Klausur Aminosäure Stoffwechesel Flashcards

1
Q

Beschreiben sie die Transarminierung anhand eines Beispiels.

A

Transarminierung:
Die reversible Übertragung der Aminogruppe von einer Aminosäure A auf eine Ketosäure B.Es entstehe eine neue Ketosäure A und ein neue Aminosäure B. So kann der Körper nicht essentielle Aminosäuren Aufbauen. Coenzym bei diesem Reaktionstyp ist Pyridoxalphosphat

Glutamat-Pyruvat-Transaminase:

Glutamat + Pyruvat alpha-Ketoglutarat + Alanin

Aminosäuren werden durch die Mechanismen Transaminierung, Desaminierung und Decarboxylierung gebildet.

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2
Q

Was sind Oligopeptide, Peptide und Proteine?

A
  • Peptide entstehen durch die Knüpfung von Peptidbindungen zwischen Aminosäuren
  • sind bis zu zehn Aminosäuren miteinander verbunden, spricht man von Oligopeptiden
  • sind es zwischen 10 und 100 Polypeptide
  • ab 100 Aminosäuren spricht man von Proteinen
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3
Q

Was ist aus chemischer Sicht eine Peptibindung?

A
  • Entstehen bei der Reaktion der alpha-Aminogruppe einer AS und der alpha-Carboxylgruppe einer zweiten AS
  • unter Abspaltung von Wasser und mit Energieaufwand
  • Sie besitzt partiellen Doppelbindungscharakter, d.h. sie ist nicht frei drehbar
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4
Q

Was versteht man unter einer Primär-, Sekundär-, u. Tertiärstruktur?

A

Primärstruktur: Aminosäuresequenz eines Proteins. Sie wird bei der Translation festgelet und bestimmt die weitere Ausbildung aller Strukturen höherer Ordnung. Vergelichbar mit der Anordnung von Perlen auf einer Kette

Sekundärstruktur: nächsthöhere Oranisationsform v. Proteinen. Entsteht, dadurch, dass Wasserstoffbrückenbindungen zwischen Carbonyl- und Amidgruppen der Hauptkette ausgebildet werden.

Tertiärstruktur: endgültige und typische Form eines Proteins. Entsteht durch dreidemensionale Anordnung der Sekundärstukturen (alpha-Helix u- beta-Faltblatt)

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5
Q

Durch welche Bindungen werden diese Strukturen ermöglicht?

A

Primärstruktur= Aminosäuresequenz

Sekundärstruktur= dreidimensionale Anordnung der Primärstruktur als alpha-Helix oder beta-Faltblatt

Tertiärstruktur= dreidimensionale Faltung der Sekundärstrukturen

Bidungstypen:

  • Wasserstoffbrückenbindungen
  • hydrophoben Bindungen
  • van der Waals Kräfte
  • Disulfidbindungen
  • Ionenbeziehungen
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6
Q

Erläutern sie den mechanismus der Transarminierung, was ist dabei eine schiffsche Base?

A

Schiffsche Basen treten als Zwischenprodukt der Transarminierung auf, dabei ist Peridoxalphosphat Coenzym.

  • Ausbildung eines instabilen Halbaminal, zwischen Aldehyd-Guppe des Peridoxalphosphat u. alpha-Aminogruppe d. Aminosäure
  • das entstandene Aldimin (Schiffsche B.) wird durch Wanderung eines Proton zu Ketimin
  • dieses wird hydrolytisch gespalten und zu Ketocarbonsäure u. Pyridoxaminphosphat
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7
Q

Was sind proteinogene Aminosäuren?

A
  • alle Aminosäuren, die durch Translation in die Primästruktur von Proteinen eingebaut werden
  • von den 20 proteinogene Aminosäuren sind acht essentiell d.h. der Körper kann sie nicht selbst synthetisieren
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8
Q

Was versteht man unter dem isoelektrischen Punkt einer Aminosäure?

A
  • Ist der pH-Wert, an dem eine Aminosäure genauso viele positive wie negative Ladungen besizt
  • jede Aminosäure hat genau einen isoelektrischen Punkt der für sie charakteristisch ist
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9
Q

Essentielle Aminosäure sind L-konfiguriert. Was versteht man darunter?

A
  • Bei der L-Form steht die Aminogruppe links
  • der Körper ist nur in der Lage L-Aminosäuren zu verstoffwechseln
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10
Q

Erläutern Sie den Harnstoffzyklus.

A
  • der Köper bildet aus Ammoniak, der Aminogruppe von Asparat und CO2 unter ATP-Verbrauch Harnstoff
  • Verbraucht sehr viel Energie aber notwendig um giftigen Amoniak auszuscheiden
  • am Harnstoffzyklus sind zwei Kompartimente beteiligt Mitochondrium und Zytosol
  • der gebildete Harnstoff tritt ins Blut und wird über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden
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11
Q

Stellen Sie einen Zusammenhang zwischen dem Harnstoffzyklus und Citratzyklus her.

A
  • Aus Citratzyklus wird Oxalacetat durch Transarminierung zu Aspartart
  • Im Harnstoffzyklus reagiert Aspartat mit Citrullin zu Agininosuccinat, welches in Fumarat und Aginin gespaltetn wird
  • Fumarat zurück in Citratzyklus
  • Aginin wird gespalten, es entstehen Harnstoff und Ornithin
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