Brecht Flashcards

1
Q

1) Skizzieren sie die molekularen Mechanismen, die die Eigenschaften des spannungsabhängigen
Natriumkanals bestimmen.

A

→ die mittlere von 5 Untereinheiten ist positiv geladen und bewirkt durch Lageveränderung ein
Öffnen des Kanals in Abhängigkeit der Membranspannung (Zustände offen und geschlossen)
→ die Inaktivierung (dritter möglicher Zustand) erfolgt entsprechend dem Ball and Chain Modell
→ nach dem Öffnen beginnt eine Kugelstruktur ähnlich einem Stöpsel, den Kanal wieder zu
verschließen

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2
Q

2) Welche Methoden können zur Charakterisierung von Ionenkanälen genutzt werden?

A

….→ pharmakologisch mittels Toxinen
→ molekulare Analyse mittels Röntgen-Kristallografie
→ Untersuchung der Expression bei Gen-Mutation
→ elektrisch mittels Einzelkanalableitung per Mikropipette (patch clamp)
→ im weiteren Sinne auch elektrisch mit intra- oder extrazellulärer Ganzzellableitung (Elektrode,
scharfe Mikroelektrode, Mikropipette) → zeigt jedoch nur Summe der Kanalströme

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3
Q

3) Welche sind die elektrischen Eigenschaften des Lipid-Bilayers?

A

→ großer Widerstand
→ Kondensatoreigenschaften → große Kapazität
→ bei Ruhepotential von -70mV große Feldstärke auf kurzer Distanz
→ Membraneigenschaften können als Ersatzschaltbilder abgebildet werden: Hochpass/Tiefpass

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4
Q

4) Welche Mechanismen terminieren das Aktionspotential?

A

→ Inaktivierung der Natriumkanäle

→ spannungsabhängiges Öffnen der Kaliumkanäle → zeitverzögertes Gleichrichten

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5
Q

5) Was ist HERG und wie ergibt sich die klinische Relevanz des Gens?

A

→ human ether-a-go-go related gene (zuerst an Drosophila entdeckt)
→ Kaliumkanal, ist beim Menschen an Repolarisation des Herzmuskel-Aktionspotential beteiligt
→ bei Fehlfunktion Häufung von Kammerflimmern
→ viele Substanzen können mit HERG interagieren und müssen daraufhin untersucht werden

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6
Q

6) Wie können elektrische Messungen einzelner Kanäle durchgeführt werden?

A

→ Einzelkanalableitung per Mikropipette (patch clamp)
→ Messpipette muss dicht anliegen (Giga-Ohm-Seal) → Silikatglas schließt am besten
→ Membran muss sauber sein, Durchführung im Faradayschen Käfig (gegen Rauschen)

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7
Q

7) Welche Eigenschaften leiten sich aus der Kristallstruktur des bakteriellen Kaliumkanals ab?

A

→ die Kanalpore bildet einen Selektivitätsfilter, der genau auf die Größe des hydratisierten
Kaliumions abgestimmt ist (keine Interaktion mit kleinerer Natrium-Hydrathülle und zu geringe
Abmessungen für größere Ionen)
→ der Kanal beinhaltet drei Kaliumionen, die sich durch Abstoßung gegenseitig
hindurchschieben → kurze Verweildauer
→ es handelt sich um eine wässrige Pore → Ionen passieren besser durch wässriges Milieu
→ 2003 MacKinnon Nobelpreis

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8
Q

8) Welche Messverfahren für intrazelluläre Potentiale kennen sie?

A

→ Ganzzellmessung mittels Mikropipette (jedoch mit Dialyse der Zelle)
→ scharfe Mikroelektrode (wird in die Membran gerammt)

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9
Q

9) Worauf bezieht sich der Name Patch-Clamp?

A

→ Einzelkanalableitung mittels Mikropipette
→ Ableitung zeigt stochastisches Verhalten (sofern korrekt an nur einem Kanal durchgeführt)
→ muss dicht anliegen → Giga-Ohm-Seal
→ bei Ganzzellableitungen mittels Mikropipette wird jedoch nicht von patch-clamp gesprochen

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10
Q

10) Wie ergeben sich die Tiefpass-Antworteigenschaften der Nervenzellmembran?

A

→ parallel geschaltete kapazative und Widerstandseigenschaften

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11
Q

11) Wie kann die Aktionspotential-Ausbreitung im Axon beschleunigt werden?

A

→ geringerer Längswiderstand durch dickere Axone
→ reduzieren der Kapazität durch Isolierung in Form von Myelinsierung (entspricht größerer
Entfernung der Kondensatorplatten)

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12
Q

12) Was besagt Cajals Neuronentheorie?

A

→ das Gehirn besteht aus diskreten Recheneinheiten (einzeln, autonom, physisch getrennt), die
untereinander über chemische Synapsen in Verbindung stehen
→ entspricht Befund der Golgi-Färbung, Nobelpreis 1906 Golgi und Cajal
→ dem entgegen stand die Theorie vom Gehirn als Syncytium (Reticulartheorie), die von einer
rein elektrischen Verarbeitung ausgeht

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13
Q

13) Welche anatomischen Befunde stützen die Neuronentheorie?

A

→ entspricht Befund der Golgi-Färbung, einer Silbernitratfärbung, die nur 1-2% der Zellen, diese
aber vollständig anfärbt → diskrete Einheiten (Neurone) können dargestellt werden
→ Kommunikation über chemische Synapsen durch Sherrington aufgedeckt (Nobelpreis 1932)
→ heute ist die Struktur der Synapse inklusive der präsynaptischen Vesikel (enthalten
Transmitter) elektronenmikroskopisch darstellbar und auch die Struktur und Funktion des an der
Transmitterfreisetzung beteiligten SNARE-Komplexes aufgeklärt
→ tatsächlich können im Nervensystem aber auch elektrische Synapsen gefunden werden

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14
Q

14) Wie ergibt sich die scharf aufsteigende Flanke der Aktionspotentiale?

A

→ öffnen des spannungsabhängigen Natriumkanals bewirkt schnellen Einstrom von Natrium,
getrieben durch Elektrostatik und Konzentrationsgradienten
→ positive Rückkopplung → weitere Depolarisation nach Einsetzen des Aktionspotentials

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15
Q

15) Mit welchem elektrischen Schaltbild kann man die elektrischen
Eigenschaften von Neuronen darstellen?

A

→ Tiefpass mit parallel geschalteten kapazativen und

Widerstandseigenschaften

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16
Q

16) Was sind die Vorteile von in vitro Präparaten?

A

→ Pharmakologie, mechanische Stabilität und leichtere Visualisierung

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17
Q

17) Begründen Sie, warum Kaliumionen stärker auf das Ruhepotential wirken als Natriumionen?

A

→ die spezifische Permabilität der Membran für Kaliumionen ist besonders hoch
→ daher beeinflusst der Konzentrationsgradient von Kalium das Ruhepotential im besonderen
Maße → siehe Goldmann-Gleichung

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18
Q

18) Wie ergeben sich die kapazativen Eigenschaften der Nervenzellmembran?

A

→ je kleiner die Distanz zwischen den „Kondensatorplatten“ und je größer deren Fläche, desto
größer ist deren Kapazität ( C∝ A/d )
→ die Membran besteht aus einem sehr ausgedehntem, dünnen aber undurchlässigen LipidBilayer, was zu einer sehr großen Kapazität führt

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19
Q

19) Wie ergibt sich das Ruhepotential?

A

→ initial besteht eine ungleiche Ionenverteilung
→ entscheidende Einflüsse stellen die unterschiedliche Ionenpermeabilität der Kanäle sowie
aktive Prozesse (Na-K-Pumpe) dar

20
Q

20) Was ist die Funktion und wie ergibt sich der Energieverbrauch der Na-K-Pumpe?

A

→ die Arbeit erfolgt gegen den elektrostatischen und Konzentrationsgradienten → kann nur unter
Energieverbrauch erfolgen
→ unter Hydrolyse von ATP werden 3 Natriumionen ausgeschleust und im zweiten Schritt 2
Kaliumionen eingeschleust (elektrogen → Zellpotential wird negativer)
→ dies dient der Aufrechterhaltung oben genannter Gradienten

21
Q

21) Wie ergibt sich die Semipermeabilität der Zellmembran?

A

→ der Lipidbilayer selber ist undurchlässig für große, polare und geladene Teilchen
→ die Semipermeabilität ergibt sich aus den selektiven Eigenschaften der eingelagerten Kanäle,
die jeweils nur eine bestimmte Ionensorte passieren lassen (z.B. Kaliumkanal)

22
Q

22) Wie können synaptische Kalzium-Signale gemessen werden?

A

→ durch synthetische oder genetisch kodierbare Kalziumindikatoren

23
Q

23) Warum hat GFP die Zellbiologie revolutioniert?

A

→ es ist genetisch kodierbar, existiert in verschiedenen spektralen Varianten
→ zeigt eine hohe räumliche und zeitliche Auflösung
→ ist leicht anregbar (gute Quantenausbeute) und hat ein sehr stabiles Fluorophor mit großer
Cross-Section

24
Q

24) Warum kann man mit konventioneller Mikroskopie zelluläre Vorgänge im intakten Gehirn nicht
untersuchen?

A

→ das Gehirngewebe streut das Licht sehr stark

25
Q

25) Wie beschränkt man im Konfokalmikroskop bzw im Zweiphotonenmikroskop die Bildgebung auf
die Focusebene?

A

→ bei konfokaler Mikroskopie erfolg ein Herausfiltern der Streuphotonen durch eine zusätzliche
Blende
→ bei der Zweiphotonenmikroskopie wandert nur ein einziger Lichtpunkt (stark fokussierter
Laser) durch das Gewebe, was unerwünschten Photonen verhindert

26
Q

26) Wie kommen hyperpolarisierende bzw shunting Inhibition zustande und was sind die
rechnerischen Unterschied dieser Inhibitionsformen?

A

→ Shunting Inhibition: wird bei Erregung/Depolarisation der Zelle der GABA-A-Kanal geöffnet
(ligandengesteuerter Chloridkanal), so wirkt dies bei einem Gleichgewicht von Chlorid der
Depolarisation entgegen → der Widerstand wird Verändert → entspricht rechnerisch einer
Division (halber Widertstand = halbes Potential)
→ Hyperpolarisation: inhibitorische Synapsen bewirken Steigerung der Membranspannung
durch Öffnen oder Schließen bestimmter Ionenkanäle → Erregungsschwelle wird angehoben
wird (wie bei Hyperpolarisation nach dem Aktionspotential) → die hyperpolarisierende Hemmung
wirkt sich rechnerisch wie eine Subtraktion aus

27
Q

27) Nennen Sie den wichtigsten inhibitorischen Transmitter im ZNS und seine Rezeptoren.

A

→ wichtigster Inhibitor: GABA
→ wirkt auf GABA-A- und GABA-B-Rezeptor
→ hier wirken auch Barbiturate

28
Q

28) Nennen Sie Unterschiede zwischen den Mechanismen der synaptischen Übertragung im ZNS
und der neuromuskulären Übertragung.

A

→ im ZNS: Neurotransmitter Glutamat, liegt in Synapse nur in einzelnen Vesikeln vor (daher
auch Transmissionsversagen möglich) → kleines postsynaptisches Potential, auch Hemmung
möglich
→ in der neuromuskulären Endplatte → Transmitter Acetylcholin (bei Vertebraten) liegt in
zahlreichen Vesikeln vor (~100) → stochastisches Verhalten und großes postsynaptisches
Potential, keine Hemmung möglich

29
Q

29) Skizzieren Sie die molekularen und zellulären Mechanismen chemischer synaptischer
Transmission.

A

→ ein Aktionspotential an der präsynaptischen Seite bewirkt den Einstrom von Kalziumionen
durch spannungsabhängige Kanäle
→ Vesikel fusionieren vermittelt durch den SNARE-Komplex und Synaptotagmin mit der
präsynaptischen Membran und setzen den Neurotransmitter in den synaptischen Spalt frei
→ Transmitter diffundiert durch synaptischen Spalt
→ postsynaptisch bewirkt das Öffnen direkt oder indirekt ligandengesteuerter Kanäle eine
Depolarisation, wodurch sich das Aktionspotential fortsetzt

30
Q

31) Skizzieren Sie die Eigenschaften elektrischer Synapsen.

A

→ schnelle Übertragung, schlecht modulierbar, keine Hemmung, Connexine können jedoch pHabhängig schließen
→ Symmetrie der Übertragung abhängig vom Größenverhältnis der interagierenden Zellen
→ pharmakologisch kaum beeinflussbar
→ bei Knock-Out teilweise nur geringe Beeinträchtigungen beobachtbar

31
Q

32) Skizzieren Sie die zelluläre Architektur und Signalverarbeitung im Nervensystem.

A

→ Nervensystem besteht aus einem Netz diskreter Recheneinheiten (einzeln, autonom, physisch
getrennt)
→ diese Nervenzellen (Neuronen) werden unterstützend von Gliazellen begleitet und stehen
untereinander erregend oder hemmend über chemische und elektrisch Synapsen in Verbindung

32
Q

33) Welche Unterschiede kennen Sie zwischen elektrischen und chemischen Synapsen?

A

→ chemische Synapsen: chemische Übertragung, sind langsamer (auch bzg.
Signalterminierung), gut modellierbar und können Hemmung erfahren, lassen sich gut
pharmakologisch untersuchen und bestehen aus prä- und postsynaptischer Endigung mit einem
Spalt dazwischen
→ elektrische Synapsen: elektrische Übertragung, funktionieren schneller, sind schlecht
modellierbar, können nicht gehemmt werden, sind pharmakologisch kaum beeinflussbar und
zeigen entsprechend ihrer Funktionsweise einen völlig anderen Bau (Gap Junctions aus
Connexinen)

33
Q

34) Welche Rolle spielt Kalzium bei der Transmitterfreisetzung?

A

→ wenn ein Aktionspotential die präsynaptische Seite erreicht, werden spannungsabhängige
Kalziumkanäle geöffnet, was wiederum die Fusion der Vesikel mit der Membran vermittelt durch
den SNARE-Komplex und Synaptotagmin bewirkt und zur Transmitterausschüttung führt (wirkt
also als Second Messenger

34
Q

35) Was ist die Rolle des SNARE-Komplexes?

A

→ Verankert die mit Transmitter gefüllten Vesikel an der präsynaptischen Membran

35
Q

36) Nennen Sie den wichtigsten exzitatorischen Transmitter im ZNS und dessen Rezeptor.

A

→ Glutamat

→ 8 verschiedene metabotrope sowie 3 Arten ionotroper Rezeptoren: NDMA, AMPA und Kainat

36
Q

37) Was sind die wesentlichen Mechanismen und Eigenschaften hippocampaler
Langzeitpotenzierung (LTP)?

A

→ Zellulärer Mechanismus assoziativen Lernens → Verstärkung der Übertragung häufig
genutzter Synapsen
→ bei mehrfache wiederholter Reizung bleibt das Signal über lange Zeit erhöht
→ Reize an zwei Stellen verstärken kollektiv
→ prä- und postsynaptische Plastizität nötig
→ erfolgt in Stufen
→ elektrisch, Transkription, Proteinbiosynthese

37
Q

38) Wie lautet das Hebbsche Postulat?

A

→ eine Verstärkung der Übertragung häufig genutzter Synapsen ist der zelluläre Mechanismus
des assoziativen Lernens

38
Q

39) Welche Defizite hatte der Patient HM (Paradefall von Scoville) und wie kamen diese zustande?

A

→ anterograde Amnesie = keine episodische Gedächtnisbildung mehr möglich
→ bei Hippocampektomie beidseits

39
Q

40) Was sind Gitterzellen und wo hat man solche Zellen beschrieben?

A

→ liegen medial im entorhinalen Cortex vieler Säuger
→ dienen der Raumvermessung zur besseren Orientierung
→ feuern dazu in einem hexagonal organisiertem Muster über den Raum

40
Q

41) Wie unterscheiden sich Tastsinn und die Körpersinne?

A

→ laufen durch unterschiedliche anatomisch gentrennte Bahnen
→ Körpersinn sehr subjektiv, Homöostasefunktion
→ Tastsinn ist ein Vielzwecksinn

41
Q

42) Welche Befunde lassen die Plastizität kortikaler Karten im adulten Säuger erkennen?

A

→ Syndaktylie: Fingergrenzen verschwinden im Cortex
→ Denervierung oder Amputation: entstandenes Loch wird durch andere
Repräsentationsregionen aufgefüllt
→ extremes Training führt zu Verschiebung der cortikalen Karten

42
Q

43) Welche Zellen zeigen Mechanosensitivität?

A

→ alle Zellen außer Erythrozyten

43
Q

44) Welche Schwierigkeiten treten bei der Ananlyse mechanosensitiver Kanäle auf?

A

→ kooperieren mit Hilfstrukturen → lassen sich schlecht röntgenkristallographisch darstellen
→ Patch clamp verformt Membran und öffnet Kanäle beim Ansaugen
→ es gibt nur wenige hierfür selektive Toxine (Pharmakologie)

44
Q

46) Was bewirken Läsionseffekte im somatosensorischen System?

A

→ kleine Schäden bleiben oft unbemerkt (wegen der Plastizität des Systems)
→ größere Schäden können zu Körperzugehörigkeitsstörung bzw Phantomgliedern unter Verneinung der Schädigung führen

45
Q

45) Nennen Sie genetische Methoden zur Zellstimulation.

A

→ Hemmung oder Erregung durch Kanalrhodopsin

46
Q

47) Wo liegt der primäre somatosensorische Cortex des Menschen und wie ist er strukturiert?

A

→ postzentral am Sulcus
→ vier benachbarte Areale mit jeweils vollständiger Körperrepräsentation
→ reagieren jedoch unterschiedlich stark auf verschiedene Reize → Areal 3b repräsentiert
beispielsweise die Tastempfindlichkeit

47
Q

48) Ist die Plastizität cortikaler Karten ein Gedächtniskorrelat? Wenn ja, für welche Gedächtnisform?

A

→ ja, benötigt starke und langanhaltende Veränderungen

→ korrelieren mit prozeduralen Lernen