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Flashcards in ZIB Deck (16):
1

Erkläre den Begriff Schlüsselqualifikation

Schlüsselqualifikationen sind fach- und berufsübergreifende Fähigkeiten, die in vielen Lebenssituationen anzuwenden sind und das Zusammenleben im Betrieb und in der Gesellschaft erleichtern.

2

Wie kannst du als Meister fachliche, sowie soziale Kompetenzen fördern? Beschreibe anhand eines Beispiels aus der beruflichen Praxis.

Ich vermittle fachbezogene Kompetenzen mit Hilfe von Einweisungen an Maschinen. Zum Beispiel auch durch Schulung beim Hersteller. Soziale Kompetenzen vermittle ich dadurch, dass ich mich kooperationsfähig und einfühlend zeige. Wenn der Mitarbeiter zum Beispiel Fragen hat und ich ihn ausreden lasse (Kommunikationsfähigkeit), oder wenn er Gegenvorschläge bringt und ich darauf eingehe.

3

Nenne drei Merkmale einer teilautonomen Arbeitsgruppe

1. Arbeitsauftrag durch den Meister
2. Gruppe hat offiziellen Gruppenführer
3. Umsetzung des Gruppenziels erfolgt eigenständig und eigenverantwortlich innerhalb der Gruppe
4. Gruppe hat sich weitesgehend selbst zu organisieren
5. Ergebniskontrolle durch Gruppe selbst.

4

Beschreibe die möglichen Entwicklungsphasen einer neuen autonomen Arbeitsgruppe

Forming - Orientierungsphase
Storming - Konfliktphase
Norming - Vertrautheitsphase
Performing - Differenzierungsphase

5

Ein Meister weist eine Gruppe seiner Mitarbeiter in eine teilautonome Arbeitsgruppe ein. Beschreibe drei Vorteile der Vermittlung durch einen Vortrag

1. Ablauf der Themenvermittlung kann genau geplant werden
2. Geplanter Ablauf kann eingehalten werden.
3. Zeitsparender als andere Methoden
4. Alle Mitarbeiter gleichzeitig

6

Ein Meister weist eine Gruppe seiner Mitarbeiter durch einen Vortrag in eine teilautonome Arbeitsgruppe ein.
Gliedere den grundsätzlichen Ablauf dieses Vortrages in einzelnen Schritten.

1. Einleitung
-Begrüßung der Mitarbeiter
-Anlass und Thema vorstellen
-Stimmung auflockern
-Mitarbeiter motivieren
2. Hauptteil
-betriebliche Situation darstellen
-Arbeitsorganisation erläutern
-Beispiele präsentieren
-Argumente für diese Arbeitsorganisation
nennen
-Sachverhalte durch Medieneinsatz
verdeutlichen
-schriftliche Informationen zum Nachlesen
verteilen
3. Schluss
-kurze Zusammenfassung geben
-zur Zusammenarbeit auffordern
-Verabschiedung

7

Was ist eine formelle Gruppe?

Bei einer formellen Gruppe sind die Beziehungen der Mitarbeiter zueinander durch die Betriebsorganisation festgelegt.

8

Was ist eine informelle Gruppe?

Informelle Gruppen bilden sich durch gleiche Interessen und Neigungen und sind nicht durch Betrieb beeinflusst (wie Vorgesetzte und Mitarbeiter z.B.).

9

Beschreibe vier Merkmale einer informellen Gruppe

1. Ähnliche Ausdrucksweise
2. Verwenden derselben Begriffe
und Formulierungen (Sprache)
3. gleiches Verhalten
4. klare Rollenverteilung
5. stetige Kontakte untereinander
6. einheitliches Auftreten (Kaffeepausen etc.)
7. erkennbares Normensystem (Arbeitsweise)

10

Wie kann ich als Meister die erkennbaren Potenziale einer informellen Gruppe nutzen? Erläutere zwei Möglichkeiten.

1. Informationen werden sehr schnell in dieser Gruppe weitergeleitet
2. Ein vom Status her hohes Mitglied kann den Rest der Gruppe motivieren

11

Wodurch zeichnet sich ein kooperativer Führungsstil aus?

1. Unternehmensziele werden
unter Berücksichtigung der
persönlichen Ziele der
Mitarbeiter umgesetzt
2. klare Zielvereinbarung mit den Mitarbeitern
3. Stellvertreter ernennen
4. Mitarbeitern Qualifizierungsmöglichkeiten
erläutern
5. Vorbildfunktion einnehmen
6. Selbstständigkeit entwickeln lassen und
fördern

12

Nenne fünf mögliche Ursachen für soziale Konflikte in einer Arbeitsgruppe.

1. Neid, Missgunst, Mobbing
2. Vorurteile, ungerechte
Bezahlung
3. ungerechte Arbeitsverteilung, Behandlung
4. Mitarbeiter arbeiten gegen Gruppenziele
5. Mitarbeiter sehen nur ihre eigenen Ziele

13

Welche Einflussmöglichkeiten hat ein Meister um soziale Konflikte in einer Arbeitsgruppe zu lösen?

Interventionsmaßnahmen
Prävention
Gespräche
Zielvereinbarung
Anerkennung
Kritik

14

Beschreibe drei Gründe für die Notwendigkeit eines Beurteilungsgesprächs.

1. Transparenz gegenüber dem Mitarbeiter erhöhen
2. Leistungsstand mitteilen
3. Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen
4. Wertschätzung vermitteln

15

Wie verläuft ein Beurteilungsgespräch (6 Schritte)?

1. Gespräch freundlich eröffnen
2. Grund der Beurteilung erklären
3. gemachte Beobachtungen
mitteilen und Beurteilung eröffnen
4. den Mitarbeiter Stellung nehmen lassen
5. Gesprächsergebnisse notieren und der
Beurteilung beifügen
6. Kenntnisnahme durch Unterschrift
bestätigen lassen
7. Mitarbeiter motivieren und verabschieden

16

Beschreibe vier Beurteilungsfehler in einem Beurteilungsgespräch

Überstrahlungseffekt
Mildefehler
Kontrastfehler
Korrekturfehler
Tendenz zur Mitte
Vorurteile
Pauschalurteile
Klischeevorstellungen