Enzymkinetik: Seminar Flashcards

1
Q

Was besagt die RGT-Regel?

A

Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel:

bei einer Temperaturerhöhung um 10°
verdoppelt bis vervierfacht sich die Reaktionsgeschwindigkeit

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2
Q

Was besagt die Arrhenius-Gleichung?
Wie lautet seine Formel?

A
  • k = e ^ (-ΔG* / RT)
  • k Reaktionsgeschwindigkeitskonstante
  • G freie Energie
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3
Q

Was beschreibt die Michaelis-Menten-Kinetik?

Wie lautet seine Formel?

Wie sieht das Michaelis-Menten-Diagramm aus?

A

Beschreibt wie schnell und effizient chemische Reaktionen in Anwesenheit eines Enzyms ablaufen.

v = vmax [S] / KM + [S]
KM = (k-1 + k+2) / k+1

Diagramm:
- asymptotische Näherung an vmax
- bei halbmaximaler Geschwindigkeit KM ablesbar

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4
Q

Wie lautet die Lineweaver-Burk-Gleichung?

Wie sieht das Lineweaver-Burk-Diagramm aus?

A

Gleichung:
- 1/v = KM/v * 1/[S] + 1/ vmax
- y = a*x + b (als Vgl.)

Diagramm:
- aufgetragen: 1/v gegen 1/[S]
- y-Achse: SP bei 1/vmax
- x-Achse: SP bei -1/KM

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5
Q

Wie lauten die 7 Enzymhauptklassen (IUBMB)?

A
  1. Oxidoreductasen
  2. Transferasen
  3. Hydrolasen
  4. Lyasen
  5. Isomerasen
  6. Ligasen
  7. Translokasen (seit 2018)
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6
Q

Was sind Coenzyme?
Was machen sie?

A
  • sind Cofaktoren
  • werden in Cosubstrat und Prosthetische Gruppe unterteilt
  • übertragen funktionelle Gruppen, Ionen oder Elektronen
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7
Q

Katalysemechanismen:
Nenne Beispiele für Enzyme der kovalenten Katalyse!

A
  1. Serin-Enzyme
  2. Cystein-Enzyme
  3. Histidin-Enzyme
  4. Lysin-Enzyme
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8
Q

Katalysemechanismen:
Nenne funktionelle Gruppen, die bei der Säure-Base-Katalyse eine Rolle spielen!

A
  1. Carboxyl
  2. Amino
  3. Phenolische Hydroxyl
  4. Sulfhydryl
  5. Imidazol
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9
Q

Was ist der Unterschied zwischen Metalloenzymen und Metallaktivierten Enzymen?

A
  • Metalloenzyme: Metallionen sind fest mit dem Apoenzym verbunden. Ihre Entfernung führt zum Verlust der katalytischen Aktivität.
  • Metallaktivierte Enzyme: Metallionen sind nur locker mit dem Apoenzym verknüpft.
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10
Q

Durch welche 3 Faktoren werden das biologisch sinnvolle Zusammenspiel aller Enzyme im menschlichen Körper gewährleistet?

A
  1. die hohe Spezifität der Enzyme
  2. die Lokalisation der Enzyme in bestimmten Kompartimenten bzw. Organellen der Zelle und
  3. die Regulation ihrer Aktivität
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11
Q

Was sind Holoenzyme?

A

Arbeitsgemeinschaft aus Coenzym und Apoenzym

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12
Q

Was sind Reine Protein-Enzyme?

A

Enzyme, die kein Coenzym benötigen

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13
Q

Vergleiche Apoenzym und Coenzym nach folgenden Parametern:

  1. Molekulargewicht
  2. Verhalten bei Erhitzen
  3. Verhalten bei Dialyse
  4. Spezifität
A
  1. Molekulargewicht:
    groß - relativ klein
  2. Verhalten bei Erhitzen
    thermolabil - thermostabil
  3. Verhalten bei Dialyse
    wird zurückgehalten - diffundiert
  4. Spezifität
    maßgebend für Substratspezifität - maßgebend für Wirkungsspezifität
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14
Q

Was ist die Michaelis-Konstante (= Km)?
Welche Einheit besitzt die Konstante?

A
  • Substratkonzentration, bei der die Reaktionsgeschwindigkeit halbmaximal ist
  • hohe Konzentration –> niedrige Spezifität
  • mol/L
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15
Q

Was sind Ribozyme?

A

katalytisch aktive RNA (z.B. Spliceosomen)

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16
Q

Was ist das aktive Zentrum?
Beschreibe in diesem Zusammenhang die Katalytische Triade!

A

aktives Zentrum:
Ort, an dem das Substrat gebunden wird

Katalytische Triade:
AS-Seitenketten, die mithilfe von chemischen Wechselwirkungen die spezifische Bindung zwischen dem aktiven Zentrum und dem Substrat vermitteln

17
Q

Was ist der Unterschied zwischen einer Prosthetischer Gruppe und einem Cosubstrat?

A
  • Prosthetische Gruppen: dauerhaft an das Enzym gebunden
  • Cosubstrate: locker an das Enzym gebunden