Strategisches Controlling und Kosteneffizienz Flashcards

1
Q

BSC dient Bewältigung folgender kritischer Managementprozesse

A
  • Klärung und Konsensbildung in Bezug auf die Strategie
  • Kommunikation der Strategie im gesamten Unternehmen
  • Anpassung von abteilungsspezifischen und persönlichen Zielen an die Strategie
  • Verknüpfung der strategischen Ziele mit langfristigen Zielen und Jahresbudgets
  • Identifikation und Verknüpfung strategischer Initiativen
  • Durchführung von periodischen und systematischen Strategie-Reviews
  • Feedback und Lernen über die Verbesserungsmöglichkeiten der Strategie
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
2
Q

Balanced Scorecard - Prozessperspektive

A
  • Ermittlung, inwiefern die internen Prozesse zur Kundenzufriedenheit und zum Unternehmenserfolg beitragen
  • Ermittlung, inwiefern die Geschäftsprozesse zur Wettbewerbsstärke des Unternehmens beitragen (Kosten, Qualität, Zeit, Flexibilität)

• Typische Kennzahlen sind die Kosten je Stück und Prozessdurchführung,
Qualitätskennzahlen (z.B. Ausschussquote), Durchlaufzeiten, Lieferzuverlässigkeit, Service-Kennzahlen, Kennzahlen zum technologischen Stand der Betriebsmittel, Prozessdeckungsbeiträge etc.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
3
Q

Balanced Scorecard - Kundenperspektive

A
  • Betrachtung der Unternehmensleistungen aus Kundensicht
  • Vergleich mit den Leistungsmerkmalen von Wettbewerbern
  • Ermittlung, inwiefern die Produkte zur Wettbewerbsstärke des Unternehmens beitragen (Kosten, Qualität, Zeit, Flexibilität)
  • Technologischer Stand der Produkte und Produktservice

• Typische Kennzahlen beziehen sich auf Umsatzanteile der Produkte, Zahlen zur Kundenzufriedenheit, Kennzahlen zum technologischen Stand der Produkte, Qualität, Preis, Lieferzeiten, Lieferzuverlässigkeit, kundenindividuelle Veränderbarkeit der Produkte
etc.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
4
Q

Balanced Scorecard - Lern- und Entwicklungsperspektive

A
  • Innovationen: Fähigkeit des Unternehmens Prozess- bzw. Produktinnovationen herbeizuführen
  • Kaizen: Fähigkeit des Unternehmens Wertschöpfungsverluste (Qualität, Zeit, Kosten) systematisch zu reduzieren
  • Wissen: Fähigkeit des Unternehmens sein organisatorisches Wissen stetig auszubauen

• Typische Kennzahlen: Anzahl neuer Produkte, Anzahl der Patente und Lizenzen, Time to Market, Lerngrad bei Prozessen und Produkten hinsichtlich der Faktoren Kosten, Qualität und Zeit, Qualifikations- und Wissensniveau der Mitarbeiter etc.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
5
Q

Definition Kostenmanagement

A

Kostenmanagement bezieht sich nicht ausschließlich auf Kostensenkungen, sondern sieht Kosten immer in Relation zur Ausschöpfung der (strategischen) Erfolgspotenziale des Unternehmens.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
6
Q

Def Kostenniveau

A

Management von Faktorpreisen und Faktormengen unter Berücksichtigung von Qualitäts-, Zeit- und Flexibilitätszielen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
7
Q

Def Kostenstruktur

A

Gestaltung der relativen Kostenanteile durch Maßnahmen, die Investitionen in das Anlagevermögen und die die Kapazitätsauslastung betreffen.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
8
Q

Def Kostenverhalten

A

Gezielte Beeinflussung von kurz- und langfristigen Kostenverläufen durch Maßnahmen, die die Reduktion von Komplexität, die die Ausnutzung der Stückkostendegression und die die Lernkurve des Unternehmens betreffen.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
9
Q

Formel Deckungsbeitrag

A

Erlöse - variable Kosten

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
10
Q

Formel Deckungsspanne des Produkts j

A

Absatzpreis je Stück - variable Kosten je Stück des Produkts j

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
11
Q

Welche Fixkostenarten gibt es

A
  1. Erzeugnisfixe Kosten
  2. Erzeugnisgruppenfixe Kosten
  3. Kostenstellenfixe Kosten
  4. Bereichsfixe Kosten
  5. Unternehmensfixe Kosten
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
12
Q

Was sind 1. Erzeugnisfixe Kosten

A

Kosten, die in Bezug auf das Stück fix sind, die jedoch einer Erzeugnisart zugerechnet werden können: Rüstkosten, Entwicklungskosten, Kosten für Spezialmaschinen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
13
Q

Was sind 2. Erzeugnisgruppenfixe Kosten

A

Kosten, die fix in Bezug auf eine einzelne Erzeugnisart sind, jedoch einer Erzeugnisgruppe zugerechnet werden können: Kosten des Vertriebssystems

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
14
Q

Was sind 3. Kostenstellenfixe Kosten

A

Kosten, die weder einer Erzeugnisart noch einer Erzeugnisgruppe, wohl aber einer bestimmten Kostenstelle zurechenbar sind: Meisterlöhne, Abschreibungen für Universalmaschinen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
15
Q

Was sind 4. Bereichsfixe Kosten

A

Kosten, die lediglich einem Kostenstellenbereich zugerechnet werden können: Gebäudeversicherung

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
16
Q

Was sind 5. Unternehmensfixe Kosten

A

Kosten, die erst bei Aufgabe des Unternehmens wegfallen, z.B. Kosten der Geschäftsleitung

17
Q

Insgesamt kann das Kostenmanagement breit angelegt werden und umfasst zahlreiche Instrumente des strategischen Controllings, die für die Beeinflussung der Kostenstruktur, des Kostenniveaus und des Kostenverlaufs genutzt werden können, z.B.:

A
  • Target Costing
  • Lebenszykluskostenrechnungen
  • Lernkurvenbasierte Kostenrechnungen
  • Value Stream Management-Ansätze und deren Controllingkomponenten
18
Q

Formel Overall Equipment

Effectiveness

A

= Performance Rate * Actual Uptime * Quality Rate

19
Q

Formel Performance Rate

A

Actual Performance per Time Unit / Theoretical Performance per Time Unit

20
Q

Formel Actual Uptime

A

Actual Operating Time / Available Pr oduction Time

21
Q

Formel Quality Rate

A

Pr oducts without Defects / Total Pr oduct Quantity

22
Q

– Kostenwirkungsgradrechnung

Ursachen von Unzureichende Nutzung von
Engpasssituationen

A

• Unzureichende Planung
• Mangelhafte Versorgung mit Personal, Rohstoffen
und Teilen
• Maschinenstillstände und hohe Rüstzeiten

23
Q

– Kostenwirkungsgradrechnung

Ursachen von Unzureichende Abstimmung von Produktionsstellen durch Schwankungen im Produktionsprozess

A
  • Unzureichende Versorgung mit Rohstoffen und Vorprodukten
  • Unzureichende Bereitstellung von Personal
  • Technische Störungen der Betriebsmittel
  • Qualitätsschwankungen
  • Rüstvorgänge
  • Eilaufträge
24
Q

– Kostenwirkungsgradrechnung

Ursachen von Material- und
Energieverschwendung

A
  • Ausschuss
  • Verschnitt, Schwund etc.
  • Unwirtschaftliche Prozessabläufe
25
Q

Kostenwirkungsgradrechnung

Istkosten

A
  • Multiplikation der Istverbrauchsmengen mit Plankostensätzen
  • Plankostensätze bleiben innerhalb einer Betrachtungsperiode unverändert
26
Q

Kostenwirkungsgradrechnung

Standardkosten

A

• Multiplikation der Plankostensätze mit
Standardverbrauchsmengen (Orientierung an Istkosten der Vergangenheit)
• Mengengerüst der Standardkosten wird für die Materialbereitstellungsplanung benötigt

27
Q

Kostenwirkungsgradrechnung

Idealkosten

A
  • Multiplikation der Plankostensätze mit Idealverbrauchsmengen
  • Differenz der Ist- und Idealkosten stellen die von den Produktionsstellen beeinflussbaren Kosten dar
28
Q

Def Investitionsprogrammentscheidungen

A

Simultane Entscheidung über die gleichzeitige Realisierung mehrerer Investitionsprojekte

29
Q

Def Budgetierungsansätze

A

liefern Entscheidungsempfehlungen über die Realisierung des besten Investitionsprogramms, wenn ein gegebenes bzw. flexibles Budget, durch das die Investitionen finanziert werden, zur Verfügung steht. Dabei können unterschiedliche Finanzierungsalternativen einbezogen werden.

30
Q

Def OR-Ansätze (z.B. LP-Ansätze)

A

ermöglichen es Interdependenzen von

Investitionsprojekten bei gegebenem bzw. flexiblem Budget zu berücksichtigen.

31
Q

Def Kapitalwert

A

Der Kapitalwert einer Investition ist der Barwert der Investitionsrückflüsse (Einzahlungen) abzüglich dem Barwert der Auszahlungen inklusive der Anschaffungsauszahlung.

32
Q

Varianten für Nutzungsdauerentscheidungen

A
  1. Nutzungsdauerentscheidungen ohne Folgeinvestition
  2. Nutzungsdauerentscheidungen mit einer endlichen Anzahl von Folgeinvestitionen
  3. Nutzungsdauerentscheidungen mit einer unendlichen Anzahl von Folgeinvestitionen
33
Q

Nutzungsdauerentscheidungen ohne Folgeinvestition

A

Eine Investition wird solange genutzt, bis der mit der Investition erzielbare Kapitalwert maximiert ist. Hierfür sind die Zahlungsreihen aller möglichen Nutzungsdauern zu
berechnen.

34
Q

Nutzungsdauerentscheidungen bei endlicher Anzahl von Folgeinvestitionen

A

Betrachtung einer Ketteninvestition mit dem Ziel, den Kettenkapitalwert zu maximieren

35
Q

Nutzungsdauerentscheidungen bei unendlicher Anzahl von Folgeinvestitionen

A

Bei unendlich vielen identischen Investitionsprojekten sind die Nutzungsdauern für alle Investitionen gleich