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Flashcards in Klausurfragen Deck (41):
1

Erläutern Sie den Unterschied zwischen Unternehmensführung und Personalführung!

Personalführung: Zielortientierte Steuerung und Beinflussung von Mitarbeitern
Unternehmensführung: Normatives, Strategisches, Operatives Management. Leitung des Unternehmens und der Ziele, Visionen. Entwicklung von Geschäftsmodellen und Implementierung und Umsetzung der Strategien zur Erreichung der Vision.

2

Erläutern Sie in Grundzügen die Inhalte des Normativen Managements

Das normative Management beeinhaltet die Unternehmenskultur, Unternehmenspolitik.
Das normative Management gibt die Visiom bzw. die Mission des Unternehmens dar.
Es stellt auch das Zielsystem des Unternehmens bereit und kümmert sich um die Unternehmensethik.

3

Nennen Sie die drei Ebenen der Unternehmenskultur nach Schein!

- Symbolsysteme (Sichtbar/bewusst)
+ Sprache
+ Rituale
+ Kleidung
+ Umgangsformen
- Normen und Standards (teils teils)
+ Präferenzen, Maximen
+ Ideologien
+ Verhaltensrichtlinien
+ Verbote
- Grundannehmen (unsichtbar/unbewusst)
+ Überzeugungen
+ Einstellungen gegenüber Menschen und Umwelt
+ Werte

4

Inwieweit kann das Duzen quer durch die Organisation die Kultur eines Unternehmens verändern? Begründen Sie Ihre Antwort detailliert!

Das Duzen ist nur ein Symbolsystem, es ist nur die Spitze des Eisberges. Für die Veränderung der Unternehmenskultur bedarf es vieler weiterer Faktoren. Es müssen alle drei Ebenen bei einer Veränderung der Unternehmenskultur tangiert werden.

5

Was hat Ethik mit Führung zu tun?

▪ Ethik dient als Orientierungsrahmen
▪ Menschliches Denken und Handeln wird von Wertvorstellungen geleitet
▪ Summe der Überzeugungen und Leitvorstellungen wird als Moral bezeichnet
▪ „Werte“ als entscheidendes Element
▪ Zusammenhang zwischen „ethischer Führung“ und
Unternehmenserfolg
▪ In der Praxis häufig Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ethik bzw. Führungserfolg und Ethik
Viele Unternehmen versuchen in den Entwicklungsstufen der Ethik zwischen der sensiblen Organisation (Bewusster Konflikt zwischen Ethik und Geschäft) und zwischen der beginnend ethischen Organisation (aktive Suche nach Ausgleich zwischen Profit und Ethik) zu sein. Die Spitze der Pyramide

6

Was hat Ethik mit Nachhaltigkeit zu tun?

a

7

Erläutern Sie den Zusammenhang oder auch den Unterschied zwischen einer Vision und einem unternehmerischen Ziel!

Die Vision ist ein langfristiges Ziel, welches quasi die daseinsberechtigung des Unternehmens ist. Unternehmerische Ziele dienen bloß der Erreichung der Vision und sind kurzfristiger anzusiedeln.

8

Das Zielsystem kann aus sieben diversen Zielen bestehen. Nennen Sie aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Ziele für ein Unternehmen!
Begründen Sie Ihre Auswahl!

- Rentabilitätsziel
Damit ein Unternehmen langfristig am Markt bestehen bleibt, muss es rentabel wirtschaften. Dies ist neben den Eigentümern auch den anderen Stakeholdern, wie beispielsweise der Politik (aufgrund von Arbeitslosenzahlen und Steuereinnahmen) als auch den Mitarbeitern und auch den Lieferanten wichtig.
- Soziale Ziele (Mitarbeiter):
Auch die sozialen Ziele dürfen nicht vernachlässigt werden. Damit das Unternehmen funktionieren kann braucht man zufriedene Mitarbeiter. Dazu gehört auch eine ausreichende Work-Life-Balance, Raum für persönliche Entwicklung und die Gleichstellung.
- Marktleistungsziele
Auch die Marktleistungsziele sind enorm wichtig. Es muss die Produktqualität stimmen, damit man sich von der Konkurrenz abgrenzen kann. Man braucht innovative Produkte, damit man neue Kunden gewinnen kann und auch der Kundenservice muss stimmen, damit man die Kunden längerfristig an das Unternehmen bindet.

9

Nennen Sie fünf wesentliche Aufgaben einer Führungskraft!

- Erteilung von Weisungen
- Problemlösung
- Information und Kommunikation
- Mitarbeiterkontrolle
- Anerkennung und Kritik
- Konfliktsteuerung
- Fürsorgepflicht

10

Was bedeutet Informations- bzw. Expertenmacht? Welche Bedeutung hat diese Art von Macht in einem Unternehmen?

- Informationsverteilung
- Vorgesetzte haben mitunter mehr Erfahrung und/oder Qualifikation

Nur diese Macht reicht einem Vorgesetzten nicht aus um eine gute und anerkannte Fürhungskraft zu sein. Eine gute Führungskraft muss von seiner Sanktionsmacht gebraucht machen und auch von seiner Legitimations- bzw. Positionsmacht. Auch ein charismatischer Führungsstil ist nicht verkehrt.
Aber kann zu Konflikten führen, wenn Informationen zurück gehalten werden. Wenn die Führungskraft viel weiß, ist es grundsätzlich nicht schlecht.

11

Warum ist Organisation Sache der Führung?

Eine Unternehmensorganisation ist ein sozial Gerüst bestehend aus sozialen Systemen. Aufgabe eines Managers ist die Planung, Durchführung, Kontrolle und Steuerung von Maßnahmen zum Wohl des Zweckes der Organisation bzw. des Unternehmens und aller daran Beteiligten (Anspruchsgruppen = Stakeholder) unter Einsatz der ihm zur Verfügung stehenden betrieblichen Ressourcen.

12

Warum ist eine kleinstmögliche Anzahl von Ebenen wichtig für das Führen in einer Organisation?

Je mehr Hierarchien desto träger, starrer, komplexer. Je flacher die Hierarchien, desto schneller können Entscheidungen getroffen werden. Durch weniger Ebenen kann man Mitarbeiter direkter erreichen. Dadurch kann man diese leichter motivieren.

13

Erläutern Sie den Unterschied von transaktionaler und
transformationaler Führung!

Transaktionale Führung:
Wechselseitiger Austausch
(Transaktion) zwischen Leistung und Führung. Motivation des Mitarbeiters durch Interaktion, Belohnung, Bestrafung und durch Anreizsysteme.

Transformationale Führung:
Verhalten des Mitarbeiters wird durch die Persönlichkeit
des Führenden beeinflusst. Der Mitarbeiter verfolgt aus Eigeninteresse die Ziele des Unternehmens.

14

Erläutern Sie in Grundzügen die Eigenschaftstheorie!

Ältester Erklärungsansatz – Great Man Theory
Leistung wird bestimmt durch die Persönlichkeitseigenschaften der jeweiligen
Führungskraft Handeln ist das Ergebnis der personenspezifischen Merkmale; der Geführte wird
vernachlässigt

Typische Eigenschaften: Intelligenz, Durchsetzungs- und Einfühlungsvermögen, Energie, Selbstbewusstsein, Ausdauer, Belastbarkeit und Verantwortungsbewusstsein

Eigenschaften (teils) erlernbar oder angeboren
Stärken des Ansatzes: Offensichtlich ist die Führungskraft ein „great man“;

intensive Forschung; Fokus auf den Vorgesetzten und der Ansatz hilft gut bei der Selbstklärung der eigenen Führungsfähigkeiten.

Schwächen: keine allgemein akzeptierte Liste von Führungseigenschaften; der Ansatz vernachlässigt die übrigen strukturellen und prozessualen Elemente der
Führungssituation; Persönlichkeitsveränderung  Ist Führungskräfteentwicklung
wirkungslos???

15

Was ist für Führung wichtiger? Macht- oder Leistungsmotiv? Begründen Sie Ihre Antwort detailliert!

Machtmotiv:
• Bedürfnis nach Einfluss auf Denken, Fühlen und Handeln anderer
• Ehrgeiz, besser zu sein als andere
• Hohes Interesse an Gruppenleitung
• Siegeserwartung; Kontrollverlust bzw. Gegenmacht

Leistungsmotiv:
▪ Bedürfnis nach Leistung und Erfolg
▪ Suche nach herausfordernden Aufgaben
▪ Hoffnung auf Erfolg und Furcht vor Misserfolg

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Ist Führung erlernbar? Begründen Sie Ihre Antwort detailliert!

Selbst was ausdenken.

17

In der sogenannten Brundtland-Kommission heißt es: „…die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“ Welcher
Problembereich wird durch diesen Satz vor allem thematisiert?
Begründung!

Man sollte die Ressourcen effizient nutzen. Man soll nicht so verschwenderisch sein. Ressourcenökonomie!
Es muss für die nächsten Generationen was übrig bleiben. Recyclen.

18

Es gibt 17 sogenannte Sustainable Development Goals. Nennen Sie drei aus, die Unternehmen aktiv unterstützen können! Begründen Sie Ihre Auswahl!

- Nachhaltige Produktion und Konsumtion
- Gleichstellung der Geschlechter
- Wachstum und menschenwürdige Arbeit
- Ungleichheit verringern
- Robuste Infrastruktur und nachhaltige Industrialisierung

19

Erläutern Sie kurz die soziale Dimension der Nachhaltigkeit!

Die soziale Dimension der Nachhaltigkeit sorgt für ein ausreichendes Ausbildungs-, Kulturelles- und Gesundheitsniveau. Es sorgt für soziale Sicherheit und Partizipation.
Die Ungleichheit der Gesellschaft nimmt immer weiter zu. Hierbei spielt auch die Haushaltsgröße eine Rolle, denn Alleinerziehende sind eher von Existenzproblemen betroffen.
Lösungen hierfür wären eine Erhöhung der Sozialleistungen, ein bedingungsloses Grundeinkommen und die Möglichkeit der sozialen Mobilität.

20

Erläutern Sie die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit!

Die ökologische Seite der Nachhaltigkeit ist unterteilt in:
- Handlungsregeln
- Grundstrategien
- Grundprinzipien
- und Konzepte.
Diese Punkte sind noch weiter unterteilt. Die Handlungsregeln beinhalten die Gesunderhaltung ökologischer Systeme, die Beachtung der Aufnahmefähigkeit ökologischer Systeme und die Ausgewogene Nutzung regenerierbarer und nicht regenerierbarer Ressourcen.
Man sollte auch die drei Grundstrategien berücksichtigen: Suffizienz, Effizienz und die Konsistenz.

21

Was ist unter dem Rebound-Effekt zu verstehen?

Rebound beschreibt das Phänomen, dass Einsparungen, die durch Effizienzverbesserungen erzielt wurden, zu einer höheren Nutzung führt und die Ersparnisse teilweise kompensiert werden (dies gilt umso
mehr die Leistungen preisgünstiger werden). Ein Rebound von über 100% wird Backfire genannt.

22

Was hat die Reduzierung der Neuverschuldung mit einer ökonomischen Nachhaltigkeit zu tun? Begründung!

Man wirtschaftet langfristig, daher versucht man eher weniger Schulden aufzubauen. Die Neuverschuldung geht auf die kommenden Generationen über und dies widerspricht dem Nachhaltigkeitsgedanken.
Die Schwarze Null --> man will den nachfolgenden Generationen keine Schulden hinterlassen.

23

Zeigen Sie an einem persönlichen Beispiel wie die Lebensqualität vom Konsumniveau entkoppelt werden kann! Warum ist die Entkopplung wichtig?

a

24

Wie hoch ist Ihre Zahlungsbereitschaft für Nachhaltigkeit? Würden Sie mehr für Fairtrade-Produkte bezahlen? Begründung!

a

25

Was sind Allmendegüter?

Allmendegüter sind Güter, bei denen der Konsum des einen den Nutzen des anderen Beeinträchtigt.
Ähnliche Probleme treten auf, wenn zu viele angeln, Pilze sammeln etc. oder die Umwelt durch Treibhausgase, Abwasser, Rußpartikel, wilde Müllentsorgung u.s.w. "nutzen".
Das Problem der Allmendegüter ist, dass diese – aus einer Gesamtsicht – übermäßig genutzt werden, da der einzelne nur seinen Nutzen / Vorteil im Blick hat und die Nutzung ihn nichts kostet.

26

Soll die Milchproduktion subventioniert werden? Begründung!

a

27

Zeigen Sie beispielhaft wie Transport im Unternehmen reduziert werden kann!

Der Transport im Unternehmen kann verringert werden, in dem man seine Lieferanten in unmittelbarer Nähe hat und somit kürzere Lieferrouten befahren muss. Wenn Transport passiert, dann sollte man auf umweltfreundlichere Möglichkeiten umsteigen. Fahrradkuriere in der Stadt. Elektromobilität. Auch der jeweilige Konsument kann zur Lösung des Problems beitragen in dem man regionale Lebensmittel kauft oder urban farming betreibt.

28

Was ist der ökologische Fußabdruck? Nennen Sie drei Maßnahmen, um Ihren persönlichen Fußabdruck zu verringern!

Es ist ein Buchhaltungssystem für die Umweltressourcen der Erde.

Auf der Angebotsseite wird gemessen, welche Flächen der Planet hat: Wälder, Felder, Seen, Meere, Wüsten, Weiden, Steppen, Straßen und Städte. Dabei wird auch die unterschiedliche „biologische Produktivität“ der Erdoberfläche berücksichtigt. Das Ergebnis entspricht der Biokapazität der Erde.

Auf der Nachfrageseite wird berechnet wie viel
Biokapazität die Menschen nutzen. Energiegewinnung,
Bauland, Viehzucht: Jedes Wirtschaften beansprucht
Fläche. Auch Abfälle und Abgase muss die Umwelt
verarbeiten.

Mit dem Ökologischen Fußabdruck kann
man Angebot und Nachfrage vergleichen.

29

Was ist virtuelles Wasser?

Die Menge an Wasser, die bei der Produktion von Gütern als Inputgut verbraucht wird. Nicht sichtbar, daher virtuelles Wasser. Dieser Wasserverbrauch ist weitaus höher als der persönliche Verbrauch von Wasser

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Welche Probleme sehen Sie beim „Messen“ der Nachhaltigkeit?

In der Vergleichbarkeit,

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Angenommen es lässt sich gut messen, welche Funktion erfüllt ein Rating?

Vergleichbarkeit der Unternehmen, Ansporn für die Unternehmen, Rating ist auch gut für Konsumenten die etwas bewirken wollen.

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Unternehmensführung und Nachhaltigkeit. Angenommen Sie sind Geschäftsführer in einem mittelständischen Betrieb (mehr als 500 Mitarbeiter) und müssten Nachhaltigkeit „nachhaltig“ im Unternehmen
implementieren. [Auf die Berichterstattung nicht eingehen, da diese verpflichtend ist] Nennen Sie jeweils drei Programme bzw. Maßnahmen und/oder organisatorische Schritte im Bereich des Normativen Managements

• Verankerung der Nachhaltigkeit in Unternehmenskultur
• Gegenstand einer aktiven Unternehmenspolitik
• Grundsätzlicher Einstieg in die Umwelt- oder Sozialwirtschaft
• Umgang mit Mitarbeitern (Soziale Verantwortung) und
Kunden (Stakeholder Management)
• Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit
Lieferanten bzw. Geschäftspartnern
• Dokumentierung in Vision und Mission

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Unternehmensführung und Nachhaltigkeit. Angenommen Sie sind Geschäftsführer in einem mittelständischen Betrieb (mehr als 500 Mitarbeiter) und müssten Nachhaltigkeit „nachhaltig“ im Unternehmen
implementieren. [Auf die Berichterstattung nicht eingehen, da diese verpflichtend ist] Nennen Sie jeweils drei Programme bzw. Maßnahmen und/oder organisatorische Schritte im Bereich des strategischen Managements

• Nachhaltigkeit mit der strategischen Produktpolitik in
Einklang bringen
• Nachhaltigkeit als unternehmerische Gelegenheit
• Ökologische Produkteigenschaften
einbauen und als Nutzendimension vermarkten
• Lean Management:
Vermeidung von Verschwendung in allen
Bereichen => Ressourcenschonung

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Unternehmensführung und Nachhaltigkeit. Angenommen Sie sind Geschäftsführer in einem mittelständischen Betrieb (mehr als 500 Mitarbeiter) und müssten Nachhaltigkeit „nachhaltig“ im Unternehmen
implementieren. [Auf die Berichterstattung nicht eingehen, da diese verpflichtend ist] Nennen Sie jeweils drei Programme bzw. Maßnahmen und/oder organisatorische Schritte im Bereich des operativen Managements

Operatives Management
• Implementierung als Querschnittsaufgabe
• Berichterstattung
• Umweltschutz, Arbeitsschutz
• Ökocontrolling zur Unterstützung des
Managements
• Produktentwicklung: Festlegung der Lebensdauer
und recyclinggerechte Konstruktion
• Auswahl von Lieferanten in der Beschaffung
• Vermeidung von Transport
• Nachhaltigkeit als Image

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Was ist die Unternehmenskultur?

Unternehmenskultur ist die Gesamtheit der in einem
Unternehmen vorherrschenden Wertvorstellungen,
Traditionen, Überlieferungen, Mythen und
Denkhaltungen, welches das Verhalten der
Mitarbeiter prägen.

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Drei Ebenen nach Schein

Grundannahmen – selbstverständliche Werte,
werden nicht hinterfragt, Pflichterfüllung
Normen und Standards – Verhaltensmaximen,
Regeln (Pünktlichkeit), Verboten, Vorgaben
Symbolsysteme – sichtbare Elemente der
Unternehmenskultur
Je prägnanter, mehr verbreitet und verankert, desto
stärker die Unternehmenskultur

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Transaktionale Führung

▪ Vorgabe von Zielen und Belohnung von
Leistung bzw. Bestrafung (Führer als Instrukteur)
▪ Extrinsische Motivation, materielle Ziele
▪ Aktive Kontrolle des Mitarbeiterverhaltens durch den
Vorgesetzten
▪ Eingreifen bei Fehlern und Änderung des
Vorgehens
▪ Tendenziell kurzfristige Zielorientierung

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Transformationale Führung

• Idealized Influence: Einfluss durch Vorbildlichkeit und
Glaubwürdigkeit des Vorgesetzten (Führer als Vorbild und Lehrer).
• Inspirational & intrinsic Motivation: Mit attraktiven
Visionen die Mitarbeiter überzeugen und begeistern. Die Zuversicht vermitteln, dass die gestellten Anforderungen erfüllt werden können.
• Intellectual Stimulation: Anregung und Förderung von
kreativem und unabhängigem Denken. Abläufe
hinterfragen neue Lösungen ausprobieren.
• Individualized Consideration: Individuelle Unterstützung und Förderung. Führungskräfte haben das Selbstverständnis eines Coaches.

39

Was ist die Vision?

Die Vision eines Unternehmens ist eine Leitidee, ein langfristiges Zukunftsbild des Unternehmens. Dieses Zukunftsbild beschreibt die Einzigartigkeit des Unternehmens und gibt ihm dadurch eine Identität. Für die Mitarbeiter zeigt die Vision Sinn und Nutzen ihres Handels auf und stiftet dadurch Sinn. Eine Vision muss von den Mitarbeitern gelebt werden und sie dazu anregen, auf die Erreichung des Zukunftsbilds hinzuwirken.

40

Was ist die Mission?

Unter der Mission versteht man den schriftlichen Ausdruck der Vision. Oft auch als Unternehmensgrundsätze oder -leitlinie bezeichnet, hat sie in erster Linie eine Kommunikationsfunktion.

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Was ist ein strategisches Ziel?

Strategische Ziele stellen eine Konkretisierung der Vision / Mission dar. Sie haben grundlegenden Charakter und geben die Rahmenbedingungen für das Handeln der Organisation vor. An ihnen lässt sich der Erfolg des Unternehmens messen.