Software Test - Kapitel 3 Flashcards Preview

Software Test und Software Ergonomie > Software Test - Kapitel 3 > Flashcards

Flashcards in Software Test - Kapitel 3 Deck (13):
1

Testdurchführung: Definition.

Prozess der Ausführung eines Tests, der Ist-Ergebnisse erzeugt.

2

Was ist ein Testlauf?

Ausführung eines oder mehrerer Testfälle mit einer bestimmten Version des TOs.

  • Erfolgt manuell oder automatisiert
  • anhand der Testspezifikation/Testvorschrift
  • Ergebnis ist ein Testprotokoll

3

Was macht ein Testprotokoll aus?

  • welche Testfälle wurden ausgeführt
  • mit welchem Testergebnis
  • an welchem Testobjekt
  • in welcher Testumgebung
  • zu welchem Zeitpunkt
  • von wem

4

Testauswertung

  • Vergleich der beobachteten Ist-Reaktionen/Ist-Werte des Testobjekts mit den erwarteten Soll-Reaktionen/Soll-Werten
  • Bewertung/Entscheidung, ob Ist gleich Soll
  • Feststellen des Testergebnis: passed ||failed || [open]
  • Feststellen des Gesamt-Testergebnis aller Testfälle des Testlaufs
  • Erstellen/Aktualisieren von Fehlermeldungen

5

Welche Vor- und Nachteile hat die Testauswertung, wenn sie begleitend durchgeführt wird?

  • Vorteile
    • Information sichtbar/ablesbar/frisch im Gedächtnis
    • Weitere Details können nachgeschaut werden
  • Nachteil
    • sich verzetteln, ineffizient werden
    • Abweichen von Testvorschrift

6

Welche Vor- und Nachteile hat die Testauswertung, wenn sie nach dem Testlauf durchgeführt wird?

  • Vorteil
    • Testdurchführer benötigt evtl. weniger Detailwissen über TO
    • Testdurchführung schneller, exakter
  • Nachteil
    • Testprotokoll muss vollständig sein

7

Was beinhaltet eine Testauswertung nicht?

  • Analysieren von Problemen oder Fehlern
  • obiges ist Aufgabe der Entwickler
  • jedoch of hilfreich, wenn Tester helfen, Probleme einzugrenzen/nachzustellen
  • dies geschieht nach einem Testlauf

8

Nenne vorbereitende Tätigkeiten zu einer Testauswertung

  • Information zur aktuellen Version des TO
  • Testfälle sind an aktuelle Version des TO angepasst
  • Testfälle sind zu Testsuiten gruppiert (Effizienz)
  • Testumgebung ist betriebsbereit
  • Testdatenbestände sind erzeugt
  • TO in Testumgebung installiert

9

Wie sollte die Testumgebung sein?

  • unabhängig von Entwicklungsumgebung
  • unabhängig von Produktionsumgebung
  • PROD nahe
  • besitzt definierten Ausgangszustand und kann dorthin wieder zurückgesetzt werden

10

Was ist eine Fehlermeldung?

Ein Dokument, das ein Ereignis auflistet, welches während des Testens aufgetraten ist und untersucht werden muss.

11

Was sind die Merkmale einer guten Fehlermeldung?

  • Knapp, aber für dritte nachvollziehbar beschrieben
    • verwendete Testdaten sind dokumentiert
    • Abweichung verständlich beschrieben
    • Abweichung ist durch Beschreibung reproduzierbar und lokalisierbar
  • Verwendete Testumgebung ist referenziert
  • je Meldung ist genau ein Fehler/eine Abweichung beschrieben

12

Was ist der Zweck und Nutzen von Fehlermanagement?

  • Erfassung und Klassifikation von Problemen, Mängeln, Abweichungen und Fehlern
  • periodische Status-Verfolgung
  • zentrales Fehlermanagement-System -> geordnete Kommunikation zwischen Testern und Entwicklern
  • Datenbasierte Bewertung der aktuellen Fehler- und somit Projektsituation
  • -> Basis für effizienten Testprozess

13

Fehler- vs. Änderungsmanagement

  • Änderungen nicht nur "Fehlerkorrekturen", sondern echte (funktionale) Erweiterungen
  • Grenze zwischen Fehlerbericht und Erweiterungswunsch ist of Ermessenssache -> Instanz wird benötigt, die Entscheidung fällt
  • Instanz wird oft "Change Controle Board" genannt