Emotion Flashcards

1
Q

Wie lassen sich die vier Grundgebiete der Psychologie mit wenigen Worten charakterisieren?

A

 Allgemeine Psychologie
 Differentielle Psychologie (Unterschiedsvergleiche)
 Entwicklungspsychologie (Prozessvergleichung der Entwicklung während des Lebens)
 Sozialpsychologie

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2
Q

In welcher Beziehung stehen Grundgebiete der Psychologie zu Anwendungsgebieten der Psychologie

A

Innerhalb der Grundgebiete gibt es die 5 Anwendungsgebiete:

  • Klinische Psychologie
  • Arbeits‐ und Organisationspsychologie
  • Pädagogische Psychologie
  • Gesundheitspsychologie
  • Sportpsychologie
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3
Q

Emotionale Vielfalt und Mimik wird unterteilt in…

A

Grundlegende angeborene Emotionen

  • emotional gelernte Mischformen (nach Plutchik)
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4
Q

Angeborene Emotionen (8):

A

Akzeptanz, Furcht, Überraschung, Traurigkeit, Ekel, Wut, Vorahnung, Freude

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5
Q

Erlernte Emotionen (8):

A

Unterwerfung, Ehrfurcht, Enttäuschung, Reue, Verachtung, Aggressivität, Optimismus, Liebe

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6
Q

Sozial handlungsrelevante

Funktionen von Emotionen:

A

1) Aktivierung
2) Kommunikation
3) Situationsbewertung
4) Verhaltensausrichtung

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7
Q

Definition - Gefühl als emotionale Komponente: (Kleinginna & Kleinginna)

A

Eine Emotion ist ein „ … komplexes Muster von
Veränderungen (…), das physiologische Erregung,
Gefühl, kognitive Prozesse und Verhaltensweisen
einschließt, die in Reaktion auf eine Situation
auftreten, die ein Individuum als persönlich
bedeutsam wahrgenommen hat“
(Kleinginna & Kleinginna, 1981).

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8
Q

Wie definiert sich ,,Affekt’’?

A

Affekte sind psychische Erlebnisinhalte, die der eigenen
Person (intraindividuell) oder mittelbar anderen Personen
(extraindividuell) Hinweise auf spezifische
Motivationslagen geben.

Affekte geben zugleich dem Individuum oder der sozialen
Umwelt Aufschluss über subjektive Handlungsvalenzen
und Handlungskompetenzen.

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9
Q

Wilhelm Wundt konzipierte 1918 welche Struktur?

A

Die Struktur der Gefühle -> Kontrast und Polaritätsprinzip.

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10
Q

Aus welchen Komponenten besteht die Affektgleichung?

A

A = f(V1, V2, … ,Vx ; K1, K2, … , Kx)

A = Gesamtaffekt

V = Verhaltenstendenz
Bedürfnisspannung (inkl. neurophysiologische Basisprogramme)
Verhaltensabhängige Spannungsveränderung

K = Kognitionen
z.B. Wahrnehmungen, Vorstellungen, Gedanken, Erinnerungen
Unbewusste kognitive Prozesse auf der Grundlage früherer Lernprozesse (z. B. soziale Kategorisierung)
bewusste oder sogar rationale, geplante kognitive Prozesse (z. B. Konsequenzkalkulation)

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11
Q

Aus welchen zwei Gefühlslagen bestehen Lust und Glückseligkeit?

A

Aus der Hedonistischen und Eudämonischen Gefühlslage

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12
Q

Beschreibe die Hedonistische Gefühlslage:

A
  • Lustprinzip
  • Lustmaximierung bei Minimierung von Unlust (insbes. Schmerz)
  • Starke Orientierung an körperlichen Bedürfnissen
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13
Q

Beschreibe die Eudämonische Gefühlslage:

A
  • „Glückseligkeit“ (zufriedenes Wohlgefühl)
  • Erfüllung von Lebenssinn statt Zweckhandeln
  • Starke Orientierung an psychischen Grundbedürfnissen
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14
Q

James-Lange-Theorie

A

physiologische Reaktion löst Emotion aus (ist Emotion). “Ich zittere, also habe ich Angst.!

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15
Q

Zwei- Faktoren-Theorie nach Schachter und Singer

A

um Emotion zu erfahren, muss man physiologisch erregt sein und diese Erregung kognitiv interpretieren. Zusammenwirkung physiologischer Erregung + kognitive Bewertung = Emotion

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16
Q

Was bedeutet “short route” und “long route” im Zusammenhang mit der Verarbeitung emotional relevanter Reize?

A

Short route = schnelle Verbindung zwischen Reiz und Reaktion
Long route= längerer Weg über Kordel, Emotionen werden verarbeitet.