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Flashcards in Ökologie VL1 Deck (18):
1

Ökologie

Unter Oecologie verstehen wir die gesamte Wissenschaft von der Beziehung des Organismus zur umgebenden Außenwelt, wohin wir im weiteren Sinn alle „Existenz- bedingungen“ rechnen können. Diese sind teils organischer, teils anorganischer Natur

2

Biozonöse (binomische Komponenten)

Gemeinschaft von lebenden Wesen, für eine den durchschnittlichen äußeren Lebensverhältnissen entsprechenden Auswahl und Anzahl von Arten und Individuen, welche sich gegenseitig bedingen und durch Fortpflanzung in einem abgemessenen Gebiet dauernd erhalten.

3

Biotop abiotische Komponenten

Ist die Lebensstätte einer Biozonöse

4

Habitat

typischer Standort einer Art

5

Assoziation

Pflanzengemeinschaft, Regionen mit ähnlichem Klima beherbergen Pflanzen mit ähnlichen Lebensformtyp

6

Das Ökosystemkonzept

Der Lebensraum auf der Erde besteht aus abgrenzbaren funktionellen Einheiten (Ökosystemen), die als Wirkungsgefüge von Biotop und Biozönose aufzufassen sind.

7

Kennzeichen eines Ökosystems

Ökosysteme sind gekennzeichnet durch:
- Energiefluss & Stoffkreisläufe
- Mannigfaltigkeitsmuster in Raum und Zeit
- Trophische Beziehungen und Regelmechanismen - Anpassung, Entwicklung und Evolution

8

Biosphäre

Die verschiedenen Ökosysteme der Erde stehen untereinander in
Kontakt und bilden das globale System der Biosphäre

9

Modell der einfachen Resssourcennutzung

Input (Zufuhr) --> Ressource --> Output (Verbrauch)

10

Fragmentierung von Habitat

Tropen und gemäßigte Breiten:
Großflächig geschlossene Waldflächen werden in kleine Teilflächen zersplittert und fragmentiert.

11

Minimallebensraum (MDA - minimum dynamic area)


Flächenbedarf × Individuendichte = Minimallebensraum

12

Minimale überlebensfähige Populationsgröße (MVP - minimum viable population size)

Kleinste Populationsgröße einer Art in einem Lebensraum, die trotz der Auswirkungen von demographischen und umweltstochastischen Faktoren sowie Naturkatastrop

13

Apophyten

einheimische (indigene) Arten

14

Adventive Arten

- außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebietes angesiedelt - Archäophyten (vor der Entdeckung Amerikas in 1492)
- Neophyten (nach der Entdeckung Amerikas)

15

Hybridisierung (Kreuzung) von Arten

Beispiel Arktis
• schwindendes Meereis begünstigt Kontakt zwischen Populationen
• Kreuzung vormals getrennter Arten
⇒ Eisbär & Grizzly
⇒ Grönlandwal & pazifischer Nordkaper
Beispiel Schweiz
• Eutrophierung verändert Laichgewohnheiten der Felchen
• Gemeinsame Laichplätze fördern Hybridisierung

16

Arten (Spezifische Populationen)


- minimale überlebensfähige Populationsgröße & Minimallebensraum - Habitatansprüche

17

Lebensräume (Lebensgemeinschaften)

- Topographie, Geomorphologie, abiotische Umwelt - Wechselwirkung Flächengröße und Artenvielfalt

18

SLOSS Problematik – Single Large Or Several Small

1 große Fläche - weniger Randeffekte, Minimallebensraum gegeben  Bestandserhaltung großer Spitzenräuber
aber: Artenarealkurve verläuft sigmoid!
viele kleine Flächen - Netzwerk schafft hohe Habitatvielfalt
 langfristige Bewahrung der Artenvielfalt