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Flashcards in Start- Deck (411):
1

Wirbelsäule

Columna vertebralis

2

Kreuzbein

Os sacrum

3

Steißbein

Os coccygis

4

Wirbelkörper

Corpus vertebrae

5

Wirbelbogen

Arcus vertebrae

6

Fortsätze

Processus (Proc.)
Processus (Procc.)

7

Dornfortsatz

Processus spinosus

8

Querfortsätze

Processus transversi

9

Gelenkfortsätze

Processus articulares

10

Zwischenwirbelscheibe (Bandscheibe)

Disci intervertebrales

11

Faserring Zwischenwirbelscheibe

Anulus fibrosa

12

Gallertkern Zwischenwirbelscheibe

Nucleus pulposus

13

Gelenk

Articulation Art./Artt.

14

Wirbelbogengelenk

Articulation zygapophysiales

15

Zwischenwirbelloch

Foramen intervertebrale

16

Abzweigung eines Gefäß

Ramus R./Rami Rr.

17

Embryonales Achsenskelett

Chirda dorsalis

18

Wirbellöcher im Querfortsatz HWS

Formen transversarium

19

Muskeln

Musculus M./ Musculi Mm.

20

Bindegewebsstrang/ Bänder

Ligamentum Lig
Ligamenta Ligg.

21

Band hinter dem Wirbelkörper

Ligamentum longitudinale posterius

22

Band vor den Wirbelkörpern

Ligamentum longitudinale anterius

23

Band zwischen zwei Querfortsätzen

Ligamentum intertransversaria

24

Band zwischen zwei Dornfortsätzen

Ligamentum interspinalia

25

Bandverbindung zweier Wirbelbögen

Ligamentum flava

26

Faserband von c7 über die Dornfortsätze bis zum kreuzbein

Ligamentum supraspinale

27

Nerv

Nervus N.
Nervi Nn.

28

Rückenmarksnerven

Nervi spinales

29

Nervenwurzeln + Namen der Wurzeln

Radices

Radices anterior (ventralis) (efferent/motorisch)

Radices posterior (dorsalis) (afferent/sensibel)

30

Spinalnerv

Nervus spinalis

31

Nervenast + Namen

Rami

Ramus anterior (ventralis)

Ramus posterior (dorsalis)

32

Spinalnerven HWS C1-C8

Nervus cervicales

33

Spinalnerven BW Th1-Th12

Nervus thoracici

34

Spinalnerven LW L1-L5

Nervus lumbales

35

Spinalnerven Kreuzbei S1-S5

Nervus sacrales

36

Spinalnerven steißbein Co1-Co3

Nervus coccygei

37

Wurzelschweif aus Spinalnerven

Cauda equina

38

Segmentale Innervation der Leibeswand

Sensibel
Motorisch

Dermatome
Kennmuskeln

39

Muskulatur direkt an der Wirbelsäule

Musculus erector spinae

40

Rückenmuskulatur die nicht während der Embryonalenrwicklung eingewandert ist sonder dort angelegt wurde und auch geblieben ist

Autochthone Rückenmuskulatur

41

Rückenmuskulatur die während der Embryonalentwicklung gewandert ist

Sekundäre Rückenmuskulatur

42

Zusammenarbeit der Muskeln

Synergismus

43

Gegenarbeit von Muskeln

Antagonismus

44

Hirnnerv

Nervus accessorius

45

Muskel Kopf-Hals-Region

Musculus trapezius

46

Streckseite der ob. Extremität

Spinohumerale Muskulatur

47

Zwischenrippenmuskulatur

Spinocostale musklulatur

48

Bindegewebshülle

Fascia

49

Bindegewebshülle die die autochthone rückenmuskulatur bedeckt

Fascia thoracolumbalis

50

Seitlich/ von der körpermitte abgewand

Lateral

51

Mittig/ zur mitte hin

Medial

52

Körperachse von oben nach unten

Longitudinale achse

53

Körperachse von rechts nach links

Trensversale Achse

54

Körperachse von vorne nach hinten

Sagittale achse

55

Weiter oben gelegen

Superior

56

Weiter unten gelegen

Inferior

57

Zum schädel

Cranial

58

Zum schwanz/ nach unten

Caudal

59

In der mittelebene

Median

60

Der mittlere punkt

Medius

61

Vom rumpf weg

Distal

62

Zum rumpf hin

Proximal

63

Zum bauch hin

Ventral

64

Richtung rücken

Dorsal

65

Weiter hinten

Posterior

66

Weiter vorne

Anterior

67

Zur oberfläche

Superficial

68

Zur körpermitte

Central
Profund

69

Kontinuierliche knochenverbindung (unechtes gelenk)

Synarthrose

70

Diskontinuierliche knochenverbindung

Diarthrose

71

Gelenkflüssigkeit

Synovia

72

Verschiebebewegung

Translation

73

Drehbewegung

Rotation

74

Kiefergelenk

Articulation temporomandibularis

75

Unterkiefer

Mandibula

76

Schläfenbein

Os temporale

77

Gelenkzwischenscheibe

Discus articularis

78

Öffnen

Abduktion

79

Schließen

Adduktion

80

Rückenmark

Medulla spinalis

81

Rezeptoren zur wahrnehmung von schmerz

Nozizeptoren

82

Aufsteigend

Afferent

83

Absteigend

Efferent

84

Vorne und seitlich

Anterolateral

85

Lange aufsteigende schmerzbahnen

Tractus spinothalamicus lateralis und anterior

Anterolaterales system

86

Mittelhirn

Mesencephalon

87

Brücke

Pons

88

Verlängertes mark

Medulla oblongata

89

Sich herauslösendes bandscheibengewebe

Sequester

90

Haut

Cutis

91

Oberhaut

Epidermis

92

Lederhaut

Corium, Dermis

93

Unterhaut

Tela Subcutanea

94

Oberflächenrelief Haut:
Haare, alle Formen von Drüsen
Z.B Handrücken

Felderhaut

95

Oberfächenrelief Haut
keine Haare, nur Schweißdrüsen
z.B Handteller, Finger

Jeder hat andere Leisten (Fingerabdruck)

Leistenhaut

96

Epidermis Schichten

Hornschicht: Str. Corneum
Str. Lucidum (nur bei Leistenhaut)
Lipide vor Austrocknen: Str. granulosum
Str. Spinosum (stachelig)
Str. basale (Nachschub für Hautgeneration)

97

Individualentwicklung
(Vor der Geburt, um Geburt, nach Geburt)

Ontogenese
(pränatalperiode: Embryonalperiode und Fetalperiode, Perinatalperiode, Postnatalperiode)

98

Befruchtungsalter

-vom Tag der Befruchtung (post
conceptionem= p. c.)
-Entwicklungswochen
-38 Wochen bzw. 266 Tage

99

Menstruationsalter

-vom 1. Tag der letzten Menstruation
(post menstruationem= p.m.)
-Schwangerschaftswochen= SSW
-40 Wochen bzw. 280 Tage

100

Embryonalentwicklung

Frühentwicklung (1-3 Woche)
Organanlage (Organogenese, 4-8W)

101

Fetalperiode

Organdifferenzieruung und -wachstum (9-38 W)

102

Befruchtung

Fertilisation

103

Dreiblättrige Keimscheibe

Gastrulation

104

Knochenlehre

Osteologie

105

Knochenhaut

Periost

106

Enden der Knochen

proximale und distale Epiphyse

107

Mittelstück Knochen

Diaphyse

108

Zwischenbereich Ende und Mittelstück des Knochens

Metaphyse

109

Oberschenkelbein

Os femoris

110

Knochenvorsprung zum ansetzenoder entspringen von Muskeln

Apophyse

111

Schwammartige Struktur in den Epiphysen der Knochen

Substantia spongiosa mit rotem blutbildenden Knochenmark

112

Knochenentwicklung

Osteogenese

113

Längenwachstum Knochen

interstitiell
(Epiphysenfuge)

114

Dickenwachstum Knochen

Appostitionell
(Findet über Periost statt)

115

Kompakte Knochensubstanz am Rand vom Knochen

Substantia compacta

116

Durchblutet

Vaskularisiert

117

Bildung von Knochengewebe

Ossifikation

118

Osteoblast

Knochenaufbauende Zellen
Bilden Osteoid, das mineralisiert

119

Direkte umwandlung von mesenchymzellen in geflechtknochen

Desmale osteogenese

120

Knochenbildung gewebebildungsablauf

Histogenetische Ossifikation

121

Ablauf deasmale ossifikation

-entstehung einiger platten schädelknochen und der Periost
-Mesenchymzellen(erst noch zu vorläuferzellen) differenzieren dich zu osteoblasten-scheiden kollagen und osteoid ab, osteoid wird mineralisiert--primäre Ossifikationszentren
Um und abbau durch osteoklasten

122

Knochenbildung über ein knorpelmodell

Chondrale osteogenese

123

Osteoid (Synthese durch Osteoblasten)

Organischen extrazellulärmatrix

124

Funktion des knochens

Stützfunktion
Speicherfunktion
Schutzfunktion
Blutbildung

125

Gewebeart knochen

Binde und stützgewebe

126

Knochen: zellen und interzwllularsubstanz
Chemische zusammensetzung

50-60% anorganisches Material
-v.a kalksalze(calciumphosphat)
-druckfestigkeit

25% organisches material
-v.a kollagen
-zugfestigkeit

15-25% wasser

127

Knochenformen

Lange (röhren-) Knochen (oberschenkel)
Kurze Knochen (handwurzel)
Platte Knochen (brustbein)
Unregelmäßige knochen (wirbel)

Pneumatisierte knochen (belüftete)
Sesambeine (in die sehne eines muskels eingelagerter knochen)

128

Knochenform in der hauptsächlich die blutbildung stattfindet

Platte knochen
-brustbei
-hüfte

129

Vaskularisiert und innerviert?
Knochen und Knorpel

Knorpel: nein
Knochen: ja swhr gut

130

Varianten histogenetischer knochenentwicklung

Desmale (direkte) ossifikation
Chondrale (indirekte) ossifikation

131

Wie lange dauert eine schwangerschaft p.m. und p.c.

266 Tage p.c
280 Tage p.m

132

In welche drei Stadien unterteilt sich die vorgeburtliche Entwicklung?

Frühentwicklung (1.-3.)
Embryonalperiode (4.-8.)
Fetalperiode (9.-38.)

133

Eizelle

Oozyte

134

Befruchtung def

Verschmelzung Oozyte mit Spermium

135

Eileiter

Tuba uterina

136

Eierstock

Ovar Ovarie

137

Gebärmutter

Uterus

138

Abschnitt, Teil einer anatomischen Struktur

Pars

139

Abschnitt der Eileiter

Pars ampullaris

140

Eihülle, von Follikelzellen des Ovars gebildet u. die Eizelle umgibt

Zona-Reaktion nach dem Eindringen des ersten Spermium~ verhinder das weitere Spermien eindringen

Zona pellucia

141

die Eizelle umgebene Granulosazellschicht

Corona-radita-Zellen

142

Bläschenhafte Hohlraumstruckturen

Follikel

143

Endstadium der Follikelreifung im Ovar

Graaf-Follikel

144

Loslösen der Oozyte aus dem Ovar (weibl. Eierstock) und ihre anschließende Aufnahme in den Tuba uterina (Eileiter)

Ovulation

145

Befruchtung

Konzeption

146

Ablauf konzeption

-spermium durchdringt corona radiata zellen
-Zona reaktion nach dem durchdringen~ nicht für weitere Spermien durchdringbar
-fusion der zellmembran von eizelle und spermium mit aufnahme des mänl. Vorkerns in die oozyte

Haploide chromosomensätze vereinen sich ~bildung einer zygote

147

Befruchtete eizelle

Zygot

148

Def Morula

Kuglige Ansammlung von ca. 30 Blastomere (ergebnis der Furchungsteilung) die von der zona pellucida umgeben ist

-Morula-Stadium

149

Teilung der Zygote wobei die Größe insgesamt nicht zunimmt

Furchung
2-Zellstadium
4-Zellstadium
8-Zellstadium

150

Blastomere

Zellen die bei Furchung entstehen (wahrscheinlich bis 8-Zellstadium identisch)

151

Kompaktierung

Durch expression von adhasionsmolekülen können die blastomere zellkontaktbilden

Die äußere schicht blastomere sind mit der zonulae occludentes verbunden und grenzen so die innen liegendend blastomere vollständig v. dem extrazellulären Mileu ab~ Entstehung einer Blastozyste

152

Blastozyste

Keimblase, die sich etw. am 4. Tag aus der Morula nach der Befruchtung durch Einstrom von Flüssigkeit (Aufbau eines osmotischen Gradient) bildet

Blastozystenhöhle, äußere Zellschicht: Trophoblasten, innere Zellmasse: Embryoblast, umhüllt von zona pellucida

153

Implantation/Nidation

Einnistung der Blastozyste in die Uterusschleimhaut am 6-8 Tag nach der Befruchtung

154

Ablauf Implantation

Auflösung zona pellucia
Seite der Blastozyste mit Embryoblasten nimmt kontakt zur Uterusschleimhaut auf (Apposition)
Invasion der Trophoblasten am Embryonalpol in das Endometrium

155

Frühentwicklung 1. Woche übersicht

Ovulation d. Eizelle
Befruchtung ~ Zygote
Furchung
Morula
Blastozyste
Beginn der Implantation der Blastozyste:
schlüpft aus Zona pellucida
Implantation in Uterusschleimhaut
Trophoblast differenziert sich in Zytotrophoblast und Synzytiotrophoblast (benachbart zur Uterusschleimhaut)
Differenzierung des Embryoblast beginnt

156

Welche Aufgaben haben die Unterschiedlicheb Blasten

Epiblast: Embryo
Hypoblast: Dottersack, Embryonale Hülle

Synzytiotrophoblast: infiltierend
Zytotrophoblast: Nachschub
~ Embryonale Hüllen, Ernährung

157

Kavitation

Flüssigkeitseinstrom führt zur Ausbildung der Blastozystenhöhle

158

Interstitelle

Interstitell: im Zwischengewebe liegend

159

Gebärmutter

Uterus

160

Zweiblättrige keimscheibe

Embryoblasten bilden einschichtige lage aus flachen zellen (Hypoblast (unten)) und ein prismatisches Epithel (Epiblast) 8. Tage nach Befruchtung

161

Welche bereiche durchdringen die Synzytiotrophoblasten bei der Implantation?

Uterusschleimhaut/ Uterusepithel
Durchbricht Basalmembran:
Ausbreiten im subepithelen Bindegewebe
Durchbricht mebran der blutgefäße

162

Abläufe in der zweiten Woche der Frühentwicklung

-Abschluss der interstitellen Implantation
-Differenzierung des Trophoblasten
-verdichtung (streifenförmig) der Hypoblasten ~ vorderer Randbogen (kranio-kaudale Körperachse erstmals sichtbar)
-Entstehung Dottersack und Amniohöhle
-bildung extraembryonale Coelom (Chorionhöhle) und des extraembryonalen Mesoderms

163

Blasten

Junge, noch nicht ausdifferenzierte Zellen

164

Entstehung Dottersack

Hypoblastenzellen wandern nach lateral aus und bilden an die gesamte Innenwand der Blastozystenhöhle eine Schicht aus flachen Epithelzellen
~Heuser-Membran= Innenwand primärer Dottersack
Sekundäre Dottersack entsteht durch Abschnürung des abembryonalen Anteils des primären Dottersacks

165

Embryonaler und abembryonaler Pol der Blastzyste

Embryonal: Seite mit Embryoblasten
Abembryonal: Seite mit Blastozystenhöhle

166

Entstehung Amnionhöhle

Extrazellularrum zwischen Ephiblast und Zytotrophoblast füllt sich mit Flüssigkeit und wird erweitert~primäre Amnionhöhle
Zellen aus dem Epiblast kleiden Höhle aus (Amnioblast)
Einschichtiges Amnioepithel legt sich den Zytotrophoblasten an~ sekundäre Amnionhöhle

167

Extraembryonales Mesoderm (Retikulum)

Zytotrophoblast wächst schneller als primärer Dottersack
-entstehung von Splalträumen
-von lockerem Netzwerk der Hypopolasten gefüllt
-umgibt primären Dottersack+sekundäre Amniohöhle
-gliedert sich in vizerales Blatt(umhüllt Dottersack+ Amnionhöhle) und parietales Blatt (liegt Zyototrophoblast auf)

168

Extraembryonalr Zölom (Chorionhöhle)

Entsteht durch Erweiterung des extraembryonalen Mesoderm
~ großer zusammenhängender Hohlraum

169

Chorion

Äußere Fruchthülle, die den Embryo umgibt
Fetalen Teil der Plazenta
Bildung aus (Gesamtheit aus) Trophoblasten (Synzytiotrophoblast+Zytotrophoblast) und dem anliegenden extraembryonlalem Mesoderm

170

Lakunen

Bucht/Vertiefung in Synzytiotrophoblast gefüllt mit mütterlichen Blut

171

Haftstiel

Einziger von der Hohlraumbildung (Chorionhöhle) ausgenommener Bereich
-verbindung des Amnions mit den Trophoblast

172

Gastrulation

Bildung der 3 Keimblätter (umformung der zweiblättrigen in eine dreiblättrige Keimscheibe)

173

Die drei Keimblätter

Ektoderm ( äußeres/dorsales)
Mesoderm(mittleres)
Endoderm (inneres/ventrales)

Entstehen alle aus Epiblast

174

Bildung der dreiblättrigen Keimscheibe

-Ausbildung Primitivstreifen/Rinne
~ intraembryonales Mesoderm
-Primitivknoten
~Chordafortsatz und Entoderm
-Chordaplatte
~Chorda dorsalis

175

Primitivstreifen

Bandartige Zellverdichtung in der Längsachse der Epiblasten
Kaudal beginnend und breitet sich etwa bis zur Mitte der Keimscheibe aus

176

Primitivknoten

Knotenförmige verdickung des Primitivstreifens in der mitte der keimscheibe

177

Primitivrinne

Entstehung in der mitte des Primitivstreifens
Von lateral wandern Epithelzellen der Epiblasten ein und wandern nach unten

178

Intraembryonales Mesoderm, Mesoblast, primäres Mesenchym

Unpolarisierte zellen die aus der Primitivrinne auswandern und eine neue Schicht zwischen Hypo- und Epiblasten bildet

gewinnt lateral anschluss an das extraembryonale Mesoderm

179

Chordafortsatz

Zellen die aus dem Primitivknoten nach kranial wandern verdrängen Hypoblasten nach lateral

Bildung eines Zellstranges

180

Entstehung Entoderm

Lateral im chordafortsatz liegen sehr teilungsaktive zellen, die die hypoblasten nach lateral, kaudal und kranial verdrängen ~ entoderm entsteht

181

Chorda dorsalis

Chordaplatte bildet eine sich vertiefende Rinne
Ränder verschließen sich schlißlich zu einem Rohr, das sich völlig von dem Endoderm ablöst

-essentiell für die induktion der neurulation

182

Neurulation

Vorgang von der Bildung der Neuralwülste bis zu ihrem Zusammenschliss zum Neuralrohr

183

Ablauf Neurulation

Ektoderm gliedert sich in Neuralplatte (zentral+cranial) und Oberflächen-Ektoderm
Neuralplatte vertieft sich zur Neuralrinne
Zusammenschließen der Neuralwülste~ Neuralrohr
Verschluss beginnt in der Mitte und setzt sich in craniale sowie caudale Richtung fort

184

Plakoden

Epithelverdichtungen im kranialen grenzbereich zwischen Neuralplatte und Oberflächen Ektoderm

185

Neuralwülste

Aufgefaltete Ränder der Neuralrinne

186

Kraniale und caudale öffnung des Neuralrohrs (schließen sich)

Neuroporus cranialis bzw. Caudalis

187

Neuralleisten

Entstehen durch auswanderung von neuralrinnenzellen an der kontaktzone zum Oberflächen-Ektoderm

188

Somiten (Ursegmente)

Paarige, segmentale (regelmäßige, knotenförmige) Verdichtungen von Zellen des paraxialen Mesoderms

189

Entstehung des ZNS

Geht aus dem Ektoderm hervor
Neuralplatte~neuralrinne~neuralrohr

190

Gliederung des mesoderms

Paraxiales Mesoderm zu beiden Seiten der Chorda
Intermediäres Mesoderm
Seitenplattenmesoderm schließen sich beide lateral an

191

Paraxiales Mesoderm

Verdichtetes Mesoderm zu beiden Seiten der Chorda

192

Entstehung Somiten

Regelmäßige knotenförmige verdichtungen im paraxialen Mesoderm durch eine räumlich und zeitliche komplexe Abfolge verschiedener Signalwege
Umwandlung von Mesodermzellen in Epithelblasen

Beginnt cranial des Primitivknotens und setzt sich nach caudal fort

193

Somiten gliedern sich auf in...

Gliederung Somit in ventrolmedialen und dorsallateralen Teil, ventromedialen Segmente berlieren ihren Epithelen Charakter~ Sklerotomzellen(wandern nach medial, treffen auf Zellen des gegenüberliegenden Somiten~ Mesenchymspange~ Wirbel)

Dermatom (Unterhautbindegewebe/Dermis)
Myotom (Vorläufer Skelettmuskelzellen)
~Dermatomyotom (aus dorsallateralen
Teil)
Sklerotom

194

omnipotent/totipotent

Zellen können sich noch zu jeder Zelle des ganzen Organismus ausdifferenzieren

z.B befruchtete Eizelle

195

Unipotent

Zellen, die nur Zellen des selben Typs bilden können

196

Allantois

Wurstähnliche Aussackung des Dottersacks in das Extraembryonalen Mesoderm im Bereich des Haftstiels

197

Entstehung der Körperhöhlen

-starkes Wachstum der Neuralplatten und die Bildung des Neuralrohrs
~kranio-kaudale Krümmung sowie einer lateralen Abfaltung des Embryos

198

Teratogene

Biologische, chemische oder physikalische Einflussfaktoren, die bei einem Organismus Fehlbildungen hervorrufen

Teratogen als adj. "Fehlbildung hervorrufend"

199

Teratogene in der Frühentwicklung (1-3 Woche)
Befruchtung bis zur Keimscheibe

geringe Fehlbildung, hohe Abortrate
~alles oder nichts Prinzip

200

Teratogener Einfluss in der Embryonalperiode (4-8 Woche)

hohe Empfindlichkeit, jedes Organ hat eigene sensible Phase

gravierende Fehlbildungen/ Missbildungen

201

Teratogen Einflüsse in der Fetalperiode (9-38 Woche)

Abnehmende Empfindlichkeit, funktionelle Ausreifung

n. so schwerwiegende Fehlbildungen:
Wachstumsstörungen, aber alles angelegt

202

Keimblattderivate

Nicht Organ oder Gewebespezifisch!
Keine klaren Grenzziehungen, Orgena immer aus verschiedenen Keimblättern

STARKE VEREINFACHUNG:
Ektoderm~äußere Epithel
+Nervensystem
Mesoderm~"alles was zwischen den anderen liegt/ Ninde und Stützgewebe+Muskelgewebe
Entoderm~innere Epithelien, Schleimhäute der Organe

203

Funktion des Knochens

-Stützfunktion (passiver Bewegungsapperat) WS
-Schutzfunktion
*Schädel: Gehirn
*Wirbelkanal: Rückenmark
*Thorax: Herz und Lunge
-Speicherfunktion
*Calcium (99% menschlichen Calciums)
*Phosphat (75%)
-Blutbildung: rotes Knochenmark

204

Aus welchen Winkeln kann man die Osteogenese betrachten?

histogenetisch: Gewebebildungsablauf

Vergleichend-anatomisch: beim fertigen knochen schaut man sich an ob es ein Deckknochen oder ersatzknochen ist

205

Ersatzknochen

Knorpelknochen, gehört zum Endoskelett, fast alle knochen des wirbeltierskeletts

206

Deckknochen

Bindegewebsknochen des Hirn- und Gesichtsschädels, entstehen meist durch desmale ossifikation, exoskelett

207

Außerhalb einer Faszie

Epifaszial

208

Schulterblatt

Scapulae

209

Schultergräte

Spina scapulae

Gräte die dorsal auf dem schulterblatt liegt

210

Lateralster punkt der scapulae

Acromion

211

Tiefster Punkt des Schulterblattes

Angulus inferior

212

Handfläche vorne

Supination

213

Handrücken vorne

Pronation

214

Muskel der die Schulter "umgibt"

M. deltoideus

215

Höchster Punkt Schulterblatt

Angulus superior

216

Orientierungslinie vom C7 über die Dornfortsätze nach kaudal

Lines mediana posterior

217

Obere Kante des Beckens

Crista iliaca

218

Knochenvorsprung am hinteren Ende des Beckens, oft grübchen in der Haut

Spina ilifa posterior superior

219

Sakraldreieck Mann

Spina ilica posterior superior rechts, links und Crena ani

220

Untere spitze Steißbein

Crena ani

221

Lendenraute, Michaelis-Raute Frau

Spina ilica posterior superior rechts, links, crena ani, hauteinziehung zwischen 3 und 4 LWK

222

Mediale Achsellücke

Kranial: M. teres minor
Kaudal: M. teres major
Medial: Caput longum des M. triceps branchii

Leitungsbahn: A. Circumflexa scapulae

Dreieckig

223

Laterale Achsellücke

Kranial: M. teres minor
Kaudal: M. teres major
Medial: Caput longum M. triceps branchii
lateral: Humerus

Leitungsbahn: A. Circumflexa humeri posterior und N. axillaris

224

Gelenklippe des Schultergelenkes

Labrum glenoidale

225

Grundsätzliche Bestandteile eines Knochens

Knochengrundsubstanz (anorganische und organische Anteile) und Zellen (unterschiedliche Funktionen

226

Aufbau Periost

Umhüllt Knochen mit Außnahmeder überknorpelten Gelenkflächen

äußere Schicht: Stratum fibrosum- geflächtartiges, straffes Bindegewebe, Kollagenfasern vorzugsweise in Längsachse, ansatz für sehnen und bänder

Sharpey-Fasern: zweigen von äußeren schicht ab bis in die kompakta

Innere Schicht: Stratum osteogenicum- gefäß und nerveführend

227

Endost

Dünne bindegewebsschicht die das innere des knochen auskleidet

228

Knochenmark

Liegt in markräumen zwischen der festen knochensubstanz

229

Unterschiedliche Art der Knochen

Geflechtknochen/ Faserknochen/ primäre Knochen:
Embryonale Knochen, Geflechtwerk kollagener Fibrillen, erfährt im ersten Lebensjahr größtenteils umbau zu lamellenknochen (nur schädelnaht und knöchernde labirinthe des innenohr), entsteht direkt aus mesenchym durch desmale ossifikation

Lamellenknochen, sekundär Knochen:
lamelläre schichtung der interzellularsubstanz, ab dem zeiten lebensjahr, nach abbau des geflechtsknochen, funktionsanforderung optimal angepasst

230

Def. Desmale osteogenese

Mesenchym wandelt sich ohne umwege in geflechtknochen um

231

Def. Chondrale osteogenese

knorpelmodelle bilden das knorplige primordialskelett, das sekundär verknöchert

232

Vorkommen desmale ossifikation

Entwicklungsgeschicchtlich junge knochen (wandeln sich fast vollständig in lamellenknochen um), stirnbein (os frontale), scheitelbein (os parietale), schlüsselbein (calvicula)

233

Mechanismus desmale osteogenese

Embryonalzeit: verdichten von mesenchymzellen in knochenanlagen zu vorläuferzellen, entwickeln sich zu osteoblasten, beginnen mit osteoid-synthese, mauern sich dabei ein- werden zu osteozyten, aus bälkchen bestehendes knochengerüst entsteht, blutgefäße wachsen in die bindegewebsräume des knochengebälks, durch appositionelles wachstum werden bindegewebsräume eingeengt

234

Vorkommen chondrale osteogenese

Meisten Knochen

235

Mechanismus chondrale osteogenese

-Mesenchym>Knorpel (Primordialskelett)>Knochen
-perichondrale Ossifikation:
Beginnt außen, bildung einer Knochenmanschette, DIAPHYSE der Röhrenknochen, desmale ossifikation
-enchondrale Ossifikation:
von innen, in Diaphys und Epiphyse, Hand- und Fußwurzelknochen, ersetzen des Knorpelgewebe, knorpelgewebe ist vaskularisiert, vorläuferzellen gelangen in knorpel, ossifikation, interstitielles wachstum

236

Mesenchym

In der Embryonalzeit ausgebildetes pluripotentes Füll- und Stützgewebe, das im wesentlichen aus dem Mesoderm hervorgeht

237

Funktionelle anpassung des knochens

-ständiges remodeling:
.Osteoblasten (Anbau)
.Osteozyten (Osteoblasten, die Pause machen)
.Osteoklasten (Abbau)
-Gewebemenge und -verteilung: Je mehr Compacta, desto mehr Belastung
-trajektorielle Anordnung der Spongiosatrabekel= Linien entlang der größten Druck- und Zugbelastung
.Drucktrabekel
.Zugtrabekel
(Treffen im rechten Winkel)
-Beanspruchungserniedrigung
.Zuggurtungsprinzip(durch Gegenzug Beanspruchung erniedrigen)

238

Trajektorien

Unsichtbare Kraft- bzw. Spannungslinien im Knochen, an denen sich Knochenbälkchen (Trabekel) der Spongiosa ausrichtene

-max. Stabilität des Knochens bei minimalen Materialaufwand

239

Knochentrabekel

Kleine Bälkchen aus Knochengewebe, aus denen der schwammartige Innenraum, die Spongiosa, des Knochen aufgebaut ist

240

Allgemeine Gelenklehre

Arthrologie

241

Gelenkentwicklung

Selten: Anlagerungsgelenk
-zwei getrennt angelegte Knochen wachsen aufeinander zu und bilden Gelenk
-Kiefregelenk (Art. temporomandibularis)+Wirbelbogengelenk (Art. zygapophysiales)

die meisten übrigen Gelenke: Abgliederungsgelenk
-eine gemeinsame Skelettanlage die dann sekundär abgegliedert/geteilt wird

242

Knochenverbindung lat.

Juncturae

243

Unterteilung/Gliederung Juncturae

Diarthrosen (echte Gelenke)
-diskontinuierlich (gaaanz kl. Spalt)

Synarthrosen (Haften, "unechte" Gelenke)
-kontinuierlich (irgendein Bau/Füllmaterial kontinuierlich dazwischen
.Syndesmosen (Bandhaft)
.Synchondrosen (knorbelhaft)
.Synostose (knochenhaft)

244

Bandhafte kontinuierliche Knochenverbindung +bsp

Syndesmose
-Syndesmose i. e.S.
.Bsp: Membrana interossea antebranchii (durch bindegewebe verbundene Elle und Speiche)
-Suturen (Naht)
.Bsp:Sutura sagittalis (Verbindung Schädelknochen) vor Verknöcherung



245

Knorpelhafte kontinuierliche Knochenverbindung+bsp

Synchondrose
-synchondrosen i. e.S.
.bsp: Epiphysenfuge vor Verknöcherung
-symphysen(anderes knorpelmaterial:Faserknorpel- höhere Belastbarkeit)
.Bsp: Disci intervertebrales + Symphysis pubica (verbindung unter Steißbein der Beckenknochen) } Hemiathrosen

246

Knochenhafte kontinuierliche Knochenverbindung

Synostose
.Bsp: Epiphsenfuge nach Verknöcherung+Os sacrum

247

Hemiarthrose

Synchondrose mit einigen Eigenschaften eines echten Gelenks

Spaltbildung ausgeblieben, Flüssigkeitsansammlungen

Kann/muss aber nicht
häufig HWS
meist keine pathologischen Folgen

248

Morphologische Kennzeichen einer Diarthrose

alle 4 müssen erfüllt sein:
-überknorpelte Gelenkflächen (hyalin Knorpel-bleiben bei knochenbildung übrig)
-Gelnkhöhle (2D nur als Spalt)
-Gelenkkapsel (Bindegewebshülle)
.1. Schicht: Membrana fibrosa
.2. Schicht: Membrana synovialis
gefüllt mit Synovia
-Gelenkflüssigkeit (Synovia)
.dünner, weniger als 1mm Film (wenn mehr: Gelenkerguss)
.für praktisch reibungsfreie Bewegungen
.Flüssigkeitskissen als Schutz und Druckverteilung
.Ernährung durch Diffusion
.einmel Knorpelschaden, immer Knorpelschaden

NICHT: gute Beweglichkeit
-Amphiarthrose
.Bsp: Art. sacroilica (echtes Gelenk, aber kaum beweglich aufgrund vieler Bänder)

249

Einteilung der Diarthrosen

Bewegungen
-Verschiebungsbewegung (Translation)
-Drehbewegung (Rotation)

Freiheitsgrade (Rotationsachsen die senkrecht zueinander stehen:max. 3)

Gestalt der Gelenkkörper
-Kugelgelenk
-Ei-/Ellipsoidgelenk
-Sattelgelenk
-Kondylengelenk
-Walzengelenk
.Scharniergelenk
.Rad-/Zapfengelenk
-ebenes Gelenk

250

Kugelgelenk

3 Freiheitsgrade (einzige Gelenkform)
.sagittal (Ab und Adduktion), transversal (Flexiuon+ Exkusion), longitudinal (innen+außen Rotation)
.Ballartiger Gelenkkopf in Gelenkpfanne
.Bsp: Schultergelenk: Art. humeri (hohe beweglichkeit, aber dadurch wenig Stabilität)
.Sonderform: Nussgelenk (Enarthrosis) Gelenkkopf im Vergleich zur Pfanne klein, Pfanne reicht über größten Durchschnitt des Kopfes rübe (hohe Stabilität)
...Bsp. Hüftgelenk (Art. coxae)

251

Schultergelenk

Art. humeri

252

Ei-/Ellipoidgelenk

2 Freiheitsgrade
.Keine Gelenkkugel sonder längliche Form (Rotation um longitudinalachse nicht mehr möglich)
.Bsp: prox Handgelenk (Art. radiocarpea)+ob. kopfgelenk (Art. atlantooccipitalis) (Atlas mit Os occipitalis: nicken+ Kopf zur Seite neigen)

253

Sattelgelenk

.einmalig
.2 Freiheitsgrade
.Daumensattelgelenk (Art. carpometacarpea l)
.Gelnek liegt nicht da wo Haut aufhört sondern weiter unten

254

Kodylengelenk

.2 Freiheitsgrade+ Translation (transversal, longitudinal, Translation aufgrund unterschiedlicher Radien des Gelenkkopfes)
>Abrollbewegung
.Bsp: Kniegelenk (Art. genus), Kiefergelenk (Art. temporomandibularis)

255

Aponeurose

Sehne eines platten Muskels
Bsp.: M. latissimus dorsi

256

a-Deklination

-immer weibl.
- -a, -ae,-ae, -arum
arteria, ateriae, ateriae, ateriarum

257

O-Dekleination

Masculinum:
-us, -i, -i, -orum
Nervus, nervi, nervi, nervorum

Neutrum:
-um, -i, -a, -orum
Ligamentum, ligamenti, ligamenta, ligamentorum

258

U-deklination

M.
-us, -us, -us, -uum
plexus, plexUs, plexus, plexuum
! die endung der Grundform wie bei o-Deklination
-die Sinne

N.
-u, -us, -ua, -uum
corni, cornus, cornua, cornuum

259

e-Deklination

Femininum
-es, -ei, -es, -erum
facies, fasciei, fascies, facierum

260

Walzengelenk

-2 Varianten
-1Freiheitsgrad
.Schaniergelenk: Rotationsachse senkrecht zum Knochen
bsp: Humeroulnargelenk (Art. humeroulnaris)
.Rad-/Zapfengelenk: Rotationsachse in Richtung zum Knochen
Bsp: prox. Radioulnargelenk (Art. radioulnaris prox.) + unt. Kopfgelenk (Art. atlantoaxialis)

261

Ebenes Gelenk

Translantation+ Rotation in einer Ebene
-Wirbelbogengelenk (Art. zygapophysiales)

262

Hilfseinrichtungen von Diarthrosen:

-Gelenkzwischenscheiben (Disci articulares)
-Menisken (Menissci articulares)
-Gelenklippe (Labra articularis)

alle aus Faserknorpel

263

Gelenkzwischenscheibe

Disi articulares
.Scheibe einbauen, mit Glenkkapsel rundum berwachsen
.2 getrennte höhlen

Prox Handgelenk (Art. radiocarpea)
Kiefergelenk (Art. temporomandibularis)

264

Menisken

Menisci articularis
.faserknorplige Scheibe (nur an konvexen Seite verbunden, eine Höhle
-Kniegelenk (Art. genus)

265

Gelenklippe

Labra articularia
Bei großen Kugelgelenken
Vergrößern der Pfanne durch eine Lippe einmal um die Pfanne rum

Schultergelenk (Labrum glenoidale)
Hüftgelenk (Labrum acetabulare)

266

Gelenkhemmung

Einschränkung des Bewegungsspielraums:
-Knochenhemmung: Unterarmstreckung
-Bandhemmung: Hüftstreckung (Ligamentum ilioverobale: stärkstes Band)
-Muskelhemmung:
.aktive Muskelinsuffizienz- bei angewinkelter Hand Finger krümmen
.passive Muskelinsuffiziens- Hüftbeugen+ Kniestrecken
-Weichteilhemmung

267

Allgemeine Muskellehre

Myologie

268

Einteilung der Muskeln

Mikroskopischen Kriterien: allg. Histologie

Makroskopische Kriterien (nur der quergestreiften Muskulatur)
.Lage/ Funktion- funktionelle Gruppen
.Herkunft/ Innervation -somatische Muskulatur oder vizerale Muskulatur

269

Welche Muskelzypen nach mikroskopischen Kriterien gibt es

-quergestreifte Skelettmuskulautr
-Herzmuskulatur
-glatte Muskulatur

270

Einteilung der Skelettmuskulatur

-somatische Muskulatur
..aus dem Myotomen der Somiten
..von Nn. spinales innerviert
~Epimer: Rr. dorsales: autochthone RM
~Hypomer: Rr. ventrales: ventolaterale Rumpfwand+ Extremitäten

-vizerale Muskelatur
..aus Vizeralbögen (Hirnnerv 1-12)
..von Vizeralbögen innerviert
~Nn. V, VII, IX, X, XI (Vizeralnerven)
V:Kaumuskelatur
VII:mimische Muskulatur
XI: N. accesorius: M. trapecius + sternod...

271

Somiten- Anlagen

Würfelförmige Segmenet (zunächst 1-4, am ende bis 35)
Anlage für:
.. Sklerotom (ws)
..Dermatom (Dermis)
..Myotom (Muskeln)

272

Aufbau eines Muskels (allgemein)

-Ursprung (Origo)/ Kopf (Caput)mind. 1
-Bauch (Venter)
-Ansatz (Insertio)
..i.d.r. Mehr beweglich als Ursprung
..meist kranial
~Ansatz und Ursprung sind festgelegt!!

-Punctum fixum (unbewegt)
-Punctum mobile (bewegt sich auf anderen zu)
...können sich vertauschen
...von den Umständen abhängig

273

Muskeltypen

-Zahl der Köpfe
..M biceps
..M triceps
..M quadriceps

-Zahl der Bäuche (Zwischensehnen)
..M digastricus/biventer (2)
..M rectus abdominis: grade bauchmuskelatur (4)

-Fiederung (Faserung n. Parallel zur Sehne)
..M fusiformis (Muskelfasern paralel/ n. Gefiedert)
..M unipennatus (einfach gefiedert)
..M bipennatus (zweifach gefiedert)

-platte Muskeln
..dünn und flächig
..M planus (Sehne: Aponeurose)

-ringförmige Muskeln
- M orbicularis (einmal um Auge)
-M sphincter
..Schließmuskel

274

Sehne

-bindegewebige Verankerung des Muskels am Knochen
..vorwiegend in Zugrichtung orientierte kollagene Fasern (Zugfest, direkte Kraftübertragung)
(auch Spannungsmessung: Sehnenspindel, messen Spannung, afferent)

- Aponeurose: flächige Sehen v. a. bei platten Muskeln)

-Zugsehen (einfach)
...Wirkungslinie=Hauptlinie des Muskels
Gleitsehne
...Wirkungslinie n. Hauptlinie des Muskels
..Widerlager: Hypomochlion Umlenmkung fast immer Knochenvorsprung

275

Muskelmechanik

-anatomischer Querschnitt
..senkrecht zur Hauptachse des Muskels
-physiologischer Querschnitt (relevanter!)
..Maß für die Muskelkraft
..senkrecht zu allen Muskelnfasern
~bei gefiederten Muskeln ist der physiologische Querschnitt größer als der anatomische

Drehmoment(Wichtigkeit Muskel) =Sehnenkraft x virtueller Hebelarm

Nur was auf sehne übertragen wird ist für muskel von bedeutung
Sehnenkraft= Muskelkraft x cos alpha
bei parallelfaserigen muskeln ist die sehnenkraft annähernd so groß wie die muskelkraft

Je dicker der Muskel und je weiter er vom Gelenk weg ist (Aufg. z.B. Sesambein) desto mehr drehmoment und desto wichtiger

276

Hilfseinrichtungen Muskel

Aufgaben, Varianten

-Reibungsverluste minimieren

..Faszien (jeder Muskel bzw Muskelgruppe bzw Kompartimente)
-BG-Umhüllung Ausnahme: mimische Muskulatur

..Schleimbeutel (Bursae synoviales)
-mit Synovia gefüllte BG-Säckchen in der Nähe von Gelenken oder Hypomochlien
-wenn Knochen an Muskelbauch scheuert

..Sehnenscheide (wasserkissen)
-Vaginae tendines
-mit Synovia gefüllte BG-Umhüllung von Sehnen

277

Belastungsanpassung des Muskels
2Varianten

Aktivitätshypertrophie: Muskelaufbau z.B durch tranieren
Inaktivitätsatrophie: Inaktivität, unbeanspruchung

278

Gleichsinnige Muskelwirkung

Synergisten

279

Gegensinnige Muskelwirkung:

Antagonisten (einer beugt und einer streckt, auch innerhalb eines Muskels ein Anteil beugen und einen strecken)

280

motorische Einheit

"physiologische Kontraktionseinheit"
Ein Nervenfaser und alle innervierten Muskeln

klein:feine Bewegungen wie zum Beispiel am Auge 1Faser 5-6 Muskeln

Groß: Gesäßmuskulatur 1000 Muskeln

281

Grundspannung Muskel

Ruhetonus -der Muskel ist nie zu 100% erschlafft

282

Erhöhung Spannung Muskel

Kontraktion (Verkürzung)

283

Erniedrigung Muskelspannung

Relaxation

284

Isotonische Kontraktion

Verkürzung bei konstanter

285

Isometrische Kontraktion

Spannungserhöhung bei konstanter länge

286

Auxotonische Kontraktion

Muskelspannung und -länge ändern sich gleichzeitig
Der häufigste fall bei bewegungsabläufen

287

Informationssysteme des menschl. Körpers

Nervensystem
Kreislaufsystem

288

Funktion des Kreislaufsystems

➖Transport durch Teilchenströmung (Konvektion)
..Transport und Austausch von Atemgasen (O2 CO2), Nährstoffen (Kohlenhydrat, Lipide), Botenstoffe (Hormone-von endokrinen Drüsen ins Gefäß- führt zu einer großflächigen Wirkung)
...bei ganz ganz ganz kl organismen ist auch ein Stofftranport durch Diffusion möglich

-Regulation des Wärmehaushaltes
...Hautdurchblutung (stark-Wärmeabgeben)

-Regulation des Säure-Base-Haushaltes
...pH= 7,35 Puffersystem zum konstant halten

-Abwehr (Abwehrzellen oder Teilchen)

289

Konvektion

Transport durch Teilchenströmung

290

Anteile des Kreislaufsystems

Herz Druck-Saug-Pumpe (Motor)
Blutgefäße (Röhren)
Lymphgefäße

291

Gliederung der Blutgefäße

Arterien

Mikrozirkulation:
Arteriolen (kl. Arterien/Widerstandsgefäße)
Kapillaren (Stoffaustausch- dünne Wände)
Venolen (Kapazitätsgefäße)

Venen

292

Arterien

Vom Herz wegführendes Gefäß

!nicht von O2 konzentration abhängig

293

Venen

Zum Herzen hinführendes Gefäß

294

Lymphgefäßsystem Abläufe

-hoher Druck in Blutgefäßen
-Blut tritt aus in Bindegewepe (rausgepresst) tägl. Ca 20L (davon werden ca. 18l im venösen Schenkel rückresorbiert
-von Lymphsystem eingesammelt (2L)
-zurückführen des Blutes

295

Was ist Lymphe

Filtrat des Blutes
wässrig, nur milchig wenn fetthaltig
KEINE roten Blutkörperchen
Abwehrzellen

Lymphe kann auch Tumorzellen transportieren (lymphogene Metaphasierung)

296

Kapillaren Physiologie

Größte Oberfläche insgesamt
Geringer Druck-langsame Strömungsgeschwindigkeit für einen guten Stoffaustausch

297

Systolischer Druck

Rauspumpen liegt bei 120

298

Diastolischer Druck

Herz muss sich wieder füllen
Liegt bei 80

299

Hochdrucksystem Kreislaufsystem

Arterieller Schenkel, windkesselfunktion

300

Windkesselfunktion

Eigenschaft der elastischen Arterien (vorallem der Aorta)
Durch rhytmische kontraktion des Herzens pulsierenden Blutstrom in einen venösen Blutstrom umwandeln

301

Niederdrucksystem

Reservoirfunktion
Variable kapazität (Venen und Lunge)
Menge an Blut ist mehr als im arteriellen schenkel

Umfasst gesamten Lungenkreislauf + venösen Schenkel des Körperkreislaufes

302

Schulterblatt

Scapula

303

Schlüsselbein

Clavicula

304

Links

Sinister

305

Rechts

dexter

306

Beugung des rumpfes oder der extremitäten

Flexion

307

Streckung des rumpfes oder der extremitäten

Extension

308

Wegführen der extremitäten vom körper nach ventral

Anteversion

309

Wegführen der extremitäten oder des rumpfes nach dorsal

Retroversion

310

Heranführen der der extremitäten an den körper in der frontalebene

Adduktion

311

Wegführen der der extremitäten an den körper in der frontalebene

Abduktion

312

Anheben i. d. R. des armes über die horizontale

Elevation

313

Nervengewebe

Neuronen (Nervenzellen)+Gliazellen (Supportzellen)

314

Aufbau eines Neurons

Zell-Leib/ Perikaryon+Fortsätze (Axon und Dendriten=Neuriten)

315

Ganglien

Anhäufungen von Neuronen im PNS

316

Spinalganglien

Liegen in der Hinterwurzel des Spinalnervs
Bei afferenten Nervenfasern

317

Gebärmutterhöhle

Cavum uteri

318

Somatopleura und slanchopleura und septum transversum

Intraembryonales mesoderm spaltet sich durch die laterale abfaltung des embryos
Somatopleura: Ektoderm anliegend
Slanchopleura: Entoderm anliegend
Septum transversum: Trennung in Splacho- und Somatopleura ausbleibt

319

Intraembryonales Zölom

Weitere vorwachs der somatopleuranach ventral und verschmelzung der rechten und linken Anlage entsteht schließlich eine höhle

Bleibt über ein nabelzölom mit dem extraembryonlaen zölom (chorionhöhle) im kontakt

320

Vizeralbogen,Schlundbogen, Pharyngealbogen

-entstehen in der 4-5 Woche
-schlundfurchen: 4 einsekungen des Ektoderms im Nackenbereich
-4 Schlundtasche wachsen aus dem entoderm von innen entgegen
-mesodermale gewebe zwischen wird auf diese weise in 4 schlundbögen geteilt
(Bilden sich eig 6, aber 5 und 6. sind nur rudimentär angelegt, 4 aind sichtbar)

-jeder schlundbogen entwickelt ein knorpelelement und muskelanlagen, denen jeweils ei Nerv (Schlundbogennerv) und eine Arterie (schlundbogenarterie) zugeordnet ist, die vonMesenchym umgeben ist

-bedeutent für die bildung von gesicht, halspharynx und kehlkopf

321

Kopfdarm

bezeichnung aus der Embryologie für die Darmabschnitte die sich aus der ersten Darmbucht entwickeln

Oberste Darmabschnitt der sich im kopf befindet

322

Derivat

Aus einer grundsubstanz abgeleitete chm. Verbindung

323

1. Vizeralbogen

Mandibularbogen
N. V
Malleus, Incus
Kaumuskulatur

324

2. Vizeralbogen

Hyoidbogen
N.VII
Strapes, Proc. styloideus, craniale Teile des Os hyoideum
Mimische Muskulatur

325

3. Vizeralbogen

N. IX
caudale Teile des Os hyoideum
Schlundmuskulatur

326

4.-6. Vizeralbogen

N. X+ XI
Kehlkopfknorpel
Schlundmuskulatur, Kehlkopfmuskulatur, M. trapezius, M. sternocleidomastoideus

327

Weg des blutes im kreislaufsystem

2 hintereinander geschaltete kreisläufe
-Lungenkreislauf (sauerstoffanreicherung)
*kl. kreislauf
*Lunge
*O2-Aufnahme (äußere Atmung)
-HERZ
-Körperkreislauf
*großer Kreislauf
*übrige Organe (parallel geschaltet)
Besonderheit: Pfortaderkreislauf 2 Kapillarsysteme hintereinander geschaltet: erst im Magen-Darm-Trakt (Stoffaufnahme) anschließend über die V. portae hepatis zur Leber (Filterung)
*O2-Abgabe (innere Atmung)

328

Welche Organe sehen"das ganze" Blut?

Herz und Lunge

329

Weg des Blutes: Venen und Arterien

sauerstoffarmes Blut über den rechten Vorhof ins rechte Ventrikel über A. pulmonalis in die Lunge und zurück über die V. pulmonalis in den linken Vorhof (insgesamt kommen 4 Venen von der Lunge)
Das Blut verlässt den rechten Vorhof über den linken Ventrikel und den rechten Vorhof und gelangt in die Aorta. Von der Aorta geht der Pfortaderkreislauf ab. Vv. hepaticia vereint sich mit dem Blut aus dem kapillargebiet der unteren körperhälfte zur V. cave inferior und schließlich mit der V. cave superior aus dem kapillargebiet der oberen körperhälfte im rechten vorhof

330

Aorta

Große Körperschlagader

331

Organdurchblutung

-Vasa privata
*Eigenversorgung (hat jedes Organ: Kapillarbett Stoffaustausch)
-Vasa publica
*im Dienst des Gesamtorganismus (zusätzlich manche Organe: z.B. Herz, Lunge, Leber)
*Herz: -das was man im Kreislauf sieht sind 6 Vasa publica- Herzkranzgefäße Coronagefäße 10%
*Lunge: Arterien zur eigenen Versorgung: Bronchalarterien, Vasa publica und Vasa private sind nicht zu 100% trennbar
*Leber: Vasa publica: Pfortader, eigene Versorgung über Arteria hepatica propria, nur ein Ausgang: Blut wird vermischt

332

venöse Rückstrommechanismen

-Ventilebenmechanismus des Herzen (herz kann auch ansaugen)
-Atempumpe
-Venenklappen (Einbahnstraße, gegen hydrostatischen Druck)
-Muskelpumpe (subfaszial, kontrahierter Skelettmuskel presst Blut nach "oben")
-arteriovenöse Kopplung (Arterie zwischen zwei Venen: Blut fließt nach unten, hat eine Pulswelle, presst Venen zusammen)

333

Fetaler Kreislauf

Versorgung des Fetus über mütterliches Blut (Nabelschnur: V. umbilicalis +Aa. umbilicales> Lungenkreislauf und Pfortaderdersystem ohne Funktion
Kurzschlüsse (als bauliche Spezialitäten)
-Ductus venosus (Arantii)
*Umgehung der Leber des Sauerstoffreichen Blutes
*Durchmischung mit sauerstoffarmen Blut in der Vena cava inferior
-Foramen ovale
*Umgehung Lungenkreislauf
*Loch rechter Vorhof zum linken Vorhof
*sauerstoffreiches Blut von der Mutter (Lungenarbeit sinnlos)
-Ductus arteriosus (Botalli)
*Verbindung zweier Arterien (aus linken Vorhof kommend)
*Umgehung Lungenkreislauf des O2-armen Blutes

334

Funktion des Lympfgefäßsystems

-Sammlung und Rückführung interstitieller Flüssigkeit
-Transport resorbierter Zellen
-Abwehr

335

Komponente des Lymphgefäßsystems

-Lympkapillare (geschlossen beginnende kl. Röhren, die in den meisten Organe Netzwerke bilden- Basalmebran ist lückenhaft+ große intrazelluläre Öffnungen: interstitielle Flüssigkeiten, Fette, aber auch Fremdkörper können leicht in die Kapillaren übertreten)
-Lymphknoten (Verzweigungsstellen der großen Gefäßabschnitte: Filterung)
Lymphgefäße (Vasa lymphatica- Aufbau wie Vene nur etwas mehr Klappen)
-Lymphstämme (Trunci lymphatici, paarig angelegt)
Hauptlymphstämme:münden in Vena subclavia (re. +li.)
*Ductus toracicus (Zustrom 3/4 außer oberes rechtes Körperviertel in linken Venenwinkel)
*Ductus lymphaticus dexter (Zustromgeniet oberes rechtes Körperviertel)
-li+re Venenwinkel

336

Bestandteile ZNS

Gehirn
Rückenmark

337

Bestandteile PNS

Hirnnerv (12 Stück)
Spinalnerv

338

Reizaufnahme

Afferent, sensibel, sensorisch

Von der Peripherie zur zentralen Reizverarbeitung

339

Reizantwort

efferent, motorisch

Von der zentralen Reizverarbeitung in die Peripherie

340

Kommunikation der Peripherie mit der Außenwelt

animales NS
(Bewusst, willkürlich)

341

Kommunikation der Peripherie mit Innenwelt

Vegetatives NS (autonomes NS)
unbewusst, willkürlich
gegliedert in Sympathicus (ergotrop, Gaspedal) und Parasympathicus (trophotrop, Bremse)

342

ergotrop

der Leistung dienent

343

trophotrop

der Ernährung und Erholung dienent

344

Metamerie

Gliederung des Rumpfes in embryonale gleiche Abschnitte, den Segmenten/ Metamere

Grundlage ist die Somitenbildung

345

Vorderhirn

Prosencephalon

346

Branchiomerie

Gliederung der Kopfdarmregion in 6 Vizeralbögen

347

Herz: Vorhof

Atrium
Enden von Venen:
re.: Vena cava superior und inferior
li.: Venae pulmonalis

348

Herz: Kammern

Ventrikel
Blut geht zum Körperkreislauf und Lungenkreisluf
re.: Truncus pulmonalis zum Lungenkreislauf
li: Aorta zum Körperkreislauf

349

Systole

Phase der rythmischen Kontraktion der Herzmuskulatur

350

Diastole

Phase derErschlaffung der Herzmuskulatur

351

Anastomose

Gefäßzusammenschluss

352

Nabelvene

Vena umbilicalis

353

Kreislaufumstellung bei der Geburt

-Foramen ovale:schließt sich mechanisch aaufgrund unterschiedlicher Druckverhältnisse und verwächst dann dauerhaft (Druck li. herz steigt)
Ductus venosus+ Ductus arteriosus: mechanischer Verschluss und dann umwandlung in bindegewebige Stränge- Ligamentum venosum+ Ligamentum arteriosum

354

Def. Lymphgefäßsystem

Ein blind beginnendes Röhrensystem, das als Nebenstrecke in den venösen Anteil des blutgefäß mündet
-kein geschlossener Kreislauf

Angetrieben über kontraktion der mediamuskulatur

355

Sensibel und sensorisch

Sensorisch: rein afferent, von einem Sinnesorgan zum Gehirn

Sensibel: Körpersensibilität im allgemeinen, Tasten, Schmerz...

356

Reflexe

Stereotype Antworten auf einen Reiz

357

Gehirn

Encephalon

358

Rückenmark

Medulla spinalis

359

Hirnstamm (bezeichnung unklar)

Truncus cerebri

Mesencephalon+ Pons+ Medulla oblongata

360

Weiße Substanz

Substantia alba
-hoher Anteil an markhaltigen (Axone mit Myelinscheide) Nervenfasern (kommen aber auch marklose Fasern sowie Gliazellen vor)
-Leitung von Aktionspotenzialen, neuronale Verarbeitung der Information fehlt weitgehend)

-v.a Fortsätze (Axone) von Neuronen ("Bahnen")

361

Graue Substanz

Substantia grisea
-v.a Perikaryen von Neuronen (Zellkörper von Nervenzellen)
-"kl. Grauen Zellen"
-Verarbeitung neuronaler Informationen

362

Neurotransmitter im ZNS in erster Linie

Glutamat

363

Somatomerie

Gliederung der Leibeswand (Rumpfdarm) in 32-33 Somiten

364

Primäre Hirne

Gehirn:
-vorderer Anteil (Prosencephalon)
*periphere Nerven zu Nase und Augen
*I+II Hirnnerv
-hinterer Anteil (Rhombencephalon)
*Rautenhirn
*Vizeralbögen 6

365

Gliazellen

Stützgewebe des Nervensystems
im PNS: Schwansche Zellen

366

Hirnrinde

Cortex

367

Hinterhorn

Cornu posterius (empfängt afferente Nervenfasern)

368

Vorderhorn

Cornu anterius
efferente Nervenfaser

369

Seitenhorn

Cornu laterale

370

Gesamtheit der afferenten Nervenfasern, die das Hinterhorn empfängt

Hinterwurzel: Radix posterior)

371

Gesamtheit der efferenten Nervenfasern, die das Vorderhorn verlassen

Radix anterior

372

Rückenmarkssegment

Abschnitt des Rückenmarks, der zu einem Spinalnerv gehört

373

Vereinigung des Radix posterior und des Radix anterior

Spinalnerv entsteht im Foramen intervertebralis

374

Ganglion

Graue Substanz im PNS
Ansammlung Perikaryen von Nervenzellen im PNS

375

Nucleus

Kerngebit im ZNS

376

Tractus

Weiße Substanz im ZNS
gleicher Anfang und Ende der Nervenfasern (nach Anfang und Ende benennt)
Einbahnstraße

377

Fasciculus

Weiße Substanz im ZNS
beginnen in einer Region und enden in einer Region ( Anfang+ Ende nicht präzise)
Einbahnstraße

378

Nervus

Weiße Substanz im PNS
* Einbahnstraße rein
*Einbahnstraße raus
*gemischte Fasern
-niemals Perikaryen von Nervenzellen, wenn man welche im Mikroskop sieht dann sind es welche von der Umhüllung etc. (Perikaryen liegen in Ganglion)

379

Graue Substanz des Gehirn

-Rinde (Cortex)- außen
-subcorticale Kerngebiete (z.b. Basal"ganglien"/Basalkerngebiete)

380

Weiße Substanz desGehirns

-subcortical (z.b Capsula interna)
*von vorne nach hinten
*von rechts nach links
*von oben nach unten
~Fahrstuhlschächte

381

Enthirn

Telencephalon (oberste Etage: menschl. handeln+fühlen, Hirnrinde)
Anlage: Vorderhirn

382

Zwischenhirn

Diencephalon
Anlage: Vorderhirn

383

Mittelhirn

Mesencephalon
Anlage: Rautenhirn

384

Nachhirn

Metencephalon bestehend aus Pons (Brücke) und Cerebellum (Kleinhirn)
Anlage: Rautenhirn

385

Verlängertes Mark

Myelencephalon (Medulla oblongata)
Anlage: Rautenhirn

386

Abschnitte desGehirns

-man gliedert in Etagen, aber hat Verbindungen (Leitungsbahnen)
Telencephalon
Diencephalon
Mesencephalon
Metencephalon
Myelencephalon

387

Graue Substanz des Rückenmarks

Liegt innen (Schmetterling)
-Vorderhorn: motorisch
-Seitenhorn: vegetativ
-Hinterhorn: sensibel

388

Weiße Substanz im Rückenmark

Absteigende Bahnen: motorisch
Aufsteigende Bahnen: sensibel

389

Einteilung der Hirnnerven

-Sinnesnerven
-Augenmuskelnerven
-Vizeralbogennerven
-Zungenmuskelnerven

390

Sinnesnerven (sensorisch)

Rein afferent:
-Nn. Olfactorii* N. I riechen
-N. Opticus* N.II sehen
-N. vestibulocochlearsi N. VIII Gleichgewicht+höhren

391

Augenmuskelnerven der Hirnnerven

rein efferent, motorisch
-N. oculumotorius N. III
-N. trochlearis N. IV
-N. abducens N. vI

392

Vizeralbogennerven

gemischte Faserqualität:
- N. trigeminus N. V
- N. facialis (Gesichtsnerv) N. VII
- N. glossopharyngeus (Schlundmuskulatur) N. IX
- N. vagus N. X
- N. accessorius N. XI
*M. Trapecius
*M. Sternocleidomastoideus

393

Zungenmuskelnerv

Rein motorisch
- N. Hypoglossus* N. XII

394

Wieso ist die Einteilung zu 12 Hirnnerven eig falsch?

Die Spinalnerven der oberen 4 Somiten (occipitale) wurden als Hirnnerven mitgerechnet N. I, N. II, N. xII

395

Aufbau eines Spinalnerven

-2 Wurzeln (Radices)
*Radix anterior (ventralis): efferent (hat seine Perikaryen im RM =immer ZNS, aus Neuralrohr)
*Radix posterior (dorsalis): afferent (Perikaryen im Spinalganglion=PNS, aus Neuralleiste)
-Spinalnerv (N. spinalis)
-5 Äste (Rami)
*Ramus anterior (ventralis)
*Ramus posterior (dorsalis) (autochthone RM)
~i.d.R gemischt afferent & efferent (Muskulatur+Haut)
*Ramus meningeus (afferent: innerviert die Rückenmarkshäute, geht direkt wieder durchs Foramen intervertebralis zurück)
*Ramus communicans albus (vizeroefferent, zum Grenzstrang:präggl.)
*Ramus communicans griseus (vizeroefferent, vom Grenzstrang: postggl.)
~hintereinander geschaltet

396

Grenzstrang

Truncus sympathicus
Kette von 22-23 autonomen Ganglien, die von der Schädelbasis bis zum Steißbein neben der WS laufen

Verschaltung des Ramus communicas albus (1. Neuron) zum Ramus communicas griseus (2. Neuron)

397

Perikaryen der affernten und efferenetn Bahnen

Afferent: Spinalganglion
Vizeroefferent: 1. Neuron: Perikaryen im Rm, 2. Neuron: Perykaryen im Grenzstrang)

398

Plexusbildung

-Rr. dorsales verlaufen einzeln (segmental)
-Rr. ventrales bilden-außer im thorakalen Abschnitt (Rippen)- Geflechte (Plexus)
.Plexus cervicalis (Halsgeflecht) (Rr. ventrales C1-C4)
.Plexus brachialis (Armgeflecht) (Rr. ventrales C5-Th1)
____ Nn. intercostalis Th1-Th12)
.Plexus lumbosacralis
...Plexus lumbalis (Rr. ventrales ((TH12)L1-L4)
...Plexus sacralis (Rr. ventrales ((L4)L5-S4)

399

Aufgaben Vegetatives Nervensystem

-Autonome Steuerung lebenswichtiger Fuktionen
.Kreislauf
.Atmung
.Verdauung
.Fortpflanzung etc.

400

Brustbein

Sternum

401

Hinterer (unten) Schädelknochen

Os occipitale

402

Oberarmmuskel

M. triceps branchii
-Caput longum
-Caput laterale
-Caput mediale

403

Sympathicus und Parasympathicus

-sich funktionell ergänzende Teile eines Systems
-Unterteilung nach pysiologischer Wirkung und pharmakologischer Beeinflussbarkeit
-strukturelle Unterschiede z.T schwierig(-bauprinzipe)

404

Bauprizip der afferenten und efferenten Fasern im animalen NS

Efferent: Perkaryot im Vorderhorn RM
Afferent: sensible Ganglion (keine Verschaltung) in der Nähe des ZNS

405

Bauprinzipe efferenter und afferenter Fasern des vegetativen NS

Sympathicus: 1. Neuron (präganglionär, myelinisiert) ist kurz, Perkaryot im Seitenhorn des Rm C8-L2___sympathisches Ganglion (Divergenz=streuen der Info durch mehrere verschaltungen)___2. Neuron (postganglionär) deutlich länger___ Zielzellen: glatte Muskulatur, Herzmuskulatur, Drüsenzellen

Parasympathicus: Perkaryot im Gehirn (Nuclei nn. III, VII, IX, X+ Rückenmark Seitenhorn S2-S4) des 1. Neuron (präganglionär, myelenisiert)___parasympathisches Ganglion(weiter weg vom ZNS, oft schon in der Wand des Zielorgans), 2. Neuron( postganglionär, kurz, grau)

406

Kopf

Caput (capitis: des Kopfes)

407

Hals, Nacken

Cervix (cervicis des Nackens)

408

Muskelbauch

Venter musculi

409

Sehne

Tendo pl. tendines

410

Ursprungssehne

Origo

411

Ansatzsehne

Insertio