Konkurrenz & Prädation Flashcards

1
Q

Konkurrenz, Charles Darwin <3

A

„Wenn mehr Indi entstehen als potentiell weiteleben können, dann muss es in jedem Fall einen Kampf ums Dasein geben, entweder zwischen Indis der gleichen Art, oder zwischen Indis verschiedener Arten, oder mit den unbelebte Umweltbedingungen.“

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2
Q

Mutualismus

A

können auch ohne einander existieren

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3
Q

Antibiose

A

Konkurrenz

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4
Q

Kommensalismus

A

Parabiose, einer hat nen Vorteil, der andere aber keinen Nachteil

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5
Q

Amensalismus

A

eine Art wird geschädigt, die andere hat dennoch keinen Vorteil (invasive Pflanzenart)

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6
Q

Exploitation

A

Ausbeutung: Konkurrenz durch starke Nutzung der Ressourcen

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7
Q

Interferenz

A

Überlagerung: zunehmende Populationsdichte behindert den Zugang zur Ressource

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8
Q

Allelopathie

A

Bekämpfung des Konkurrenten
Bsp: Pflanzen scheiden organ Substanzen aus, die phy-totoxisch sind/werden -> verhindern wachsen und keimen anderer Pflanzen

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9
Q

Lotka-Volterra-Gleichung

A

Beschreibt Konkurrenz
Voraussetzung: Beziehung zwischen 2 Arten mit gleicher Ressourcennutzung und Gleichung des logistischen Populations-wachstums
dN/dt = rN (K-N)/K

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10
Q

Polyphagie

A

Allesfresser – große Prädatoren mit kleiner Beute

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11
Q

Oligophagie

A

eingeschränkt(Bsp. fressen viele Körner, aber nur Körner) – kleine Prädatoren mit großer Beute

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12
Q

Monophagie

A

sehr eingeschränkt (Bsp. Koala fressen nur Eukalyptus) – kleine Prädatoren mit großer Beute

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13
Q

Pro-Kopf-Konsumptionsrate

A

Anzahl der Beute, die von einem einzelnen Räuber in einem bestimmten Zeitabschnitt gefressen wird
wird bestimmt von Th: handling time -> wie leicht ist die Beute zu erlegen und zu verdauen
Ts: search time -> wie schnell kommt Räuber an Beute heran

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14
Q

interspezifische Beziehungen

BEIDSEITIG

A

Symbiose
Mutualismus
Konkurrenz

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15
Q

interspezifische Beziehungen

EINSEITIG

A

Kommensalismus
Amensalismus
Parasitismus
Räuber-Beute-Beziehung

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16
Q

Typen der interspezifischen Konkurrenz

A

Exploitation

Interferenz

17
Q

Vermeidung der Konkurrenz

A

Nischenbildung

Allelopathie

18
Q

Prädation

PRÄDATOREN

A

töten und verzehren Beute schnell

19
Q

Prädation

GRAZER

A

fressen Beute nur teilweise, nutzen viele verschiedene, töten Beute meist nicht

20
Q

Prädation

PARASITEN

A

fressen Beute nur teilweise, Wirt wird geschädigt, aber nicht getötet

21
Q

Prädation

PARASITOIDE

A

Insekten mit Juvenilstadien in anderen Arthropoden, Wirt kontinuierlich aufgebraucht, Tod des Wirts

22
Q

Konsumptionsrate

A

was entnimt der Räuber aus der Pop

abhängig von Prädatoren- und Beutedichte und Prädationseffizienz

23
Q

Pro-Kopf-Konsumptionsrate, Typen

LINEARE ABHÄNGIGKEIT

A

Prädationsrate ist konstant
Th und Ts gelten nicht
Bsp.: Turmfalke, Fledermaus

24
Q

Pro-Kopf-Konsumptionsrate, Typen

ASYMPTOTISCHER VERLAUF

A

am häufigsten
Prädation steigt mit abnehmender Rate bis zu einem Maximum
Th

25
Q

Pro-Kopf-Konsumptionsrate, Typen

SIGMOID

A

maximale Prädationsrate bei mittleren Dichten
Bsp: Larven der Auster, Plankton
Th & Ts

26
Q

Wie reagiert Räuberdichte auf höheres/niedrigeres Beuteangebot

A
  • aggregative Reaktion: einwandern in beutereiche Regionen

- Anpassreaktion: Reproduktionsrate angepasst je nach Beuteangebot

27
Q

Strategien des optimalen Nahrungserwerbs

A

Verlängern von Ts abhängig, vom Energiegehalt (E) und von Th
Zeitaufwand des Räubers: T= Ts+Th
Generalisten: Th > Ts, Suchzeit optimiert, keine Nahrungspräferenz, konstante Prädationsrate
Spezialisten: Th < Ts, Bearbeitung optimiert, Nahrungspräferenz, aber Präferenzwechsel, wenn Beutepop zu niedrig

28
Q

Strategien des optimalen Nahrungserwerbs

GRENZWERTTHEOREM

A

optimale Aufenthaltsdauer bestimmt durch
nahrungsreichtum des Habitats → Energiegwinn (G)
zeit um dorthinzu gelangen → Wanderungszeit (t)
Zeit zum Aufsuchen der Beute → Suchzeit (T)

29
Q

Schutzmechanismen gegenüber Räubern

ALLGEMEIN

A
morphometrische Verteidigung
Passive Verteidungung
Warnfärbung (Aposematismus)
Bates'sche Mimikry (Nachahmung) 
Müller'sche Mimikry (Signalnormierung)
30
Q

Schutzmechanismen gegenüber Räubern,

MORPHOMETRISCHE VERTEIDIGUNG

A

Kairomone fördern Helmbildung → induzierte Abwehr

Kairomone sind chemische Botenstoffe der Fressfeinde, die nur dem Empfönger nutzt)

31
Q

morphometrische Verteidigung;

CHEMISCHE VERTEIDIGUNG

A

Stinkwanzen (Ausscheidung abschreckender Substanzen

32
Q

morphometrische Verteidigung;

PASSIVE VERTEIDIGUNG

A

Krypsis (Tarnfarbe) → Anpassung an die Struktur und Färbung der Umgebung
Mimese → Tier nimmt in gestalt, Form und Farbe einen Teil seines Lebensraumes rein (Tarnung)

33
Q

morphometrische Verteidigung;

WARNFÄRBUNG

A

Aposematismus

Auffälliges Farbmuster warnt vor Giftigkeit/Wehrhaftigkeit

34
Q

morphometrische Verteidigung;

BATE’SCHE MIMIKRY

A

Nachahmung → eine giftige oder ungenießbare Art wird nachgeahmt im gleichen Habitat (Anpassung an Vorbilder)

35
Q

morphometrische Verteidigung;

MÜLLER’SCHE VERTEIDIGUNG

A

Signalnormierung → konvergente Entwicklung, wie bsp gelb-schwarze Streifen der Wespe