Kapitel 6.3 Sexualität und Fortpflanzung Flashcards Preview

03411 Einführung in die Biologischen Grundlagen der Psychologie > Kapitel 6.3 Sexualität und Fortpflanzung > Flashcards

Flashcards in Kapitel 6.3 Sexualität und Fortpflanzung Deck (21):
1

Sexualität

Umfasst reflexhafte sexuelle Reaktionen und auch komplexes Sexualverhalten.

2

Sexualverhalten

> Soziales Verhalten zwischen 2 Menschen
> Wird geprägt durch erlernte Verhaltensweisen (z. B. Annäherung an einen möglichen Sexualpartner) und individuelle Vorlieben (z. B. bei der Partnerwahl) geprägt.

3

Pheromone

> von anderen abgegebene Duft- oder Lockstoffe
> beeinflussen die Partnerwahl

4

Sexuelle Appetenz/Libido

> Interesse an sexueller Aktivität
> Kann erheblich interindividuell und intraindividuell variieren

5

Die vier Phasen des Geschlechtsaktes (Koitus)

1. Erregungsphase
2. Plateau-Phase
3. Orgasmusphase (Refraktärphase)
4. Entspannungsphase

6

Erregungsphase

> Lustempfindung
> Erregung wird durch Vorstellungen, Wahrnehmungen oder sensorische Stimulation ausgelöst.
>Durchblutung der Sexualorgane erhöht sich (Errektion des Penis, Lubrikation der Vagina)

7

Plateauphase

> Zustand der Erregungsphase stabilisiert sich
> Herzfrequenz, Blutdruck, Atmung, Muskeltonus erhöhen sich
> Drüsen der Prostata sondern Sekret ab, Vagina verengt sich zur orgiastischen Manschette

8

Orgasmusphase

> Rhythmische Kontraktionen von Prostata und Penis bzw. der orgiastischen Manschette und Gebärmutter
>Führen beim Mann zur Ejakulation (Refraktärphase -> kein weiterer Orgasmus beim Mann möglich)

9

Entspannungsphase

> Blutvolumen in den Genitalien geht zurück
> Aktivierung erreicht wieder normale Werte

10

Sexualhormone

> Steuern das Sexualverhalten
> Bewirken Ausbildung der Geschlechtsorgane sowie die Produktion und Reifung der Gameten (Ei- und Samenzellen)
> Befinden sich auch in den Nervenzellen des limbischen Systems und des Hypothalamus
> v. a. Östrogen und Testosteron wichtige Rolle bei der Entwicklung sexueller Appetenz.

11

Vermittlung der köperlichen Veränderungen während der Erregungs- und Plateauphase des Geschlechtsaktes (Erektion und Sekretion)

> Durch den parasympathischen Ast des vegetativen Nervensystems
> und über deszendierende Bahnen aus den zentralen Regionen
>sowie auch über parasympathische Afferenzen

12

Vermittlung von Orgasmus bzw. Ejakulation

Durch den Sympathikus vermittelt und läuft reflektorisch über das Rückenmark ab.

13

Sexualdimorphismus (Folge von der Aufteilung zweier Gametentypen auf zwei Organismentypen)

Beide Organismentypen unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild (Körperbau und -größe, Behaarung, Färbung, besondere Körperteile)

14

Bedeutung der Sexualität

> Beschleunigt Selektion günstiger Mutationen
> Hohe emotionale und soziale Bedeutung (Bindung)

15

Weiblicher Zyklus (Fruchtbare Tage)

> Nach Eisprung -> Eizelle für 12 Stunden im Eileiter. In dieser Zeit ist eine Befruchtung möglich.
>Spermien in Scheide und Gebärmutter bleiben ca. 3 Tage befruchtungsfähig
>d.h. 4-5 fruchtbare Tage pro Zyklus

16

Zygote

Entsteht durch die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. Beginnt sofort mit der Zellteilung, während sie zur Gebärmutter transportiert wird.

17

Morula

Geht nach ersten Teilungen aus der Zygote hervor. (Ungefähr 4 Tage nach Befruchtung)

18

Blastozyte

Geht durch Wassereinlagerung aus der Morula hervor. Nistet sich 6-7 Tage nach der Befruchtung in die Gebärmutterschleimhaut ein.

19

Nidation

Einnistung (der Blastozyte) in die Gebärmutterschleimhaut.

20

Hormonelle Einleitung der Geburt

Ausschüttung von Oxytocin und Prostaglandinen

21

Phasen der Geburt

1. Eröffnungsperiode (regelmäßige Wehen, Fruchtblase platzt)
2. Austreibungsperiode (Zeitraum von der vollständigen Öffnung des Muttermundes bis zur Geburt)
3. Nachgeburtsperiode (Plazenta löst sich und wird abgestoßen)