Pflanzenphysiologie Flashcards

1
Q

ATP abhängig von Transportern für Mineralien, befinden sich nur in der Plasmamembran, da sie gegen den Konzentrationsgradienten Mineralien ausschleusen oder aufnehmen müssen

A

Falsch: auch in anderen Membranen notwendig, z.B Tonoplast

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2
Q

ATP Asen und Kanal-Proteine können für erhöhte Diffusion sorgen (2.VL)

A

Falsch: ATPasen sind primär aktive Transporter, die unter ATP-Spaltung Substrate gegen den Konzengtrationsgradienten befördern. Kanalproteine sorgen für erleichterte Diffusion (passiv)

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3
Q

Die Proteinkanäle dienen der erleichterten und energieunabhängigen Diffusion von Metaboliten oder Mineralien durch die Membran, können aber durch einen Schließmechanismus (“gating“) reguliert werden (2.VL)

A

Richtig: Der Schließmechanismus wird zum Beispiel durch chemische, mechanische oder elektrische Signale gesteuert

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4
Q

Biomembranen sind selektiv permeabel. Sie lassen Ionen und Nährstoffe kontrolliert passieren, halten aber Wasser in der Zelle zurück (2.VL)

A

Falsch: Biomembranen sind teilweise permeable für Wasser, außerdem gibt es Aquaporine (Wasserkanäle)

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5
Q

Primäre / Sekundäre aktive Membrantransportproteine unterscheiden sich durch die Wahl des Substrates, des beim Transport verbrauchten Energiebedarf und durch die Proteinstruktur (2.VL)

A

Falsch: Primär und sekundär aktive Transporter unterscheiden sich durch die Energiequelle für den aktiven Transport: bei primären Transportern ATP, bei sekundären ein Protonen-oder Ionengradient

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6
Q

Die hohe Elastizität der Zellwand erlaubt einerseits dynamische Expansion und Wachstum der Zelle aber aufgrund der Mechanischen Stärke auch die Toleranz gegenüber dem Turgordruck (3.VL)

A

Richtig: Primärwand ist ausgzeichnet durch hohe Elastizität und Reifestigkeit; Mechanische stärke (Exokelett) durch sekundäre Zellwand mit Lignin

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7
Q

Die Hemicellulosen sind als flexible Polysaccharide Bestandteil des innerzellulären Cytoskeletts und sorgen für Verbindungen mit den Cellulosemikrofibrillen (3.VL)

A

Falsch: Hemicellulose Bestandteilder Zellwand, also extrazellulär und nicht innerzellulär

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8
Q

Die Cellulose-Synthase besteht aus mehreren Untereinheiten und ist in dem Golgi- Apparat lokalisiert, von dem die Produkte der Katalyse in Exocytose-Vesikeln in den Apoplasten transportiert werden (3.VL)

A

Falsch: Die Cellulose-synthese findet in der Plasmamenbran statt und nicht im Golgi-Apparat

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9
Q

Zellwandstreckung kommt durch irreversible Dehnung der durch den Turgor elastisch gespannten Zellwand zustande (3.VL)

A

Richtig: Definition von Wachstum irreversible Volumenzunahme. Durch: 1. Aufnahme des Wassers in die Vakuolen; 2. Irreversible Dehnung der durch den Turgor elastisch gespannten Zellwand

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10
Q

Die Mittellamelle verbindet die Zellwände der benachbarten Zellen und enthält einen hohen Pektingehalt (3.VL)

A

Richtig: Sie stellt in der Synthese die zuerst gebildete Struktur dar. Pektin bildet eine hydratisierte Matrix als Füllstoff.

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11
Q

Die Saccharose Synthase liefert das Substrat für die Synthese der Zellulose an der Plasmamembran (3.VL)

A

Richtig: Saccharose-synthase stellt das Substrat für die Cellulose-synthese zur verfügung (UDP-Glucose ist die aktivierte Form für die Cellulosesynthese. UDP-Glucose wird durch die Saccharose-Synthase hergestellt)

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12
Q

Das Wasserpotential wird durch Zunahme des Wanddrucks erniedrigt und durch eine Zunahme des osmotischen Drucks (d.h. Absenken des osmotischen Potentials) erhöht (4.VL)

A

Falsch: die Formel für das Wasserpotential lautet:
Yw = Ys + Yp + Yg
Yw= Wasserpotential, Ys= Osmotisches Potential ( immer < 0), Yp= Hydrostatischer Druck/elastischer Wanddruck (meist positiv), Yg = Schwerkraft
Wird das Yp abgesenkt und auch Ys erniedrigt, so wird das Wasserpotential veringert

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13
Q

Wenn Pflanzen an einem Standort hoher Konzentration an gelösten Substanzen wachsen werden sie dehydriert (4.VL)

A

Richtig: Wasser fließt vom höheren Wasserpotential (mit weniger gelösten Stoffen) zum niedrigeren Wasserpotential( mit höherer Konzentration an Stoffen), die Pflanzenzellen würden Wasser an die Umgebung abgeben

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14
Q

Zellwandstreckung ist vom Assimilattransport und der ausreichenden Wasserverfügbarkeit abhängig, da beides für eine erhöhte Turgorspannung und Absenkung des Wasserpotentials innerhalb des Zelle sorgen kann (4.VL)

A

Richtig: Der Turgordruck wird durch die Anreicherung osmotisch aktiver Substanzen mit nachfolgendem Wassereinstrom erhöht. Auch Assimilate können hierbei eine Rolle spielen. Voraussetzung ist eine ausreichende Wasserversorgung. Wenn der Turgordruck auf den notwendigen mindestwert steigt, bewirkt er eine Streckung der zuvor Auxin-vermittelt gelockerten Zellwand

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15
Q

Hohe Luftfeuchtigkeiten beeinträchtigen den Transpirationssog in der Pflanze nicht (4.VL)

A

Falsch: Je feuchter die Luft umso schwächer ist der Transpirationssog, da Wasserpotentialdiffefrenz veringert wird. Je höher die Differenz umso höher ist der Transpirationssog

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16
Q

Bei Trocken- oder Salzstress können einige Pflanzen durch innerzellulären Anstieg der Konzentration an Osmolyten letztendlich zu einen internen negativeren Wasserpotential sorgen (4.VL)

A

Richtig: Durch die Produktion von zusätzlichen Osmolyten in den Pflanzenzellen wird das Wasserpotential niedrig gehalten, da das osmotische Potential erniedrigt wird, sodass das Wasser aus der Umgebung immer noch in die Zellen der Pflanze einströmt (Wasserpotential des Bodens ist höher als das Wasserpotential in Pflanze)

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17
Q

In turgeszenten Zellen können trotz großer Veränderungen des Wasserpotentials häufig kaum Wechsel im Zellvolumen auftreten (4.VL)

A

Richtig

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18
Q

Es war die größere Verfügbarkeit des Lichtes und nicht die des Kohlendioxids, die Pflanzen veranlassten „an Land zu gehen“ (4.VL)

A

Falsch: Es war die Verfügbarkeit von CO2 die den Anreiz zum Leben am Land gab. Die Diffusion von CO2 an Land ist 10000x schneller als in Wasser.

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19
Q

Verdunstung des Wassers im Blatt über die Stomata verursacht einen Unterdruck im Xylem (4.VL)

A

Richtig: Durch die Transpiration, also das Verdunsten von Wasser über die Stomata in den Blättern der Pflanze, wird ein Unterdruck in den Xylemgefäßen erzeugt, ein sogenannter Transpirationssog (negatives Wasserpotential) –setzt dicke Zellwände voraus
• in Xylemgefäßen bildet sich ein Wasserfaden (Wassersäule), der erhalten bleibt durch:
◦ Kohäsionkräfte: Kräfte zwischen den Wassermolekülen
◦ Adhäsionskräfte:Kräfte zwischen den Wassermolekülen und dem Innenraum des Xylemgefäßes → Innenraum des Xylemgefäßes optimiert → Wasserfaden reißt nicht ab!
◦ Kohäsions-Adhäsions-Theorie erlaubt den Pflanzen, enorme Druckunterschiede aufrecht zu erhalten

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20
Q

Die Stomata öffnen sich, wenn die Schließzellen durch die Abgabe von Kaliumionen und den Ausstrom von Wasser das Volumen der Schließzellen kleiner werden kann (4.VL)

A

Falsch:
→ Öffnen der Stomata
• passiver Wassereinstrom aus benachbarten Zellen erfolgt, nachdem Kalium-Ionen aktiv in Schließzellen gepumpt wurden
→ dadurch Erniedrigung des osmotischen Potentials der Schließzellen im Vergleich zu den umgebenden Zellen, was ein niedrigeres Wasserpotential zur Folge hat

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21
Q

Die einseitige Verdickung der Zellwand verursacht Öffnen der Stomata, wenn ein hoher Turgor in den Schließzellen vorliegt (4.VL)

A

Richtig: Die Schließzellen haben, auf der Seite, wo sie sich berühren, eine verdickte Zellwand
→ diese ist kaum dehnungsfähig
• wenn sich nun durch Wassereinstrom der Turgor der Schließzellen erhöht, da die Vakuole sich mit Wasser füllt und der Protoplast sich ausbreitet und gegen die Zellwand drückt, werden die Schließzellen auseinander gedrückt
→ Öffnen der Stomata

Suggested Edit:

Richtig, Ursache ist die aktive Aufnahme von K+ in die Zelle und weiter in die Vakuole: ebenso Transport von Malat in die Vakuole. Dies führt zu einem passiven Wassereinstrom aus den benachbarten Zellen zum Ausgleich des Wasserpotentials. (siehe VL20)”

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22
Q

Die mobilen Elektronencarrier der photosynthetischen Elektronentransportkette sind Ubiquinon und Cytochrom-c (5.VL)

A

Falsch: In Plastocyon, Plastocynin

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23
Q

Die Fluoreszenz einer Chlorophyll-Lösung ist gegenüber einer Thylakoidmembransuspension mit derselben Chlorophyllkonzentration immer höher (5.VL)

A

Richtig, immer höher da Chlorophyll gebunden sein soll und Energietransporte durchführen, nicht fluoreszieren (Energie freigeben)

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24
Q

Die beiden Photosysteme I und II sind ein Komplex von protonenpumpenden Proteinen in der Thylakoidmembran (5.VL)

A

Falsch: ATP-ase ist die Protonenpumpe

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25
Q

Chlorophyll A absorbiert Lichtenenergie im gelbgrünen Bereich (5.VL)

A

Falsch: blau/rot

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26
Q

Die spektralen Eigenschaften der Chlorophylle tragen zur wirkungsvollen Nutzung der Lichtenergie bei (5.VL)

A

Richtig: Chlorophyll kann durch Lichtquanten des roten und blauen spektralbereichs vom Grundzustand in den elektronischen anregungszustand überführt werden (vgl. vl 5, s. 16) Nun kann energietransfer stattfinden: angeregtes molekül überträgt die Anregunsenergie strahlungslos zum benachbarten Pigment (nur unter leichtem energieverlust)

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27
Q

Es sind nur für aerobe/oxygene Photosynthese zwei Photosysteme mit je einem Reaktionszentrum erforderlich. Anaerob photosynthesebetreibende Bakterien benötigen diese zwei Photosysteme nicht (5.VL)

A

Richtig: Besitzen nur 1 Photosystem und können daher wasser nicht als wasserstoffdonor (wasserstoff) zur kohlendioxidassimilation verwerten. Es entsteht kein Sauerstoff

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28
Q

Carotinoide dienen in der Photosynthese als Schutzpigmente und akzessorische Pigmente. Deshalb befinden sie sich auch im Reaktionszentrum der Photosynthesekomplexe (5.VL)

A

Richtig: Dient zum Schutz vor Oxidase

Suggested Edit: “Falsch, sie dienen zwar als Schutz- und Akzessorpigmente, allerdings finden sie sich auch im Antennenkomplex, wo sie auch geringfügig Licht absorbieren. (siehe VL5 S. 26)”

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29
Q

Das Aktionsspektrum der Photosynthese kann nicht dem Absorptionsspektrum entsprechen, weil beim Aktionsspektrum die Sauerstoffbildung pro Wellenlänge ermittelt wird (5.VL)

A

Falsch: Das Aktionssprektrum(=wirkungsspektrum) entspricht der Messung der O2-Produktion bei Einstrahlung von Licht verschiedener Wellenlängen, aber gleicher Quantenstromdichte. Die Funktion der Pigmente kann durch den Vergleich des Aktionsspetrums der Phtosynthese und dem Pigmentabsorptionsspektrum abgeleitet werden

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30
Q

Die strukturelle Organisation des lichtgetriebenen Energietransfers und Elektronenflusses in Proteinkomplexen der Photosynthese ist durch Synthese von Plastiden und kerncodierten Proteinen möglich (6.VL)

A

Richtig: PS I + II sind aus Bestandteilen von Proteinen Plastiden zusammengesetzt

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31
Q

Der lineare photosynthetische Elektronentransport ist wegen der Lokalisation des Photosystems I in den Stromathylakoiden und dem Photosystem II in den Granathylakoiden beeinträchtigt (6.VL)

A

Falsch: keine Beeinträchtigung, alles Reibungslos

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32
Q

Die Funktion der Elektronentransportkette in den Thylakoidmembranen besteht darin, durch die Thylakoidmembranen Protonen in das Lumen zu pumpen, die dazu beitragen, dass später ATP durch Chemoosmose erzeugt werden kann (6.VL)

A

Richtig: Aufbau Photonengradien um ATP zu synthetisieren

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33
Q

Die beiden Photosysteme I und II sind ein Komplex von protonenpumpenden Proteinen in der Thylakoidmembran (6.VL)

A

Falsch: Sie sind für den Transfer von Elektronen zuständig. Durch die Oxidation von Wasser ist PS2 jedoch mit für die Erzeugunmg von Protonen im Lumen verantwortlich. Protonenpumpen sind die ATPase und der Cytochom B6/F Complex

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34
Q

Welche drei Kriterien müssen erfüllt werden, um einen Nährstoff als „essentiell“ einzustufen? (7.VL)

A
  • Gestörter lebenszkylus, wenn element nicht genügend vorhanden ist
  • bestimmte funktionen werden vom element beeinflusst
  • funktion des elements kann nicht durch ein anderes element ersetzt werden
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35
Q

Nennen Sie 7 Mikronährstoffe und erläutern Sie deren Funktion. Nennen Sie 6 Makronährstoffe und erläutern Sie deren Funktion (7.VL)

A

Mikronährstoffe:
Cl, B, Fe, Mn, Zn, Cu, Mo

Oft bestandteil vom aktiven zentrum in enzymen: Zn2+ in lactat- und alkoholdehydrogenasen; Cu2+ in verschiedenen oxidasen,…. etc.

Makroelemente:
H, C, O, N, K, Ca, Mg, P, S
C,H und O zb in Kohlenhydraten; N, S und P bestandteil von Proteinen, DANN und RNA; Mg bestandteil von Chlorophyll; K liegt wahrscheinlich immer als freies Kation vor; Ca2+ und Mg2+ bestandteil von pektine in der zellwand,

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36
Q

Beschreiben Sie den Assimilationsweg von Nitrat bis hin zu Glutamat (Enzyme, Substrate und Produkte) (7.VL)

A

Nitrat wird über H+-Symporter in die Wurzelaufgenommen

  1. Schritt: Nitratreduktase: im zytosol wird nitrat von der nitratreduktase zu nitrit reduziert
  2. Schritt: Nitritreduktase: Nitrit wird zu ammonium
  3. schritt: glutamine-2-oxoglutarate-aminotransferase: ammonium zu glumatine
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37
Q

Welches Enzym katalysiert die Reduktion von N2 zu NH4+ bei der symbiotischen Stickstofffixierung? Beschreiben Sie die biochemische Reaktion, die dieses Enzym katalysiert (Substrat, Produkt und Co-Faktoren) (7.VL)

A

Stickstoff wird in Bakterien durch Nitrogenase mit dem Eisen-Schwefel-Molybdän-Cofaktor zu Ammonium umgewandelt. Der Nitrogenasekomplex besteht aus der Dinitrogenase-Reduktase, einem Eisenprotein und der Dinitrogenase, die den Eisen-Molybdän-Kofaktor enthält (FeMoCo).

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38
Q

Welche morphologischen und physiologischen Anpassungen von Pflanzen auf Phosphormangel sind bekannt? (8.VL)

A

Spross wächst nicht mehr, aber Wurzel um an Phosphor zu kommen:

  • Reduzierung des Wachstums der Primären Wurzel
  • Verstärkte Länge und Dichte der Wurzelhaare
  • Verstärkte Länge und Dichte der lateralen Wurzeln

Suggested Edit: “-Erhöhte Citratproduktion und Sekretion, welches zu lokaler Versauerung führt um die Phosphorlöslichkeit zu erhöhen. -Formation von organischen Chelaten, um die Mobilisierung zu erhöhen. (siehe VL15 letzte Seite)”

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39
Q

Wie wird der Phosphatbedarf im Spross der Wurzel kommuniziert? Oder, Beschreiben Sie die pho2-Mutation und erläutern Sie die Rolle von miRNA399 in der Kommunikation des Phosphatzustands vom Spross zu Wurzel (8.VL)

A

Stresssignale der Wurzel (Pi, Cytikine) Werden bei Phosphormangel durch das Xylem in den Spross transportiert. Hier beeinflussen die Signalmoleküle Sprosswachstum und Verzweigung
miR399: shoot to root signal, reguliert Pi, steigert di Aufnahme; Überexpression von Phänoty wie pho2-Mutante
pho2Mutante: Führt zur Akkumulation von Pi im Spross, die Wurzeln zeigen keine Symotome von Pi-Mangel

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40
Q

Welche Funktion hat K+ in Pflanzen? In welcher Konzentration kommt K+ in der Vakuole und im Zytosol vor? (8.VL)

A

K+-Konzentration: Zytosol 100-200mM, Vakoule 10-100mM
Funktionen:
-Turgor geriebene Bewegungen-Schließzellen, Seismonastie( Pflanzenbewegung wie bei der Mimose)
-Ionisches Gleichgewicht

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41
Q

Beschreiben Sie die K+-Aufnahmekinetik der Wurzel in Bezug auf die K+-Konzentration. Welches Transportsystem wird bei relativ niedrigen und welche bei relativ hohen K+-Konzentrationen verwendet? (8.VL)

A

Es gibt zwei Transportsystreme für die Aufnahme von k+, ein System arbeitet mit hoher Affinität bei K+-Mangel und weist eine Sättigungskinetik im Mikromolbereich auf (Mech1). Dieses System ist K+-spezifisch und wird durch K+-Mangel induziert. Das Transportystem gehört zur KUP/HAK/KT Familie und stellt einen H+/K+-Symport dar.
Ist K+ im Millimolbereich verfügbar, arbeitet ein AtAKT1 Transportsystem welches konstitutiv exprimiert wird (Mech). Die sogenannten K+ln-Kanäle (AKT1) gehören zur Shaker-Familie und sind auf der Plasmamembran lokalisiert. Sie sind selektiv für K+ und Spannungsabhängig reguliert, aktiviert durch Hyperpolarisation

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42
Q

In welchen chemischen Formeln wird Schwefel von Pflanzen aufgenommen? (8.VL)

A

Aus dem Boden nehmen Pflanzen Schwefel in Form von Sulfat ( SO42-) auf.
Aus der Atmosphäre mit einer geringeren Ausbeute in Form von Schwefeldioxid (SO2) und Schwefelwasserstoff ( H2S)

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43
Q

Beschreiben Sie die biochemischen Reaktionen bei der Assimilation von Sulfat in die Aminosäure Cystein. Wie wird die Synthese von Cystein in Bezug auf die Sulfatkonzentration reguliert? (8.VL)

A
  1. Sulfat wird durch ATP-Sulfurylase an ATP gebunden, wodurch APS und PPi entsteht.
  2. APS-Reduktase bildet aus APS, AMP und Sulfit (SO32-)
  3. Sulfit-Reduktase wandelt Sulfit in Sulfid (S2-) um
  4. Der Cystein-Synthasecomlex bildet in einemZweistufigem Vorgang aus Serin, Acetyl-CoA/CoA-s und Sulfid die Aminosäure Cystein.

Die Regulation findet im Cystein-Synthasekomplex statt.
Der Komplex besteht aus den Enzymen SAT und OAS-TL, welche bei Sulfatverfügbarkeit aneinander gebunden sind.
O-Acetylserin (OAS) wird im CS durch SAT synthetisiert. SAT ist nur aktiv, wenn es an OAS-TL gebunden ist, also bei Sulfatverfügbarkeit. OAS-TL ist im gebundenen Zustand inaktiv. Jedoch befinden sich auch bei Sulfatverfügbarkeit freie OAS-TL-Moleküle im Substrat. Diese freien OAS-TL-Enzyme bilden aus S2- (H2S) und OAS Cystein. Ist wenig OAS und viel H2S im Substrat vorhanden, so wird die Expression von Genen inhibiert, die für Sulfattransport -und Reduktion zuständig sind.

Ist kein Sulfat verfügbar, so akkumuliert OAS, und der CS-Komplex dissoziert. SAT ist nun inaktiv und die Produktion von OAS geht zurück. Ist viel OAS und wenig H2S im Substrat vorhanden, so wird die Expression von Genen aktiviert, die für Sulfattransport -und Reduktion zuständig sind.

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44
Q

Wird Nadph oxidiert? (10.VL)

A

Falsch: Reduziert

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45
Q

Zyklischer und nicht-zyklischer photosynthetischer Elektronentransport produzieren jeweils ATP (10.VL)

A

Richtig: Zyklus geht auch über cytochr-b6f. Dieser ist sogar ausschließlich dafür

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46
Q
  1. Die ATP-Synthese in den Chloroplasten wird auch Photophosphorylierung genannt. Wie in den Mitochondrien kann diese ATP-Synthese in den Thylakoidmembranen auch des Nachts erfolgen (10.VL)
A

Fasch: Nur tagsüber, mitochondrielle Atmung läuft nachts ab.

Suggested Edit: “Falsch? benötigt, wie das wort schon sagt, licht.”

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47
Q

Ohne Antennenkomplexe sind die Photosysteme I und II funktionsunfähig (10.VL)

A

Falsch: Im core sind auch Chlorophylle, ist dann nur nicht so effektiv

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48
Q

Es sind nur für aerobe/oxygene Photosynthese zwei Photosysteme mit je einem Reaktionszentrum erforderlich. Anaerob photosynthesebetreibende Bakterien benötigen diese zwei Photosysteme nich (10.VL)

A

Richtig: Da Photosynthese betreibende Organismen die O2 produzieren, benötigen 2 PhSys: anaerobe nicht

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49
Q
  1. Der oxidative Pentosephosphatweg dient im Zytoplasma der Bereitstellung von NADH für reduktive Schritte und auch für die Reduktionsäquivalente in der Mitochondrien-Elektronentransportkette (10.VL)
A

Suggested Edit: “falsch, dient der bereitstellung von nadph”

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50
Q
  1. Enzyme im Calvin-Benson-Zyklus werden durch reduziertes Thioredoxin lichtabhängig aktiviert (10.VL)
A

Richtig

Suggested Edit: “Richtig, red. Thioredoxin kann lichtabhängig verschiedene Enzyme aktivieren (FBPase) oder deaktivieren (Glycolyse)

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51
Q
  1. Durch eine lichtstimulierte Aktivierungdes oxidativen Pentosephosphatwegs vermeidet die Pflanze tagsüber, dass produziertes ATP und NADPH nutzlos umgesetzt wird (10.VL)
A

—> nein, reduzierte weg ! wird aktiviert

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52
Q
  1. Nachts muss der Calvin-Benson-Zyklus garnicht erst inaktiviert werden, da nachts kein ATP produziert wird und auch kein NADPH zur Verfügung steht (10.VL)
A

Falsch: ATP-Synthese findet trd statt, auch NADPH-Produktion… nur in anderen Kompartimente

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53
Q

Im Verlauf der Evolution hat Rubisco bei C4 Pflanzen durch Mutation ihre doppelt katalytische Funktion als Carboxylase und Oxygenase verloren. Das erklärt die hohe effizeinz der CO2 Bindung und deren hohe Photosynteseleistung (11.VL)

A

Falsch: Kann diese weiterhin durchführen, aber wird nicht benötigt da viel CO2 zur Verfügung steht

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54
Q

Der Chloroplastendimorphismus erklärt die unterschiedliche Gestalt der Chloroplasten und C3 und C4-Pflanzen (11.VL)

A

Richtig: C4-Pflanzen weisen einen Chloroplastendimorphismus auf, d.h. es gibt 2 äußerlich in der Gestel und in ihrer Funktion unterscheidbare Typen von Chloroplasten

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55
Q

C3 Pflanzen verlieren am Tag und in der Nacht einen erheblichen Anteil ihrer Energie durch Photorespiration (11.VL)

A

Falsch: Nur am Tag

56
Q

C3 Pflanzen decken ihren Energiebedarf am Tage hauptsächlich durch Photorespiration (11.VL)

A

Falsch: Photorespiration (Lichtatmung) tritt auf, wenn statt CO2 Sauerstoff durch RUBISCO „fixiert“ wird (lichtabhängig). Energie wird verloren!

57
Q

C4 Photosynthese wird sogennant weil sie Kohlenstoff zunächst in eine Säure mit 4 C Atomen bindet und in der Photosnythese vier ATP und vier NADPHMoleküle produziert (11.VL)

A

Falsch: Es wird zwar Kohlenstoff zunächst in einer oragnsichen säure mit vier kohlenstoffatomen gebunden, aber dies sagt nichts darüber aus wieviel atp oder nadph moleküle entstehen?? Nicht ganz sicher… hab in der vl nicht gefunden wieviel atp und nadph entsteht

58
Q

Konzentrierungsstrategien der C4-Pflanzen tragen dazu bei, Wasser zu sparen, aber die Kohlenstofffixierung braucht ca. zweimal so viel Energie wie die der C3-Pflanzen (11.VL)

A

Richtig: Aber C4-planzen wachsen zumeist unter hohen Lichtinensitäten und Temperaturen (=viel Energie und wenig Wasser)

59
Q

Lichtunabhängige Reaktion der Photosynthese (d. Calvinzyklus) läuft bei CAM ausschließlich Nachts ab

A

Falsch. Calvinzyklus kann auch Tagsüber stattfinden. Aber durch benötige Energie nur Tagsüber entseht. (Malat wurd ub Vakuolen gespeichert)

60
Q

Konzentrierungsstrategien der C4-Pflanzen tragen dazu bei, Wasser zu sparen, aber die Kohlenstofffixierung braucht ca. zweimal so viel Energie wie die der C3-Pflanzen (11.VL)

A

Richtig: Aber C4-planzen wachsen zumeist unter hohen Lichtinensitäten und Temperaturen (=viel Energie und wenig Wasser)

61
Q

Lichtunabhängige Reaktion der Photosynthese (d. Calvinzyklus) läuft bei CAM ausschließlich Nachts ab (14.VL)

A

Falsch. Calvinzyklus kann auch Tagsüber stattfinden. Aber durch benötige Energie nur Tagsüber entseht. (Malat wurd ub Vakuolen gespeichert)

62
Q

Die Transpirationsraten pro g gebildeter Trockenmasse der C4-Pflanzen können verständlicherweise höher sein, da diese Pflanzen über eine optimierte CO2-Fixierungsstrategie verfügen (14.VL)

A

Richtig In den Mesophyllzellen wird CO2 aus der Atmosphäre durch PEP-Caeboxylase fixiert, diese hat eine höhere Affinität zu CO2 als RUBISCO und keine OXygenaseaktivitat. In den Bündelscheidenzellen findet Decarboxylierung und anschließende Refixierung im Calvinzyklus statt. Durch die räumliche Trennung kann eine Höhere Konzentration in den Bündelscheidenzellen erzielt werden. Die hohe Konzentration führt zur erhöhten Carboxylierungsaktivität von RUBISCO

63
Q

Trockenmasse Produktion von C4 Pflanzen ist höher als bei C3 Pfl, da am Tage und Nachts CO2 assimilieren können (14.VL)

A

Falsch, nur tagsüber aktiv; CAM Pflanzen können es jedoch

64
Q

Blätter der Pflanzen Bryophyllum, Crassulaceensäure (CAM) schmecken am Morgen säuerlich (14.VL)

A

Richtig: Nachtsüber wird in der Frucht Malat gespeichert (säuerlich)

65
Q

C4 Pflanzen besitzen hohen CO2 Kompensationspunkt da sie besser CO2 assimilieren können (14.VL)

A

Falsch: niedriger Punkt –> effizientere CO2 Vorfixierung

66
Q

Es war die Verfügbarkeit von Licht, nicht die des CO2, die Pflanzen veranlasst hat an Land zu gehen (15.VL)

A

Falsch: CO2 ist besser gelöst in der Luft (schnellerer Zugriff)

67
Q

Verdunstung des Wassers im Blatt und die Stoma verursacht einen Unterdruck im Xylem (15.VL)

A

Richtig

68
Q

Für den Assimilationstransport im Phloem wird ATP benötigt (15.VL)

A

Falsch: Transport in Siebzellen benötigt keine Energie –> Druckprinzip; Saccharosen müssen erst in Geleitzellen angereichert werden.

69
Q

Apoplast Wassertransport ist bis zu den Leitbündeln ins Zentrum syl (??) der Wurzeln möglich (15.VL)

A

Falsch: Kasparistreifen (Endodermisch) lassen Wasserstrom nicht zu -> Symplastischer Transport

Suggested Edit: “Zentralzylinder”

70
Q

Hohe Luftfeuchtigkeit beeinflusst den Wassertransport im Xylem nicht (15.VL)

A

Falsch: geringeres Wasserpotential

71
Q

Transistorische Stärke wird tagsüber in Blattzellen synthetisiert und nachts im Sinkgewebe gespeichert (15.VL)

A

Falsch: Tagsüber große Mengen Stärke im Chloroplast gesp aber auch zusätzliche Fixierung von Kohlenstoff als Saccharose die zu den Sinks abgegeben wird. Kein Transport nachts

72
Q

Nur Nachts erfolgt ein Abtransport von Saccharose aus dem Source ins Sink Gewebe, weil tagsüber Kohlenhydrate in den Blättern selbst benötigt werden (15.VL)

A

Falsch: Transport kann tags/nachts erfolgen.

Suggested Edit: “falsch, kann tags oder nachts passieren, entweder aus assimilat synthetisiert, oder aus transitorischer stärke gewonnen”

73
Q

Schattenpflanzen haben eine höhere Nettophotosnytheseintensität im Schwachlicht aber ein niedrigeres Maximum der Netto Photosyntheserate als die Sonnenadaptierten Pflanzen der selben Art (15.VL)

A

Richtig: können im Schatten effektiver photosynthese bereiten als pflanzen die an einem lichtintensiven standort leben, jedoch ist die ihnen insgesamt zur verfügung stehende Energie geringer

74
Q

Steigende Außentemperaturen bis 40°C sorgen für gesteigerte Photosyntheserate dir zu einer weiten Öffnung der Stroma beitragen da ein erh CO2 angez wird (15.VL)

A

Falsch: Nicht bei C3 Pflanzen kompensiert

75
Q

Mit steigender Temperatur nimmt die Photosynthese Respiration stärker zu als die Zunahme der Bruttophotosynthese (15.VL)

A

Falsch? Müsste eigentlich RICHTIG sein

76
Q

Photonen aller Wellenlängen werden gleich effektiv zur Photosynthese genutzt (15.VL)

A

Falsch (Aktionsspektrum Chlorophyll) ) werden NICHT gleich effektiv genutzt, ist abhängig von dem absorptionsspektrum des absorbierenden pigments (chlorophyll)

77
Q

Mit steigender Lichtintensität steigt die Photosyntheserate kontinuierlich (15.VL)

A

Richtig: Bis zu bestimmter Lichtintensität. Jedoch ist nach ca. ¼ der max. sonnenlichintensität die lichtsättigung erreicht, die sich nicht durch begrenzte Kapazität der Absorption durch chlorophyll erklärt. Sie wird durch die masimale raten der lichtunabh. Reaktionen der photosynthese (max. CO2 aufnahmeraten) definiert

78
Q

Stomataer Widerstand fördert CO2 Aufname (15.VL)

A

Falsch??? Stomatärer wiederstand BESTIMMT die CO2-Aufnahme: definition: der wiederstand, den moleküle beim durchtritt durch geöffnete stomata erleben

79
Q

Mit gesteigerter O2 Konzentration erhöht sich CO2 Kompensationspunkt (15.VL)

A

Richtig: CO2 muss respiriert werden(gegensteuern)

80
Q

In Gärung ist letztendlich die Reduktion der Reduktionsäquivalenten zur bereitstellung von NAD für die Glycolyse erforderlich (17.VL)

A

Falsch: in Gärung oxidation von NADH

81
Q

Kalium Cyanithemmung d Mitochondrien der Atmung beeinflusst den Sauerstoffverbrauch der pflanzlichen Mitochondrien nur unwesentlich und verhilft somit auch zu einer ausreichenden ATP-Produktion (17.VL)

A

Falsch: Schädlich für ATP Produktion

82
Q

In pflanzlichen Mitochondirien besteht AOX, deren Einsatz für wesentlich höhere ATP Ausbeute in der Atmungskette zur Folge hat (17.VL)

A

Falsch: AOX nur als Ventil bei e- Überschuss in Atmungskette

83
Q

ATP Bilanz der anaerob/aerob Dissimilation unterscheidet sich etwa im Faktor 3 (17.VL)

A

Falsch: 2 ATP zu 36 ATP

84
Q

Die Gärung ermöglicht es auch unter O2 Mangel im geringen Umfang ATP Energie in Zellen bereit zustellen (17.VL)

A

Richtig (Glycolyse - 2 ATP)

85
Q

Eine hohe ATP Konzentration ist die optimale Vorraussetzung für Mitochondrische Atmung (17.VL)

A

Falsch: ATP Synthase wird gebremst -> kein Bedarf an ATP

86
Q

Beschattete Blätter haben eine optimimalere Respiration als belichtete Blätter (17.VL)

A

Falsch: Es wird weniger Substrat gebildet

87
Q

Bei sehr niedrigem O2 Gehalt kommt es zu beschleunigtem Zuckerabbau, der durch einer erhöhten CO2 Abgabe erkannt wird (17.VL)

A

Richtig: pasteuer effekt: der pasteur-effekt beschreib eine stark erhöhte verstoffwechslung von d-glucose im zuge der gklykolyse, wenn sauerstoff nicht mehr zur verfügung steht

88
Q

Respiration nimmt mit Alter tendenziell ab, da weniger Photosynthese betrieben wird (17.VL)

A

Richtig: Anteil der Photosynthese betreibenden Blätter nimmt ab

89
Q

Ein schafer Anstieg der Atmungsrate ist in einigen Früchten vor dem Beginn der Reifung zu beobachten (17.VL)

A

Richtig: Früchte Etylenabgabe

90
Q

Das in der Glycolyse produzierte NADH wird unmittelbar in die Mitochondrien transportiert (17.VL)

A

Falsch: : ??Transport von NADH, das in der Glykolyse gebildet wird, aus dem Cytoplasma in die Mitchondrien, erfordert jeweils 1 ATP

91
Q

Die Acetyl CoA Bildung aus Pyruvat und die Succinyl-Co-bildung aus a-Ketoglutarat erfolgt mit demselben Enzym (17.VL)

A

Falsch: Produktionsmechanismen > nicht identisch Pyruvatdehydrogenase bildet Acetyl-coA auf pyruvat und a-ketoglutarat-dehydrogenase bildet succinyl-co

92
Q

Die in der Atmungskette der Mitochondrien freigesetzte Energie wird in Form eines K+-Gradienten zwischen dem Intermembranraum und der Matrix für die ATP-Synthese zur Verfügung gestellt (17.VL)

A

Falsch: Durch einen Protonen (H+) gradienten

93
Q

Pflanzen benötigen eine auf die Temperatur abgestimmte Menge an ungesättigsten Fettsäuren. Je mehr ungesättigte Fettsäuren in den Membranlipiden enthalten sind, desto widerstandsfähiger sind die Pflanzen gegenüber hohen Außentemperaturen (18.VL)

A

Falsch: Widerstandsfähiger bei niedrigen Temperaturen. : die Herstellung der ungesättigten fettsäuren bedraf einer induktion. Eine anpassungsreaktion (akklimatisierung) ermöglicht eine tolenz gegenüber tieferen temperaturen

94
Q

Während Synthese und Modifikation der Fettsäuren in den Plastiden erfolgt, werden Lipide auch im ER erzeugt, die als Galaktolipide in cytoplasmatischen Membranen und als Triacylglyceride in Fettkörpern Verwendung finden (18.VL)

A

Falsch: Galaktolipide nicht in Cytoplasmamembran. ich würde sagen Richtig: Fettsäuren die in den plastiden synthetisiert wurden, können im im ER modifiziert und erweitert werden

95
Q

Phospholipide dienen als Membranlipide und als Speicherlipide (18.VL)

A

Falsch: Als membranlipide ja, jedoch nicht als speicherlipid, hierzu dienen triglyceride

96
Q

Glykolipide dienen als Membranlipide und als Speicherlipide (18.VL)

A

Richtig: Speicherlipide FALSCH??: auch nur membranlipid???

97
Q

Der dominate Lipidanteil des Wurzelgewebes besteht aus Galactolipiden und Triacylglyceriden (18.VL)

A

Falsch: Phospholipidanteil ist am höchsten

98
Q

In Pflanzen ist ein prokaryotischer (in Plastiden) und ein eukaryotischer (im ER) Syntheseweg der Lipide beschrieben, in denen Phospho- und Galactolipide synthetisiert werden (18.VL)

A

Richtig

99
Q

Pflanz Mutation die entweder einen Defekt in Abbau des Cytokinin oder einen Defekt in der Signaldtransduktionskette v Cytokinin besitzen, zeigen den selben Phänotypen (20.VL)

A

Falsch: Cytokinin Überprodukion nicht selben Phänotyperzeugen wie cy insensitiv

100
Q

Der basipetale Auxintransport ist für den Phototropismus und der akropetale Transport ist für den Gravitropismus wichtig (20.VL)

A

Falsch: Für Krümmung benötigt Pflanze lateralen Transport des Auxin zu der Lichtquelle entgegengesetzten Seite

101
Q

Die Indolessigsäure trägt durch ihre Sekretion in den extrazellulären Raum zur Zellwandlockerung bei (20.VL)

A

Falsch; wirkt nur inenrhalb der Zelle

102
Q

Die Beobachtung ist zutreffend, dass eine Verringerung des Wasserpotentials und eine Erhöhung des Stomatären Widerstandes in der Regel immer mit einer Absenkung des Gehaltes an Abscisinsäure korreliert, um den Wasserstress anzuzeigen (21.VL)

A

Falsch: ABA steigt an

103
Q

In der Hormon-kontrollierten Speicherstoffmobilisierung induziert im Embryo synthetisiertes Gibberillin in der Aleuronschicht der Gräser Karyopse de Aktivierung von Genen, die für hydrolysierende Proteine codieren (21.VL)

A

Richtig . Das synthetisierte Gibberlillin (GA) führt zur Induktion translatierbarer mRNA und Enzymaktivität der alpha-Amylase. Dies führt zum Speicherstoffabbau und Wachstum

104
Q

Fällt eines der Wachstumsfördernden Phytohormone durch Mutation oder Hemmung aus, kann seine Physiologische Wirkung in Pflanzen dank der synergistischen Wirkweise der Hormone kompensiert werden (21.VL)

A

Falsch: jede hat individuale Aufgabe, kann nicht ersetzt werden. Alle erforderlich

105
Q

Wie die triple Response d Ethylken bereits gezeigt hat wirkt sich Ethylen in Pflanzen nur in der Dunkelzucht aus (21.VL)

A

Falsch: nicht nur; lässt sich nur besonders gut zeigen

106
Q

Pflanzen nutzen ihre durch Phytochrom ausgelöste Antwort um sich auf Änderungen der Lichtqualität einzustellen (Adaptionsreaktion)

A

Richtig. Der Cofaktor Phytochromobilin führt eine „cis-trans“ Isomerisierung im roten und dunkelrotem Licht durch. Phytochrom ist photoreversibel und wechselt zwischen beiden Formen hin und her. Wird rotes Licht absorbiert, wechselt Phytochrom von der PR-Form zur PFR-Form. Die PFR-Form absorbiert dunkelrotes licht und wechselt wieder in die PR-Form. Bestimmte Verhältnisse dieser beiden Formen führen zu Adaptivreaktionen. Zum Beispiel die Schattenvermeidungsreaktion. Bei einem niedrigen R:RF Verhälznis, ausgelöst durch Beschattung durch andere Pflanzen, wodurch mehr dunkelrotes Licht ankommt, werden mehr Ressourcen in die Streckung des Sprosses gesteckt.

107
Q

Schattenvermeidungsreaktion der Pflanze ist durch variierende Verhältnisse von roten zu dunkelroten Licht bei unterschiedlichen Umweltbedingungen erklärbar, obwohl das Spektrum des Sonnenlicht sich nicht ändert

A

Richtig, hier nimmt die Beschattung durch andere Pflanzen Einfluss auf das Wachstum. Hohe Beschattung lässt mehr dunkelrotes Licht durch. Das führt zu einem niedrigen R:RF Verhältnis, dadurch werden mehr Ressourcen in die Streckung des Sprosses gesteckt

108
Q

Die Blüteninduktion kann durch bestimmte Tageslängen und Photoperiodik induziert werden, die über den Photorezeptor Cryptochrom wahrgenommen werden

A

Falsch; Phytochrom ist dafür zuständig

109
Q

Spinat kann in den Tropen nicht blühen

A

Richtig; braucht längere Tageslichtzeiten als 14 std

110
Q

Für Pflanzen sind bisher keine Mutanten Defekten in den Blaulichtrezeptoren identifiziert worden, da bei den Blaulicht ver P kompensiert können

A

Falsch

111
Q

Innerhalb des Photosystems 2 sind die Eisen-Schwefelcluster die finalen Elektronenakzeptoren

Innerhalb des Photosystems 1 werden die Elektronen abschließend auf das Plastoquinon QA übertragen

A
  1. Frage: Falsch: PS 1 (PS 2 nutzt Quinone)

2. Frage: Falsch: PS 2 nutzt Quinon

112
Q

In der Photosynthese durchlaufen Elektronen in der Thylakoidenmembran eine Reihe von Redoxkomponenten und erzeugt dabei einen Protonengradienten, der für die oxidative Phosphorylierung zur ATP-Synthese benötigt wird

A

Oxidative raus -> Atmung

113
Q

Die Zellwände sind essentiell, da mit ihren die Zelle die Aufnahme und das Ausschleusen von Substanzen kontrollieren kann

A

Prinzipiell ja. Von Ausschleusen wird zwar nicht so gesprochen in Büchern… aber ok. Denke mal nicht, dass sie das aktiv selber machen kann

114
Q

Zu den Bereichen außerhalb des Zytoplasmas gehören Vakuole Zellwand und endoplasmatisches Retikulum

A

Falsch: Vakuole und ER sind da beide drin…

115
Q

Eine einzelne Membran umschließt Peroxisomen, Endoplasmatisches Retikulum und Mitochondrium

A

Mitochondrien haben ne Doppelmembran ihr idioten

116
Q

Die Organellen Zellkern, Peroxisomen und Plastiden besitzen genetische Informationen

A

Also wenn Peroxisomen ne DNA enthalten, dann fresse ich einen Besen.
die anderen beiden besitzen DANN-Sachen

117
Q

Das endoplasmatische Retikulum verbindet durch Vesikeltransporte die Vakuole, Plastiden und Plasmamembranen

A

Das endoplasmatische Retikulum verbindet durch Vesikeltransporte die Vakuole, Plastiden und Plasmamembranen

118
Q

Mitochondrien wirken als Kraftwerke der Zellen

A

Richtig

119
Q

Der Turgordruck wird durch die Protonenpumpe in der Zellwand aufgebaut und erfordert die ständige Bereitstellung von ATP

A

Falsch. Protonenpumpen kommen nicht in der Zellwand, jedoch in der Plasmamembran vor. Der Turgordruck einer Zelle ist abhängig vom Wasserpotentialgradienten zum Apoplasten. Protonenpumpen können ggf. mittelbar daran beteiligt sein über die Veränderung des osmotischen Potentials.

120
Q

Die starke Wasserpotentialdifferenz zwischen Zytoplasma und Vakuole ist Ursache für das Entstehen des Turgordrucks

A

Falsch. Das Wasserpotential zwischen Zytoplasma und Vakuole ist gleich. Der Turgordruck rekrutiert sich aus der Wasserpotentialdifferenz zwischen Zellinnerem und Apoplasten, welcher mittelbar mit dem Boden (Wasseraufnahme) und der Atmosphäre (Transpirationssog) in Verbindung steht.

121
Q

Die C-4 Photosynthese wird so geannt, weil sie Kohlenstoff zunächst in einer organischen Säure mit 4 Kohlenstoffatomen bindet und in der Photosynthese vier ATP und vier NADPH Moleküle produziert

A

Richtig, Malat hat 4 Kohlenstoffatome

122
Q

Was für Funktionen nehmen Mineralien in der Pflanze warhr?

A
  1. essentielle Komponenten für biologische Moleküle (N P S Ca Mg)
  2. am Stoffwechsel beteiligt (P Fe Cu Mo), sowie katalytische Funktionen
  3. Struktur
  4. Osmoregulation ( K Ca Mg)
  5. Modifikation der Membranpermeablität
123
Q

Da alle Pflanzen mit Bakterien im Boden interagieren, profitieren die Pflanzen immer von der bakteriellen N2-fixierenden Nitrogenase

A

Da alle Pflanzen mit Bakterien im Boden interagieren, profitieren die Pflanzen immer von der bakteriellen N2-fixierenden Nitrogenase.

124
Q

Bei Phosphatmangel verhilft sich die Pflanze durch Ansäuern des Bodens, da dadurch die Phosphattransporter aktiviert werden

A

Falsch, Transporter werden nicht extra aktiviert. Es werden Calcium, Eisen(III) … Kristalle von Malat/Citrat gebunden und Phosphat freigegeben.

125
Q

ATP ist eine sehr nützliche Energieform für die Zelle, weil die Energie des ATPs durch eine Elektronentransportkette weitergereicht wird und auf NADPH weitergetragen wird.

A

Falsch. ATP ist eine nützliche Energieform, da es universell einsetzbar und schnell verfügbar ist. Der Energiegehalt beruht hierbei auf den energiereichen Phosphoanhydridbindungen. ATP wird durch ATP-Synthase mittels eines durch die Elektronentransportkette erzeugten Protonengradienten gebildet – es nimmt selbst jedoch nicht an der Elektronentransportkette teil. NADPH dient vor allem anabolen Synthesen.

126
Q

Die Stickstoffaufnahme der Pflanzen aus dem Boden erfordert jeweils unterschiedliche Tansporterisoformen für die unterschiedlichen N-haltigen Ionen

A

Suggested Edit: “falsch, haben unterschiedliche transporter mit unterschiedlicher affinität, aber stickstoff wird nur als ammonium aufgenommen “

127
Q

In pflanzlichen Mitochondiren existiert eine alternative Oxidase, deren Einsatz eine wesentlich höhere ATP-Ausbeute in der Atmungskette zur Folge hat

A

Falsch. Die alternative Oxidase kann unter Sauerstoffverbrauch teilweise die Funktion der Cytochrom c-Oxidase übernehmen (z.B. als Ventil bei Energieüberschuss, statt ATP kann Wärme generiert werden), jedoch werden durch diese keine Protonen gepumpt, weshalb die ATP-Synthese durch den fehlenden Protonengradienten stark beeinträchtigt ist.

128
Q

Eisenmangel in Pflanzen tritt jeweils zuerst in den jüngeren Blättern auf

A

Richtig. Eisen ist schwer mobilisierbar. Daher sind ältere Blätter, die noch über einen gewisses Eisenreservoir verfügen, beim Einsetzen des Mangels weniger betroffen. Junge Blätter können jedoch aufgrund der schlechten Mobilisierbarkeit kein Eisen aus anderen Pflanzenteilen rekrutieren, weshalb die Mangelerscheinungen in Form entfärbter Blätter (Eisen wichtig für die Photosysteme) hier zuerst zum Tragen kommen

129
Q

Bei der N- und S-Assimilation ist der hohe Energieaufwand des Transports und der Reduktion beider Elemente gemeinsam. Die N und S Assimilation findet dennoch in den selben Zellen statt

A

Richtig. Assimilation bezeichnet den anabolen Aufbau körpereigener Verbindungen aus körperfremden Substanzen durch endergone Reaktionen. Nitrat muss hierzu zunächst vollständig zu Ammonium, Sulfat zu Sulfid reduziert werden. Hierbei werden größere Mengen an NADPH bzw. Ferredoxin verbraucht. Für den hierauf folgenden Einbau von Stickstoff oder Schwefel in Aminosäuren sind weitere katalysierte Reaktionen nötig, die ihre Energie aus dem Umsatz von ATP bzw. der Aktivierung mit CoA rekrutieren.

130
Q

Ein Mineralüberschuss, z.B. Phosphat oder Kupferüberangebot ist für Kulturpflanzen nicht schädlich, da sie die überschüssigen Mineralien aus der Zelle heraustransportieren können

A

Falsch: Überschuss verschiedener Nähstoffe wirkt toxisch, Kupfer und Phosphor können nicht aus der Pflanze abtransportiert werden. Phosphorüberschuss bewirkt auch stopp der Kupfer Aufnahme.

131
Q

Pflanzen nehmen den Stickstoff in Form von Nitrat, Nitrit, Amiden und Ammonium der Umgebung der Wurzel auf?

A

Falsch, Pflanzen nehmen Stickstoff nur als Ammonium auf, muss vorher gegebenenfalls unter hohen Energieaufwand zu Ammonium reduziert werden

132
Q

Mineralien sind für Pflanzen essentiell und können nicht durch erhöhte Photosyntheseleistung kompensiert werden

A

Richtig. Die Photosynthese liefert Assimilate und Energie. Diese können jedoch das Fehlen essentieller Mineralien definitionsgemäß nicht aufwiegen, da deren Funktionen sehr spezifisch sind und diese nicht durch andere Elemente ersetzt werden können. Sie werden von Pflanzen hauptsächlich in Form von Ionen aufgenommen

133
Q

Wenn eine C4-Pflanze und eine C3-Pflanze in einem luftdichten Gefäß wachsen, wächst die C3-Pflanze, während die C4-Pflanze stirbt

A

Die Anreicherung von CO2in den Bündelscheidezellen.
Die CO2-Konzentration ist in den Bündelscheidezellen ca. 15-bis 20-mal höherals in der Außenluft.oWegen der erhöhten CO2-Konzentration katalysiert die RuBisCo überwiegend dieCarboxylierung statt der Oxygenierung.oPhotorespiration nicht (direkt) messbar(kaum vorhanden)
•Wegen erhöhter [CO2] ist weniger RuBisCo(=Protein)notwendig, daher effizientereNutzung von N(Proteinbiosynthese)
•Effizienz der Wassernutzung ist gegenüber C3-Pflanzen erhöht
* C4-Stoffwechsel vermeidet den Verlust an CO2
* CO2–Konzentrierung hilft Wasser sparen
 C3 stirbt schneller  Energieverlust durch Photorespiration

134
Q

Auxin und Cytokinin können nie antagonistisch wirken, da sie ja Wachstumshormone sind.

A

Flasch: Auxin: antagonistische Wirkung möglich  während Abszission (Abwerfen von Pflanzenteilen)
Cytokinin von Auxin beeinflusst  antagonistisch möglich

135
Q

Das photosynthetische Aktionsspektrum eines Blattes ist identisch mit dem Absorptionsspektrum der reinen Pigmente

A

Falsch: Weil Blätter verschiedene Wellenlängen unterschiedlich gut/schlecht absorbieren (grün z.b am schlechtesten)  deshalb keine Übereinstimmung.

136
Q

Das Photosystem 2 ist in den Stromathylakoiden untergebracht, da der H20-spaltungsapparat/O2-bildende Komplex in den Granastapeln eine sterische Behinderung erfahren würde.

A

Suggested Edit: “psII ist in der granathylakoidmemran und psI in der stromathylakoidmembran”

137
Q

Die räumliche Trennung der beiden Photosysteme beeinträchtigt die Photosyntheseleistung der Pflanzen.

A

PS II befindet sich wegen seiner Interaktion mit den Lichtsammelkomplexen in den gestapelten Bereichen des Thylakoiden (Granalamellen), die stromale Seite von PSI muss für die NADP+-Reduktion frei zugänglich sein und befindet sich deshalb in Bereichen, die dem Stroma exponiert sind.
Die räumliche Trennung der beiden Photosysteme soll des Weiteren ein unkontrolliertes Überfließen (spillover) der Exzitonen vom PS-II- zum PS-I-Komplex verhindern.