Endomembran-System Flashcards

1
Q

Was gehört zum sekretorischen System von Pflanzen?

A

ER, coated vesicles, Golgi-Apparat (cis, medial, trans), trans-Golgi-Netzwerk, Plasmamembran, Zellwand/Apoblast, Pre-vacular compartment, Tonoplast (vakuoläre Membran), Vakuole

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2
Q

Was ist damit gemeint, dass Pflanzenzellen einen riesigen Symplasten bilden?

A

ER und Kern-Hülle sind verbunden, interzelluläre Kommunikation via Plasmodesmata

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3
Q

Neutralfett

A

Triacylglycerol

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4
Q

Wo entstehen Oil bodies?

A

am ER

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5
Q

wie entstehen Oil bodies? Welche Rolle spielt dabei Oleosin?

A

Co-translationale Oleosin-Insertion in die äußere Membranschicht vom ER (stabilisiert die Ölkörper-Hülle bei Reifung), Fettsäure-Import aus nahen Plastiden

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6
Q

WIe wird ein Protein ins ER-Lumen importiert?

A

SRP (signal recognition particle) bewirkt Translationsarrest, SRP-receptor in ER Membran hebt Arrest auf, Proteinfaltung im ER

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7
Q

Was entdeckte Singer über die Membranproteine?

A

hydrophobe Stellen interagieren mit Lipidschicht

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8
Q

Was bedeutet es, dass Proteine im ER-Lumen N-glykolisiert werden?

A

an bestimmte AS-Reste innerhalb der Polypeptidkette können Zucker geheftet werden (z.B. Asparagin) i.d.R. cotranslational

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9
Q

WIe werden die Proteine im ER-Lumen glykolysiert?

A

Glykane werden an einem Trägerlipid (Dolichol-Pyrophosphat) in ER-Membran synthetisiert, dann via Oligosaccharyltransferase auf wachsende Polypeptidkette transferiert

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10
Q

Was macht das Dolichol bei der Glykansynthese?

A

es aktiviert die Glykansynthese

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11
Q

Was beinhaltet die Proteinfaltung?

A

Chaperone: Prozessierung, Posttranslationale Modifikationen, Faltung/Oligomerisierung, Transfer auf Lipidanker

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12
Q

Was sind posttranslationale Modifikationen?

A

Glykosilierung, Phosphorylierung,..

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13
Q

Welches Enzym macht die Prozessierung von Proteinen?

A

Signalpeptidase

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14
Q

Was passiert nach der Proteinreifung?

A

sie werden entlassen und auf weitere Zielkompartimente verteilt (Plasmamembran/Apoplast/Zellwand, Tonoplast/Vakuole)

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15
Q

Was passiert mit Proteinen, die im ER nicht korrekt gefaltet werden (sehr wichtig)?

A

sie müssen abgebaut werden!!

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16
Q

Lectin chaperons (Calnexin und Calreticulin)

A

können Kohlehydrate erkennen, Calnexin membranständig, Calretikulin löslich

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17
Q

Woran binden Chaperone?

A

an hydrophobe Bereiche

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18
Q

Was machen Protein-Disulfid-Isomerasen?

A

lösen S-Brücken

19
Q

Was ist das Ergebnis der Proteinfaltung von der ungefalteten Proteinkette?

A

Native 3D-Struktur/multimerer Protein-Komplex

20
Q

ER-Glucosidase I

A

entfernt die terminale alpha1,2-gebundene Glukose (1 von 3)

21
Q

ER-Glucosidase II

A

entfernt die nächste alpha-1,3-gebundene Glukose, sodass Calnexin/Calretikulin binden können, nach korrekter Faltung wird letzte gebundene Glucose entfernt (ER-exit)

22
Q

Was macht Calreticulin bei Faltungsproblemen? Wie trägt das zur Faltung bei?

A

vermittelt die erneute Glykosylierung durch UDP-Glc-Glukosyltransferase und startet damit einen neuen Faltungszyklus (mehr Zeit für korrekte Konformation)

23
Q

Was ist die UPR?

A

Unfolded protein response: erhöhte Expression von Chaperonen durch Stress

24
Q

Was passiert mit entgültig falsch gefalteten Proteinen?

A

Entfernen einer terminalen Mannose im Faltungszyklus (ER Mannosidase) führt zu Assoziation mit EDEM (ER-degradation enhancing mannosidase like protein) und leitet so den Abbau ein (ERAD)

25
Q

Wo erfolgt der Abbau falsch gefalteter Proteine?

A

Cytosol, in Proteasomen

26
Q

Wie werden die Proteine im Sec61-Komplex erkannt, damit sie ins Cytosol zum Abbau gelangen können?

A

durch die gebundenden Chaperone

27
Q

Wie werden die Proteine für den Abbau im Cytosol markiert?

A

poly-Ubiquitinierung (unter ATP-Verbrauch)

28
Q

Was sind die vier Schritte des Abbaus falsch gefalteter ER-Proteine im Cytosol?

A

Substraterkennung, Rückführung, Deglykolysierung, Markierung, Abbau

29
Q

Was passiert bei der Modifikation bei Passage des Golgi-Apparates?

A

N-Glykan-Modifikationen, Polysaccharid-Synthese

30
Q

Wie werden die N-Glykane (Glykoproteine) modifiziert?

A

high-mannose Glykan zu komplexen Glykanen: Glykosidasen entfernen terminale Zucker und Glykosyltransferasen heften neue an

31
Q

Was passiert durch das Trimmen bei der Modifikation der N-Glykane?

A

erhöht die Zugänglichkeit: in Pflanzen von core Fucose und Xylose

32
Q

Was bedeutet es, dass pflanzliche N-Glykane immunogen sind?

A

die komplexen Glykane unterscheiden sich von denen der Tiere: Xyl und Fuc-spezifische Antikörper

33
Q

Mikro-Heterogenität eines Glykoproteins

A

einige N-Glykane sitzen an Oberfläche, einige in Taschen (diese kann man nicht trimmen)

34
Q

Warum haben Pflanzen so viel mehr Gene?

A

sie haben alles mehrfach, weil sie sich nicht fortbewegen können (schnellere Anpassung?)

35
Q

Was sind SNAREs?

A

integrale Membranproteine auf der Oberfläche von Vesikeln/Zellorganellen (v-SNARE auf Vesikeloberflächen, t-SNARE auf Zielmembranen) - viele verschiedene SNARE-Paare

36
Q

Was ist Rab?

A

GTP-bindende Proteinfamilie (GTPase), die als molekulare Schalter im Vesikel-Transport fungieren

37
Q

GTP-Hydrolyse

A

treibt Konformationsänderungen und so Fusionszyklen zwischen Vesikel- und Zielmembran an

38
Q

Wie erfolgt Rezeptor-vermittelte Protein-Sortierung schon im ER?

A

COP-Hüllen (ER und GA), “glatte” Hülle (Richtung PM/Zellwand), Clathrin-Hülle (Richtung Vakuole/Tonoplast), Protein-Domänen entscheiden

39
Q

Wie verhalten sich die Golgi-Stapel in Pflanzen?

A

dispers organisiert, charakteristische “stop and go movements”, die wahrscheinlich der Aufnahme von Fracht dienen

40
Q

Wo wird Cellulose synthetisiert?

A

direkt an der Plasmamembran

41
Q

Woraus besteht der “Rosetten”-Komplex zur Zellwandsynthese?

A

aus 6 Cellulose-Synthase-Untereinheiten

42
Q

Wie verhalten sich die Golgi-Stapel in Pflanzen?

A

dispers organisiert, charakteristische “stop and go movements”, die wahrscheinlich der Aufnahme von Fracht dienen

43
Q

Wo wird Cellulose synthetisiert?

A

direkt an der Plasmamembran

44
Q

Woraus besteht der “Rosetten”-Komplex zur Zellwandsynthese?

A

aus 6 Cellulose-Synthase-Untereinheiten