Kohlenhydrate, Proteine, Fette Flashcards Preview

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Flashcards in Kohlenhydrate, Proteine, Fette Deck (12):
1

Kohlenhydrate

Cn(H2O)m

2

Monosaccharide

-bestehen aus C-Kette, bei der 1 C-Atom eine Aldehyd/Ketogruppe trägt
zB: Glucose C6H12O6 (Aldehyd)
Fructose C6H12O6 (Keton)

3

Fischerprojektion

am C, das am weitesten von der höchstoxidierten Gruppe entfernt ist bzw am wenigsten von Carbonylgruppe entfernt, die OH-Gruppe
-rechts -> D-Form
-links-> L-Form

und die anderen OH´s ?
-Glucose: ta tü ta ta
-Mannose: tü tü ta ta
-Galaktose: ta tü tü ta

4

Disaccharide

-Bildung aus cykl Halbacetale der Monosaccharide + Alk von anderem Mono! (glykasidische Bindung: vom O-Atom eines Monos zum C1 Atom d anderen Monos)
> häufigste Bindung am C4 (Gibt aber auch 1,1/1,2/1,6)

wenn OH Gruppe nach unten: ß-Form
oben: a-Form

5

Polysaccharide

aus vielen Monos

wichtige:
-Cellulose: homoglykan (aus einer Sorte Mono)
-> aus ß- 1,4 glykosidisch verbundener Glucose

-Stärke:
a- glykosidische 1,4 bzw. 1,6 Verknüpfung
Untereinheiten der Stärke:
1.) Amylopektin: Alpha 1,4 ; 1,6 verknüpfte Monos
2.) Amylose: außschließlich 1,4 Alpha Monosaccharide

-Glykogen
a 1,4/1,6 Monosaccharide (wie Amylopektin)
-Zuckerspeicher der Leber

6

Fette

gesättigt: CnH2nO2

ungesättigt: CnH2n-2O2 (2H weniger wegen Doppelbindung)
-> Essentiell, da nicht synthetisierbar wegen Doppelbindung!
!!! Falle bei Molberechnung von Fettsäuren: Ungesättigte sind immer 2g/mol leichter, da pro
Doppelbindung 2 H’s wegfallen!!

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Nomenklatur der Fettsäuren

2 versch Arten

1.) Normale Nummerierung der C’s, C1 bildet das C der Carboxylgruppe
2.) Lateinisch: Alpha, Beta, Gamma... letztes C, egal wie lang die Fettsäure: IMMER Omega
!!! Alpha C ist NICHT das C der Carboxylgruppe, sondern das nächste in Reihe
sprich Alpha C = C2
Letztes C: Omega ! zB die Omega-3-Fettsäure; hier wird die Lage der Doppelbindung
beschrieben, bei Omega bedeutet dies also Zählen von Hinten

8

Proteine

- bestehen aus Aminosäuren, im menschl. Körper: α-L- Aminosäuren

-20 proteinogene AS Bausteine für Aufbau der höheren Lebewesen

- AS -> Ampholyte
H
Basisformel von AS: H2N-C-COOH
R

9

Reaktionen von Proteinen

1.) in saurem Mileu:
NH2 nimmt Proton auf, COOH behält seines ! AS wird sauer, positiv geladen ! pKs1

2.) in basischem Mileu:
Carboxylgruppe gibt H ab, NH2 unbeteiligt ! As wird basisch, neg geladen ! pKs2

Isoelektrischer Punkt:
pKs1 + pKs2/2 = Isopunkt

Punkt beschreibt den allg. Charakter einer AS, da es in der Natur basische, saure und neutrale
Aminosäuren gibt
Neutral: Iso 5-6.5
Alles >6,5 : Basisch
Alles< 5: Sauer

-in wässriger Lösung ein Zwitterion, bei dem COOH ein H abgibt und NH2 ein H+
aufnimmt -> neg und positive Ladung, trotzdem nach außen hin ungeladen

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Peptide

- Bindungen zwischen AS

Peptidbindung: Bindung zwischen dem COOH der einen und des NH2 der anderen AS unter
Wasserabspaltung

Reihenfolge: N-Terminus......C-Terminus

Oligopeptid: bis 20 AS
Polypeptid: 20+ AS

11

Zusammenhalt Peptidketten

-Disulfidbrücken (Reste von AS), entstehen durch Thiole
-WBB
- Van der Waals Kräfte

12

4 Versch Strukturdarstellungen Peptide

1.) Primärstruktur:
AS-Sequenz einer Polypeptidkette

2.) Sekundärstruktur:
lokale räumliche Anordnung der Kette
- Stabilisierung der Kette durch WBB des Carbonyl-O und des N-H einer anderen AS
- 2 Formen: Alpha Helix, Beta Faltblatt (! räumliche Anordnung!!)

3.) Tertiärstruktur:
Räumliche Anordnung/dreidimensionale Struktur der ges. Polypetidkette, Teils Alpha, Beta...
! Hier kann das erste Mal von Protein gesprochen werden!

4.) Quartärstruktur:
Mehrere Tertiäre Untereinheiten, z.B Enzymkomplexe werden als Quartärstruktur bezeichnet
-> einkettige Proteine = Tertiäre Proteine