V9 Flashcards
(9 cards)
1
Q
Erzminerale:
A
-
Gliederung nach dem Anion
- Sulfidische Erze:
- Kupferkies (CuFeS2)
- Bleiglanz (PbS)
- Zinkblende (ZnS)
- Oxidische Erze:
- Chromit ((Fe, Mg)Cr2O4)
- Zinnstein (SnO2)
- Magnetit (Fe3O4)
- Silikatische Erze:
- Beryll (Al2Be3[Si6O18])
- Spodumen LiAl[Si2O6]
- Sulfidische Erze:
-
Gliederung nach dem Metallkation
- Zinkerze:
- Zinkblende(ZnS)
- Zinkspat(ZnCO3)
- Eisenerze:
- Magnetit (Fe3O4)
- Hämatit (Fe2O3)
- Siderit (Fe(CO3))
- Kupfererze:
- Kupferglanz (Cu2S)
- Kupferkies (CuFeS2)
- Zinkerze:
2
Q
Analysetechniken:
A
3
Q
Idiochromatische Farben (Eigenfarbe):
A
4
Q
Allochromatische Farben (Fremdfarbe):
Diamanten
A
5
Q
Optische Mineralbestimmung:
Durchlichtmikroskopie
A
- Transluzente Minerale → Durchlichtmikroskopie
-
Optische Eigenschaften:
- Isotropie, Anisotropie, Farbe, Pleochroismus, Lichtbrechung (Relief, Chagrin), Doppelbrechung (Interferenzfarbe), Auslöschung
-
Morphologische Eigenschaften:
- Kornform, Spaltbarkeit, Zwillingsbildung, Einschlüsse, Umwandlungen
6
Q
Auflichtmikroskopie:
A
-
Für opake Minerale:
- Reflexionsvermögen
- Farbedes Minerals
- Korngröße und –form
- Verwachungsart
- Einschlüsse
7
Q
Röntgendiffraktometrie:
A
- Wichtigste, konventionelle Methode zur Bestimmung der qualitativen (und quantitativen) Zusammensetzung von kristallinen Substanzen
-
Qualitativ:
- Identifizierung aller in einer Probe vorhandenen kristallinen Substanzen aber:
- je nach Zusammensetzung (Vorhandensein von u.a. Mikroklin) ist ein prozentualer Mindestanteil einer Substanz notwendig
- ~5 wt%
- Identifizierung aller in einer Probe vorhandenen kristallinen Substanzen aber:
-
Quantitativ:
- Bestimmung der Volumenanteile einzelner Mineralphasen aber:
- Datenblätter mit quantifizierten Messwerten müssen zum Abgleich vorliegen
- Substanzen müssen im wt%-Bereich vorliegen
- Bestimmung der Volumenanteile einzelner Mineralphasen aber:
-
Röntgenographische Phasenanalyse:
- keine (nass-) chemische Analyse
- Beugungseffekte sind sehr sensitiv zur Kristallstruktur
8
Q
Röntgendiffraktommetrie:
Die Diagramme verschiedener Substanzen unterscheiden sich in der…
A
-
Anzahl der peaks:
- je hoher symmetrisch eine Substanz ist, desto weniger Reflexe erscheinen im Beugungsbild
-
Lage der peaks:
- Der Beugungswinkel 2θ ist von der Wellenlänge der verwendeten Röntgenstrahlung abhängig und wird durch die Größe und Symmetrie der Elementarzelle bestimmt
-
Intensitätder peaks:
- wirddurch die Art und durch die Anordnung der Atome im Kristall bedingt
-
Breite und Linienform der einzelnen Peaks:
- hängt von den Messbedingungen, den Probeneigenschaften (wie z.B. Korngröße) und Kristallisationszustand ab
9
Q
Röntgendiffraktometrie:
Fehlerquellen
A
-
Falsche Probenhöhe führt zu:
- Verschiebungder 2-Theta-Lagen der Peaks
- Veränderung der Intensitäten der Peaks ansonsten:
- qualitative und quantitative Auswertung der Probenpulver passt nicht
-
Minerale mit blättchen- oder nadelförmiger Gestalt werden beider Präparation oft bevorzugt orientiert:
- Einige Netzebenen werden dabei übermäßig häufig gemessen
- Intensitätsgewinn des entsprechenden Peaks
- Verschiebung der Intensitätsverhältnisse der Reflexe
- Ansonsten:
- qualitative und quantitative Auswertung der Probenpulver passt nicht
-
Falsche Korngröße führt zu:
- Absorptionseffekten
- Bevorzugte Orientierung
- Inhomogenität
- Ansonsten:
- qualitative und quantitative Auswertung der Probenpulver passt nicht
- optimale Kristallgröße 5-10 μm
- Zu langes Mahlen des Probenmaterials
- Zerstörung der Kristallgitter
- Ansonsten:
- quantitative Auswertung der Probenpulver passt nicht