Was sind somatoforme Störungen?
Eine ganze Gruppe psychischer Störungen, deren gemeinsames Merkmal körperliche Beschwerden ohne ausreichenden organische Ursache (Befunde Ärzte) sind.
Mit was dürfen somatoforme Störungen nicht verwechselt werden?
Simulation
Welche verschiedenen somatoformen Störungen werden unterschieden?
Was beschreibt eine Somatisierungsstörung?
Was beschreibt eine undifferenzierte Somatiesierungstörung?
Was beschreibt eine somatoforme Schmerzstörung?
Was beschreibt eine somatoforme autonome Funktionsstörung?
Was beschreibt eine Konversionsstörung?
Was beschreibt eine hypochondrische Störung?
Was beschreibt eine Körperdysmorphe (oder dysmorphophobe Störung)?
Welche Diagnose würde ein Patient mit sog. „psychogener Erblindung“ am ehesten erhalten?
Konversionsstörung
Patienten mit Somatisierungsstörung und solche mit Hypochondrie gehen üblicherweise aus verschiedenen Motiven zum Arzt – worin liegt der Unterschied?
Welche Störungsbilder müssen von den somatoformen Störungen abgegrenzt werden?
Welche Techniken werden zur Diagnostik verwendet?
Wie oft treten somatoforme Störungen auf?
Mit was stehen somatoforme Störungen oft im Zusammenhang?
Was kann zur Komorbidität von somatoformen Störungen gesagt werden?
Wie sind die Chancen auf Heilung?
Die somatoforme Symptomatik beginnt oft in der Jugend / frühes Erwachsenenalter. Eine vollständige Remission aller Beschwerden ist auch bei erfolgreicher Psychotherapie selten.
Wie entstehen somatoforme Störungen?
Zusammenspiel aus psychobiologischen, neurobiologischen, kognitiven, emotionale und verhaltensbezogenen Risikofaktoren, welche zur Entstehung beitragen.
Gemäss Podcast kann beispielweise auch unterdrückter Ärger dazu beitragen. Gemäss Freud: Umwandlung von emotionalen Konflikten in körperliche Symptome.
Fehlinterpretationen von körperlichen Symptomen spielen eine grosse Rolle.
Was ist beim psychobiologischen Risikofaktor auffällig?
Patienten mit somatoformen Störungen weisen Auffälligkeiten im Serotonin-Haushalt auf, zudem abweichende Cortisol-Aufwachwerte und immunologische Veränderungen, die gegenläufig zu denen bei depressiven Patienten zu sein scheinen.
Welchem Modell wird auf der kognitiv-perzeptuellen Ebenen grosse Bedeutung beigemessen?
Modell der somatosenrischen Verstärkung von Barsky (1992)
Was besagt das Modell der somatosenrorischen Verstärkung?
Enthält zwei Kernkomponenten:
Durch die Kombination aus körperorientierter Wahrnehmung und dysfunktionaler Überbewertung körperlicher Empfindungen ensteht ein Teufelskreis: Je intensiver körperliche Empfindungen wahrgenommen werden, desto mehr Anlass bietet dies für eine dysfunktionale Interpretation der Empfindungen als störend oder gefährlich.
Welchem Modell wird auf der emotional-behavioralen Ebene grosse Bedeutung beigemessen?
Fear-Avoidance Modell (Vlayen und Linton, 2000)
Was beschreibt das Fear-Avoidance Modell?
Aus Schmerzempfindung und katastrophisierender Bewertung ensteht die Angst vor Wiederauftreten/Verstärkung des Schmerzes. Als Folge entwicklet sich ein Schon- / Vermeidungsverhalten, welches wiederum längerfristig zur Schmerzverstärkung führt.