V06 - Überlastkontrolle und Quality of Service Flashcards

1
Q

Was bedeutet Überlast?

A
  • Pakete konkurrieren um Bandbreite einer Verbindung
    • Unzureichende Bandbreite: Puffern der Pakete im Router
    • Pufferüberlauf: Pakete verwerfen
  • Ein Netzwerk mit häufigem Pufferüberlauf heißt überlastet (congested)
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2
Q

Was ist die Aufgabe der Überlastkontrolle bzw. -vermeidung?

A

Verhindern, dass mehrere Sender einen Teil des Netzwerks (=Zwischenknoten) überlasten.

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3
Q

Was ist die Aufgabe der Flusskontrolle?

A

Verhindern, dass ein Sender seinen Empfänger überlastet.

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4
Q

Wie funktioniert der Basismechanismus Additive Increase / Multiplicative Decrease zur Überlastkontrolle?

A
  • Wenn das Überlastfenster (CongestionWindow) vollständig übertragen wurde, vergrößere das Fenster um ein Paket (additiv)
  • Wenn ein Paket verloren geht, halbiere das Fenster (multiplikativ): höchstens bis MSS (= Maximum Segment Size von TCP) erreicht ist
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5
Q

Was bedeutet Slow Start als Erweiterung zur Überlastkontrolle?

A
  • Start mit CongestionWindow = MSS
  • Verdoppelung bis zum ersten Timeout
  • Slow Start wird auch verwendet, wenn eine Verbindung bis zu einem Timeout blockiert
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6
Q

Was bedeutet Fast Retransmit / Fast Recovery bei der Überlastkontrolle?

A
  • Lange Timeouts führen oft zum Blockieren der Verbindung
  • Idee: Paketverlust kann auch durch Duplikat-ACKs erkannt werden
  • Nach dem dritten Duplikat-ACK: Paket erneut übertragen, CongestionWindow halbieren ohne Slow Start
  • Slow Start nur noch am Anfang und bei wirklichem Timeout
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7
Q

Was ist das Ziel der Überlastvermeidung?

A

Reduziere Senderate, bevor Überlast (also Paketverlust) entsteht.

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8
Q

Welche zwei Möglichkeiten gibt es drohende Überlast zu erkennen?

A
  • Router-zentrisch

- Host-zentrisch (quellenbasierte Überlastvermeidung)

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9
Q

Was bedeutet Router-zentrische Überlastvermeidung?

A
  • Router melden an Hosts, wenn sie die Senderate reduzieren sollen
  • Basis: mittlere Länge der Paket-Warteschlange im Router (die Warteschlange ist also über längere Zeit fast voll)
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10
Q

Was ist Random Early Detection (RED) bei Überlastvermeidung?

A
  • Router-zentrische Variante
  • Router verwirft einzelne Pakete, bevor Puffer wirklich voll ist (und alle verworfen werden müssten)
  • Random Early Drop statt ausschließlich Tail Drop: ab einer bestimmten Warteschlangenlänge, werden ankommende Pakete mit gewisser Wahrscheinlichkeit verworfen
  • Zusammenarbeit mit TCP-Überlastkontrolle: TCP halbiert bei Paketverlust das CongestionWindow
  • Ist näherungsweise fair: Anzahl verworfener Pakete in etwa proportional zum Bandbreitenanteil eines Flusses
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11
Q

Wie kann Host-zentrisch drohende Überlast erkannt werden?

A
  • (Latenz) Messung der RTT (Round Trip Time) zwischen Paket und ACK: volle Warteschlangen in Routern bewirken höhere RTT
  • TCP Vegas: Vergleich von erreichtem mit erwartetem Durchsatz, Ziel = belege konstante, kleine Zahl von Puffern im Router
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12
Q

Was ist Quality of Service?

A
  • Maß für die Qualität eines Kommunikationsdienstes aus Anwendersicht (auch Dienstgüte genannt)
  • wird daran gemessen, wie stark ein jeweiliger Dienst den Anforderungen der Nutzer entspricht
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13
Q

Welche Methoden gibt es zur Unterstützung von Quality of Service (QoS)? (2)

A
  • Feingranulare Ansätze: Datenflüsse einzeln betrachten, viel “Intelligenz” im Router nötig Bsp. Internet: Integrated Services
  • Grobgranulare Ansätze: nur Klassen von Datenflüssen betrachten, einfacher in den Routern und skalierbar, Bsp. Internet: Differentiated Services
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14
Q

Welche Grundmechanismen gibt es bei Integrated Services (Feingranularer Ansatz)? (4)

A
  • FlowSpecs
  • Zugangskontrolle
  • Ressourcen-Reservierung
  • Paket-Scheduling
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15
Q

Was ist die Grundlage für grobgranulare Ansätze bei QoS?

A
  • Verkehr wird in wenige Verkehrsklassen eingeteilt
  • Ressourcen werden den Klassen zugeteilt und nicht einzelnen Strömen
  • Router an der Peripherie weisen Paketen einer Verkehrsklasse zu
  • Weiterleitung findet anhand von den Klassen statt
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