Gegenstand und Erkenntnisziele der BWL Flashcards

1
Q

Was ist der Gegenstand der BWL

A

Das Wirtschaften in Betrieben unter Berücksichtigung der Wechselbeziehungen zu anderen Betrieben und zu
den sie umgebenden Wirtschaftsbereichen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
2
Q

Was macht Betriebe aus

A

Sie treffen eigene Entscheidungen, tragen eigene Risiken und erfüllen Aufgaben der Bedarfsdeckung

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
3
Q

Was ist der Erfahrungsgegenstand der BWL

A

Betriebe

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
4
Q

Was ist das Erkenntnisinteresse der BWL

A

Wirtschaften

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
5
Q

Was ist der Unterschied zwischen Unternehmen und Haushalte

A

Unternehmen sind Betriebe, die in erster Linie der Fremdbedarfs deckung dienen. Betriebe der Eigenbedarfsdeckung sind Haushalte

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
6
Q

Wie lassen sich Betriebe klassifizieren

A

Zum einen unterscheidet man nach der Bedarfsdeckung, also ob die Betriebe einen Fremdbedarf oder den eigenen Bedarf decken. Zum anderen unterscheidet man nach der Trägerschaft, also öffentliche oder private Träger.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
7
Q

Was sind Unternehmen und wie lassen sie sich systematisieren

A

Unternehmen sind Betriebe, die in erster Linie Aufgaben der Fremdbedarfsdeckung erfüllen. Weiter lassen sie sich folgendermaßen systematisieren:
Nach der Trägerschaft in öffentliche und private Unternehmen
Nach der Zielsetzung in eigenwirtschaftliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen
Nach Art der erstellten Leistung in Sachleistungs- und Dienstleistungsunternehmen
Nach der Größe in Kleinst-, kleine, mittlere und große Unternehmen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
8
Q

Was ist das Äquivalenzprinzip

A

Eigenwirtschaftliche Unternehmen streben nach dem Äquivalenzprinzip. Das heißt sie bieten eine Leistung nur an, wenn sie auch eine adäquate Gegenleistung erwarten können. (streben nach Einkommenserwerb bzw. Gewinnmaximierung)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
9
Q

Was ist das Alimentationsprinzip

A

Gemeinwirtschaftliche Unternehmen folgen dem Alimentationsprinzip. Sie bieten Leistungen ohne adäquate Gegenleistung an. Dies alimentieren (finanzieren) sie durch Spenden, ehrenamtliche Helfer, etc.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
10
Q

Was ist mit dem Begriff “Wirtschaften” gemeint

A

Knappe Güter geplant so einzusetzen, dass die Bedürfnisbefriedigung in möglichst Vorteilhafter Weise erfolgt oder auch die Optimierung von Ziel-Mittel-Relationen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
11
Q

Was sind die zwei Ausprägungen des ökonomischen Prinzips

A

Das Maximalprinzip und das Minimalprinzip

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
12
Q

Was ist das Maximalprinzip

A

Mit einem gegebenen Input soll ein maximaler Output bzgl. der Ziele erreicht werden (Gewinnmaximierung)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
13
Q

Was ist das Minimalprinzip

A

Ein gegebener Output soll mit möglichst wenig Input erreicht werden (Kostenminimierung)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
14
Q

Was ist der Unterschied zwischen Produktivität und Wirtschaftlichkeit

A

Die Produktivität beschreibt das ökonomische Prinzip in seiner mengenmäßigen Formulierung: MENGE an Output geteilt durch MENGE an Input
Die Wirtschaftlichkeit beschreibt das ökonomische Prinzip in seiner wertmäßigen Formulierung: WERT des Outputs geteilt durch WERT des Inputs

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
15
Q

Was sind konstitutive Entscheidungen

A

Konstitutive Entscheidungen sind grundlegend und meist einmalig (langfristig) in einem Unternehmen, z.B. Gründung, Standort- und Rechtsformwahl, Auflösung)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
16
Q

Was sind die Interessensgebiete der ABWL

A

Das ökonomische und institutionelle Umfeld eines Betriebes
Das allgemeine und strategische Management
Die Geschäftsprozesse und ihre operative Steuerung
Das Rechnungswesen und das Finanzmanagement sowie
Die für diese Aufgaben erforderlichen Qualitäten von Betriebswirten

17
Q

Was sind kognitive und pragmatische Wissenschaftziele und wie unterscheiden sie sich

A

Kognitive Wissenschaft verfolgt das Ziel des Erkenntnissfortschritts. Im Zentrum steht die Entwicklung von Theorien, mit denen wir unsere Welt rationalisieren, begreifen und erklären wollen.
Pragmatische Wissenschaft verfolgt das Ziel, konkrete Beiträge zur Bewältigung realer Probleme zu leisten. (unmittelbarer Anwendungsbezug)

18
Q

Was sind die 2 Dimensionen der SBWL

A

Institutionenlehre (fokussiert Themen, die sich aus branchen- bzw. sektorenspezifischen Problemen ergeben; z.B Handelsbetriebslehre, Bankbetriebslehre)
Funktionenlehre (fokussiert Themen mit Blick auf ausgewählte betriebliche Funktionen; z.B Produktionswirtschaft, Marketing)

19
Q

Nenne die 5 Aussagekategorien in der BWL

A

Begriffliche Aussagen (Definitionen)
Deskriptive Aussagen (Beschreibungen)
Explanatorische Aussagen (Erklärungen)
Prognostische Aussagen (Vorhersagen)
Praxeologische Aussagen (Gestaltungsempfehlungen)

20
Q

Was ist der Unterschied zwischen Beschreibungen und Erklärungen

A

Beschreibungen stellen fest, was ist oder war. Erklärungen stellen einen kausalen Zusammenhang zwischen zwei oder mehreren Beschreibungen dar.

21
Q

Nenne 5 Forschungsansätze und - methoden der BWL

A

Klassifizierung und Typisierung
Induktion und Deduktion
Hermeneutik
Modellbildung
Algorithmik

22
Q

Was ist der Unterschied zwischen Induktion und Deduktion

A

Bei der Induktion wird aus der Beobachtung von einzelnen Tatbeständen auf deren generelle Gültigkeit geschlossen. Bei der Deduktion werden aus allgemein gesicherten Annahmen Rückschlüsse auf einzelne Tatbestände gezogen

23
Q

Was ist Hermeneutik

A

Analyse, Auslegung und Interpretation von Texten, wie z.B Geschäftsberichte, Leitbilder etc.

24
Q

Was macht eine gute Erklärung aus

A

Sie formuliert eine empirisch begründete Gesetzmäßigkeit (Explanans) und leitet daraus durch logische Schlussfolgerung einen Effekt ab (Explanandum)

25
Q

Was ist der Unterschied zwischen BWL und VWL

A

BWL: Froschperspektive
-> Betriebe im Fokus
->Handlungsempfehlungen in Betrieben
VWL: Vogelperspektive
->gesamtwirtschaftliche Phänomene
->Gestaltungsempfehlungen für polit. Handeln

26
Q

Wie lässt sich die BWL in das System der Wissenschaften einordnen

A

Universalwissenschaften - INDIVIDUALWISSENSCHAFTEN
I
Formalwissenschaften - REALWISSENSCHAFTEN
I
Naturwissenschaften - KULTURWISSENSCHAFTEN
I
WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN - Soazialwissenschaften - (…) - (…)
I
BWL - VWL