WIKO Flashcards Preview

Mediengestalter: Wirtschaftskunde > WIKO > Flashcards

Flashcards in WIKO Deck (56):
1

Woraus besteht ein Markt?

Der Markt besteht aus Angebot und Nachfrage

2

Was möchten die Anbieter?

Anbieter wollen möglichst viele Güter zu einem
möglichst hohen Preis verkaufen, um einen
maximalen Gewinn zu erzielen.

3

Was möchten Nachfrager?

Nachfrager wollen möglichst niedrige Preise
bezahlen, um damit möglichst viele Güter zu kaufen.

4

Was ist der Marktpreis?

Ist der Ausgleich zwischen den Angebot und Nachfragern.

(Er ist der Kompromiss bei den Preisvorstellungen)

5

Nenne verschiedene Marktarten

Lebensmittelmarkt,
Immobilienmarkt,
Textilmarkt,
Automarkt,
Drogeriemarkt,
Musikmarkt,
Börsenmarkt,
Elektromarkt,
Schuhmarkt

6

Was ist ein Konsumgütermarkt?

Handel mit Gütern für die Endverbraucher,
wie z.B Nahrungsmittel oder Fernsehgeräte

7

Was ist ein Investitionsgütermarkt?

Handel mit Gütern, die zur Herstellung von anderen
Gütern verwendet werden, wie z.B Maschinen

8

Was ist ein Geldmarkt?

Bereitstellung von kurzfristigen Krediten durch
Banken, Sparkassen und Privatpersonen

9

Was ist ein Kapitalmarkt?

Bereitstellung von langfristigen Krediten durch
Banken, Sparkassen und Privatpersonen

10

Was ist ein Arbeitsmarkt?

menschliche Arbeitskraft (wie angeboten bzw.
nachgefragt)

11

Was ist ein Immobilienmarkt?

Handel mit Grundstücken und Gebäuden

12

Was ist ein Devisenmarkt?

Handel mit ausländischen Währungen (Devisen)

13

Erkläre den Begriff Teilmärkte anhand
des Konsumgütermarkts

Der Konsumgütermarkt unterteilt in:
Verbrauchsgütermarkt und Gebrauchsgütermarkt

Innerhalb des Gebrauchsgütermarkts gibt es unter
anderem einen PKW-Markt, welcher in Kleinwagen,
Mittelklassewagen und Luxuswagen oder auch in
Neu- und Gebrauchtwagen unterteilt werden kann.

14

Nenne die verschiedenen Marktformen

• Polypol
• Angebotsoligopol
• Nachfrageoligopol
• Angebotsmonopol
• Nachfragemonopol

15

Was ist ein Polypol?
Nenne Beispiele

viele Anbieter – Markt – viele Nachfrager

• Beispiele:
Aktienhandel an der Berliner Wertpapierbörse
Wochenmarkt in der Heimatstadt
Brotkäufer können unter vielen Bäckereien wählen

16

Was ist ein Angebotsoligopol?
Nenne Beispiele

wenig Anbieter – Markt – viele Nachfrager

• Beispiele:
Benzinmarkt Deutschland
Kaffeemarkt in Deutschland
Automarkt in Deutschland

17

Was ist ein Nachfrageoligopol?
Nenne Beispiele

viele Anbieter – Markt – wenige Nachfrager

Beispiele:
Vielen Winzern eines Weinbaugebietes stehen
wenige Keellereien gegenüber

18

Was ist ein Angebotsmonopol?
Nenne Beispiele

ein Anbieter – Markt – viele Nachfrager

Beispiele:
Briefbeförderung durch die Deutsche Post AG
patentierte Erfindung eines Unternehmens

19

Was ist ein Nachfragemonopol?
Nenne Beispiele

viele Anbieter – Markt – ein Nachfrager

Beispiele:
Nur die Deutsche Bahn AG kauft Lokomotiven

20

Was ist der Unterschied zwischen
Marktart und Marktform

Marktart = nach Art des Gutes
Marktform = nach Anzahl der Teilnehmer

21

Was ist Preisbildung?

Ist die Berechnung des Marktpreis anhand von Anbietern und Nachfragen

22

Nenne ein Beispiel für
Qualitätswettbewerb

Ein Automobilhersteller erhöht die Garantiefrist
seiner Fahrzeuge von 1 auf 3 Jahre

23

Nenne ein Beispiel für
Preisführerschaft

Ein Tabakkonzern erhöht seine Zigarettenpreise, die
anderen ziehen/folgen nach

24

Nenne ein Beispiel für
Ruinöse Konkurrenz

Ein Computerhersteller bietet seine Geräte um
20% billiger an als seine Konkurrenz

25

Nenne ein Beispiel für
Preisabsprachen

Drei große Mineralölunternehmen zustimmen
einheitliche Preise zu verlangen

26

Was ist Kooperation?

wirtschaftlich selbständige Unternehmen können Kooperation machen

27

Was ist Konzentration?

Unternehmen geben ihre wirtschaftliche
Selbstständigkeit auf

28

Gründe für
Unternehmenszusammenschlüsse

• Gemeinsamer Einkauf/ Verkauf
• Gemeinsame Werbung
• Gemeinsame Forschung und Entwicklung
• Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit
• Realisierung aufwendiger Produkte

29

Was ist ein vertikaler
Unternehmenszusammenschluss?

Eine Abfolge(linie) von Firmen die zu einer Branche gehören

• Beispiel:
Papierfabrik– Druckerei – Verlag

30

Was ist ein horizontaler
Unternehmenszusammenschluss?

Zusammenschluss von gleichartigen Unternehmen

• Beispiel:
Kaufhaus – Kaufhaus – Kaufhaus

31

Was ist ein anorganischer
Unternehmenszusammenschluss?

Unternhemen die nichts miteinander zu tun haben

• Beispiel:
Fluglinie – Bank – Sportfirma – Schuhfabrik

32

Welche Arten von
Unternehmenszusammenschlüssen
gibt es?

Kartell = Unternehmen der gleichen Branche die
rechtlich selbstständig bleiben (aber einen Teil ihrer
wirtschaftlichen Selbstständigkeit aufgeben)

Verbundene Unternehmen = Kapitalbeteiligungen,
Konzerne

Trust (=Fusion) = Unternehmen verlieren ihre rechtliche
und wirtschaftliche Selbständigkeit

33

Vorteile von
Unternehmenszusammenschlüssen

• Geldsparen
• evtl. Arbeitsplatz Erhaltung
• Gemeinsame Forschung

34

Nachteile von
Unternehmenszusammenschlüssen

• Evtl. Arbeitsverlust
• Fortführung unrentabler Betriebe
• Monopol

35

Nenne die verschiedenen Kartellarten

• Preiskartell,
• Qutenkartell,
• Gebietskartell,
• Konditionenkartell,
• Normen- und Typen- kartell,
• Kalkulationskartell,
• Rationalisierungskartell

36

Was ist eine Holding Gesellschaft?

Ist eine reine Verwaltungsgesellschaft

(die selbst nichts produziert)

37

Welche Arten gibt es bei der Funsion

• Fusion durch Aufnahme:
Schwächeres Unternehmen wird durch stärkeres aufgekauft

• Fusion durch Neubildung:
Gründung einer Neubildung, Vermögen wird übertragen

38

Was ist der Richtpreis?

Der Richtpreis wird von dem Landwirtschftsministern
der EU festgelegt und soll den Landwirten ein angemessenes Einkommen sichern

39

Was ist der Marktpreis?

Der Marktpreis hängt von der Volum ab.
Er wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt !

40

Was ist der Interventionspreis?

Beim Interventionspreis greift die EU-Behörde ein
und kauft sämtliche Überschussmengen auf

41

Folgen / Probleme durch Eingriffe in den Agrarmarkt

Die Abnahme ist garantiert und dadurch steigen die Produktionsmengen.

–> Enorme Kosten für den Aufkauf, die Einlagerung
oder die Vernichtung der Überschüsse

42

Nenn weitere Beispiele für staatliche Eingriffe in den Wettbewerb

• Subventionen (Bergbau, Schiffsbau, Wohngeld)
• Staatliche Monopole ( Wasserwerke)
• Lizenzen (Nahverkehr)
• Einfuhrzölle

43

Wie wird das Sozialprodukt berechnet?

Güter und Dienstleistungen werden zusammen gerechnet.

44

Was ist das Bruttoinlandsprodukt? (BILP)

Dienstleistungen und Gütern die innerhalb Deutschland produziert werden

45

Was ist das Bruttosozialprodukt? (BSP)

Dienstleistugen und Gütern die von Deutschen produziert werden.

46

Was ist das Nominale BIP?

Die Aktuelle Marktpreise

47

Was ist das Reale BIP?

Inflationsrate wird einberechnet

48

Weshalb ist die Aussagekraft der Bruttoinlandsprodukts begrenzt?

• Schwarzarbeit
• Hausarbeit
• ehrenamtliche Vereinsarbeit
• Naturkatastrophen
• ungleiche Verteilung von Wohlstand

49

Probeleme der Sozialen Sicherung anhand der Sozialversicherung

- wenige Junge leute als alte leute und dadurch steigen die Beiträge

50

Warum werden öffentliche Unternehmungen privatisiert?

• öffentliche Unternehmen arbeiten unrentabel
und brauchen enorme Zuschüsse
• private Unternehmen arbeiten kostengünstiger
• Staat erzielt Einnahmen durch den Verkauf und
spart zukünftig Zuschüsse

51

Probleme bei der europäischen Einigung

• Sozialstandard verschiedener Länder
• Normen und Vorschriften müssen angeglichen
werden (Arbeitsschutz, Sozialversicherungen)
• unterschiedliche Mehrwertsteuersätze
• unterschiedliche Ausbildungen und Qualifikationen

52

Wie ist ein Konjunkturzyklus aufgebaut?

• Abschwung (Rezession)
• Tiefstand (Depression) (Arbeitslosigkeit)
• Aufschwung (Expansion)
• Hochkonjunktur (Boom) (steigende Preise)

53

Was sind Konjunkturindikatoren?

= Anzeiger für den Konjunkturverlauf
Konjunkturindikatoren charakterisieren den Zustand
und die Entwicklung der Konjunktur

54

Nenne typische Konjunkturindikatoren

• Bruttoinlandsprodukt
• Kapazitätsauslastung (Auftragslage),
• Stimmung,
• Arbeitsmarkt,
• Lagerbestände,
• Preisentwicklung,
• Zinssätze (Aktienkurse),
• Außenhandelsentwicklung,
• Nachfrage,
• Staatsausgaben – Staatseinnahmen

55

Staatliche Maßnahmen zur Dämpfung der Konjunktur

• Staatsaufträge vermindern
• Steuern erhöhen
• Subventionen kürzen
• Sparprämie gewähren
• Abschreibungsmöglichkeiten senken

56

Staatliche Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur

• Staatsaufträge erhöhen
• Steuern senken
• Subventionen erhöhen
• Sparprämie verringern
• Abschreibungsmöglichkeiten erhöhen