4_Personal Flashcards

1
Q

Stellenwert des Personals im Unternehmen

A
  • Personal hat hohen Wert, diese macht den Unterschied
  • Personal kann nicht kopiert werden: Einzigartigkeit, Kommunikation, Dienstleistung
  • Menschen mit Lächeln, Kundenkontakt Hauptaugenmerk, Stammpersonal wichtig
  • Aufgaben:
    • Kundenakquise, Marketing
    • Location/Event vorbereiten
    • Alle Gewerke müssen zusammenarbeiten
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2
Q

Beschäftigungsarten im Venue?

A
Auch Mix/ Zusammenarbeit möglich.
Eigenes Personal
- Stammkräfte/Aushilfen
- Vollzeitkräfte
- Teilzeitkräfte (Alle unter Vollbeschäftigung, z.B. 40 Stunden)
- Geringfügig (450/540 bald- keine Abzüge als Netto)
- Kurzfristig (befristet auf 70 Tage im Jahr/ 3 Monate am Stück- Urlaubsvertretung)
- Saisonkräfte
- Abrufmitarbeiter
Fremdpersonal:
- Stammkräfte Werkvertrag
- Leiharbeiter
- Werkvertrag
- Agenturen
- Freiberufler
- externer Abruf 
Halbtags
Einzeltage
Stundenweise nach Dienstplan
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3
Q

Was ist eine Befristung mit Sachgrund?

A

Ende mit Datum
Ende mit Zweckbefristung (nachvollziehbaren Begründung wie Elternzeitvertretung)
bis zu maximal zwei Jahren.

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4
Q

Was ist eine sachgrundlose Befristung?

A

ohne Angabe von Gründen einen befristeten Arbeitsvertrag abschließen
maximal vier Jahren.

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5
Q

Mindest- bzw. Höchstarbeitszeit bei geringfügiger Beschäftigung

A

Mindest: (10 Stunden, möglich Erhöhung um 2,5 – Bezahlung aber nur 10) – nur 25% zusätzlicher Abruf mögl.

Höchst: (10 Stunden, keine Erhöhung mögl., Bezahlung mind. 8 Stunden) – nur 20% weniger Abruf mögl.
Ist nichts geregelt, sind mind. 20 Stunden in der Woche vereinbart. Bei gesetzlicher Regelung muss 3 (in manchen Tarifverträgen 4) Tage vorher angefragt werden.

Ableitung: Aus Arbeitgebersicht ist Mindestarbeitszeit günstiger, da ich wenn viel zutun ist, nur 10 Stunden bezahlen muss aber 12 abrufen. Aus Arbeitnehmersicht ist Höchstarbeitszeit schlauer, da ich immer höchstens 10 Stunden arbeite und mind. 8 und für die Stunden auch vergütet werde, auch wenn ich weniger arbeiten sollte

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6
Q

Aktueller Mindestlohn

A

9,82 – ab Juli auf 10,45

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7
Q

Kennzeichen, Vorteile und Gefahren bei einer „Freien Mitarbeit”.

A

Kennzeichen:

  • Nicht weisungsgebunden
  • Selbständig
  • Eigene Entscheidung über die Annahme von Aufträgen
  • Arbeitsort und Arbeitszeit in der Regel flexibel

Vorteile:

  • Kostendeckelung (keine Sozialabgaben, kein Kündigungsverfahren)
  • Keine Urlaubsbezahlung- und Entgeltfortzahlung bei Krankheit

Risiko:

  • Scheinselbständigkeit
  • Unsichere Verfügbarkeit wenn Einzelkämpfer und Auftragsengpass
  • Eventuell weniger Teamgefühl und Loyalität
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8
Q

Kennzeichen von Werkverträgen

A

schuldet Erfolg, zB. Übernahme der Garderobe
wirtschaftliche Selbstständigkeit Werkunternehmer
Werkunternehmer übt Tätigkeit in eigener Verantwortung aus
Einsatz eigener Arbeitsmittel

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9
Q

Werkvertrag Unterschiede zur Arbeitnehmerüberlassung

A
  • ein Arbeitgeber (Verleiher) überlässt Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer)an Dritten (Entleihern) zur Arbeitsleistung
  • diese ist in die Arbeitsorganisation des Entleihers eingegliedert
  • unterliegen dessen Weisungen
  • das vertraglich vereinbarte Ergebnis/Erfolg eigenverantwortlich durch den Werkunternehmer herbeizuführen
  • das Risiko des Misslingens
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10
Q
  1. Welche Unterschiede bestehen zwischen einem Werkvertrag und der Arbeitnehmerüberlassung hinsichtlich der
    a. Haftung des Betriebes
    b. Arbeitsplatzbezogenen Unterweisung
    c. Der Entgeltfortzahlung a den MA, wer leistet?
A

A

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11
Q

Können Sie das Dreiecksverhältnis Verleiher-Entleiher-Mitarbeiter erklären? Vertragsbeziehungen?

A

Zeitarbeitsunternehmen(Arbeitgeber/Verleiher schließt Arbeitsvertrag mit Zeitarbeitnehmer/Arbeitnehmer/Entliehener. Dieser schließt keinen Vertrag mit dem Kundenunternehmen/Einsatzbetrieb/Entleiher. Dieses schließt jedoch einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag mit dem Zeitarbeitsunternehmen/Arbeitgeber/Verleiher.

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12
Q

Wo macht eine Fremdvergabe Sinn?

A
  • Veranstaltungsbetreuung: Wichtig ist, dass der Kontakt zu den Kunden beibehalten wird, da kann nicht eben jemand geliehen werden (da die ja dann nichts wissen)
  • Einlass und Saaldienst/Hostessen: Fremdvergabe macht Sinn
  • Sicherheitsdienst: Fremdvergabe macht Sinn
  • Garderobe: Bei Fremdvergabe keine Entgeltfortzahlung bei Krankheitsfall – Arbeitgeber zahlt nur einmal
  • Technische Veranstaltungsbetreuung: Wichtig ist, dass der Kontakt zu den Kunden beibehalten wird, da kann nicht eben jemand geliehen werden (da die ja dann nichts wissen)
  • Sanitätsdienst: Fremdvergabe macht Sinn
  • Brandsicherheitswache: Fremdvergabe macht Sinn
  • Hausmeisterdienste: Beides geht – Preis entscheidet
  • Sanitär/Reinigung: Fremdvergabe macht Sinn
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13
Q

Einstellungsspanne Tarifverträge? E 9b

A

3.180€

Spitze: 3.400 – 3.600€

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14
Q

Berechnung der monatl. Sollarbeitszeit

A

Wochenstunden x 4,33 Handwerk oder 4,35 Elektro/Metallindustrie

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15
Q

Anzahl der Arbeitstage und Feiertage am Beispiel BW

A

261 Arbeitstage brutto
- 9 Feiertage
-30 Urlaubstage
= 222 Arbeitstage netto

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16
Q
  1. Tarifbindung in Locations
A

Von 115 VA-stätten unterliegen 63 einer Bindung (54%)

17
Q

Eingruppierung TVöD 4 Qualifikationsgruppen/-ebenen

A

(Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst)
E1-E4 = An-und Ungelernte
E5-E8 = mind. 3-jährige Ausbildung
E9-E12 = Fachhochschulstudium oder Bachelor
E13-E15 = Wissenschaftliches Hochschulstudium (Master) oder Bachelor

18
Q

Eingruppierung DEHOGA

A

Tarifgruppe 7 (2300€)
- beinhalten Fachkräfte mit umfangreichen Fachkenntnissen und Führungsaufgaben oder erweiterter Selbstständigkeit
–Bsp: Stellv. Technischer Leiter/ Stellv. Verkausleiter
- beinhalten Fachkräfte mit umfangreichen Fachkenntnissen oder/und Verantwortung für eine Abteilung
–Bsp: Restaurantleiter/ Bankettleiter
Tarifgruppe 9 (2800€)
- Leitende Führungskräfte deren Aufgaben Überblick über betriebliche Zusammenhänghe und selbstständiges Disponieren im Rahmen betrieblicher Gegebenheiten erfordern
–Bsp: Veranstaltungs-/ Bankettleiter mit mind. 5 Mitarbeitern

19
Q

Steuerfreie Zuschläge und Zeitzuschläge

A

Zuschläge steuerfrei, soweit nicht überschreiten:

  1. für Nachtarbeit 25 Prozent (zwischen 20 und 6.00Uhr)
  2. für Sonntagsarbeit 50 Prozent
  3. für Arbeit am 24. Dezember ab 14 Uhr, am 25./26. Dezember sowie am 1. Mai 150 Prozent
  4. für Arbeit am 31. Dezember ab 14 Uhr und an gesetzlichen Feiertagen 125 Prozent
20
Q

Was können steuerfreie Arbeitgeberleistungen sein?

A

Annehmlichkeiten (Gelegenheiten)
- Getränke und Genussmittel (Kaffee, Tee, Gebäck, Obst)
Aufmerksamkeiten/Sachgeschenke (Grenze 60€)
- aufgrund persönlichen Ereignisses (Hochzeit/ Geburtstag)
- Arbeitsessen (Außergewöhnlicher Arbeitseinsatz/ Überstunden)
Sachgeschenke ohne Anlass (max. 50€ pro AN pro Monat)
Betriebsveranstaltungen (max. 2x KJ 110€ pro AN)
- Sommerfest, Weihnachtsfeier
Doppelte Haushaltsführung (auf 1.000€ begrenzt)
- verheiratete ohne zeitliche Begrenzung
- unverheiratete nachweis eigener Wohn ung am Hauptwohnsitz
Essensmarken (max. 3,10 pro AN und max, 15 pro Monat pro AN)
Kindergartenzuschuss
Parkplätze
Personalrabatt für eigene Waren
 Kostenfreie Überlassung, fällt keine Steuer an!

21
Q

Beitragsbemessungsgrenze Versicherungspflichtgrenze

A

Beitragsbemessungsgrenze Definition
- Stellt Höchstbetrag dar, von welchem die Beiträge zu den Sozialversicherungen berechnet
werden.
Versicherungspflichtgrenze Definition
- Stellt den Mindestbetrag dar, ab welchem es Arbeitnehmern möglich ist, sich privat zu versichern
- Versicherungspflichtgrenze regelt Pflicht zur Versicherung in gesetzlicher
Krankenversicherung (und Pflegeversicherung)
- Arbeitnehmer mit monatlichem Bruttogehalt oberhalb Höchstwerte gelten als versicherungsfrei (siehe Wechsel von GKV in PKV)
- sie können weiterhin bei gesetzlicher Krankenkasse bleiben oder wahlweise in privater versichern.
- Bruttoentgelt unterhalb Versicherungspflichtgrenze sieht verpflichtende Versicherung im gesetzlichen Sozialversicherungssystem vor

22
Q

Direkte Sozialversicherungsbeiträge

A

Arbeitgeber/ Arbeitnehmer jeder: KV 7,3%, RV 9,3%, ALV 1,2%, PV 1,525%= 19,325%
Arbeitnehmer zusätzlich: Pflegeversicherung Zuschlag Kinderlose 0,35%

23
Q

Was sind Personalkosten und was Personal-Zusatzkosten?

A
Personalkosten: Löhne und Gehälter
Personalzusatzkosten: 
-Lohnfortzahlung,
-Schulungen
-Beiträge zur Berufsgenossenschaft
-Beiträge des Arbeitgebers die er leisten muss zu den Sozialkosten (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung) -->  Zusatzkostenblock mit 70%
24
Q

Umrechnung von Arbeitszeiten

1- a. Wie rechne ich Wochenarbeitszeiten auf die Monatsarbeitszeit um?

A

Mal den Faktor Handwerk 4,33 oder mal den Faktor Metall- und Elektroindustrie 4,35