Chemische Reaktionen Flashcards

1
Q

Chemische Reaktionen

A

Bei chemischen Reaktionen werden Ausganggstoffe, die Edukte, unter Abgabe oder Aufnahme von Reaktionswärme in neue Stoffe, die Produkte, umgewandelt. Aus “Stoff a” und “Stoff b” wird zum Beispiel ein neuer “Stoff c” Dies stellt der Chemiker in einem Reaktionsschema dar.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
2
Q

Chemische Symbole

A

Sauerstoff Silicium Aluminium Eisen Zink Kupfer Calcium Kohlenstoff Schwefel Stickstoff Iod Gold

oxygenium silicium aluminium ferrum zincum cuprum

calcium carbo sulfur nitrogenium iodum aurum

O Si Al Fe Zn Cu Ca C S N I Au

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
3
Q

Reaktionsgeschwindigkeit

A

Je schneller oder langsamer sich die Konzentration der reagierenden Stoffe ändert, umso höher oder geringer ist die Reaktionsgeschwindigkeit.

  • Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von der Temperatur abhängig. Sie nimmt mit steigender

Temperatur zu.
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von der Konzentration der Ausgangsstoffe abhängig. Je höher oder niedriger die Konzentration der Aus gangsstoffe ist, umso höher oder niedriger ist die Geschwindigkeit der chemischen Reaktion.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
4
Q

Aktivierungsenergie

A

Die Aktivierungsenergie bezeichnet in der Chemie diejenige Energie, die einem Reaktionssystem zugeführt werden muss, damit die beiden Reaktionspartner eine chemische Reaktion durchlaufen.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
5
Q

Reaktionsverhalten

A

die Differenz der Enthalpien des Produkts und des Edukts.

negative Reaktionsenthalpie (Produkte energetisch tiefer als Edukte )  exotherme Reaktion ->Energie wird abgegeben

positive Reaktionsenthalpie (Produkte energetisch höher als Edukte )  endotherme Reaktion -> Energie wird aufgenommen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
6
Q

Massenwirkungsgesetz

A

Das MWG beschreibt das Verhältnis der Aktivitäten der Edukte und Produkte einer Reaktion im chemischen Gleichgewicht. Dazu befindet sich das Verhältnis in einem konstanten Zustand. Das MWG trifft auf jede Reaktion zu, die reversibel ist und bereits ihren Gleichgewichtszustand erreicht hat.

QK

  1. es werden bevorzugt die Produkte gebildet, es überwiegt die Hinreaktion.
  2. das System befindet sich im Gleichgewicht.
  3. es werden bevorzugt die Edukte gebildet, es überwiegt die Rückreaktion.
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
7
Q

Katalysator

A

Ein Katalysator ist eine Substanz, die bereits in geringsten Mengen die Aktivierungsenergie einer chemischen oder biochemischen Reaktion senken kann. Der Katalysator wird dabei nicht verändert, sondern liegt nach Reaktionsablauf wieder unverändert vor. -beschleunigt einer Reaktion

Enzyme wirken in dieser Weise als Biokatalysatoren.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
8
Q

Hydrogen (Wasserstoff)

A
  1. Element des PSE, besteht aus einem Proton und einem Elektron

Es gibt drei Wasserstoffisotope : Wasserstoff, Deuterium, Tritium

  • gutes reduktionsmittel,
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
9
Q

Wasser

A
  • polar (dipol)
  • hohe Wärmekapazität
  • anomalie des Wassers (+4 grad - höchste dichte)
  • hohe oberflächenspannung
  • geringe wärmeleitfähigkeit
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
10
Q

Wasserstoffbrückenbindung

A

Durch die unterschiedlichen Ladungen (bestehend aus dem negativ geladenen Sauerstoff und dem positiv geladenen Wasserstoff) innerhalb eines Wassermoleküles ist das Wassermolekül ein Dipol, besitzt also eine Polarität.
dreidimensionalen Anordnungen nennt man Cluster. Diese Bindungen der Moleküle untereinander nennt man Wasserstoffbrückenbindung. Diese Waserstoffbrückenbindung ist verantwortlich für die Oberflächenspannung und den Aggregatzustand bei Raumtemperatur.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
11
Q

Kohlenstoff (Carbon)

A

Aufgrund seiner besonderen Elektronenkonfiguration (halbgefüllte L-Schale) besitzt es die Fähigkeit zur Bildung komplexer Moleküle und weist von allen chemischen Elementen die größte Vielfalt an chemischen Verbindungen auf. Kohlenstoffverbindungen bilden die molekulare Grundlage allen irdischen Lebens.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
12
Q

Kohlenstoffdioxid

A

Kohlenstoffdioxid ist ein farb- und geruchloses Gas und ein natürlicher Bestandteil der Luft. Es

entsteht sowohl bei der vollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen unter

ausreichendem Sauerstoff als auch im Organismus von Lebewesen
als Kuppelprodukt der Zellatmung, CO 2 unterstützt als schwaches Oxidationsmittel die Verbrennung und Atmung nicht. Es kommt darum auch in Feuerlöschern zum Einsatz.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
13
Q

Stickstoff (Nitrogen)

A

Stickstoff unterhält wie Kohlenstoffdioxid die Verbrennung nicht. Aufgrund seiner Reaktionsträgheit bildet er nur mit Mühe chemische Verbindungen. B

Stickstoffatome finden sich im menschlichen Körper in den Aminosäuren und den daraus aufgebauten Peptiden und Proteinen. Aber auch die Moleküle der organischen Basen Thymin, Adenin, Cytosin und Guanin, die die DNS aufbauen, enthalten mehrere Stickstoffatome, genauso wie das Adenosintriphosphat (ATP) oder einige Enzyme. Dieses Nukleotid ist ein bedeutender Energie-und Signalträger im menschlichen Körper.
Beim Abbau der Proteine in der Leber entsteht das giftige Gas Ammoniak, das in der Leber wieder abgebaut werden muss. Bei bestimmten Krankheiten der Leber kann die Wirkung dieser Ammoniakentgiftung nachlassen.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
14
Q

Oxide

A

Die meisten Oxide entstehen wenn brennbare Stoffe mit Sauerstoff reagieren.- Bei ihrer Oxidation geben sie e- an das Oxiaditionsmittel ab, sodass Oxide gebildet werde.

Je nach Bindungspartner unterscheidet man in der Chemie zwei Stoffgruppen von Oxiden:

Metalloxide (diese sind ionische (salzartige) oder kovalente Oxide; Oxide unedler Metalle reagieren mit Wasser zu Basen und bilden Laugen), Nichtmetalloxide (diese sind molekular, meist leicht flüchtig und reagieren mit Wasser zu Säuren)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
15
Q

Kohlensäure

A

Kohlensäure (H 2 CO 3 ) ist eine anorganische Säure und das Reaktionsprodukt ihres Säureanhydrids Kohlenstoffdioxid (CO 2 ) mit Wasser (H 2 O). Kohlensäure kann aber nur in geringen Mengen in Wasser existieren!

Kohlensäure ist somit praktisch eine schwache Säure.

Im Blut erfolgt der Transport von CO 2 in Form von Hydrogencarbonationen, welche gut wasserlöslich sind. D

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
16
Q

Halogene

A

Die Halogene („Salzbildner“) bilden die 7. Hauptgruppe im PSE, die aus folgenden sechs Elementen besteht: Fluor, Chlor, Brom, Iod, dem äußerst seltenen radioaktiven Astat und dem 2010 erstmals künstlich erzeugten, sehr instabilen Ununseptium.

  • sehr reaktionsfreudig
  • reagieren mit metallen zu Salzen
  • mit Wasserstoff zu halogenwasserstoffen
  • antat dient in der nuklearmdezin zur Behandlung von bösartigen tumoren
  • Halogene kommen in der Natur vor allem als einfach negativ geladene Anionen in Salzen vor. Das zugehörige Kation ist meist ein Alkali- oder Erdalkalimetall,