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Flashcards in Klausurfragen Deck (48)
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1

Folgen einer Streptokokken Infektion

rheumatisches Fieber
glomerulonephritis
arthritis
erythema nodosum

2

Necrobiosis lipoidica

diabetes mellitus

3

Melkersson-Rosenthal Syndrom

Cheilitis granulomatosa
Fazialisparese
Lingua plicata

4

kutanen Sarkoidose

Das Erythema nodosum kann im Rahmen des Löfgren-Syndroms bei akuter Sarkoidose auftreten.

Der Lupus pernio ist eine seltene Sonderform der Sarkoidose im Bereich der Nase.

Die Therapie der akuten Sarkoidose besteht meist in der Gabe von hochdosierten systemischen Kortikosteroiden.

Zu den Differentialdiagnosen der kutanen Sarkoidose zählt unter anderen die kutane Tuberkulose, granulomatöse Rosacea, und disseminiertes Granuloma anulare.

FALSCH: Antimalaria-Mittel wie Chloroquin und Hydroxychloroquin sind bei kutaner Sarkoidose kontraindiziert.

5

Granuloma anulare

(A) topische Glukokortikosteroide
(B) intraläsionale Glukokortikosteroide
(C) Schmalband-UVB
(0) PUVA
FALSCH: (E) Interferon-alpha

6

Welche Aussage zur Tuberkulose trifft nicht zu?

(A) Der Lupus vulgaris ist die häufigste Form der Hauttuberkulose.

(B) Der Lupus vulgaris entsteht durch Absiedelung der Erreger hämatogen, lymphogen oder per continuitatem von einer Organtuberkulose oder auch durch exogene
Inokulation.

X: (C) Der Lupus pernio ist eine meist im Gesicht lokalisierte seltene Form der
Hauttuberkulose.

(D) Die Tuberculosis cutis verrucosa entsteht oftmals durch Eindringen der
Tuberkelbakterien in die Haut durch kleine Verletzungen.

(E) Die Tuberculosis cutis colliquativa ist häufig im Bereich der Submandibular- und
Supraklavikularregion, retroaurikulär oder an den seitlichen Halspartien lokalisiert.

7

Welche Aussage zum Schwimmbadgranulom trifft nicht zu?

(A) Die Erkrankung tritt häufig bei Aquarienbesitzern auf.

(B) Klinisch imponieren meist rötlich-Iivide, verruciforme, gering schuppende Plaques im
Bereich der Hände.

(C) Der Erreger ist Mycobacterium marinum.

(D) Histologisch zeigen sich charakteristische epitheloidzellige Granulome

X: (E) Spontane Abheilung ist beim Schwimmbadgranulom eine Rarität

8

Welcher Stoff ist kein Listenstoff der BK-Nr. 5102 "Hautkrebs oder zur Krebsbildung neigende Hautveränderungen"?

(A) Ruß
(B) Rohparaffin
(C) Teer
X (D) Bitumen
(E) Pech

9

Bei welcher Hauterkrankung können die Auslöser nicht mittels Epikutantest nachgewiesen werden?

(A) Proteinkontaktdermatitis
(B) Makulopapulöses Arzneimittelexanthem
X (C) Irritatives Kontaktekzem
(D) Fixes toxisches Arzneimittelexanthem
(E) Allergisches Kontaktekzem

10

Was ist nicht Ausdruck einer atopischen Hautdiathese?

(A) Palmare Hyperlinearität
(8) Dermographismus albus
(C) Oennie-Morgan-Infraorbitalfalte (0) Hertoghesches Zeichen
X (E) Kerzenwachsphänomen

11

Zu den Schimmelpilzen gehören nicht?

(A) Aspergillus fumigatus
(8) Aspergillus flavus
(C) Penicillium spp.
X (0) Candida albicans
(E) Alternaria alternata

12

Zu den Schichten des Deckepithels (Epidermis) gehört nicht?

(A) Str. corneum
(8) Str. granulosum
(C) Str. spinosum
(0) Str. basale
X (E) Str. papillare

13

Welcher Typ des Basalzellkarzinoms ist falsch?

(A) solide BCC
(B) Sklerodermiforme BCC
(C) Superfizielle BCC
(0) Ulcus rodens
X (E) Marjolin BCC

14

Folgende Begrifflichkeiten sind nicht mit dem Lichen planus assoziiert?

(A) Wickhamsche Streifen
(B) Köbner Phänomen
(C) Interface Dermatitis
(0) Polygonale, juckende Papel
X (E) Phänomen des letzten Häutchens

15

Basalzellkarzinome sind charakterisiert durch ...

(A) frühe Invasion von knöchernen Strukturen.
(B) lymphogene Metastasierung.
(C) hämatogene Metastasierung.
(0) ausgedehnte fest haftende Schuppung im Randbereich.
X (E) eine wachsartige Farbe und einen perlschnurartigen Randsaum.

16

Zu den Hauttumoren mit Metastasierungstendenz gehören nicht?

(A) malignes Melanom
(B) Merkelzell Karzinom
(C) Plattenepithelkarzinom
(0) Malignes fibröses Histiozytom
X (E) Pilomatrixom

17

Welche Aussage zu Lipomen ist richtig?

(A) Da aus einem Lipom häufig Liposarkome entstehen, sollten diese möglichst entfernt werden.

(B) Lipome sind niemals druckschmerzhaft.

(C) Eine familiäre Häufung wird nicht beobachtet.

X (D) Bei einer operativen Entfernung sollte das Lipom komplett resiziert werden, da sonst
häufig Rezidive entstehen.

(E) Eine Stoßwellentherapie mit Ultraschall hat den gleichen Effekt wie eine OP.

18

Welche Aussage zu seborrhoischen Keratosen ist richtig?

(A) Bei diesen Hautveränderungen handelt es sich um melanozytäre Tumoren.
(B) Sie sind als Präkanzerosen von Plattenepithelkarzinomen anzusehen.
X (C) Sie können bei multiplem plötzlichem Auftreten auch im Rahmen eines
paraneoplastischen Syndroms entstehen.
(D) Zeichnen sich durch das typische Fehlen von Hornperlen aus.
(E) Zeigen klinisch eine typische glatte Oberfläche.

19

Welche Aussage zu melanozytären Nävi ist falsch?

(A) Der Naevus Spitz kann histologisch an ein malignes Melanom erinnern.

(8) die Melanozyten können sowohl in der Dermis als auch in der Epidermis lokalisiert
sein.

(C) Aus melanozytären Naevi können maligne Melanome entstehen.

(0) Die Auflichtmikroskopie stellt ein wichtiges diagnostisches Instrument da.

X (E) Eine Laserung von melanozytären Nävi ist unproblematisch, da durch die
Laserenergie alle Naevuszellen zerstört werden.

20

Welche Aussage zu Cafe-au-Iait-Flecken ist richtig?

(A) Sie neigen häufig zu einer malignen Entartung.

(8) Imponieren durch ihre tiefe braune Farbe.

(C) Sind selten größer als 1 cm im Durchmesser.

X (0) Bei gehäuftem Auftreten (>5) sollte auch an eine Neurofibromatose gedacht
werden.

(E) Haben häufig eine deutliche dunkle Behaarung.

21

Welche Aussage zu den Epizoonosen ist falsch?

(A) Die Skabies (Sarcoptes scabiei) bildet tunnelartige Gänge in der Haut.

(B) Der quälende Juckreiz bei der Krätze ist Folge einer allergischen Reaktion auf
Bestandteile der Skabies Milbe.

X (C) Der Juckreiz ist am schlimmsten bei Kälte und tagsüber.

(0) Die Weibchen legen täglich 2 - 3 Eier.

(E) Der Kopf ist meistens ausgespart (außer bei Säuglingen).

22

Welche Aussage zu den humanpathogenen Dermatomykosen ist falsch?

(A) Die Dermatomykosen werden nach dem DHS System eingeteilt.

(8) Trichophyton, Microsporum und Epidermophyton floccosum sind typische Vertreter
der Dermatophyten.

(C) Candida albicans gehört zu den Hefen.

X (0) Die Tinea ist eine durch Hefen hervorgerufene Infektion.

(E) Die Tinea pedum wird in Westeuropa häufig durch Trichophyton rubrum
hervorgerufen.

23

Welche Aussage ist richtig? Die Photokarzinogenese ....

(A) beschreibt die Krebsentstehung durch Blitzlichtgeräte.

(B) spielt keine Rolle beim kutanen Plattenepithelkarzinom.

X (C) ist charakterisiert durch p53 Mutationen in Keratinozyten.

(0) kommt nur bei jüngeren Personen vor.

(E) spielt keine Rolle in Europa.

24

Welche Aussage ist richtig? Das Melanom .....

(A) entsteht ausschließlich durch UV-Strahlung.

(B) kommt nicht familiär gehäuft vor.

(C) zeigt keine BRAF-Mutation.

X (0) ist durch BRAF-Inhibitoren behandelbar.

(E) kommt nur am Hautorgan vor.

25

Welche Aussage ist richtig? Die Phototherapie .....

(A) kann nicht zur Behandlung des Neugeborenen-Ikterus eingesetzt werden.

(B) ist sehr effektiv bei Weichteilinfektionen.

(C) wird häufig mit UVC-Strahlern durchgeführt.

X (0) mit UVA1 wird bei sklerosierenden Hauterkrankungen erfolgreich eingesetzt.

(E) ist ineffektiv bei der Behandlung der atopischen Dermatitis.

26

Welche Aussage ist falsch?
Folgende Erkrankungen gehen mit einer Vaskulitis einher?

(A) Polyarteriitis nodosa
(B) Kawasaki Syndrom
(C) Churg-Strauss-Syndrom
X (0) Atopische Dermatitis
(E) Arteriitis temporalis

27

Welche Aussage ist falsch?
Bei der Alopecia areata kommt/kommen vor ...

(A) umschriebener Haarausfall
X (8) narbiger Haarausfall
(C) Assoziation mit Hashimoto Thyreoiditis
(D) Ausrufezeichenhaare
(E) Assoziation mit Tüpfelnägel

28

Welche Aussage ist falsch?
Folgende Erkrankungen gehen mit Blasen- oder Bläschenbildung einher:

(A) Ig A- lineare Dermatose
(8) Dermatitis herpetiformis Duhring
(C) Epidermolysis bullosa acquisita
X (D) Ulerythema ophryogenes
(E) Pemphigus vulgaris

29

Welche Aussage 'ist falsch?
Das seborrhoische Säuglingsekzem ist gekennzeichnet durch ...

X (A) Aussparung der Windelregion
(8) fettige Schuppung
(C) mögliche Ausdehnung zur Erythrodermie
(D) zeitgleich 90 % intestinale Kandidose
(E) Manifestation kurz nach der Geburt

30

Welche Antwort ist richtig?
Ulzerationen an druckexponierten Stellen der Fußsohle sprechen ...

(A) für eine chronische Veneninsuffizienz.
X (8) für eine periphere Poplyneuropathie.
(C) für ein Pyoderma gangraenosum.
(D) für eine ulzerierte Tinea pedum.
(E) für eine periphere arterielle Verschlusskrankheit.