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Flashcards in Management Kreislauf Deck (24):
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Der Managementkreislauf

  1. Zielbildung
  2. Planung
  3. Entscheidung
  4. Kontrolle
  5. Informationswirtschaft
  6. Controlling

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1) Zielbildung

  • der Maßstab an dem das unternehmerische Handeln gemessen werden kann
  • meist ist das Endziel die Gewinnmaximierung

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Zielbeziehungen

A: Komplementäre Ziele

  • Ziele ergänzen sich gegenseitig
  • fördert man Ziel 1, so steigert sich auch Ziel 2

B: Konkurrierende Ziele

  • die Ziele sind nicht miteinander vereinbar
  • fördert man Ziel 1, so sinkt Ziel 2

C: Indifferente Ziele

  • keinerlei Beziehung zwischen den Zielen 
    • sie beeinflussen sich nicht
  • können sich zufällig an einem Punkt treffen

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Zielfunktionen

  • Motivationsfunktion
    • Impuls zur Verbesserung 
    • Antriebskraft
  • Realitätsbezug
    • Ziele müssen erreichbar sein
  • Widerspruchsfreiheit
    • eindeutig formulierte & kompartible Ziele
    • 1 Festes Ziel ohne konkurrierende Ziele
    • "klare Wegbeschreibung"
  • Verständlichkeit
    • Sachziel statt Formalziel
    • Ziel muss zu realisieren sein um es zu verstehen
  • Kontrollierbarkeit
    • ein Ziel muss feststellbar sein um es zu kontrollieren
      • fast, halb, ganz erreicht

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Zielmerkmale

  • Zielsetzungsinstanz
    • individuelle Ziele (einer einzelnen Person)
    • institutionelle Ziele (Kollektiv, eines Unternehmens)
  • Zielinhalt
    • Sachziel (Art, Menge, Qualität von Realgütern)
    • Formalziel (ökonomische Ziele die sich auf Nominalgüter beziehen)
  • Zielausmaß
    • begrenzte/unbegrenzte Ziele
  • Zeitebezug
    • kurzfristitige/langfristige Ziele
  • Rangordnung
    • Oberziele, Zwischenziele, Unterziele
  • Zielbeziehungen

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2) Planung

  • systematischer Prozess
  • der Weg zum Ziel
    •  nicht die Ausführung
  • Entscheidung wie man das Ziel erreichen möchte
  • abstraktes durchdenken und erstellen von Plänen

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Strategische Planung

  • besitzt grunlegende Bedeutung für ein Unternehmen
  • langfristiger Planungszeitraum von 5-8 Jahren
  • beschäftigt sich mit der Optimierung von mehreren Abhängigen Größen/Störfaktoren
  • Erstellung eines Rahmenplans/Prognose
  • hoher Unsicherheitsgrad
    • vage und global definiert
  • niedriger Detaillierungsgrad
    • nur ein Gesamtplan
    • zu langfristig
    • Bedingungen verändern sich

Beispiel: Planung von Produktionsstandorten, Erschließung eines neuen Absatzmarktes, Art des Vertriebssystems

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Taktische Planung

  • bildet den Rahmen für Handlungen
  • mittelfristige Planung von 1-5 Jahren
  • erstellen von Teilplänen
  • weniger komplex
  • detaillierungsgrad verstärkt
  • hoher Konkretisierungsgrad
    • Interpedenzen zwischen Funktionsbereichen müssen beachtet werden 
    • enge Zusammenarbeit zwischen den Organisationseinheiten notwendig

Beispiel: mittelfristige Finanz und Investitionsplanung

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Operative Planung

  • kurzfristige Planungen bis zu einem Jahr
  • erstellen von Teilplänen
  • sehr detailliert
    • enthalten konkrete Ziele und Maßnahmen
  • meist mit Kapazität auf ein Datum 

Beispiel: Erstellung Stellenanzeige, Raumplanung

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Sukzessive Planung

  • Schritt-für-Schritt Planung
  • nach aufstellen der Planung werden alle Teilpläne zusammen geführt und verdichtet

Pro: einfach handzuhaben

Contra: ganzheitliche Sicht geht schnell verloren, Zeitaufwendung

Beispiel: erst das Produkt, dann die Finanzierung

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Simultane Planung

  • betrachtet die Wirkungszusammenhänge von Beginn an
  • Berücksichtigung der Interpendenzen direkt bei Erstellung der Teilpläne
  • zeitgleiche Planung

Pro: Teilpläne sind von Anfang an aufeinander abgestimmt, somit können mögliche Störfaktoren ausgeschaltet werden

Contra: zu komplex

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Starre Planung

  • Teilpläne sind für die gesamte Planungszeit verbindlich 
    • es können keine Änderungen vorgenommen werden
  • nur sinnvoll wenn alle Informationen vorliegen und Störfaktoren bekannt sind
    • flexible Reaktion auf äußere Bedingungen nicht möglich

! nicht sinnvoll in marktwirtschaftlichen Systemen, da auf dem Markt immer Veränderungen auftreten

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Flexible Planung

  • anpassbare Teilpläne
    • große DynamikE
  • Entscheidungen werden nur für die nächste Periode geplant
    • aus der aktuellen Situation beschlossen

 

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Rollierende Planung

  • spezialform der flexiblen Planung
  • zunächst wird grob für 5 Jahre geplant
    • dann jeweils für das nächste Jahr Teilpläne erstellt
    • auf Basis von Quartalsplänen
  • ständige Anpassung möglich
  • gleichbleibender Planungshorizont

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3) Entscheidung

  • analysieren von Unternehmenszielen, Handlungsalternativen und Umweltbedingungen
  • anschließend aufeinander abstimmen 
  • Entscheidung über Verfahren, auschließlich den äußeren Bedingungen

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Normative Entscheidungstheorie

  • Entescheidung eines rationalen Menschens
  • eine Norm, die besagt wie man entscheidet um das Ziel optimal zu erreichen
    • Homo oeconomicus

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Deskriptive Entscheidungstheorie

  • beschreibend
  • eingeschränkter rationaler Mensch entscheidet
  • wie kommt eine Entscheidung in der Realität zusammen?

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Erwartungssicherheit im Entscheidungsprozess

A: Entscheidung bei sicheren Erwartungen

  • vollkommene Informationen liegen vor
  • Konsequenzen des Handlens sind vollkommen bekannt
  • kein Risiko bei der Entscheidung

B: Entscheidung unter Risiko

  • unvollkommene Informationen
  • Konsequenzen sind unbestimmt
  • Eintrittswarscheinlichkeit der Konsequenzen sind bekannt

C: Entscheidung bei unsicheren Erwartungen

  • unvollkommene Informationen
  • Konsequenzen sind unbestimmt
  • Eintrittswarscheinlichkeit der Konsequenzen sind nicht bekannt
  • enormes Risiko
  • Beispiel: Umweltzustand

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4) Kontrolle

  • Kontrolle ist nicht gleich Controlling
  • Unternehmerisches Handeln überwachen und Hindernesse auf dem Weg der Zielerreichung ausfündig machen
  • Soll-Ist-Vergleich
  • es wird schon gehandelt
  • Kontrolle als ein Teil der Unternehmensführung

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Aufgaben der Kontrolle

  • Beobachtungsfunktion 
  • Beurteilungsfunktion 
  • Präventivfunktion

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Arten der Kontrolle

A: Abweichungsanalyse

  • geplantes Ergebnis und tatsächliches Ergebnis
  • war die Ausführung die richtige?

B: Soll-wird/Soll-Ist Vergleich

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5) Information

  • Teil des Controllings
  • Informationen als Zweckgerichtetes Wissen
  • Koordination und Versorgung mit Informationen

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Aufgaben der Informationswirtschaft

  • Bereitstellung von Informationen zur bestmöglichen Zielerfüllung
    • unter Berücksichtigung eines sinnvollen Kosten-Nutzen-Verhältnis
  • wer braucht welche Infos wann zu welchem Zweck an welchem Ort in welcher Form?

A: Planerisch-aufgabenbezogene Komponente

  • welche Stelle braucht welche Information zu welchem zweck

B: Organisatorische Komponente

  • Informationen horizontal oder waagerecht weitergeben
  • wer gibt welche Informationen an wen weiter

C: Technische Komponente

  • wie wird die Information transportiert
    • Software oder Hardware?

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6) Controlling

 

 

 

  • Steuerung aller Planungs, Kontroll und Informationsprozesse
  • Summe aller Maßnahmen die dazu dienen die Unternehmensziele durch alle Managementbereiche zu erreichen