Vorlesung 2 Abiotische Umwelt Flashcards

1
Q

Was gibt die Bewohnbarkeit an?

A

Bewohnbarkeit der abiotischen/physikalischen Umwelt bezeichnet ihre Fähigkeit, Leben zu ermöglichen.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
2
Q

Über welche unterschiedlichen zeitlichen Dimensionen beeinflusst die abiotische Umwelt Organismen?

A
  • über viele Generationen: natürliche Selektion
  • über kürzere Zeitabschnitte: Einfluss auf Physiologie der Organismen und Verfügbarkeit der Ressourcen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
3
Q

Definition Wetter

A

Kombination aus Temperatur, Feuchtigkeit, Niederschlag, Wind, Bewölkung, und anderen atmosphärischen Faktoren, die an einen Ort zu einer bestimmten Zeit auftreten

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
4
Q

Definition Klima

A

Durchschnittlicher Witterungsverlauf (lokal, regional, global)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
5
Q

Welche Durchschnittstemperatur hat die Sonne und in welchem Spektrum befinden sich die Strahlung?

A
  • ca. 5700°C
  • strahlt im kurzwelligen, sichtbaren Bereich (je energiereicher, desto kurzwelliger)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
6
Q

Was ist die Solarstrahlung?

A

elektromagnetische Energie/Photonenstrom der Sonne

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
7
Q

Wie lassen sich Energiewellen aufteilen?

A
  • Wellenlänge (Lambda): Distanz zwischen zwei Wellenbergen
  • Frequenz (Ny): Anzahl Wellenberge, die pro Sekunde einen Punkt passieren
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
8
Q

Von welchen Faktoren hängt die Bildung von Zonen ab?

A

Bildung der Zonen aufgrund von Unterschieden in der Verfügbarkeit der Sonnenenergie (Einstrahlungswinkel; Erdrotation; Winde; Meeresströmungen)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
9
Q

Warum ist die Strahlungsintensität an den Polen geringer?

A
  • flacherer Einfallswinkel (Solarstrahlung muss dichtere Luftschichten passieren)
  • Strahlungsbündel werden über größere Flächen verteilt
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
10
Q

Was ist die wichtigste Strahlung bei der Energiebilanz der Erde?

A

Einstrahlung der Sinne (100)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
11
Q

In welchem Spektrum liegt sichtbares Licht?

A

400-700nm: sichtbares Licht = photosynthetisch nutzbare Strahlung (engl. PAR)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
12
Q

Beschreibe die Entstehung der Jahreszeiten.

A
  • Schiefe der Ekliptik (Obliquität) von 23,5°C
  • Erdbewegung
    • 24h Rotation
    • jährliche Bewegung um die Sonne
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
13
Q

Wovon ist der Tageszyklus abhängig?

A

Tageszyklus (Tages- und Nachtlänge) variiert überall auf der Erde mit den Jahreszeiten - außer am Äquator (ganzjährig 12h Nacht, 12h Tag)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
14
Q

Was bestimmt die Ekliptik?

A

Schiefe der Ekliptik bestimmt die Ausbildung der unterschiedlichen Tages- und Nachtlänge sowie der Jahreszeiten.
- März-Äquinoktium
- Juni-Solstitium
- September-Äquinoktium
- Dezember-Solstitium

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
15
Q

Wie verhält sich die Solarstrahlung, Temperatur und Tageslänge auf unterschiedlichen Breitengraden?

A

Jahreszeitliche Schwankungen von Solarstrahlung, Temperatur und Tageslänge nehmen mit geographischer Breite zu.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
16
Q

Wie verhält sich die Tageslänge an den Polen (66,5°) im Jahresverlauf.

A

Am nördlichen und südlichen Polarkreis (66,5° nördliche bzw. südliche Breite) schwankt die Tageslänge im Jahresverlauf von 0 bis 24h

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
17
Q

Was bewirkt die unterschiedliche Intensität der Solarstrahlung auf den Breitengraden?

A

Unterschiedliche Intensität der Solarstrahlung auf den Breitengraden bestimmen in verschiedenen Regionen der Erde die dortigen lokalen jährlichen Durchschnittstemperaturen.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
18
Q

Wie verhalten sich Lufttemperatur, -druck und -dichte mit steigender Höhe?

A

Lufttemperatur, -druck und -dichte sinken mit steigender Höhe ü. d. M.
Zudem besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Luftdruck und Luftdichte.
50km Höhe: Luftdruck = 0,1% des Wertes im Meereshöhe (=1bar)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
19
Q

Von welchen zwei Faktoren wird das vertikale Temperatur-Profil beeinflusst?

A
  1. Luftmoleküle bewegen sich bei höherem Druck schneller. Temperatur ist das Maß der durchschnittlichen Geschwindigkeit von Luftmolekülen. (Auf Meereshöhe am größten)
  2. “Wäremwirkung” der Erdoberfläche nimmt parallel zur Höhe ab (langwellige Wärmestrahlung verteilt sich, während sie von der Erdoberfläche in größere Höhe aufsteigt
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
20
Q

Was ist die adiabatische Abkühlung?

A

Abkühlung durch Ausdehnung anstatt durch Wärmeverlust an die Umgebung (z.B. wenn warme, elastische Luftmenge aufsteigt, trifft sie auf abnehmenden Luftdruck, dehnt sich aus und kühlt ab)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
21
Q

Was ist das abdiabtische Tenperaturgefälle?

A

Rate der Temperaturänderung mit der Höhe

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
22
Q

Durch welche Faktoren ist die Atmosphäre in ständiger Bewegung?

A

Global betrachtet: Aufsteigen/Absinken von Luftmasse und Erddrehung bewirken die ständige Bewegung der Atmosphäre

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
23
Q

Beschreibe wie sich die Luft in der Atmosphäre bewegt.

A
  • Warum Luft steigt am Äquator auf und fließt nach Norden und Süden (tiefer Luftdruck an Erdoberfläche; nachfolgende Luftmassen zwingen bereits aufgestiegene Luft in Richtung der Pole auszuweichen)
  • Luft kühlt sich in den Polregionen ab und sinkt zur Erdoberfläche, von wo sie wieder zum Äquator zurückfließt (hoher Luftdruck; abgekühlte, schwerere Luft fließt zurück zu Tiefdruckgebieten des Äquators)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
24
Q

Beschreibe den Corioliseffekt

A

Ausrenkung im Fließmuster der Luftmassen durch Unterschiede in der Rotationsgeschwindigkeit
- verhindert direkten, einfachen Luftstrom vom Äquator zu den Polen
- führt zu einer Reihe von Gürteln vorherrschender Winde

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
25
Q

Was hat weiteren Einfluss auf die Luftzirkulation in der Atmosphäre?

A

Unterschiede in der Rotationsgeschwindigkeit auf verschiedenen Breitengraden und topographische Unebenheiten haben weiteren Einfluss auf die Luftzirkulation in der Atmosphäre

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
26
Q

Wo bilden sich die Luftgürtel?

A

Luftgürtel und -zellen bilden sich auf der nördlichen und südlichen Hemisphäre auf den gleichen Breitengraden aus.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
27
Q

Wie fließen die Hauptmeeresströmungen?

A

Die Hauptmeeresströmungen folgen im wesentlichen den Windströmen

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
28
Q

Wie viele Strömungskreise gibt es in jedem Ozean und in welche Richtung fließen diese?

A

2 Strömungskreise des Wasser in jedem Ozean
- im Uhrzeigersinn auf der Nordhalbkugel
- gegen den Uhrzeigersinn auf der Südhalbkugel

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
29
Q

Was ist der Sättigungsdampgdruck?

A

Wasserdampfgehalt gesättigter Luft (Wasser kondensiert, wenn dieser überschritten wird

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
30
Q

Was ist die relative Luftfeuchte?

A

Prozentanteil des Wasserdampfes in der Luft im Vergleich zum Sättigungsdampfdruck

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
31
Q

Was ist ein Regenschatten?

A

Luft verliert Feuchtigkeit, während sie von der Wetterseite aufwärts und über die Berge wandert.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
32
Q

Wie sieht die globale Niederschlagsverteilung aus?

A

Global ist der Regen nicht gleichmäßig verteilt, es existiert eine globale Niederschlagsverteilung
- die meisten Niederschläge gibt es am Äquator, nehmen nach Norden und Süden ab

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
33
Q

Wo sind die Niederschläge größer?

A
  • Ozean auf Südhalbkugel größer, darum da mehr Niederschläge
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
34
Q

Was ist die ITCZ?

A

Innertropische Konvergenzzone: Region, in der Passate aufeinanderstoßen und daraus hohe Niederschlagsmengen folgen
- wandert in Bereichen mit den höchsten Oberflächentemperaturen
- dadurch Änderung der Wetterbedingungen mit dem Lauf der Jahreszeiten in den nördlichen und südlichen Breiten

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
35
Q

Was ist El Nino?

A

El Nino - Southern Oscillation (ENSO)

Südliche Oszillation = Luftdruckschankung an der Erdoberfläche südöstlichen Tropenregionen des Pazifiks und den Regionen Australien und Indonesien.
Wenn Gewässer des Ostpazifiks ungewöhnlich warm sind, fällt der Luftdruck im Ostpazifik und steigt im Westen.
- Passate schwächen sich ab, verringern Westfluss der Oberflächenströmungen
- Verringerter Auftrieb von Kaltwasser -> Erwärmung der oberen Schichten des Ostpazifiks -> warmes Wasser verbleibt vor Küste Südamerikas
- Lokale Auswirkungen auf Wetter -> Mensch und Umwelt betroffen (Fischfang)
- Auch globale Auswirkungen auf lokales Wetter (Starkregen oder Trockenheit)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
36
Q

Wodurch werden die Konditionen definiert, unter denen Organismen leben?

A

Mikroklimate definieren die Konditionen (z.B. Licht, Wärme), unter denen Organismen leben

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
37
Q

Welche lokalen Klimabedingungen werden durch das Relief beeinflusst?

A
  • insbesondere Himmelsrichtung von Hanglagen (Exposition)
  • Nordhemisphäre
    • in Südlagen warme, trockene und variable Bedingungen
    • in Nordlagen kühle, feuchte und stabilere Bedingungen
  • auf Süd-/Nordlagen der Südsee,isphäre trifft das Gegenteil zu
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
38
Q

Welche Merkmale machen das Klima in Städten aus?

A

Städte - “urbane Wärmeinseln”
- weniger Vegetation
- mehr Gebäude, Straßen, Gehwege (absorbieren Solarstrahlung, strahlen anschließend Energie wieder ab)
- geringere porosität (Niederschlag geht als Abwasser verloren, bevor kühlende Verdunstung möglich wird)
- hohe Wärmeleitfähigkeit von Baumaterialien

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
39
Q

Was sind Wärmeinseleffekte?

A
  • kann Temperaturen in der Stadt um 6-8°C im Vergleich zum Umland erhöhen
  • vermindert Luftqualität in Städten
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
40
Q

Wie viel Prozent Wasser macht sämtliche lebende Zellen aus?

A

75-90%

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
41
Q

Wie viel Prozent Wasser bedecken die Erdoberfläche?

A

75% bedecken die Erdoberfläche und bilden somit den bedeutendsten Lebnraum der Erde

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
42
Q

Wie wird der Lebensraum im Salzwasser/Süßwasser genannt?

A
  • Salzwasser = marin
  • Süßwasser = limnisch
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
43
Q

Was ist er Wasserkreislauf?

A

Prozess, bei dem Wasser von der Atmosphäre zur Erdoberfläche und zurück in die Atmosphäre gelangt

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
44
Q

Durch was wird die ständige Wasserversorgung von Feldern gewährleistet?

A

Künstliche Bewässerung von Feldern, um ständige Wasserversorgung zu gewährleisten
- in den meisten Fällen Nutzung von Grundwasser

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
45
Q

Was ist Ogallala-High-Plains-Aquifer?

A

stellt etwa 20% des in den USA zur Bewässerung verwendeten Wassers

  • Aqifer = Schicht aus wasserhaltigem Gestein, Sand oder Kies
  • ursprünglich von Flüssen, die in vergangenen Jahrmillionen von den Rocky Mountains ostwärts flossen
  • Derzeit wird etwa 50 Mal so viel Wasser entnommen, wie dem Aquifer zufließt
  • Wasserspiegel seit 1940er Jahren deutlich abgesunken
  • sinkender Grundwasserspiegel -> steigende Kosten für das hochpumpen
  • In manchen Gebieten erfüllt das Wasser nicht mehr die Trinkwasseranforderungen der US-Umweltschutzbehörde (EPA)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
46
Q

Wie wird eine Ansammlung von mehreren Wassermolekülen auch genannt?

A

Cluster

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
47
Q

Was ist die spezifische Wärmekapazität von Wasser?

A

Spezifische Wärmekapazität = erforderliche Wärmemenge (gemessen in Kalorien) um 1g Wasser auf 1°C zu erwärmen

  • Spezifische Wärmekapazität des Wasser = 1
  • Wasser muss große Wärmemengen aufnehmen (oder abgeben), um die Temperatur zu ändern
  • Puffer Temperaturschwankungen aquatischer Habitate und ist von Bedeutung für die Wärmeregulation
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
48
Q

Was ist Kohäsion?

A

Anziehungskraft zwischen Molekülen gleichen Typs. Bei Wassermolekülen starke Kohäsionskraft durch Wasserstoffbrücken

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
49
Q

Was ist die Oberflächenspannung?

A

Bindung zwischen Wassermolekülen untereinander stärker als zwischen Wasser- und Luftmolekülen

50
Q

Was beschreibt die Viskosität?

A

(Zähigkeit, Widerstand): Maß für die benötigte Kraft, Moleküle zu trennen - bei Wasser mit Kohäsion im Zusammenhang

51
Q

Wie viel größer ist der Reibungswiderstand von Wasser im Vergleich zur Luft?

A

100 Mal größer

52
Q

Um welchen Faktor unterschieden sich die Dichte von Wasser und von Luft?

A

Die Dichte von Wasser ist 860 mal größer als die Dichte der Luft

53
Q

Wozu führen die Absorptionsmuster des Wassers?

A

Führen zu einzigartigen Anpassungen aquatischer Organismen
- Körperfarbe oder fehlende Pigmentierung
- Große Augen (um das einige Licht optimal wahrnehmen zu können)
- Biolumineszenz (Tarnung oder Anlocken von Beute oder Fortpflanzungspartner)

54
Q

Wozu führt die Absorption von Solarstrahlung im Oberflächengewässer?

A

Führt zu Erwärmung

55
Q

Wie verteilt sich die Wärme im Wasser?

A

Wärme wird vertikal verteilt, während Winde und Obrflächenwellen sich vermischen

56
Q

Womit kann der Rückgang der Wassertemperatur von der Oberfläche in die Tiefe NICHT verglichen werden?

A

Rückgang der Wassertemperatur von der Oberfläche in die Tiefe entspricht nicht dem Attenuationsmuster des Lichtes

57
Q

Was bewirkt die Jahreszeitliche Schwankung der Solarstrahlung?

A

Jahreszeitliche Schwankungen der Solarstrahlung bewirken Veränderungen der thermischen Schichtung von Gewässern
- Gemäßigte Breiten: Durchmischung Epidemie- und Hymplimnion im Frühling und Herbst in vielen größeren Gewässern

58
Q

Was ist das Epilimnion?

A

warmes Oberflächenwasser geringerer Dichte

59
Q

Was ist das Thermokline?

A

Zone der abrupten Temperaturveränderung (Temperatursprungschicht)

60
Q

Was ist das Hypolimnion?

A

kaltes Tiefenwasser höherer Dichte

61
Q

Definition Lösung

A

flüssige, homogene Mischung von zwei oder mehr Substanzen

62
Q

Wie werden Lösungsmittel und gelöste Stoffe noch genannt?

A
  • Lösungsmittel = Solvens
  • gelöster Stoff = Soldat
  • ist das Lösungsmittel Wasser, spricht man von einer wässrigen Lösung
63
Q

Welche Eigenschaft des Wasser führt dazu, dass andere geladene Teilchen (Ionen) angezogen werden?

A

Jedes Wassermolekül hat eine positiv und eine negativ geladene Seite, so dass andere geladene Teilchen (Ionen) angezogen werden

64
Q

Was ist die maximale Löslichkeit?

A

Wasser kann nur eine bestimmte Menge von Soldaten lösen. Ist die maximale Löslichkeit erreicht, fallen die überschüssigen Mengen aus.

65
Q

Wie hoch ist die Löslichkeit von Natriumchlorid?

A

Löslichkeit von Natriumchlorid ist sehr hoch -> Bestandteile machen den größten Teil des Meersalzes aus

66
Q

Wie wird die Sanität angegeben und wie hoch ist diese in Süßwasser/Offenes Meer/Totes Meer?

A

Sanität wird in Promille angegeben (Gramm Salze pro Liter)

  • Süßwasser: 0,065-0,30 Promille
  • Offenes Meer: 35 Promille
  • Totes Meer: ca. 280 Promille
67
Q

Was ist Diffusion?

A

Allgemeines Verhalten von Molekülen, sich von einem Bereich höherer Konzentration zu einem Bereich niedrigerer Konzentration zu bewegen

68
Q

Können O2 und CO2 in Gewässer diffundieren?

A

Ja. O2 und CO2 diffundieren aus der Atmosphäre in die oberen Schichten von aquatischen Lebensräumen
- Diffusionsrate kontrolliert durch Löslichkeit von O2 in Wasser (besser in kaltem Wasser) und Konzentrationsunteschiede

69
Q

Wie sieht die O2-Schichtung im Sommer aus?

A
  • Warmes Wasser: weniger O2
  • Atmosphäre und Wasserpflanzen = O2-Quelle
  • Winde vermischen O2-reiches mit O2-armem Wasser
  • O2-Bedarf der Organismen nimmt mit zunehmender Tiefe ab
70
Q

Was ist ein weiterer begrenzender Faktor für Wasserorganismen?

A

Die O2-Versorgung in aquatischen Lebensräumen im Vergleich zur Atmosphäre ist selbst im Sättigungsbereich eingeschränkt.

71
Q

Was ist ein Maß für die Säureeigenschaft?

A

Menge an Protonen in wässriger Lösung

72
Q

Was ist typisch für eine alkalische (basische) Lösung?

A

viele hydroxylionen (OH-), weniger H+ Ionen

73
Q

Wo liegt der pH-Wert von natürlichen Gewässern?

A

2-12

74
Q

Was ist eine Autriebszone?

A

Tiefenwasser steigt an die Oberfläche

75
Q

Was sind Tiden?

A
  • entstehen durch Schwerkrafteinwirkungen von Sonne und Mond -> beide verursachen je zwei Gezeitenberge
  • Interaktionen zwischen den Anziehungskräften von Sonne und Mond auf die Erde führen zu Unterschieden in der Stärke (Höhe) der Tiden
76
Q

Was sind Gezeitenzonen?

A

Gebiete zwischen den Wasserständen von Ebbe und Flut
- täglicher, dramatischer Wechsel der Umweltbedingungen (Temperatur, Solarstrahlung usw.) durch Überflutungen und Trockenfallen

77
Q

Was sind Ästuare?

A

Flussmündungen, wo Süß- und Salzwasser sich treffe und vermischen

78
Q

Wie verhält sich die Sanität bei Ebbe und Flut bei einer Ästuare?

A

Bei Flut nimmt die Sanität stärker zu als bei Ebbe

79
Q

Was passiert mit Organismen in der Ästuare?

A

Organismen der Brackwasserzone müssen speziell angepasst sein, um überleben zu können
- geringere Artenvielfalt, hohe Produktivität

80
Q

Was bilden die Rahmenbedingungen für das Leben?

A
  • Physikalische und chemische Beschaffenheit eines terrestrischen Lebensraums bilden die Rahmenbedingungen für das Leben
81
Q

Was ist das größte Problem für das Leben auf dem Land?

A

Austrocknung und Wasserverlust

82
Q

An welchen Stellen eines Lebewesens verdunstet Wasser?

A

Wasser verdunstet an den Außenflächen von Zellen und Körpern (Diffusion)

83
Q

Wie kann der Wasserverlust in einem Lebewesen entgegengewirkt werden?

A

Organismen müssen Wasserbilanz aufrecht erhalten und Wasserverlust minimieren
- z.B. wachsähnliche Cuticula der Pflanze

84
Q

Wie terrestrische Pflanzen/Tiere jeweils ihre Wasserbilanz aufrecht?

A

Terrestrische Tiere: Trinken, Fressen
Terrestrische Pflanzen: Gefäßgewebe (transportieren Wasser und Nährstoffe)

85
Q

Wie wirken Lebewesen der stärkeren Auswirkung der Schwerkraft entgegen?

A

Stützstruktur erforderlich
- Skelette bei Tieren (Endo- oder Exoskelett), Zellulose bei Pflanzen

86
Q

Welchen großen Schwankungen sind terrestrische Lebensräume ausgesetzt?

A

Terrestrische Lebensräume sind großen Schwankungen ausgesetzt
- Temperatur
- Niederschläge/Wasserverfügbarkeit

87
Q

Was bestimmen die Absorption und Reflexion der Solarstrahlung?

A

Absorption und Reflexion der Solarstrahlung durch Pflanzen bestimmen vertikalen Gradient und Qualität des Lichtes
- Anzahl, Größe und Form der Blätter

88
Q

Was ist der Blattflächenindex?

A

Blattflächenindex (Leaf area Index = LAI)
- Schlüsselgröße bei der Berechnung von globalen Klimaszenarien und Bewertungen ökologischer Strukturen) = Blattfläche in Bezug zur darunter liegenden Bodenfläche

89
Q

Wie verhalten sich Blattfläche und LAI in Abhängigkeit der Höhe der Pflanze?

A

Von der Oberfläche des Kronendachs zum Boden steigen Blattfläche und Laien kumulativ an.

90
Q

Wie ist das Verhältnis vom hellrotem und dunkelrotem Wellenbereich?

A

Verhältnis von hellrotem (660nm) zu dunkelrotem (700nm) Wellenbereich nicht durch das Kronendach ab.
- R/HR-Verhältnis (Lichtqualität) hat Einfluss auf Wachstums- und Verteilungmuster

91
Q

Was wird durch die Stellung und Wuchsrichtung der Blätter an der Pflanze beeinflusst?

A

Stellung und Wuchsrichtung der Blätter an der Pflanze beeinflussen Absorption und Reflexion der Strahlung im Kronendach
- senkrecht zur Sonne stehendes Blatt nimmt 1,0 relative Einheiten der Sonnenenergie auf
- Blattstellungswinkel 60°: 0,5 relative Einheiten
- Verschiedene Blattstellungswinkel sehr effizient, um an verschiedenen Stellen und zu unterschiedlichen Zeiten Solarstrahlung aufzufangen

92
Q

Was sind Lichtfelcken?

A

In Lichtflecken können sich in einem Wald 70-80% der gesamten Sonnenenergie konzentriere, die den Boden erreicht

93
Q

Wodurch variiert mit den Jahreszeiten die Blattmasse?

A
  • Sommergrüne Pflanzen verlieren um Herbst ihre Blätter
  • vermehrtes Lichtangebot während der Trockenzeit in Regionen mit ausgeprägten Regen- und Trockenzeiten
94
Q

Wofür ist der Boden wichtig in der terrestrischen Umwelt?

A

Im Boden sind die Pflanzenwurzeln verankert und er ist Lebensraum für große Vielfalt tierischer Organismen
- schwierig, genau zu definieren (wimmelt von Leben und enthält Interaktionen biotischer und abiotischer Prozesse; 3-dimensionale Einheit)

95
Q

Was ist Regolith?

A

Regolith: zerkleinerte Gesteine über dem harten, unvermittelten Ausgangsgestein

96
Q

Wodurch entstehen Böden?

A
  • Verwitterung = Zerstörung von Felsmaterial on kleinere Bruchstücke
  • Mechanische Verwitterung: entsteht durch Einwirkung von Wasser, Wind, Temperatur und Organismen (insbesondere Pflanzenwurzeln)
  • chemische Verwitterung: tritt auf, wenn Bodenpartikel chemisch verändert (Wasser, Sauerstoff, Säuren) und somit weiter zersetzt werden
97
Q

Was versteht man unter Ausgangsstein?

A

Material, aus dem sich Boden entwickelt (elementare Bedeutung für Qualität der Bodeneigenschaften)

98
Q

Wozu tragen Biotische Faktoren bei?

A

Biotische Faktoren tragen zur Bodenentwicklung bei

99
Q

Was beeinflusst das Klima?

A

Klima (Temperatur, Niederschlag, Wind) beeinflusst physikalisch(chemische Zersetzung des Ausgangsgesteins
- Auswaschung: Bewegung gelöster Stoffe durch den Boden
- Temperatur beeinflusst Geschwindigkeit biochemischer Reaktionen

100
Q

Was ist ein Relief?

A

Relief (Geländeform) = modifiziert Erosion, Ablagerung und Einfluss des Klimas

101
Q

Wie lange brauchen gut entwickelte Böden um sich zu bilden?

A

2000 bis 20.000 Jahre

102
Q

Was versteht man unter Textur im Zusammenhang mit Böden?

A

Unterschiedlicher Anteil von Bodenpartikeln verschiedener Größenklassen
- Kies > 2,0mm
- Sand: 0,063 - 2,0 mm
- Ton: < 0,002 mm
-> Textur beeinflusst Porengröße und damit Luft- und Wasserdurchlässigkeit

103
Q

Welche Eigenschaften weiden unterschiedliche Farben des Boden auf?

A
  • organisches Material (Humus): dunkel bis schwarz
  • Eisenoxide: gelblich-braun bis rot
  • Manganoxide: purpur bis schwarz
  • Quarz, Kaoline, Gips, Carbonate: weißlich bis gräulich
104
Q

Was ist ein Bodenprofil?

A

Abfolge horizontaler Schichten

105
Q

Was ist eine Bodenhorizonte?

A

horizontale Schichten von Bodenmaterial

106
Q

Welche Bodenhorizonte gibt es?

A
  • O-Horizonte
  • A-Horizonte
  • E-Horizonte
  • B-Horizonte
  • C-Horizonte
107
Q

Was versteh man unter O-Horizonte?

A

hauptsächlich organisches Material

108
Q

Was versteht man unter A-Horizonte?

A
  • (Oberboden)
  • verwittertes mineralisches Material + darüber ausgewaschenes organisches Material
109
Q

Was versteht man unter E-Horizonte?

A

Auswaschungs-/Eluvialhorizont befindet sich ggf. im A-Horizont

110
Q

Was versteht man unter B-Horizont?

A
  • Unterboden
  • Anreicherung mineralischer Partikel, weniger organisches Material als darüber liegende Schichten (darüber ausgewaschene Mineralien sammeln sich hier an (Illuvialhorizont))
111
Q

Was versteh man unter C-Horizont?

A

lockeres Ausgangsgestein unter dem Unterboden -> darunter Grundgestein

112
Q

Was ist die potentielle pflanzenverfügbare Wassermenge?

A

Wasser, das die Pflanzenwurzeln aufnehmen können = Differenz zwischen Wassergehalt bei Feldkapazität und beim permanenten Welkepunkt

113
Q

Was ist die Feldkapazität?

A

Sättigung des Bodens mit Wasser. Wasser füllt sämtliche Zwischenräume aus und wird durch Kapillarkräfte gehalten

114
Q

Was ist der permanente Welkepunkt?

A

Pflanzen können dem Boden kein Wasser mehr entziehen (aufgrund der Saugschubspannung)

115
Q

Wovon sind FK und WK abhängig?

A

FK und WK sind von der Bodentextur abhängig
- grobkörnige Textur: niedrige FK, niedrige WK
- feinkörnige Textur: hohe FK, hoher WP

116
Q

Was ist die Laterisierung/Lateritbildung?

A

Typischer Prozess in Böden feuchter Regionen der Tropen und Subtropen -> starke Ausschwemmungen von Nährstoffen

117
Q

Was ist die Carbonatisierung (Kalkanreicherung)?

A

tritt auf, wenn Evaporation und Wasseraufnahme durch Pflanzen die Niederschlagsmenge übersteigt -> Aufsteigen und Anreicherung von Alkalisalzen (CaCO3) im Unterboden

118
Q

Was versteht man unter Versalzung?

A

in sehr trockenen Klimazonen und Küstenregionen durch salzhaltige Gischt -> Salz reichert sich nahe der Bodenoberfläche an

119
Q

Was ist die Podolierung?

A

in kahlen, feuchten Klimaten, wo Nadelwälder und Heidelandschadten dominieren -> saure Bodenbedingungen verstärken Auswaschung von dominieren, Eisen- und Aluminiumverbindunngen aus dem Oberboden

120
Q

Was ist die Vergleyung?

A

in regenreichen oder staunassen Gebieten -> Zersetzung organischen Materials verlangsamt, Ablagerung in den oberen Bodenschichten