9. Gedächtnis Flashcards

1
Q

Wie funktioniert das Gedächtnis?

A

• Gedächtnis speichert unsere persönlichen Erinnerungen
• Aber auch Fertigkeiten (Wie fahre ich ein Fahrrad?)
• Und auch Fakten (Hauptstadt von Frankreich ist Paris)
• Das Gehirn leistet dies auf unterschiedliche Art und Weise und an verschiedenen Orten!
Gedächtnis hat unterschiedliche Dimensionen oder Funktionen:
• Enkodieren (Einspeichern) von Informationen
• Konsolidierung (im Speicher behalten)
• Abruf („retrieval“)
• Alle drei Aspekte können unabhängig voneinander gestört sein!
• (Oder auch alle zusammen: Alzheimer
Demenz)
• Zeitabhängige Einteilung:
– Kurzzeitgedächtnis
– Langzeitgedächtnis
• Inhaltsabhängiges Gedächtnis:
– materialspezifisch
– deklarativ vs. prozedural

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2
Q

Gedächtnis hat unterschiedliche Dimensionen oder Funktionen:

A

• Enkodieren (Einspeichern) von Informationen
• Konsolidierung (im Speicher behalten)
• Abruf („retrieval“)
• Alle drei Aspekte können unabhängig voneinander gestört sein!
• (Oder auch alle zusammen: Alzheimer
Demenz)

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3
Q

Es werden verschiedene Gedächtnissysteme unterschieden:

A
•  Zeitabhängige Einteilung: 
–  Kurzzeitgedächtnis
–  Langzeitgedächtnis
•  Inhaltsabhängiges Gedächtnis: 
–  materialspezifisch
–  deklarativ vs. prozedural
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4
Q

Kurzzeitgedächtnis

A
  • = Arbeitsgedächtnis
  • Merkspanne 5-7 Einheiten
  • 1s bis 60s
  • Zum Beispiel verwendet beim Merken von Telefon-Nummern
  • Wie ein Diktiergerät oder ein Notizzettel
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5
Q

Inhaltsabhängiges Gedächtnisschema

A

Gedächtnisarten
Deklarativ (explizit)
1. episodisches Gedächtnis –> der 1 küss
2. semantisches Gedächtnis –> die Hauptstadt von Thailand
Nicht dekoratives (implizit)
1. Priming –> Anhand von wenigen Tönen eine Melodie erkennen
2. Prozedurales Gedächtnis –> Fahrradfahren
3. Assoziatives Gedächtnis –> Erlernte Angst, z.B. von Hunden
4. Nicht-assoziatives Gedächtnis –>Y Gewöhnung an Straßengeräusche

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6
Q

Deklaratives Gedächtnis

A
  • Deklaratives Gedächtnis = explizites Gedächtnis

* Deklaratives Gedächtnis besteht aus dem episodischen Gedächtnis und dem semantischen Gedächtnis

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7
Q

Semantisches Gedächtnis

A
  • Semantisches Gedächtnis ist Faktenwissen
  • Bsp.: Die Hauptstadt von Frankreich ist Paris
  • Kennzeichen: Bei dieser Art des Gedächtnis ist uns nicht bekannt, wann und wo wir diese Fakten gelernt haben
  • Keine „Erlebnis-Qualität“
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8
Q

Episodisches Gedächtnis

A
  • Episodisches Gedächtnis ist autobiographisches Wissen
  • Bsp.: Der erste Kuss, Meine erste 5 in Mathe, die glücklichsten und peinlichsten Momente….
  • Kennzeichen: Die Erinnerungen haben einen klaren räumlichen und zeitlichen Bezug: Wir wissen, wann sie passiert sind
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9
Q

Episodisches vs. semantisches Gedächtnis

A

Tulving:
Das episodische Gedächtnis besteht aus Informationen, an die wir uns erinnern, das semantische Gedächtnis speichert Informationen, die wir wissen.

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10
Q

Was ist autonoetisches Gedächtnis?

A
  • Episodische Erinnerungen sind von einer eigenen phänomenalen Qualität, der man autnoetischen Charakter zuschreiben kann
  • da der sinnhafte Zugang zu den Gegebenheiten unmittelbar ist
  • Die Erinnerungen machen automatisch Sinn
  • Im Unterschied zu reinem Faktenwissen (noetischem Wissen)
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11
Q

Deklaratives und nicht-deklaratives Gedächtnis unterscheiden sich in

A

den beteiligten Hirnarealen
• Deklarative Gedächtnisinhalte scheinen anders im Gehirn gespeichert zu werden als nicht-deklarative (also z.B. prozedurale)
• Der Fall H.M.

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12
Q

Der Fall H.M.: William Scovilles Operation 1953

A
  • H.M litt unter schwerer Epilepsie
  • 1953 Entfernung des medialen Schläfenlappen inkl. der beiden Hippocampi
  • ..auf beiden Seiten!
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13
Q

Der Fall H.M.

A

• Durch die Operation verringerten sich tatsächlich die epileptischen Anfälle
• Aber: Nach der Operation konnte H.M. sich nichts länger als wenige Minuten behalten – sein Langzeitgedächtnis war zerstört
• Alle Erinnerungen vor der Operation waren präsent und abrufbar, aber neue Informationen konnten nicht mehr behalten werden
• Er bliebt auf dem Stand der Operation – für den Rest seines Lebens
Alles wurde nach nur wenigen Minuten vollständig vergessen:
• Hatte H.M. jemand kennengelernt, war der Mensch am nächsten Tag wieder völlig unbekannt für ihn
• Zeitschriften waren jeden Tag aufs neue interessant, da sämtliche Informationen vergessen wurden….
• Fragen nach dem aktuellen Jahr wurden auch nach Jahrzehnten mit „1953“ beantwortet

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14
Q

Bedeutung von H.M. für die Gedächtnisforschung

A

KZG von H.M. war intakt, LZG nicht
• Erkennen der Bedeutung des Hippocampus
• Hippocampus überträgt offenbar Informationen vom KZG ins LZG
Prozedurales Gedächtnis von H.M. war intakt
• Gedächtnis für Fertigkeiten offenbar unabhängig von Hippocampus
• Unterschiedlich Gedächtnissysteme beruhen auf unterschiedlichen neuroanatomischen Substraten!

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15
Q

Prozedurales Gedächtnis von H.M. war

A

intakt
• Gedächtnis für Fertigkeiten offenbar unabhängig von Hippocampus
• Unterschiedlich Gedächtnissysteme beruhen auf unterschiedlichen neuroanatomischen Substraten!

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16
Q

KZG von H.M. war intakt, LZG nicht

A
  • Erkennen der Bedeutung des Hippocampus

* Hippocampus überträgt offenbar Informationen vom KZG ins LZG

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17
Q

Welche Hirnstrukturen sind für deklaratives Gedächtnis wichtig?

A
  • Entscheidend vor allem Strukturen im medialen Temporallappen: Hippocampus, Parahippocampus, Amygdala, Entorhinaler Kortex
  • Und: Präfrontaler Kortex
  • Sowie: „temporal pole“
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18
Q

Welche Hirnstrukturen sind für nicht- deklaratives Gedächtnis wichtig?

A
  • Basalganglien (ibs. Putamen) speichert erlernte Fähigkeiten wie Radfahren
  • Nucleus caudatus wichtig für instinktive Handlungen wie Zähneputzen oder Körperpflege
  • Kleinhirn koordiniert die Bewegungs- steuerung für diese Abläufe
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19
Q

Warum wird nicht alles ins
LZG übertragen? Warum
vergessen wir?

A

Gedächtnis hat unterschiedliche Funktionen:
• Enkodieren
• Speichern
• Abruf
• Aber nicht alles wird behalten, das meiste wird vergessen und nicht ins LZG übertragen…(oder doch - aber nicht mehr abrufbar??)

20
Q

Flashbulb-Memory

A
  • Blitzlicht-Erinnerungen
  • Lebhafte Erinnerung an Weltereignisse: z.B. Ermordung Kennedeys, 9/11…
  • Ereignisse wie auch alles um diese Ereignisse herum werden gespeichert
  • Wie eine Blitzlicht-Fotografie
  • Flashbulb-Memory lässt sich weder in das zeitliche noch in das inhaltliche Gedächtnisschema einfügen!
21
Q

Wie lernen wir?

A

Vor hundert Jahren dachte man…:
• Lernen geschieht durch Anwachsen von Neuronen
• Je mehr Nervenzellen, desto mehr haben wir gelernt
• Je älter, desto mehr Nervenzellen haben wir

22
Q

Santiago Ramon y Cayal

A

19 Jhd.:

Vermutung, dass Gedächtnisinhalte über die Synapsen des Gehirns gebildet werden

23
Q

Donald Hebb: What fires together, wires together

A

Donald Hebb (1949): Zellen bilden auch neue Verbindungen, um die Effektivität ihrer Übertragung zu verbessern.

24
Q

Lernen und Gedächtnis

A

Ein spannendes Ergebnis Kandels:

  • KZG basiert offenbar nur darauf, dass Neurone mehr feuern und mehr Neurotransmitter an den Synapsen ausgeschüttet wird
  • LZG dagegen führt zu strukturellen Veränderungen: Axone wachsen, mehr Synapsen bilden sich = strukturelle Veränderungen, die dauerhaft sind! Wirkliche Erinnerungen! Dauerhaftes Lernen!
25
Q

Rolle der Amygdala

A
  • Hippocampus wohl zur dauerhaften Einspeicherung von Gedächtnisinhalten in das episodische (und dann ggs. semantische) Gedächtnis (Fall H.M.)
  • KZG -> LZG
  • Amygdala: emotionale Einfärbung
26
Q

Speicherorte für Gedächtnis im Gehirn

A
  • Hippocampus wichtig für Übertragung von KZG ins LZG (und Amygdala für emotionale Einfärbung)
  • ..aber wo werden die Gedächtnisinhalte dauerhaft abgelegt, gespeichert?
27
Q

Wo ist die Festplatte im Gehirn?

A

Es gibt keine. Das Gehirn speichert Informationen überall (es gibt unterschiedliche Gedächtnisse und unterschiedliche
Speicherorte!)

28
Q

Die Rolle des Hippocampus

A
  1. Hippocampus ist entscheidend für die Übertragung von Informationen des KZG in das LZG (endgültige Speicherung aber nicht hier)
  2. Hippocampus ist wichtig für Orientierung im Raum
29
Q

Retrograde Amnesie

A

• Retrograde Amnesie = Störung des
Altgedächtnis
• Unfähigkeit, sich an Eindrücke zu erinnern, die vor dem Eintritt der zur Amnesie führenden Schädigung stattfanden
• Zum einen: Kurze Gedächtnislücken z.B. nach eine Schädelhirntraum (einige Stunden) (in der Regel voll reversibel)
• Zum anderen: Umfassende Störung des Altgedächtnis, Erinnerungsfähigkeit für Jahre und Jahrzehnte zurückliegende Ereignisse ist nicht mehr vorhanden (oft nicht reversibel)
• Fast immer episodisches Gedächtnis betroffen, semantisches Wissen meist intakt
• Patienten können sich weder an autobiographische Ereignisse erinnern (z.B. familiäre Ereignisse)
• …noch an markante Ereignisse des öffentlichen Lebens

30
Q

Retrograde Amnesie: Zeitlicher Gradient

A
  • Retrograde Amnesie weist meist einen zeitlichen Gradienten auf:
  • Zunehmend bessere Erinnerung, je weiter die Eindrücke in der Vergangenheit zurückliegen
31
Q

Anterograde Amnesie

A

• Anterograde Amnesie = Störung des Neugedächtnis
• Diese kann Kurzzeitgedächtnis wie auch Langzeitgedächtnis umfassen
• Dabei ist die Störung des Langzeitgedächtnisses die massivere Beeinträchtigung
• Einzelne Eindrücke, Ereignisse und Erlebnisse können nicht mehr behalten werden
• Lernen als bewusste Aneignung ist nicht mehr möglich
Sensomotorische und perzeptuelle Fähigkeiten können aber weitgehend erhalten bleiben
Bsp.:
• Spiegelaufgabe bei H.M.

32
Q

Korsakoff-Syndrom

A

• Meist als Folge von Alkoholmissbrauch, aber auch durch Vitamin-Mangel
• Schwere anterograde wie auch retrograde Störung des Altgedächtnis
• Aber Intelligenz bleibt erhalten!
• Kennzeichen oft Konfabulationen als
Versuch zur Kompensation von Defiziten

33
Q

Korsakoff-Syndrom: Mamillar-Körper

A
  • Ursachen: Schäden im Zwischenhirn
  • vor allem: corpus mamillare
  • oft auch Schäden im Hippocampus, Septum, Frontalhirn
34
Q

Thalamus-Infarkte

A
  • Bilaterale Thalamus-Infarkte
  • oft nur sehr kleine Schäden
  • Schäden v.a. wohl am Tractus mamillothalamicus
  • Offenbar Diskonnektion zwischen Thalamus und MTL
  • Starke anterograde Gedächtnis- störungen, selten auch retrograd
  • deutliche Besserung in den ersten Monaten
35
Q

Herpes-Enzephalitis

A
  • Herpes-simplex-Virus-Enzephalitis kann ausgedehnte bilateralen Läsionen des limbischen Systems verursachen (Hippocampus, Amygdala, Septum…)
  • ausgeprägte retro- und anterograde Amnesie
  • Retrograde Amnesie über die gesamte Lebensspanne
36
Q

Herpes-Enzephalitis: Der Fall Clive Wearing

A

• Durch Herpes-Virus wurde Hippcampus zerstört
• Retrograde und anterograde Amnesie
• „WearingsLebenwareinständigesAufwachen. Sein Notizbuch, auf hunderten Seiten, immer
die gleichen Sätze: „14:14. Jetzt bin ich endlich wach“. Wearing konnte sich nicht an die alten Einträge erinnern, so schreibt er an einer anderen Stelle: „Um 21 Uhr 26 bin ich – trotz meiner bisherigen Behauptungen – das erste Mal wirklich erwacht.“

37
Q

Aneurysmen der A. communicans anterior

A
  • Schädigung im basalen Vorderhirn
  • ausgeprägte anterograde Amnesie und unterschiedlich starke retrograde Amnesie
  • Konfabulationen!
38
Q

Zerebrale Hypoxie

A
  • Schäden durch Herz- bzw. Atemstillstand vor allem im MTL
  • Anterograde und retrograde Amnesie
  • Emotionale Indifferenz als Kennzeichen
39
Q

Alzheimer Demenz

A
  • 1906, identifizierte Alois Alzheimer abnormale Gehirnzellen: Er trug den Fall einer Frau vor, die nach Jahren voller schwerer Gedächtnisprobleme in völliger Verwirrtheit starb.
  • Nach ihrem Tod nahm er eine Autopsie an ihrem Gehirn vor und beschrieb dichte Ablagerungen rund um das Äußere der Nervenzellen (Plaques). Im Inneren der Nervenzellen fand er verdrehte Faserbänder (Fibrillen).
40
Q

Alzheimer-Krankheit

A

• Verlust von Nervenzellen vor allem im parietalen, präfrontalen und temporalen Kortex (mit Hippocampus und Amygdala)
• Histologisch: Plaques
• Offenbar funktionale Isolierung des Hippocampus
• Anterograde wie auch retrograde
Amnesie (wegen MTL-Strukturen)
• Aber auch Arbeitsgedächtnis ist betroffen (Degeneration der Assoziationsgebiete im Gehirn)
• Differenzierendes Merkmal der Alzheimer-Amnesie: Störung des semantischen Gedächtnis

41
Q

Amnestische Episoden oder transitorische globale Amnesie (TGA)

A

• rasch reversibel, nur kurze Dauer (<24h)
• Keine anderen neurologischen
Symptome
• Keine Hinweis auf Hirnsubstanzschädigungen
• Anterograde und retrograde Störung
• Ursache: unklar. Epilepsie? Migräne?
Ischämische Zustände?
• Charakteristisch für TGAs: Treten erst im Alter auf

42
Q

Funktionale oder psychogene Amnesien

A
  • Ähnlich zu TGAs
  • Keine hirnorganischen Befunde!
  • Dissoziative Fugue als Beispiel für psychogene Amnesien
43
Q

Fugue-Zustände, „Wanderlust“

A
  • Diese Fugen waren nicht so selten – Laughlin (1956) berichtet 216 Fallgeschichten!
  • Fugen treten am häufigsten in Kriegszeiten auf
44
Q

Psychogene Amnesien

A
  • = dissoziative Amnesie
  • Plötzliches Auftreten, nach einem spezifischem emotionalem Ereignis
  • Amnesie betrifft bestimmte Bereiche
  • Verhalten intentional
  • In der Regel vollständige Erholung
  • Dauer von 1 Tag bis zu 1 Monat – aber auch viel länger (Jahrzehnte)
  • Ursache offenbar psychologisch: Traumatische Ereignisse, Dauer-Stress
  • Markowitsch: Mnestische Blockade
  • Keine organische Ursache, aber Korrelate der Störung können mit bildgebenden Verfahren sichtbar gemacht werden
45
Q

Gedächtnisfördernde Strategien

A
  • Ziel ist, dass Patient diese später selbständig zur Kompensation seiner Störungen anwendet
  • Zentrales Problem oft: Kein Transfer in den Alltag!
  • Gründe:
  • geringe ökologische Validität
  • geringe Alltagsrelevanz der Therapiematerialien • Überforderung der P.
  • gestörte Selbsteinschätzung der P.
46
Q

Nutzung des impliziten Gedächtnis

A
  • bei schweren globalen Amnesien (anterograd + retrograd)
  • oft implizites Gedächtnis intakt und nutzbar
  • Bsp.: Clive Wearing