Integration (Foliensatz 2) Flashcards Preview

Modellierung von Informationssystemen > Integration (Foliensatz 2) > Flashcards

Flashcards in Integration (Foliensatz 2) Deck (25):
1

Was für eine Bedeutung hat die Integration von betrieblichen Informationssystemen?

-es existieren verschiedene Informations- bzw. Anwendungssysteme
-für eine effiziente Unternehmensgestaltung ist eine umfassende Sicht auf Informationen und Prozesse im Unternehmen nötig
-Integration bedeutet also Verknüpfung von Menschen, Aufgaben und Technik
-Integration kann horizontal und vertikal, inner- und überbetrieblich oder nach anderen Kriterien erfolgen

2

Welche verschiedenen Ebenen gibt es bei einer Integration?

Präsentation Prozess(Business Process Management) Funktion (Anwendungsbausteine) Daten (Data Stores)

3

Was sind die Ziele der integrierten Informationsverarbeitung?

• Unnötige Untergliederung des Unternehmens überwinden
• Manuellen Erfassungsaufwand verringern
• Erfassungsfehler vermeiden
• Redundanz verringern
• Globale Gültigkeit von Datenfortschreibungen
• Neuartige betriebswirtschaftliche Konzeptionen ermöglichen
• Prozessketten automatisch abwickeln

4

Welche Probleme gibt es bei der integrierten Informationsverarbeitung?

• Weitreichende Wirkung von Fehlern
• Seltene Vorgänge einbeziehen (Durchdringung)
• Seltene Ausnahmen programmieren
• Hohe Anforderungen an Entwickler bzw. hoher
Anpassungsaufwand
• Nicht alle Komponenten integrierter Standardsoftware sind
für die unternehmensspezifischen Anforderungen geeignet
• Lange Latenzzeit für Vorteile der Lösung

5

Welche Merkmale hat eine Systemintegration?

Integrationsrichtung:
-horizontal
-vertikal

Integrationsreichweite:
-Bereichsintegration
-innerbetriebliche Integration
-zwischenbetriebliche Integration

Integrationsgegenstand:
-Datenintegration
-Funktionsintegration
-Prozessintegration
-Methodenintegration
-Programmintegration
-Präsentationsintegration

Automationsgrad:
-Teilautomation
-Vollautomation

6

Wie ist die Informationssystempyramide aufgebaut?

-es gibt eine horizontale und vertikale Integration
-unterste Ebene ist die operative Ebene, wie z..B. Beschaffung, Vertrieb, Produktion
-unterste Ebene verwendete Administrations- und Dispositionssysteme

-obere Ebene ist eher taktische und strategische Ebene, wie z.B. Unternehmensplanungsmodelle,
-obere Ebene verwendet Planungs- und Kontrollsysteme
-es kommen aber auch wieder Aufgaben der unteren Ebene vor, werden hier kontrolliert und geplant

-vertikale Integration bedeutet, dass Information nach oben weitergegeben werden, um zu planen und zu kontrollieren
-deswegegen wiederholt sich die Pyramide oben und es kommt an die Spitze nur Unternehmensplanungsmodelle dazu

7

Was ist Bereichsintegration bei der Integrationsreichweite?

Daten-, Funktions- und ggf. Prozess-
integration innerhalb eines
Unternehmenssektors oder -prozesses

8

Was ist innerbetriebliche Integration (CIM Systeme) bei der Integrationsreichweite?

Bereichs- und prozessübergreifende Verbindung in einem Unternehmen

9

Was ist zwischenbetriebliche Integration (SCM-Systeme) bei der Integrationsreichweite?

Integration der Daten des zwischenbetrieblichen Verkehrs zwischen min. zwei Unternehmen

10

Was ist Datenintegration als Integrationsgegenstand?

Logische Zusammenführung von Daten
- Übergabe von funktionsbezogenen gespeicherten Daten
- Gemeinsame Datenbank (Nutzung einer einheitlichen Datenbasis,
keine Redundanzen)
- geordneter Zugriff auf den Datenbestand über ein
Datenbankmanagementsystem

11

Was ist Funktionsintegration als Integrationsgegenstand?

Informaitonstechnische Verknüpfung von Funktionen

12

Was ist Prozess-/Vorgangsintegrations ?

Zusammenführung einzelner Prozesse und Vorgänge (z. B. der Prozess
der Kundenauftragsbearbeitung mit der Materialflusssteuerung)
- Verknüpfung von Abläufen
- Workflow Management

13

Was ist Methodenintegration?

Kombination der benutzten Methoden, z.B. Algorithmus der Absatzprognose

14

Was ist Programmintegration?

Abstimmung einzelner Programme (Software-Bausteine)
-Integration der Benutzerschnittstelle
-Medienintegration
-Geräteintegration

15

Was ist Präsentationsintegration?

Abstimmung der GUI, z.B. als Web-GUI etc.

16

Was sind Serviceorientierte Architekturen (SOA)?

• SOA basiert auf wiederverwendbaren autonomen Services,
die lose miteinander gekoppelt sind und die je nach Bedarf
neu miteinander kombiniert werden können.
• SOA ist das abstrakte Konzept einer Software-Architektur,
in deren Zentrum das Anbieten, Suchen und Nutzen von
Services über ein Netzwerk steht.
• Wiederverwendbare Services bieten Flexibilität und
ermöglichen die Integration bestehender Systeme.
• SOA ist ein allgemeines, organisatorisches Konzept und
basiert nicht auf bestimmten Technologien.
• SOA kann mit Hilfe einer Cloud-Plattform umgesetzt
werden. Services können dabei als Software-as-a-service-
Komponenten bereitgestellt werden.

17

Was sind die Ziele der Serviceorientierten Architektur?

• Die flexible Integration von Geschäftsprozessen in die
unternehmensinterne Anwendungslandschaft soll erreicht
werden.
• Das Ziel der flexiblen Anpassung von Geschäftsprozessen
an die Unternehmensarchitektur führt zu
Wettbewerbsvorteilen.
• Änderungen in den Geschäftsprozessen können schneller
umgesetzt und bewertet werden.
• Wiederverwendbare Services sollen zu einer höheren
Qualität der Services und zu geringeren Kosten führen.

18

Was sind Merkmale von SOA?

Lose Kopplung und dynamisches Binden:
-Services arbeiten unabhängig
-Kommunikation zwischen Systemen werden die Services bei Bedarf dynamisch zur Laufzeit gesucht und eingebunden

Abgeschlossenheit der Komponenten
-unabhängige Komponene mit Vor- und Nachbedingungen

Verwendung von offenen Standards
-einheitliche Standards

Trennung von Schnittstelle und Implementierung

19

Welche vier Dimensionen hat eine SOA?

Geschäft(warum)
-Strategie, Time to Market, Flexibilität, Kosten

Organisation(wie):
-Governance, Koordination, Wissensmanagement

Technologie(womit):
-Enterprise Service Bus, Web Services, EAI

Architektur(was):
-Komponenten, Service Schnittstellen, Wiederverwendung

20

Welche Vorteile hat eine SOA?

-einfacher Anpassung der Systemlandschaft
-bessere Skalierbarkeit
-Integration verschiedener Systeme in gemeinsame Systemlandschaft
-neue Systeme integrieren
-Redundanzvermeidung
-höhere Wartbarkeit
-weniger Schnittstellen
-flexible Kombination von Services zu Geschäftsprozessen
-Abbildung von Geschäftsprozesen über Unternehmensgrenzen hinweg
-eigene Services anbieten
-Automatisierung bei Kommunikation mit Partnern

21

Welche Probleme gibt es bei SOA?

• Granularität/Gestaltung der Services
• Viel Voraussicht erforderlich
• Performanceprobleme
• Hohe Startkosten, Kosten-/Nutzenrechnungen schwierig
• Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten

22

Wie erfolgt eine Umsetzung einer SOA?

• Auswahl einer Anwendung
• Festlegen der Services(Interface festlegen, Implemeentierung einheitliche Schnittstelle)
• Festlegung der Ablaufumgebung und der
Kommunikationsplattform, z.B. Aufbau des Enterprise
Service Bus
• Umsetzung der Geschäftsprozesse durch
Zusammenstellung / Orchestrierung von einzelnen Services
• Entwickeln und Implementieren der Benutzer-Schnittstelle
• Einbinden von Tools zur Überwachung, Fehlermeldung etc.
• Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten und
Zugriffsrechten
• Skalieren der SOA auf Basis der Anfragen

23

Was sind Merkmale eines SOA-Projekts?

• Fortlaufend, parallel zum normalen Betrieb
• Beteiligte Personen aus dem technischen und dem
Geschäftsumfeld
• Zentrales Repository als Informationsquelle für alle
Beteiligten

24

Was sind Hindernisse bei einem SOA-Projekt?

• Rendite für SOA-Einführung kaum zu berechnen
• Einplanung der Wiederverwendbarkeit erhöht die Kosten
• Schwierigkeiten bei der Kommunikation zwischen dem
SOA-Projektteam und den betr

25

Was sind Erfolgsfaktoren für ein SOA-Projekt?

• (Zu-)Sicherung des Budgets
• Auswahl eines geeigneten Pilotprojekts
• Bildung eines zuständigen Teams
• Befürworter des Projekts im Unternehmen