Grundlagen Chromatographie Flashcards

1
Q

Was sind Typische Anwendungsbeispiele für den Einsatz von Chromatographischen Methoden?

A

• Umweltanalytik
- Nachweis von bestimmten Schadstoffen in komplexen Matrices
- Erfassung von unterschiedlichen, zuvor nicht einzeln bekannten
Schadstoffklassen
• Prozesskontrolle, Labormedizinische Untersuchungen
- (Ein) bestimmte(r) Stoff muss möglichst schnell in ständig gleichartigen
Proben nachgewiesen werden, hoher Durchsatz, „Freigabe“ innerhalb
kürzester Zeit
• Untersuchung von Sekundärmetaboliten oder Stoffwechselmetaboliten
in einem Forschungslabor:
- Es fehlen zunächst Vergleichsproben (und strukturelle Informationen):
Annäherung mit „Standardmethoden“
- Einsatz von mehreren unabhängigen Trennmethoden
- Hohe Anforderung an Detektor
• Scale-up gewünscht:
- Ausarbeitung von chromatographischen Methoden, die sich für eine
präparative Trennung zur Gewinnung von Substanz eignen
- Kostengünstig
- Ggf. Anreicherung der Probe aus Eluat erforderlich

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2
Q

Welche Ziele hat eine chromatographische Trennung?

A

• Identifizierung einzelner oder mehrerer Verbindungen
• Auftrennung von komplexen Gemischen
• Analyse von strukturell unbekannten oder vorher nicht bekannten
Verbindungen
• Quantifizierung von einzelnen Substanzen (ggf. in unterschiedlichen
Konzentrationen)
• Präparative Chromatographie: Isolierung von einzelnen Verbindungen

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3
Q

Welche Rahmenbedingungen gibt es bei einer chromatographischen Trennung?

A

• Welche Geräte und Chromatographiematerialien stehen zur Verfügung?
• Wird die Methode einmalig gebraucht oder soll es als
Standardverfahren in unterschiedlichen Laboren angewendet werden?
• Kann die Probenvorbereitung beeinflusst werden?

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4
Q

Was ist Chromatographie

A

• Trennung von Substanzgemischen aufgrund ihrer unterschiedlichen Verteilung zwischen stationärer und mobiler Phase
-> Trennung aufgrund unterschiedlicher Eigenschaften bzgl. Löslichkeit, Größe, Ladung, Funktion (Affinität)

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5
Q

Welches Trennprinzip hat die Chromatographie?

A
  • An einer ruhenden (stationären) Phase strömt eine sich bewegende (mobile)
    Phase vorbei.
  • Die Moleküle der zu trennenden Substanzen können sich dabei in beiden
    Phasen aufhalten.
  • Die Substanzen werden aufgrund der substanzspezifischen
    Wanderungsgeschwindigkeiten aufgetrennt.
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6
Q

Wonach werden chromatographische Methoden eingeteilt? (mit Beispielen)

A

• Anordnung der stationären Phase
- Säulenchromatographie: (HP)LC, GC, SFC, CE
- Planare Chromatographie: DC, Papierchromatographie, (Gelelektrophorese)
• Aggregatzustände der mobilen Phase
- Flüssigchromatographie (LC)
- Gaschromatographie (GC)
• Nach der Art des Trennvorgangs
- Adsorptionschromatographie (Normalphasen)
- Verteilungschromatographie (Umkehrphasen)
- Ionenaustauschchromatographie
- Größenausschlusschromatographie
- Affinitätschromatographie

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7
Q

Wofür wird die DC im Labor eingesetzt?

A
  • Monitoring von präparativen Aufreinigungen
  • Reaktionskontrolle
  • Reinheitskontrolle von Edukten und Produkten
  • Ausarbeitung einer säulenchromatographischen Trennmethode
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8
Q

Wie wird der Verteilungskoeffizient berechnet?

A

K_x = c_stationär/c_mobil
K Verteilungskoeffizient
c ist Konzentration

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9
Q

Wie wird der Kapazitätsfaktor k’ berechnet?

A

k’= nstat / n mob

n Anzahl der Mole des Stoffes in der Phase

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10
Q

Was vergleicht die Selektivität?

A

Selektivität
: vergleicht das Retentionsverhalten zweier Komponenten
α=1 -> keine Trennung

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11
Q

Was sind Ursachen für (unerwünschte Bandenverbreiterung)

A
  • Eddy-Diffusion (Streudiffusion)
  • Strömungsverteilung
  • Diffusion der Probemoleküle in der mobilen Phase
  • Diffusion in Poren der stationären Phase
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12
Q

Wie lautet die Van-Deemter-Gleichung?

A

H=A+(B/u)+C*u
H Trennstufenhöhe
u Flussrate

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13
Q

Welche Parameter sind in einem Chromatogramm wichtig?

A
  • t0 = Totzeit, benötigte Zeit von der Injektion bis zur Detektion einer nicht retardierten Substanz
  • tR = Retentionszeit, Zeit von der Injektion bis zur Detektion einer retardierten Substanz
  • h = Peakhöhe, Abstand von der Basislinie zum Peakmaximum
  • w = Peakbreite, gemessen an der Basislinie
    w1/2 = Halbwertsbreite, gemessen auf halber Peakhöhe (h1/2)
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