Katalog 4 Flashcards

1
Q

Wie wirkt die Differentiation auf das Spektrum eines Signals?

A

Die Frequenzen des Spektrums bleiben gleich, jedoch wird das Spektrum mit dem Faktor iω multipliziert.

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2
Q

Wie funktioniert die Faltung, um das Ausgangssignal eines Systems zur Zeit t zu berechnen?

A

Die Wirkung eines Systems auf ein Eingangssignal wird durch die sog. Faltung des Eingangssignals mit der Impulsantwort beschieben:
y(t) = ∫ f(τ) • h(t - τ) dτ bzw. y(t) = h(t) * f(t)

1. Impulsantwort h(τ) um t nach links verschieben.
2. Verschobene Impulsantwort an y-Achse spiegeln.
3. Punktweise mit dem Signal f(τ) multiplizieren.
4. Integral ergibt Ausgangswert y(t).
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3
Q

Wie sieht der Amplitudengang eines Differenzierers aus?

A

Ein Differenzierer verstärkt ein Sinussignal proportional zu seiner Frequenz, d.h. der Amplitudengang ist eine Gerade mit Steigung 1.

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4
Q

Wie wirkt ein lineares System auf das Spektrum eines Signals?

A

Ein lineares System kann nur Amplitude und Phase eines Signals ändern. Daher bleiben die Frequenzen im Spektrum gleich, und es ändert sich nur die Phase sowie die Amplitude.

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5
Q

Was ist ein Bode-Diagramm?

A

Unter Bode-Diagramm versteht man eine Darstellung von zwei Funktionsgraphen: Ein Graph stellt die Amplitudenverstärkung einer komplexwertigen Funktion in Abhängigkeit von der Frequenz dar und der andere Graph stellt die Phasenverschiebung der komplexwertigen Funktion dar.

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6
Q

Wie verändert der Phasengang eines linearen Systems die Phase des Eingangssignals?

A

Die Phase der Eingangsschwingung wird um einen Faktor verschoben, wordurch der Phasengang konstant dem Verschiebungsfaktor entspricht.

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7
Q

Wievielen Dezibel entspricht ein Verstärkungsfaktor von 100?

A

40 dB.

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8
Q

Was ist Filterung?

A

Die Veränderung oder Auschaltung einzelner Frequenzkomponenten eines Signals.

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9
Q

Welche Eigenschaften haben ideale frequenzselektive Filter im Zeitbereich?

A

Bei idealen frequenzselektiven Filtern werden einige Frequenzen unverändert durchgelassen (H(ω) = 1, Durchlassbereich), andere komplett ausgeblendet (H(ω) = 0, Sperrbereich).
Den Übergang bildet dabei die Grenzfrequenz.

Ideale frequenzselektive Filter sind sehr scharf im Frequenzbereich lokalisiert, was nach der Unschärferelation zu einer “Verschmierung” im Zeitbereich führt.

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10
Q

Wie muss man den Frequenzgang eines Filters im Spektralraum verändern, damit sich die Impulsantwort in der Zeitdomäne verschiebt?

A

Durch Multiplikation mit einer komplexen Zahl mit Betrag 1 (linearer Phasengang, Translationseigenschaft).

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11
Q

Was ist das Faltungsintegral?

A

Das Faltungsintegral gibt an, wie für ein beliebiges Eingangssignal das zugehörige Ausgangssignal eines linearen Systems mit Hilfe der Impulsantwort berechnet werden kann.

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12
Q

Wie kann man einen Vokal in einem Sprachsignal erkennen?

A

Vokale sind fastperiodische Signalabschnitte in Sprachsignalen.

Die Vokalerkennung entspricht also einer Frequenzmessung.

Um eine Folge von Vokalen erkennen zu können, benötigt man eine lokale Form der Fourieranalyse innerhalb eines gleitenden Zeitfensters.

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13
Q

Was ist ein Phonem?

A

Die Menge aller Lauteinheiten, die in einer Sprache die gleiche bedeutungsunterscheidende Funktion haben.

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14
Q

Wie funktioniert die Kurzzeit-Fouriertransformation?

A

Das zu analysierende Signal wird in eine Folge überlappender Fenster zerlegt. Jedes Fenster wird mit einer geeigneten Fensterfunktion multipliziert (z.B. Gauß-Funktion). In jedem Fenster wird dann eine lokale Fourieranalyse durchgeführt.

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15
Q

Was muss man bei der Wahl des Fensters bei der Kurzzeit-Fouriertransformation beachten?

A

Wird ein kurzes Zeitfenster gewählt, lässt sich relativ genau zeitlich lokalisieren, wann ein relativ breites Band benachbarter Frequenzen wahrnehmbar war.

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16
Q

Wie funktioniert ein Nächste-Nachbar-Klassifikator?

A

Das zu klassifizierende Signal wird mit den jeweiligen Prototypen der Klassen verglichen. Der Klassifikator entscheidet sich für die Klasse, zu deren Prototyp das Signal am ähnlichsten ist.

17
Q

Wie unterscheiden sich Korrelation und Kovarianz als Ähnlichkeitsmaß?

A

Die Ähnlichkeit hängt bei der Korrelation im Gegensatz zur Kovarianz vom Mittelwert der Signale ab: je höher der Mittelwert, desto höher die Ähnlichkeit.

18
Q

Warum verwendet man meist nichtideale Filter mit welligen Durchlass- und Sperrbereichen und einem Übergangsbereich statt idealen frequenzselektiven Filtern?

A

Um Überschwinger und Oszillationen zu vermeiden, und um eine endliche kausale Impulsantwort zu erhalten.

19
Q

Was sind Formanten?

A

Der Hohlraumresonator des Mund- und Rachenraums verstärkt Frequenzen, bei denen sich in seinem Inneren stehende Wellen bilden können. Die Frequenzbereiche, bei denen die realtive Verstärkung am höchsten ist, bezeichnet man als Formanten.

20
Q

Wie wird die momentane Frequenz eines akustischen Eingangssignals in der Basilarmembran des Innenohrs codiert?

A

Aufgrund ihrer variierenden Breite und Dicke hat die Basilarmembran ein Erregungsmaximum, dessen Ort von der Frequenz abhängt. Die Frequenz wird also durch den Ort codiert.

21
Q

Was ist eine Schwebung?

A

Eine periodische Verstärkung und Abschwächung einer Sinusschwingung

22
Q

Ein System liefert für eine Sinusschwingung als Eingangssignal eine doppelt so große Sinusschwingung gleicher Frequenz als Ausgangssignal, das um 10 ms verzögert ist. Um welche Art von System handelt es sich?

A

Es handelt sich hierbei um ein lineares und kausales System mit Speicher.