Trypanosoma Cruzi Flashcards

1
Q

Trypanosoma cruzi

A

Chagas Krankheit

Vektor: Raubwanzen

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Q

Wie invadiert Typanosoma cruzi seine Wirtszellen?

A

Über rezeptorvermittelte Endozytose

  1. Aktin unabhängig
  2. Exozytose abhängig
  3. Endozytose abhängig

Prozess:

  1. Trypomastigote binden an Zelloberfläche (alle kernhaltigen Zellen können infiziert)
  2. Entlässt Endopeptidase B → Transport Membranmaterial zur Oberfläche
  3. Bildet Parasitäre Vakuole PV
  4. Membran der PV wird 2h nach der Invasion aufgelöst
  5. Parasit frei im Zytosol

nicht aktiv wie Plasmodium/ Toxoplasma, sondern trickst Immunsystem aus →

binden an spezifische Rezeptoren → T.cruzi besitzt passende Proteine, z.B. imitiert Cholesterin → induziert Endozytose

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3
Q

Welches Organ ist bei der chronischen Chagas Krankheit besonders betroffen?

A

Herz, bzw. Zellen der Herzmuskulatur

oft mit 30-40 Jahren → Herzmuskelentzündung ( gestreifte Muskulatur) mit Reizweiterleitungsstörung

Vergrößerung des Herzens

Verdünnung der Herzwand,

Bildung von Aneurisma an der Herzspitze

→ Tod durch Herzversagen

Warum? Muskelzellen sind groß, Parasit kann sich viel vermehren, Herz = gute Sauerstoff und Glucose Versorgung

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4
Q

Welche zwei Patho-Mechanismen könnten zu der chronsichen Phase der Chagas Krankheit beitragen?

A

chronische Phase = chronische Herzmuskelentzündung

  1. blockieren Rezeptoren für beta-Blocker
  2. P0 (Ribosom Protein von Cruzi) zeigt Homologie zu einer Region im beta-adrenergen Rezeptor des Herzmuskels → (über)stimulieren so den Herzmuskel → führt zum Herzinfarkt
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5
Q

Wie kann die Chagas-Krankheit bekämpft werden?

A
  1. Medikamente:
    Nifurtimox, Benznidazol → effektiv nur in akuter Phaser, starke Nebenwirkungen
  2. Prävention
    - Reservoirwirte reduzieren → Hunde, Meerschweinchen, Oppossums spielen als Reservoirwirte eine große Rolle
  • Sanierung Wohnhäuser (Vektorkontrolle) → Stroh und Grasdächer → gute Brutstätte für Raubwanzen
  • Mosquito-Netze
  • Kontrolle der Blutspender → Nachweis durch Blutausstrich ist sehr schwierig (geringe Parasitendichte)
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6
Q

Beschreiben Sie den Lebenszyklus von T. cruzi im Vektor und Säuger

A

Metazyklische Trypomastigote aus Kot/Urin blutsaugender Wanzen gelangen über Stichkanal, Wunde oder Schleimhaut in Wirt (kratzen Insektenstich)

Trypomastigote dringen in Makrophargen/ Muskelzellen ein → wandeln sich zu Amastigoten um → vermehren sich durch Zweiteilung

innerhalb Zelle entwickeln sich von Amastigote zu Trypomastigote → gelangen bei Aufplatzen der Wirtzelle ins Blut

Trypomastigoten können weitere Zellen befallen oder von Wanze aufgenommen werden

nach Aufnahme Wanze → teilungsaktive Epimastigote entstehen im Mitteldarm

differenzieren sich im Enddarm zu Trypomastigoten → mit Kot/ Urin nach Blutmahlzeit abgegeben

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