) aufgebaut?

1) Infundibulum tubae uterinae: Trichterförmige Öffnung zur Peritonaelhöhle = Ostium abdominale tubae uterinae, nimmt Eizellen auf (fehlt es -> abdominelle SS)

  • Hat Fimbriae tubae (Ausziehungen), längste = Fimbria ovarica

2) Ampulla tubae uterinae: Erweiterter Abschnitt nach Tube (größter Teil)

3) Isthmus tubae uterinae: Hat ausgeprägte Wandmuskulatur

4) Pars uterina: Im Uterusfundus gelegene kleinste Teil mündet über das Ostium uterinum tubae uterinae in den Uterus

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429

Wie wird die Tuba Uterina versorgt?

Arterien:

  1. R. tubarius aus A. ovarica
  2. A. uterina

► an der Mündung der Tube

Venen:

  1. Plexus venosus uterinus
  2. Vv. uterinae: aus V.iliaca int.
  3. Vv. ovaricae

 

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430

Aus welchen Schichten ist die Tube aufgebaut?

  1. Tunica mucosa: Schleimhautfalten + Flimmerepithel + glatte Muskulaturschicht zum Eizellentransport
  2. Tunica muscularis: glatten Muskelfasern, Transport Eizellen + bringt Infundibulum in die richtige Lage
  3. Tunica serosa: Lamina propria auf dem Peritoneum, hier verlaufen Blut, Nerven + Lymphgefäße

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431

Wie ist der Uterus aufgebaut?

= Hohlorgan, Fac. vesicalis (ventral) + Fac.intestinalis (rectal)

  1. Fundus: ragt über Tubenmündung
  2. Corpus: größter Teil + Fruchthalter
  3. Isthmus: kleiner Abschnitt + Enge
  4. Cervix: stülpt sich in die Vagina

 

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432

Wie ist der Cervix uteri aufgebaut?

= Das distale untere Drittel der Gebärmutter

  1. Portio vaginalis cervicis: ragt unten in die Vagina, dadurch entsteht Fornix vaginae ant + post. (mehrsch. unverhorntes Plattenepithel -> ändert sich im Alter)
  2. Portio supravaginalis uteri: liegt über der Vagina, näher an der Cavitas uteri! (Tumor leicht entfernbar)
  3. Canalis cervicis von Cervix umgeben + mündet in äußeren Muttermund (hat Cervixdrüsen für zykl. Veränderungen im Epithel)
  4. Ostium anatomicum uteri int: engste Stelle im Zervikalkanal (innerer Muttermund)
  5. Ostium uteri ext: hat Labium ant. + post (äußerer Muttermund)

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Wie ist der Isthmus uteri aufgebaut?

  1. Canalis isthmi: das Lumen
  2. Ostium histologicum/anatomicum uteri internum: innerer Muttermund, Kanal enger
  3. Mündet in Canalis cervicis

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434

Wie ist der Corpus uteri aufgebaut?

= oberen zwei Drittel des Uterus

  1. Facies vesicalis + instetinalis (außen)
  2. Margo uteri (außen)
  3. Fundus uteri: Kuppe ober der Cavitas uteri
  4. Cavitas uteri: mit Zervix
  5. Cornu uteri dx + sx: Tubenmündung in Fundusecken
  6. Canalis isthmi: enger Teil

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435

Wie ist die Lage des Uterus?

= liegt geneigt im Becken + hat:

  1. Anteversio: gesamte Lage nach vorne geneigt, nötig wenn er wachsen muss (SS, Organe mehr Platz)
  2. Anteflexio: Uterus gegen Cervix geneigt (geknickt)
  3. Excavatio vesicouterina vorne, Excavatio rectouterina hinten (tiefster Punkt im weibl. Körper)

► vom Füllungszustand der Harnblase + Rektum abhängig

► liegt subperitoneal (tuba uterina + ovar interperitoneal)

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Wie verläuft der Menstruationszyklus?

= zyklischer Abb/Aufbau im Corpus, Fundus + Cavitas

1) Proliferationsphase: 5-14.Tag, Schleimhautaufbau, Follikel reift + springt in die Tube

2) Sekretionsphase: 15-28.Tag, Eizelle wandert im Uterus + kann befruchtet werden, befruchtete Eizelle wandert zu Uterus (4-5 Tage) + nistet sich ein (kritische schwere Phase)

3) Ischämiephase: keine Befruchtung, Durchblutung Schleimhaut abgeschnürt + abgebaut (nur wenige h)

4) Desquamation: 5-6 Tage wird Schleimhaut abgebaut

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Wie ist die Uterusschleimhaut (Endometrium) aufgebaut?

Endometrium:

  1. Stratum basale: kaum zyklische Veränderungen
  2. Stratum functionale unterliegt Desquamation, am dicksten ist sie in der Sekretionsphase
  3. Spiralarterien: für Versorgung einer Zygote

Myometrium:

  1. dicke mehrschichtige glatte Muskulatur
  2. Vorbereitet für SS -> bildet Hyperplasie
  3. Myom (gutartiger Tumor) kann entstehen

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Wie wird der Uterus versorgt?

  1. A. uterina: aus A. iliaca int. (stark geschlängelt für Reserve bei Wachstum)
  2. Plexus venosus uteri: kräftiger Venenplexus (bei jedem Beckenorgan)
  3. Lnn. inguinales superficialis: ziehen zu Inguinallymphknoten

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Wie verläuft das Peritoneum im Uterus?

 

  1. Zieht v. Rectum über die Excavatio rectouterina auf den Uterus
  2. Von dort über Excavatio vesicouterina (kleiner Spalt) zur Harnblase

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440

Welche Ligamente gibt es im Uterus?

  1. Lig.ovarium proprium: von Uterushorn -> Ovar
  2. Lig.latum uteri: Peritonealduplikatur von der seitlichen Beckenwand -> Uterus, seitlich Tube + Mesosalpinx, dorsal Ovar + Mesovarium, basal -> A.uterina (latum uteri)
  3. Lig. teres uteri: runde Mutterband, Relikt, zieht zu großen Labien
  4. Plica recto-uterina: Falte seitlich der Excavatio recto-uterina, darunter liegt:
  5. Lig. recto-uterina: Vom Cervix uteri -> parietale Beckenfaszie (Befestigung Cervix + hält Uterus)
  6. Mesosalpinx: befestigt die Tube

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441

Was ist die Vagina?

= muskulärer Halbschlauch von Cervix uteri bis Scheidenvorhof (inneres Geschlechtsorgan)

  1. Epithel: mehrsch. unv. Plattenpithel + natürlicher Bakterien (Döderlein-Bakterien), produzieren Scheidenmilieu, ohne Drüsen, feucht durch Exudat aus Gefäßen + Zervikalsekret + Bakterien (bei Pilzen sterben Spermatozoen in der Vagina)
  2. Rugae vaginalis + Carina vaginalis: Auswerfund Urethra

442

Wie wird die Vagina versorgt?

  1. Ramii vaginales: aus A. uterina
  2. A. vesicalis inferior
  3. A.pudenda
  4. Plexus venosus vaginalis

► Vagina sorgt für Abführung Zervikalsekret + Menstruation + Geburt

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Was ist der tiefste Punkt der Bauchhöhle?

= Excavatio recto-uterina/Kohlrauschfalte

(bis zum hinteren Scheibengewölbe)

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Woraus besteht der M.levator ani?

= Beckenboden (Rectum, Vagina, Urethra treten durch)

  1. M.puboccygeus
  2. M.iliococcygeus
  3. M.ischiococcygeus
  4. M.puborectalis: caudale Schlinke für diese Muskeln

liegen gestaffelt, außerhalb dieser Muskeln = äußere Geschlechtsorgane (Mann + Frau)

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445

Welche Strukturen gehören zu den äußeren Geschlechtsorganen?

  1. Vestibulum vaginae (Vorhof): hier münden Urethra + Urogenitalsinus
  2. Labia majora: fettfreie Hautfalte! mit Frenulum
  3. Labia minora pudendi: bedeckt Rima pudendi, hat Comissura lab. ant + post
  4. Clitoris: vor Urethra, aus paarigen Schwellkörpern
  5. Mons pubis: Hautfettpolster ventral der Symphyse

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Welcher Schwellkörper gibt es an der Vagina?

  1. Bulbus vestibuli: unter M.bulbospongiosus, unpaar
  2. Corpus cavernosus clitoris dx + sx: paarige Schwellkörper, um den Scheidenvorhof
  3. M. bulbospongiosus: Schwellkörpermuskel unter großen Schamlippen

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Wie ist die Clitoris aufgebaut?

= entspringt v. Corpus cavernosum (paarigem Schwellkörper, Vorhof v. anderem Schwelkörper umgeben)

  1. Crus clitoris: paarige Schenkel,
  2. Corpus clitoris: unpaare Corpus
  3. Glans clitoris: unpaare Spitz

► darüber M. ischiocavernosus

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Von welchen Gefäßen wird die Clitoris versorgt?

  1. A.pudenda: verläuft hier radiär, liegt an Spina ischiadica (Leitungsanästesie möglich > Geburt)
  2. Venenplexus
  3. N.pudendus + iliolingualis + genitofemoralis

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Wie ist die Brust (mamma) aufgebaut?

Glandula mammaria: verschiebliche Drüse (ragt bis 5 Rippe), an Fascia pectoralis befestig (beweglich)

  • Aus subkutanem Fettgewebe, Lobi + derber BG-Hülle
  • aktiv in SS (Mamma lactans): sekretproduzierende Endstücke bilden sich
  • inaktiv: nur Drüse + Gangsystem (ohne Endstücke)

Ductus laciferus: Ausführungsgang bis Papilla (Nippel)

Sinus laciferus: Erweiterungen (Milchsäckchen)

Areola mammaria: pigmentierter Warzenhof

Papilla mammaria: Nippel

 

 

 

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Welche Lymphknotenstationen hat die Brust?

  1. Axilläre Lymphknoten: am häufigsten Tumoren = zentraler Lymphabluss Mamma
  2. Hals/Brustlymphknoten: manchmal betroffen
  3. Parasternale Lymphknoten: selten betroffen

► obere äußere Brust am häufigsten betroffen (bei OP kann N.thoracicus longus > M.serratus beschädigt werden)

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Was ist ein endokrines System?

= hierarchisches System mit Rückkopplungs Effekt

  1. Endokrin: Hormone über BG zum Zielorgan transportier, endo = nach innen
  2. Parakrin: Abgabe in die Umgebung
  3. Autokrin: Abgabe an sich selbst

Produktion von: Steroidhormone, Aminosäurenderivate, Peptidhormone, Fettsäurederivate + im NS wirkende Stoffe (Neurotransmitter)

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Welche Organe gehören zum Endokrinen System?

  1. Hypothalamus (RH = Releasing Hormons)
  2. Hypophyse (SH = Stimulating Hormons)
  3. Schilddrüse (T3 + T4)
  4. Nebenniere (Nor/Adrenalin, Gluco/Mineralcorticoide + Androgene)
  5. Zellen im Darm: eingestreute hormonprod. Zellen
  6. Hoden: Leydig + interstitielle Zellen
  7. Ovar: Östrogen + Gestagen

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Was ist der Hypothalamus?

= zentrales übergeordnetes Steuersystem

  1. Steuert Hormonbildung (liegt im Diencephalon)
  2. Neuronale + hormonale Efferenzen: über Hormone + Nervensystem (z.B. Thyreoponin-RH)
  3. Gibt Releasing-Hormone (RH) zur Hypophyse ab

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Was ist die Hypophyse?

= untergeordnete Drüse in der Fossa Hypophysialis der sella turcica, hat 2 Anteile:

Adenohypophyse (Drüse):

  1. Produziert glandotrope Hormone, wirken auf Drüsen
  2. Aus TRH -> TSH (Thyr. stimulating hormon) ins Blut

Neurohypophyse (Hirnanteil):

  1. Hat neuronale Efferenz (erhält Signale über Neurone v. Hypothalamus) also kein endokrines Organ
  2. Speichert Vasopressin + Oxytocin + leitet sie weiter

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Was ist dei Glandula thyroidea (Schilddrüse)?

= Stapeldrüse aus Lobus dx/sx + Isthmus, um die Trachea

  1. Lobus pyramidalis kann bis Zungengrund reichen (Drüse entsteht in Zungenregion)
  2. Capsula fibrosa äußeres + inneres Blatt (endokrin)
  3. Follikel produzieren T3 -> T4 + stapeln/speichern es + bei Bedarf Abgabe (für Wachstum, Stoffwechsel ect.)
  4. Parafokulläre/C-Zellen produzieren außerhalb der Folliker Calcitonin (senkt Ca-Spiegel + Osteoklasten)
  5. Zw. beiden Blättern -> Schilddrüsengefäße

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Wie wird die Glandula thyroidea versorgt?

  1. A. thyroidea superior: ventral oben
  2. A.thyroidea inferior: dorsal!
  3. Venen: Obere/mittlere/untere-variable
  4. N.laryngeus recurrens sx: dorsal (Bei OP beschädigt -> Recurrens-Parese -> Muskelparese)
  5. Lymphknoten um die Schilddrüse

► Bei Jodmangel = Hyperplasie (zu viel TRH aus Hypoth.)

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Was ist die Glandula parathyroidea?

= Nebenschilddrüse auf Schildr. Rückseite

  1. Obere/Untere jeweils links + rechts
  2. Parathormon wird proudziert (Antagonist Calcitonin) -> mobilisiert Ca + aktiviert Osteoklasten
  3. Überfunktion -> zu viel Ca freigesetzt = Osteoporose
  4. Unterfunktion -> Übererregbarkeit

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Was ist die Nebenniere?

= endokrines Organ auf/vor Extremitas superior

Rinde (endokrin)

  1. Produziert Mineralcorticoide (Aldosteron), Glucocorticoide (Cortisol), Androgene (Testosteron)

Mark (symphatisches Paraganglion vom Sympaticus)

  1. Produziert Adrenalin + Noradrenalin

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Wie wird die Nebenniere versorgt?

  1. A. suprarenalis sup/media/inf: auf jeder Seite
  2. V.suprarenalis: 1xVene/Seite

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Welche Organe liegen intraperitoneal?

= In der Peritonealhöhle + haben Meso + viszerales Blatt

  1. Magen
  2. Pars superior duodenalis
  3. Jejunum + Ileum
  4. Appendix vermiformis
  5. Colon transversum + sigmoideum
  6. Leber + Gallenblase (aus ventralen Mesogastrium)
  7. Milz (aus dorsalen Mesogastrium)
  8. Eierstock + Eileiter + Uterus
  9. Hoden

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Welche Organe liegen primär extraperitoneal?

= entwickeln sich außerhalb der Peritonealhöhle (Spatium retroperitoneale, retroinguinale, retropubicum

  1. Nebennieren + Nieren + Harnleiter
  2. Große Gefäße (Aorta abdominalis, V. cava inferior, Grenzstrang und Ductus thoracicus)
  3. Subperitoneal: Harnblase, Rektum, Prostata, Cervix

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Welche Organe liegen sekundär retroperitoneal?

= erst intraperitoneal (mit Meso in Peritonealhöhle) -> Spatium retrop. (Anlagerung Meso > Peritoneum parietale)

  1. Duodenum Pars ascendens
  2. Pankreas
  3. Colon ascendens + descendens
  4. Der größte Teil des Rektums.

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