4.) A&O Interventiosmethoden Organisationsentwicklung Flashcards

1
Q

🔺 Organisationsentwickung (OE)

A

▫️ = alle geplanten Bemühungen zur Entw von

↪️ O’s
↪️ org. Einheiten
↪️ Mitglieder

▫️ = Vielzahl von Methoden + Maßnahmen, dient

↪️ system., geplanten Veränderung
➡️ von O.strukturen u. -prozessen

.

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2
Q

👔 Anlässe für 🔺Organisationsentwicklung

A

✔️ Umzug an neuen Standort

✔️ Einführung von Teamarbeit

✔️ Fusion zweier Unternehmen

✔️ umfassende Umstrukturierung d. Unternehmens

✔️ Einführung neuer Managementsysteme
( weg vom manipulativen -> zum partizipativen Führungsstil )

✔️ Optimierung: Arbeitsabläufe, Produktions-/ Vertriebsprozesse

✔️ Aufbau neuer Unternehmenssitze im Rahmen globaler Expansion
( große Herausforderung mit anderen Kulturen )

✔️ Entw. + Implementierung: Programm für gesundheitsgerechte MAführung

.

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3
Q

🐞 Merkmale von 🔺Organisationsentwicklung (OE)

A

👉 geplante Form d. Wandels

👉 Betroffene: am OE-Prozess beteiligt

👉 geschieht aus Ges.system d. O heraus
❌ + nicht nur einzelnen Abteilungen
(Betriebe, Schulen, Krankenhäuser etc.)

👉 Entw.- u. Veränderungsprozesse (langfristige Begleitung)

👉 Wandel: herbeigeführt durch erfahrungsgeleitete Lern-u. Problemlöseprozesse
-> d.h. geschieht nicht zufällig, sondern werden zsmgetragen

🎯 Ziel

✔️ Leistungsfähigkeit d. O + Arbeitsbedingungen d. MG zu verbessern

👉 interne/externe Berater: unterstützen Prozess durch geeignete Interventionsmethoden

.

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4
Q

🔺 Change Management

A

Formen d. Veränderung:

👉 🔺Prozessoptimierung

▫️ Orientierung nach „best practice“
↪️ bestehende Verhaltensmuster kontinuierlich verbessert

👉 🔺Prozessmusterwechsel

▫️ bestehende Muster verlassen
▫️ radikale Neuordnung + Neuorientierung

.

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5
Q

🔺 X- und Y- Theorie von McGregor (1960)

A

-> orientiert sich am Self-actualizing man (Autonomie, Selbstwirksamkeit)

🤔 Annahmen: 🔺X-Theorie

👉 Mensch verfügt ü angeborene Abneigung gg Arbeit
↪️ Neigung: Arbeit vermeiden, wenn dies mögl

↪️ deshalb: kontrollieren + zur Arbeit anhalten
➡️ zur Erbringung: voller Leistung

👉 Mensch von Grundwesen

↪️ sicherheitsorientiert
↪️ gewilligt, geführt zu werden
↪️ bemüht Verantwortung vermeiden

👉 Führungsstile, die auf Managementtheorie aufbauen charakterisiert durch

↪️ enge Anleitung
↪️ strikte Kontrolle
↪️ genaue Anweisungen

🤔 Annahmen: 🔺Y-Theorie

✅ physische + geistige Anstrengungen bei Arbeit = selbstverständlich + natürl

❌ Kontrolle + Bestrafung NICHT EINZIGEN Möglkn
↪️ um Menschen zu Arbeit motivieren

☝️ SONDERN: sich selbst + Leistung mit einbringen, WENN

✅ gewisses Commitment zur O
✅ mit deren Zielen identifizieren

🔺 Commitment (Bindung d. Menschen) an O
✅ aus Folge: fürs Individuum befriedigenden Tätigkeit

✅ Suche nach Verantw: unter geeigneten Arbeitsbedingungen

✅ angemessene Einbindung mit eigenen Fähigkeiten
👉 Vorbeugung: großer Anz. an Problemen

✅ Führungsstile (die auf dieser Managementphilosophie beruhen)

👉 formulieren Arbeitsziele

👉 erlauben MA mehr Selbstbestimmung

👉 geben größere Handlungsspielräume

✅ Partizipation = erwünscht

✅ flexible O.strukturen sind zu finden

💡 X- u. Y-Theorie (demnach)

M e n s c h

▫️ sucht Verantwortung

▫️ zeigt Engagement + Initiative

▫️ will sich von Natur aus verwirklichen + entfalten

▫️ Streben: eigenen Neigungen + Interessen nachzugehen

👉 d.h. beste Realisierungschancen + höchste Erfolgswahrsch. 🤩

▫️ für OE- Methoden, welche

➡️ MA beteiligen
➡️ + deren Wünsche u. Hoffnungen berücksichtigen

.

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6
Q

Strategische Veränderung (1970 bis heute)

A

▫️ heutiger Stand d. Forschung: O’s von heute extrem komplex

▫️ DAHER Veränderungen: nur sehr SCHWER plan- u. steuerbar

‼️ im Veränderungsprozess müssen berücksichtigt werden:

👉 Kultur
👉 Strategie
👉 O.strukturen
👉 Systemumgebung

(Finanzen-, Kunden-, Prozess-, Mitarbeiter-/Lernperspektive)

.

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7
Q

🔺Organisationsentwicklung und ihr Anspruch 💎

A

👉 O’s Unterstützung bieten
↪️ wenn Veränderungen einleiten

👉 Entscheidungen ü Veränderungsschritte treffen

👉 Maßnahmen aktiv umsetzen
↪️ + deren Nachhaltigkeit langfristig sichern

☝️ dieser Anspruch verlangt nach umfassender O.beratung

↪️ zur Berücksichtigung von

➡️ organisationalen Strukturen
➡️ + inter- u. intraindividuellen Bedingungen in O

.

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8
Q

Ansätze der OE

A

👉 🔺Strukturaler Ansatz

👉 🔺Prozessualer Ansatz

👉 🔺Personaler Ansatz

.

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9
Q

🔺Strukturaler Ansatz

A

▫️ def. O’s = soziotechn. Systeme

▫️ Veränderungen: ü Eingriffe in bestehende Struktur d. O herbeigeführt
⚪️ Arbeitsbedingungen

• Maßnahmen, die in diesem Zsmh Anwendung finden sind:

👉 Qualitätszirkel

👉 Zielvereinbarungssysteme

👉 teilautonome Arbeitsgruppen

👉 Job Enrichment zur qualitativen Anreicherung d. Arbeit

.

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10
Q

🔺 Prozessualer Ansatz

A

▫️ Fokus liegt

↪️ Prozessveränerungen
↪️ innerhalb O.

▫️ angewandte Methoden

👉 🔺Survey Feedback
👉 Maßnahmen d. Teamentw.

.

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11
Q

🔺 Survey Feedback / Aktionsforschung

A

▫️ von 1948-1980 entw
▫️ zurückführen auf Kurt Lewin

▫️ Berater + MG d. beratenden O versuchen gemeinsam

↪️ Probleme, die zum Anlass d. OE wurden
➡️ zu klären + lösen

♻️ Verfahren

👉 Erhebung von Daten durch schriftl/mündl Befragung
👉 + anschließend in Feedback Verfahren an Befragten rückgemeldet

.

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12
Q

🔺Personaler Ansatz

A

▫️ Veränderungsfokus
↪️ hier: auf einzelnen Person innerhalb O

▫️ Maßnahmen zielen darauf ab:

👉 Einstellungsänderungen

👉 Anregung: Lernprozesse

👉 Anhebung: fachl Qualifikation

👉 Reflexion: eigener Sichtweise

👉 Verbesserung: sozialer Kompetenz

🔺Laboratoriumsmethode

▫️ klass. Methode

▫️ Person dazu sensibilisieren
↪️ Gruppenprozesse wahrzun
➡️ + dadurch Veränderungen auf O.ebene auslösen

🔺 Coaching

▫️ zunehmend akzeptierte Methode

▫️ individuelle Beratungsform für Führungskräfte
↪️ bei personenbezogenen Problemen im Rahmen d. berufl Rolle

(Kurt Lewin)

.

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13
Q

🔺 Laboratoriumsmethode / Sensitivity Training/ Kurt Lewin

A

🤔 Grundannahme: Lernen in Trainingsgruppe wirkt sich auf Entw d. ges. O aus

🎯 Ziel:

  • Teilnehmer

—> durch Feedback ü Gruppeninteraktionen
—> zu Lern- u. Denkprozessen anzuregen

↪️ wie künftig in realen Situationen Gruppendynamiken kompetent steuern könnten

👉 dadurch sollte Verständnis verbessert werden für: 💡↗️

↪️ Führung
↪️ Gruppenprozesse
↪️ persönl Weiterentw
↪️ interpersonelle Bezn

.

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14
Q

🔺 Coaching

A

▫️ = Form d. gesteuerten individuellen Entw. (OE auf personaler Ebene)

🎯Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe

—> im Zentrum: Kommunikation zw. Coach + Coachee

.

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15
Q

Die Rolle des Beraters/Coaches

A

👉 im Rahmen d. OE

▫️ lassen sich O’s helfen von

↪️ in/externen Beratern
↪️ / Change Agents
↪️ / Change Managern

☝️ Berufsbezeichnung „Berater“ KEIN geschützter Begriff❗️

‼️ Wichtig: zu wissen, dass

❌ OE NICHT klass. Ansatz d. Experten für inhaltl Fragen u. Problemstellungen wählt ( Arzt-Patienten-Verhältnis)

✅ SONDERN MA sind Betroffenen + Beteiligten im Veränderungsprozess
➡️ “Veränderer“

  • > Hilfe zur Selbsthilfe
  • was müssen MA erlernen, um Probleme zu lösen, besser zu agieren, mit Konflikten umgehen können etc.

❗️Berater leisten “Prozessberatung”❗️

🔺 Prozessberatung

▫️ Form d. Beratung
▫️ umfasst Reihe von Interventionen

👉 Hilfe: für Klienten
👉 Prozesse + Ereignisse in Umwelt

↪️ wahrn 👁
↪️ verstehen 💡
↪️ adäquat verarbeiten 🧠

🔺 Gruppenprozess

▫️ Gruppe verdeutl wie

👉 mitein. kommunizieren

👉 auf Machtungleichheiten reagieren können

👉 mit Konflikten umgehen ( im Rahmen der Festlegung von Zielen)

• Berater muss …

👉 in rglm Abständen Beobachtungen ü ablaufenden Prozesse
↪️ Gruppe zurückmelden

👉 O fürs Verständnis d. Veränderungsprozesse wichtige Wissen vermitteln

⚪️ Datenerhebung
⚪️ Vorlage von Daten
⚪️ Entw. von Bewertungskriterien
⚪️ Verdeutlichung mögl Konsequenzen von Handlungen

☝️ präzise inhaltl Beratung
🙅‍♀️ würde behindern: Lern- u. Erfahrungsbildungsprozess d. O

❌ + stellt insofern keine Hilfe zur Selbsthilfe dar

☝️ Berater soll vielmehr

✅ Kenntnisse d. Betroffenen ü Situation so aktivieren
↪️ dass sie selbst Lösungen ihrer Probleme entw können

✅ Rückmeldungen geben + zum Diskutieren anregen

❌ also KEINE Inhaltsberatung
✅ SONDERN Aufg: Prozessberatung

✔️ Methoden- u. Prozesskompetenz

✔️ initiiert + begleitet Veränderungsprozess

✔️ Beobachter + Moderator durch operative Arbeit

✔️ dient als „Veränderungshelfer“: als Bindeglied zu MAn

-> sehr zeitaufwändig, aber nachhaltig

.

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16
Q

Die Rolle des Beraters und damit verbundene Probleme ❌

A
  • in Praxis: Auftraggeber Rolle häufig falsch verstanden
  • fragen idR nach inhaltl Lösungen
  • suchen KEINE Anleitung zur Selbsthilfe
  • sondern vielmehr „Interimsmanager“, der ihre Probleme löst

——>

  • somit für O.entwickler bes. wichtig: zunächst genaue Analyse d. Auftrages
  • beidseitige Interessenpräzisierung ist unabdingbar + muss in eindeutigem Vertrag dokumentiert werden
  • wichtig zu prüfen, ob jeweilige O.kultur für spezif. Zielsetzung + Methodik d. OE aufgeschlossen

.

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17
Q

💪 Kompetenzen des Beraters

A

💪 soziale + persönl Kompetenzen

💪 Flexibilität + Offenheit: geistig ausgerprägt

💪 Kompetenz: fachlich, methodisch, situationsspezif.,

💪 Reflexionskompetenz: (übers eigene Handeln) + Lernfähigkeit

💪 Kompetenz: breite, vielschichtige Netzwerke zu gestalten (innerhalb d. O)

💪 Kommunikationskompetenz: um mit untersch Playern umgehen zu können

🔺 interne Berater

💪 tiefes Wissen d. Business

💪 proaktiver Gestalter mit hoher Glaubwürdigkeit

💪 Kontakt + Vertrauenskapital zu d. Führungskräften

💪 verstehen Kontext + Geschichte (Unternehmenskultur)

💪 Eigeninitiative einbringen, noble Zurückhaltung NICHT gefragt!

💪 interne Berater gehen viel größeres Risiko ein als externe
↪️ Misserfolg hat weitreichende Konsequenzen für persönl. Ansehen + berufl. Wirkkraft

.

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18
Q

🤩 Erfolgsfaktoren für ein effektives Coaching

A

—> Tabelle

☝️ Vorraussetzungen für erfolgreiches Coaching

🔺 Coachee

  1. Veränderungsbereitschaft
  2. Offenheit
  3. Kritikfähigkeit
  4. Selbstreflexion
  5. Ernsthaftigkeit

🔺 Coach

  1. Achtsamkeit
  2. Systemik
  3. Transparenz
  4. Stärkenorientierung
  5. Strukturiertheit
  6. Neutralität
  7. Prozessberatung — Hilfe zur Selbsthilfe
  8. Individualisierung
  9. Lösungsorientierung

👉 Coaching kann sich pos auf berufl + persönl Entw auswirken + persönl Wohlbefinden steigern

—> Abb.

☺️ Wohlbefinden

✔️ höhere Stressresilienz
✔️ Fokus auf Gesundheit
✔️ Work-Life-Balance

👔 berufl Entw

✔️ höhere Motivation
✔️ höhere Teamfähigkeit
✔️ bessere Organisation + Struktur

👤 persönl Entw

✔️ Potenzialentfaltung
✔️ Stärkenfokussierung
✔️ höheres Selbstvertrauen

=> diese Ganzheitlichkeit können Coaches + Berater mitbegleiten

.

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19
Q

🔺 Change Prozess

A

▫️ viele Phasenmodellen versprechen Orientierung wie

  • Unternehmen sich entw können
  • Change- Prozesse gesteuert werden sollen

🔴 am Anfang: Zumutung d. Veränderung + Anforderungen

🟡 Anz. von Schritten; wie diese + anfängl Reaktionen be- u. verarbeitet werden sollen

🟢 klares Ende: am Unternehmen + betroffenen MA alles erreicht haben

.

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20
Q

🔺 Organisationsentwicklungsprozess (in Anlehnung an Kurt Lewin)

A

—> Abb.

-> es wird abgesprochen wie sieht O aus + was bringt Berater mit

👉 1. Phase: Auftauen (in Anlehnung an Lewin, 1963)

👉 2. Phase: Verändern

👉 3. Phase: Stabilisieren

👉 1. Phase: Auftauen

• Motivation: zur Veränderung hervorgerufen
(hinweisen auf Diskrepanz zw. bestehenden + angestrebten Verhaltensweisen)

  • Beseitigung von Widerstände ggü Veränderungsprozessen —> um Wachstum zu ermögl
  • Diagnose: d. Ist-Situation

👉 2. Phase: Verändern

  • Interventionsmaßnahmen
  • Etablierung: neuer Werte + Einstellungen, Verhaltensweisen etc. —> durch Veränderung in Strukturen d. O
  • Implementierung: Umsetzung

👉 3. Phase: Stabilisieren

  • Integration: Veränderungen werden in O integriert + generalisiert
  • Reflexion: d. Prozesse + Ergebnisse, kritisch
  • Nachhaltigkeit: nachhaltige Verankerung d. Veränderungsprozesse

‼️ WICHTIG: die 3 gut merken !!! Werden abgefragt werden !!!

.

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21
Q

Ablauf eines OE-Aktionsforschungsprozesses

A

—> Abb.

.

22
Q

Veränderungsprozesse und deren Aufgabe

A

💔 destabilisierend wirken

⚪️

💔 Info.stopps / Info.flut

💔 Verändern von Symbolen

💔 Durchbrechen von Ritualen

💔 Senden von widersprechenden Infos

🔜 Folge

👉 destabilisierende Elemente gehen mit hohem Erregungsniveau aller Beteiligten einher

↪️ kann dauerhaft gesundheitsschädigende Auswirkungen haben

♥️ stabilisierend wirken

⚪️

♥️ Entw. einer Vision

♥️ Schaffung von Identität

♥️ handlungsorientierte Infos

♥️ Aufbau von Regelsystemen

♥️ konstantes Verhalten wichtiger Akteure

♥️ Etablierung von Symbolen + Sprachmustern

.

23
Q

Akteure der Organisationsentwicklung

A

👉 🔺Top-Management

📝 Aufg

▫️ Schaffung d. Bewusstsein für Dringlichkeit d. Wandels
↪️ Veränderungsprozesse: anstoßen + unterstützen

☝️ wichtige Aspekte

✔️ Formulierung einer Vision
✔️ Zsmsetzung von Projektteams
✔️ Vergabe von Ressourcen

👉 🔺Experten

▫️ fungieren meist in fkt.ü.greifen Teams

  • Ansprechpartner für spezif. Fragen + Probleme
  • bringen Wissen u. Kompetenz in untersch Bereichen mit

👉 🔺MA

▫️ Betroffene + Beteiligte im Veränderungsprozess

➡️ die Veränderer

👉 🔺Change Agents

▫️ interne/externe Berater
▫️ /od. auch Führungskräfte

➡️ die Veränderungshelfer

.

24
Q

Beispiel: Teamentwicklung im Call Center

A

—> Abb.

.

25
Q

🔺 Organisationsentwicklungsstrategien

A

—> Abb.

  • Top-Down
  • Basis-Upward
  • Bipolar
  • Keil
  • Multiple-Nucleus

.

26
Q

🔺 Top Down

A

• Veränderung wird von Top-Managern geplant + dann umgesetzt

.

27
Q

🔺 Bottom-Up

A

• Veränderungsprozess beginnt in untersten Hierarchieebene + wird nach oben fortgesetzt

.

28
Q

🔺 Bipolar

A

Anwendung von Top-Down + Bottom-Up

➡️ alle Hierarchieebenen sollen sich ausreichend in Veränderungsprozesse mit eingebunden fühlen

(Erhöhung d. Akzeptanz d. Veränderungsprozesse)

⚪️ Tarifverhandlungen

⚪️ untersch Vertreter : Gleichstellungsbeauftragte (Frauen- od. Männerquote), Betriebsrat, Schwerbehindertenvertreter

.

29
Q

🔺 Keil

A

• Veränderungsprozesse werden beim mittleren Management eingesetzt

➡️ mittleres Management

  • gut erreichbar
  • verfügt ü gewissen Handlungsspielraum für Veränderungen

.

30
Q

🔺 Multiple Nucleus Ansatz

A

✔️ geeignet für: Teams + netzwerkartige O’s

  • pktuelle Umsetzung
  • Implementierung startet gleichzeitig an untersch Stellen im Unternehmen
  • Veränderungsprozess: ERST abgeschlossen, WENN betreffende Bereiche Veränderungen umgesetzt haben

.

31
Q

Widerstände von Mitarbeitern

A

—> Abb.

  • nach Studie von Higgs und Rowlend (2005) scheitern 70% d. Veränderungsprozesse
  • Grund: mangelnde Unterstützung seitens d. MA

.

32
Q

🤷‍♀️ Warum sind die Change-Projekte gefährdet

A

❌ missionarische Erneuerer:

  • neigen öfter dazu, zögerl Kolleg:innen abzuwerten
  • sie damit in Verteidigungsposition zu drängen

❌ Bedenkenträger:

  • leiden ihrer Meinung nach unter „Innerer Kündigung“/ „Entfremdung“
  • machen „Dienst nach Vorschrift“

❌ Widerstand:
- wird gedeutet als

  • > Blockade aus Angst
  • > Scheu vor Neuem
  • > fehlende Einsicht in Chancen
  • > Dringlichkeit d. Veränderung

❌ radikale Protagonisten:
- bez. es als „Zynismus“, wenn man

  • > Führungskräften nicht traut
  • > Änderungen nicht bedingungslos herbeisehnt
  • > Wasser in d. Wein d. Visionäre gießt

.

33
Q

🔺 Aktiver Widerstand

A

-> alles bezieht sich auf Beziehungsebene (?)

Symptome auf Individuumsebene:

  • Arbeitsverweigerung
  • Aufregung, Kritik ggü Vorgesetzten
  • Beschwerden, Ausreden für Passivität
  • Widerspruch, Negativsicht, Gegenargumentation

Symptome auf Organisationsebene:

  • Machtspiele
  • Cliquenbildung
  • MA-Konflikte, Sündenbocksuche

• Kritik an Change-Initiative: Change-Verantwortliche = beurteilt als wenig kompetent + engagiert

.

34
Q

🔺 Passiver Widerstand

A

Symptome auf Individuumsebene:

  • Ratlosigkeit
  • Lustlosigkeit
  • Unaufmerksamkeit
  • mangelndes Engagement
  • Abwesenheit am Arbeitsplatz

Symptome auf Organisationsebene:

  • hohe Fluktuationsrate
  • hoher Krankheitsstand
  • angespannte Atmosphäre
  • Entscheidungsunfähigkeit

.

35
Q

Ursachen für Widerstand

A

—> Abb.

.

36
Q

Förderung von Akzeptanz und Loyalität

A

—> Abb.

.

37
Q

Widerstände aus psychologischer Sicht

A
  • Widerstand bei Veränderungen: völlig normale Reaktion, so normal wie Fieber bei Krankheit
  • Fieber = sinnvolle Abwehrreaktion, Form d. Selbstheilung d. Körpers durch Hitze
  • gleichzeitig Warnsignal d. Körpers
  • schon bei Ankündigung von Veränderungen rechnet man mit Widerstand, noch stärker wenn diese in Umsetzung gehen

.

38
Q

Umgang mit Widerstand

A
  • offener + konstruktiver Umgang mit W.
  • W. kein Störfaktor, sondern Chance neue Erkenntnisse zu gewinnen + blockierte Energie freizusetzten
  • W. zu unterdrücken für gewisse Zeit verständl, weil unangenehm —> MA Zeit(spanne) geben
  • W. zur Seite zu schieben heißt, ein wichtiges Signal auszuschalten

.

39
Q

Fragen zum Widerstand

A
  • Warum das alles? Wozu soll das gut sein?
  • Was bedeutet das für meine weitere Entw?
  • Was bedeutet das alles für mich, meine Fkt + Aufg?
  • Kann/ will ich damit verbundenen Anforderungen + Konsequenzen gerecht werden?

.

40
Q

Reaktion auf Widerstand

A

• wenn notw Infos ü Anlass + Zielsetzung d. geplanten Veränderung bei Betroffenen nicht angekommen:

➡️ notwendiges Wissen in angemessener Form nachreichen

(Wenn Ist-Zustand noch nicht klar ist)

• wenn Betroffenen notw Infos erhalten haben

ABER Ziele, Hintergründe/ Motive d. Veränderungsmaßnahme nicht verstanden:

➡️ zunächst erkunden auf welchem Erkenntnisstand MA sich befinden
➡️ + wo genau Unverständnis liegt

👉 gezielten Dialog aufnehmen

• wenn MA wissen, worum es geht, haben Hintergründe + Motive verstanden
ABER glauben nicht was man ihnen sagt:

➡️ Herausfinden was hinter Ungläubigkeit steckt:

👉 in Vergangenheit gab’s mehrere Ansätze zum Change, wurden nicht konsequent durchgeführt/ sind gescheitert:

▫️ in Ruhe ohne Beschönigung/ Verschleierung erläutern, was bei Ansetzten passiert ist + warum neuer Ansatz Vertrauen d. MA verdient

👉 Ungläubigkeit ist als Blockade inszeniert, um ohne weitere Begründung außen vor bleiben zu können:

▫️ hier hilft direkte Auseinandersetzung.

-> Störungen haben immer Vorrang (zuhören, was Problem ist, damit sich auseinandersetzen)

• MA wissen Bescheid, haben Sinn d. geplanten Change- Projekts verstanden + glauben was gesagt wird.

❌ doch können/ wollen nicht mitgehen

👉 weil sie von vorgesehen Maßnahmen keine pos Konsequenzen für sich selbst sehen

👉 / haben Angst, den mit neuer Situation verbundenen Anforderungen nicht gerecht werden zu können:

➡️ nichts vormachen
➡️ + gleichzeitig neue Wege aufzeigen wie sie sich auf neue Situation vorbereiten evtl qualifizieren können

.

41
Q

Widerstände als Folge existenzieller Betroffenheit

A
  • Lage nicht verschleiern, nicht verschönern, keine Wahrheit auf Raten —> sondern MA vom Anfang an volle Wahrheit zumuten
  • klar kommunizieren wer vom Stellenabbau betroffen sein wird + warum
  • klar kommunizieren, dass für Zukunft weder generelle Beschäftigungsgarantie noch klare Festlegung für best. Fkt abgg werden kann
  • für die, die Unternehmen verlassen müssen sozialverträgl Ausstiegmodalitäten aushandeln

.

42
Q

Kommunikation und weitere Ansätze

A

—> Abb.

.

43
Q

Regelmäßige Kommunikation

A

🗣 rglm Kommunikation schafft…

✔️ Sicherheit
✔️ Orientierung
✔️ Motivation

❗️Wichtig: Nutzung versch Kommunikationskanäle

(⚪️Newsletter per E-Mail, Mitarbeiter-zeitschrift, Intranet)

.

44
Q

Weitere Ansätze zur Überwindung von Veränderungswiderständen

A

—> Abb. Tabelle

.

45
Q

⁉️ Welches ist KEIN Anlass für Organisationsentwicklungen? (1Antwort) (1P)

o Aufbau neuer Unternehmenssitze im Rahmen einer globalen Expansion

o umfassende Umstrukturierung

o Einführung neuer Managementsysteme

o Personalwechsel im Vorstand

A

✅ Personalwechsel im Vorstand (?)

.

46
Q

⁉️ Welches ist kein Ansatz der Organisationsentwicklung. (1 Antwort) (1P)

o Strukturaler Ansatz

o Prozessualer Ansatz

o Personaler Ansatz

o Innovativer Ansatz

A

✅ Innovativer Ansatz

.

.

47
Q

⁉️ Mitarbeiterkonflikte, Sündenbocksuche, Cliquenbildung, Machtspiele, Kritik an der Change-Initiative, die Change- Verantwortlichen werden als wenig kompetent und engagiert beurteilt sind welche Form von Widerstand gegen Veränderungsprozesse? (1 Antwort) (1P)

o Aktiver Widerstand auf Individuumsebene

o Aktiver Widerstand auf Organisationsebene

o Passiver Widerstand auf Individuumsebene

o Passiver Widerstand auf Organisationsebene

A

✅ Aktiver Widerstand auf Organisationsebene

.

48
Q

⁉️ Beschreiben Sie die freeze Phase des Organisationsentwicklungsprozesses (1P)

A

(?)

.

49
Q

⁉️ Was ist Coaching?

A

▫️ = Form d. gesteuerten individuellen Entwicklung

  • OE auf personaler Ebene

🎯Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe, wobei Kommunikation zw. Coach + Coachee im Zentrum steht

.

.

50
Q

⁉️ In welche Phasen unterteilt Kurt Lewin den Organisationsentwicklungsprozess?

A

👉 1. Phase: Auftauen (in Anlehnung an Lewin, 1963)

👉 2. Phase: Verändern

👉 3. Phase: Stabilisieren

👉 1. Phase: Auftauen (in Anlehnung an Lewin, 1963)

  • Motivation wird zur Veränderung hervorgerufen (hinweisen auf Diskrepanz zw. bestehenden + angestrebten Verhaltensweisen)
  • Widerstände ggü Veränderungsprozessen werden beseitigt, um Wachstum zu ermögl
  • Diagnose der Ist-Situation

👉 2. Phase: Verändern

  • Interventionsmaßnahmen
  • Etablierung neuer Werte + Einstellungen, Verhaltensweisen etc. durch Veränderung in d. Strukturen d. Organisation
  • Implementierung: Umsetzung

👉 3. Phase: Stabilisieren

  • Integration: Veränderungen werden in d. Organisation integriert + generalisiert
  • Reflexion: Kritische Reflexion d. Prozesse + Ergebnisse
  • Nachhaltigkeit: Die Veränderungsprozesse sollen nachhaltig verankert werden

‼️ WICHTIG: die 3 gut merken !!! Werden abgefragt werden !!!

.