W3: Persönlichkeitsmodelle Flashcards

1
Q

Welches Modell begründete Eysenck?

A

Das PEN-Modell:

  • Psychotizismus
  • Extraversion
  • Neurotizismus
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
2
Q

Welches Modell begründete Catell?

A

Persönlichkeitsphäre mit 16 Primärfaktoren

später

5 Sekundärfaktoren

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
3
Q

Was ist die lexikalische Hypothese?

A
  • Alle relevanten Beschreibungen für Verhalten/Persönlichkeit sind in der Sprache enkodiert
  • Je häufiger ein Wort verwendet wird bzw. je mehr Synonyme es gibt, desto wichtiger ist es.
  • Je mehr Wörter pro Trait, desto wichtiger ist dieser Trait für die Beschreibung der Persönlichkeit
  • Diese Annahmen sollten in allen Sprachen zutreffen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
4
Q

Wie hat sich der lexikalische Ansatz weiter entwickelt?

A
  • Allport suchte alle “personal trait terms” der englischen Sprache aus dem Lekikon heraus
  • Catell nahm die Begriffe von Allport, schaute Korrelationen an und definierte 171 Variablen, und daraus 16 Dimensionen (source traits)
  • Parallel gab es die Theorien von Eysenck
  • Fünf-Faktoren-Modelle
  • HEXACO
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
5
Q

Wie lauteten die Norman Five?

A
  • Extraversion/Surgency
  • Agreeableness -> Verträglichkeit
  • Conscientiousness
  • Emotional Stability -> gegenteil v. Neutrotizismus
  • Culture -> Intellekt?
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
6
Q

Welches sind die Bereiche des NEO-PI-R?

A
  • Neurotizismus
  • Extraversion
  • Offenheit
  • Verträglichkeit
  • Gewissenhaftigkeit

(Costa & McCrae)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
7
Q

Welcher neue Faktor nimmt das HEXACO-Modell zu den 5 Faktoren dazu?

A

Ehrlichkeit-Bescheidenheit

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
8
Q

Welche zwei Faktoren definierte Digman?

A

Basic Two:

  • Stabilität (mit A, C & N)
  • Plastizität (mit E und I bzw. O)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
9
Q

Was definierte Musek?

A

Den Generalfaktor der Persönlichkeit

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
10
Q

Welche Persönlichkeitstests für den Praxiseinsatz werden in der PV vorgestellt?

→ noch einmal anschauen

A
  • DISG-Typologie
  • Persolog Persönlichkeitsprofil
  • BIP 6G
  • TBS-TK-Testrezension ???
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
11
Q

Wer kann Persönlichkeit am besten beurteilen?

A
  • Personen mit grösserer Kenntnis der Persönlichkeit
  • Recruiter (aufgrund von Erfahrungen)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
12
Q

In welchen Stufen erfolgt Persönlichkeitsbeurteilung?

A
  • Relevance (Strahlt die PErson Infos aus, die für das beurteilende Persönlichkeitsmerkmal relevant sind?)
  • Availability (Informationen müssen für Judge zugänglich sein)
  • Detection (Hinweisreize müssen erkannt und erinnert werden)
  • Utilization (Judge muss richtig interpretieren)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
13
Q

Worauf basiert das PEN-Modell von Eysenck hauptsächlich?

A

Genetik und biologische Theorien

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
14
Q

Ist für das Fünf-Faktoren-Modell eine fundierte theoretische Basis vorhanden?

A

Nein

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
15
Q

Welche drei zusätzlichen Faktoren (zu den 5 Faktoren) gehören zu den 8 Faktoren von De Raad & Barelds (2008)

A
  • Virtue (friendly, trust, loyal, common sense, decent, sincere, good, honest, reliable, sympathetic, trustworthy,…)
  • Competence (spirit, solves problems, helps people, with vision, pulls off things,…)
  • Hedonism (rouses public sentiment, sensation-seeking, behave like a beast, fortune hunter, wild, impulsive,…)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
16
Q

Welches Persönlichkeitsmodell ist denn nun korrekt?

A

Das hängt von Kontext und Kriterien ab, für die Praxis sind es vermutlich die Big Five und HEXACO als sparsame und gleichzeitig umfassende Beschreibungssysteme.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
17
Q

Gelten die Persönlichkeitsmodelle (Big Five, HEXACO) für alle verschiedenen Kulturen?

A
  • Ja, es gibt schon eine gewisse Übereinstimmung, fast in allen Kulturen werden zirka 5-6 Faktoren gefunden.
  • Es existieren Unterschiede in der Bedeutung und den MIttelwerten/Varianz
  • evtl. gibt es auch Unterschiede hinsichtlich der Frage, wie wünschenswert die Eigenschaften sind.
18
Q

Welche Art von Datenerfassung von Catell wurde mit welchem Persönlichkeitssystem genutzt?

A
  • 12 Primärfaktoren von Catell → L-Daten
  • 16 Faktoren von Catell → Q-Daten (16PF)
  • T-Daten → ??
19
Q

Durch welche Traits lässt sich eine extravertierte Person beschreiben?

A
  • gesellig
  • sorgenlos
  • lebhaft
  • dominant
  • aktiv
  • ungestüm
  • bestimmt
  • kühn
  • reizsuchend
20
Q

Durch welche Traits lässt sich eine neurotische Person beschreiben?

A
  • emotional labil
  • ängstlich
  • irrational
  • niedergeschlagen
  • schüchtern
  • launisch
  • angespannt
  • emotional
21
Q

Durch welche Traits lässt sich eine psychotische Person beschreiben?

A
  • aggressiv
  • antisozial
  • kalt
  • uneinfühlsam
  • egozentrisch
  • unpersönlich
  • hart
  • impulsiv
22
Q

Welchen Fragebogen benutzt man aktuell, um das PEN-Modell von Eysenck zu messen?

A

Das revidierte “Eysenck Personality Questionaire” → EPQ-R

23
Q

Was glaubt man heute über Psychotizismus als Persönlichkeitskonstrukt?

A

Man geht davon aus, dass es fehlspezifiziert wurde.

24
Q

Welches ist der meist benutzte Fragebogen zur erfassung des Fünf-Faktoren-Modells und wie ist er aufgebaut?

A

Der NEO-PI-R (die drei Buchstaben beziehen sich auf Neurotizismus, Extraversion, es gehören aber auch Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit dazu) von McRae & Costa

  • 5 Domänen (die 5 Faktoren)
  • je 6 Facetten (z.b. bei Neurotizismus: Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Depression, Soziale Befangenheit, Impulsivität, Verletzlichkeit)
25
Q

Wie ist die Struktur der BIg5 in verschiedenen Kultur- und Sprachräumen?

A

Nahezu identisch

26
Q

Wie unterscheidet sich das Fünf-Faktoren-Modell von Eysencks PEN-Modell?

A
  • Extraversion aus PEN → Extraversion aus Big5
  • Neurotizismus aus PEN → Neurotiszismus aus Big5
  • Psychotizismus aus PEN → Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit aus Big5, aber umgekehrt gepolt
  • Offenheit ist neu und in PEN nicht enthalten
27
Q

Was ist die Kritik am Fünf-Faktoren-Modell?

A
  • Einzelne Forscher fanden mehr Faktoren, z.B. HEXACO
  • Keine Übereinstimmung über die inhaltliche Interpretation oder die hierarchische Ordnung der Faktoren
  • Mangelnde theoretische Einbindung aufgrund Entstehung durch lexikalischen Ansatz
28
Q

Wie verändern sich die Fünf-Faktoren mit dem Lebensalter?

A
  • Soziale Dominanz und Emotionale Stabilität nehmen ab
  • Offenheit für Erfahrungen nimmt zu und dann wieder ab
  • Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit nehmen zu
29
Q

Wer entwickelte das HEXACO-Modell

A

Lee und Ashton

30
Q
A
  • Individuum ist zu redlich, um jemand anderen auszunutzen, obwohl es die Möglichkeit dazu hätte (Ehrlichkeit-Bescheidenheit)
  • Das individuum geht Beziehungen ein, in denen es ausgenutzt wird, oder setzt Beziehungen fort, in denen es ausgenutzt wurde (Verträglichkeit)
  • Das Individuum investiert zu viel zeit in Familie und Freunde, wodurch ihm mögliche Persönlichek Vorteile an anderer Stelle entgehen (Emotionalität)
31
Q

Welche zwei Hauptkontexte beinhaltet der theoretische Rahmen des HEXACO-Modells?

A
  • Ehrlichkeit-Bescheidenheit, Verträglichkeit und Emotionalität werden mit den biologischen Theorien von reziprokem Altruismus und Verwandtenaltruismus erklärt.
  • Extraversion, Gewissenhaftigkeit und Offenheit für Erfahrungen werden als biologisch begründete Konzepte erklärt, die sich auf drei unterschiedliche Bereiche des Verhaltens beziehen.
32
Q

Was ist reziproker Altruismus?

A

Eine Form von Altruismus, bei der ein Organismus eine altruistische Handlung ausführt, für die später jedoch eine Gegenleistung erwartet wird. (In der neueren Literatur wird er deswegen nicht mehr als Altruismus im eigentlichen Sinne angesehen))

33
Q

Welche Persönlichkeitsdimension ist laut Ashton und Lee für Verwantenaltruismus relevant und warum?

A
  • Emotionalität
  • Weil Emotionen wie Empathie und Bindung wichtig für Verwandtschaftsverhältnisse sind.
34
Q

Was ist die Kritik am HEXACO-Modell?

A
  • Der Faktor Ehrlichkeit-Bescheidenheit und der Faktor Verträglichkeit sind laut Saucier nicht unabhängig.
  • Es gibt noch andere Konstrukte, die vom Fünf-Faktoren-Modell relativ unabhängig sind und als sechster Faktor gezählt werden könnten (z.b. Spiritualität und Religiosität, Sexualverhalten, …)
35
Q

Was ist der Big One von/laut Musek?

A

Dein eizige notwendige Persönlichkeitsfaktor, d.h. aus evolutionärer Perspektive die Summe all jener Persönlichkeitseigenschaften, die eine erfolgreiche Anpassung ermöglichen.

36
Q

Welche Basis hat Eysencks Modell im Vergleich zu den Theorien von Catell, dem FFM und dem HEXACO

A

Einen biologischen Ansatz im Vergleich zum lexikalischen Ansatz der anderen Modelle.

37
Q

Wie ging Eysenck vor, um den Neurotizsimus zu untersuchen.

A
  • Er testete 700 neurotische Soldaten, suchte 39 Variablen heraus und machte damit eine Faktorenanalyse.
38
Q

Wie unterscheiden sich die Norman Five vom FFM?

A

Er hat statt Openness den Faktor “Culture” (Kultiviertheit, Bildung)

39
Q

Was ist die Kritik an den FFM?

A
  • kaum theoretische Grundlagen, v.a. empirisch basiert
  • Unterschiedliche Bennenung der FAktoren erschwert allgemeinen Konsens
  • Der lexikalische Ansatz ist nicht in allen Sprachen erfolgreich (N und O/Cu sind nicht kohärent)
40
Q

Was ist der lexikalische Ansatz?

A
  • Analyse der Sprache in Bezug auf persönlichkeitsrelevante Wörter
  • persönlichkeitsbeschreibende Worte (Adjektive, Verben, Substantive) werden einer Stichprobe zur Selbstbeschreibung, aber auch zur Fremdbeurteilung durch Bekannte vorgelegt. Aus den Resultaten werden dann Interkorrelationen gebildet und Faktoren abgeleitet.