Übergabe Flashcards

1
Q

Erklären Sie die Eckpunkte einer Übergabe von Traumapatienten?

A
  • innerhalb von 30 Sekunden
  • Unterbrechungen vermeiden
  • Nach der Übergabe auf etwaiige Fragen eingehen
  • Übergabe vor Umlagerung des Pat.
  • Kurze Zusammenfassung an Teamleader Schockraum nach erfolgter übergabe
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Q

Erklären Sie die Übergabe nach dem ATMIST-Schema

A

A - Age:

  • Alter des Pat.
  • Name

T - Time:

  • Zeitpunkt des Unfalls, Ereignisses

M - Mechanism (Unfallmechanismus):

  • Beginnen mit Schockraumindikation
  • Mechanismus präzisieren:
    • Geschwindigkeit
    • Airbags geöffnet
    • angeschnallt
    • Sturzhöhe
    • spitze Penetration
    • etc.

I - Injury:

  • Verletzung aus der initialen Untersuchung (traumatologischer Notfallcheck) bzw. vermutete Befunde
  • Reihenfolge:
    • Kopf
    • HWS
    • Thorax
    • Abdomen
    • Becken
    • Rücken und restl. Wirbelsäule
    • Extremitäten bzw. “von Kopf bis Fuß”

S - Symptoms:

  • Welchen Untersuchungsbefund ergab die initiale Untersuchung (nach xABCDE-Schema)
  • Critical Bleeding
    • Ort
    • Behandlung
  • Airway
    • Zustand
    • Behandlung
  • Breething
  • respiratorische Situation
    • spO2 - Sauerstoffgabe
    • Atmung (normal, flach)
    • Thoraxbefund (paradoxe Atmung)
  • Circulation
    • initiale Kreislaufsituation
    • Puls
    • RR
  • Disabilitys
    • kurzer neurologischer Befund
      (Pupillen, MS-Defizite)
  • Exposure
    • Temperatur/Wärme
    • bekannte Antikoagulation
    • ggf. Giftexposition
    • ggf. Verbrennungen
    • etc.

T - Treatment:

  • Die bisherige Behandlung und das ansprechen des Pat. darauf

Gegebenenfalls noch relevante Informationen dazu erwähnen:

  • Allergien
  • Angehörige
  • Nüchternheit
  • Medikation

Am Schluss nochmal die relevantesten Informationen zusammenfassen, Übergabe an Teamleader Schockraum und nach offenen Fragen erkundigen!

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Q

Beschreiben Sie die Übergabe eines Pat. nach folgenden Informationen?

  • Männlich, 73 Jahre
  • Im Garten auf eisigen Pflastersteinen ausgerutscht
  • Auf linke Seite gestürzt
  • Lippe leicht aufgeschlagen
  • Schmerzen im Bereich des linken Hüftgelenks mit Druckschmerz
  • Belastung nicht möglich
  • Ausstrecken des linken Fußes nicht möglich
  • Traumatologischer Notfallcheck hat Verdacht auf Oberschenkelhalsfraktur ergeben
  • Pat. ist allergisch auf diverse Schmerzmedikamente
  • 40mg Fentanyl vom HÄND als Tablette verabreicht
  • Unfallzeitpunkt ca. 14:40
A
  • Herr XY, 73 Jahre
  • Unfallzeitpunkt gg. 14:40
  • Auf eisigen Pflastersteinen ausgerutscht, auf linke Seite gestürzt
  • Unterlippe links leicht aufgeschlagen, Verdacht auf Oberschenkelhalsfraktur links, Leichte Blutung an der Lippe
  • Schmerzen im Bereich des Hüftgelenks links, Druckschmerz, Aufsteigen nicht möglich, Ausstrecken des Fußes schmerzbedingt nicht möglich
  • Rumpfstabilisierung durch Vakuummatratze, Entlastung des Oberschenkelmuskels durch Knierolle,
  • Schmerztherapie durch Hausarzt mittels 40mg Fentanyl über Tablette
  • Pat. ist allergisch auf diverse Schmerzmedikamente
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