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Flashcards in Organisation Deck (24):
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Organisation

  • Zielgerichtete Gestaltung von Beziehungen in sozialen Systemen

A: Funktional

  • zielorientierte, ganzheitliche Gestaltung von Prozessen und Strukturen 
  • Aktivität: das organisieren
  • gestalterischer Aspekt, das Unternehmen wird organisiert

B: Institutionell

  • Ergebnis einer Tätigkeit
  • Organisation als Gebilde und Struktur
  • Ergebnis: Strukturen
  • das Unternehmen ist eine Organisation

Beispiel Arbeitszeit- und Pausenregelung

  • Aktivität: Im Teammeeting wird eine Lösung diskutiert und nach Freigabe durch die Vorgesetzte verbindlich festgelegt.
  • Ergebnis: Das Sekretariat ist bis 14.00 Uhr durchgängig besetzt. Pausen werden ab 14.30 Uhr genommen.

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Merkmale von Organisationen

A: Ziele

  • angestrebte Soll-Zustände die durch eine auswahl geeigneter Handlungen Umgesetzt werden sollen

B: Zeithorizont

  • Verfolgung eines dauerhaften Ziels

C: Aktivitäten der Mitglieder

  • Mitarbeiter organisieren, und sozial verbinden

D: Offenes, soziales System

  • bewusst verbdindlich geschaffene Struktur, da Menschen in Beziehungen stehen
  • Aktivitäten der Mitglieder

E: Formale Struktur

  • Instrument zur Leistungs-/Verhaltenssteuerung 
    • Handlungen der Mitarbeiter

Beispiel Speedy GmbH: 

  • Dauerhaftes Organisationsziel Speedy GmbH: Langfristiges Unternehmenswachstum
  • Offenes soziales System Speedy GmbH:
  • Unternehmen als spezielle Form der Organisation sozialer Beziehungen, Ein – und Austritt möglich, Interaktion mit der Umwelt
  • Formale Struktur Speedy GmbH (s.u.): Aufgabenbezogene Funktionsbereiche
  • Aktivitäten der Mitglieder:
  • Aufgabenerfüllung, aufgabenbezogene Kommunikation, Teilnahme an Seminaren, ...

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Dualproblem der Organisation 

  • eine Aufgabe muss in kleinste Teile zerlegt werden, und dann wieder reibungslos zusammengefügt werden

A: Differenzierung

  • Eine Gesamtaufgabe des Unternehmens wird analysiert
  • anschließend in Teilaufgaben zerlegt
  • Prinzip der Arbeitsteilung

B: Integration

  • Die in der Differenzierung zerlegten Teilaufgaben werden in Organisationseinheiten zusammengefügt
  • Bündelung der Teilaufgaben 
  • Prinzip der Arbeitsvereinigung 

Beispiel Tischherstellung Schreinerei: Schreiner soll innerhalb von 2 Wochen 40 Tische herstellen - viel Aufwand, wenig Zeit! Die Aufgabe muss also aufgeteilt werden. 

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Kongruenzprinzip

 

 

TO DO ! 

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Substitutionsprinzip 

  • Bei periodisch auftretenden gleichartigen Vorgängen

    • fallweise (punktuelle) Regelung wird durch eine formelle Regelung ersetzn

    • bei abnehmender Variabilität betrieblicher Vorgänge steigt der Organisationsgrad (durch formelle Regelungen)

A: Überorganisation

  • Man verwendet Regelungen auf Dinge, wo es nicht passend ist
  • Organisation Unterschiedlicher/Unregelmäßiger 

B: Unterorganisation

  • die nicht-organisation sich wiederholender Vorgänge
  • Situationen & probleme, welche immer in der gleichen Situation auftreten

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Aufbauorganisation

Aufgabenanalyse > Teilaufgaben 

Aufgabensynthese > Stellen

Stellenzusammenfassung > Abteilungen 

Aufbauorganisation > Abteilungszusammenfassung

  • Aufgabe als Hauptbestandteil der Aufbauorganisation: dauerhaft wirksame Verpflichtung, Tätigkeiten auszuführen um ein Ziel zu erreichen 

 

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Aufgabenanalyse

  • Ermittlung der Teilaufgaben 
  • WAS
  • man teilt die Gesamtaufgabe des Unternehmens in Teilaufgaben ein, und zerlegt diese erneut in kleine Schritte
    • Teilaufgabenhierarchie

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Aufgabensynthese

 

Stellen 

  • kleinste organisationseinheit 
  • dauerhafte Zuordnung von Teilaufgaben an eine oder mehrere Personen (z.B. Stellenleiter)
  • Basiselement der Aufbauorganisation 

Stellenbildung: Verteilung und Zuweisung der Aufgaben und Stellen 

Organisationseinheiten sind sämtliche organisatorische Einheiten, die durch eine Zusammenfassung von Teilaufgaben und deren Zuordnung zu gedachten Personen entstehen.

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Kriterien der Stellenbildung

  • Aufgabenorientiert
  • Personenorientiert
    • man bündelt die Aufgaben an die kompetenzen einer Person
  • Technikorientiert
    • bestimmte Produktionsanlagen 
  • Gesetzlich orientert
    • nach Rechtsform..

 

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Merkmale von Stellen 

A: Dauerhafte Aufgabenbündelung

  • die dauerhafte Übertragung von Teilaufgsaben an die dafür zuständige Stelle

B: Versachtlicher Personenbezug

  • qualitative und quantitive Zuordnung der Teilaufgaben an das Leistungsvermögen einer gedachten Person
    • diese Person ist Stellenleiter
  • Stelle kann mit einer/mehreren Personen gleichzeitig/ hintereinander besetzt werden

C: Kompetenzzuweisung 

  • Übertragung von formalen Rechten und Befugnissen an jeweiligen Stelleninhaber
  • Umsetzungskompetenzen: Ausführung, Verfügbarkeit, Antrag, Entscheidungskompetenz, Vertretungskompetenz
  • Leistungskompetenzen: Fremd/Entscheidungskompetenz, Weisung, Richtlinien, Kontrollkompetenz

D: Verantwortungszuweisung

  • Pflicht einer Person, für die Folgen ihrer Entscheidungen und Handlungen einzustehen

  • Handlungsverantwortung, Führungsverantwortung, Ergebnisverantwortung

 

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Kongruenzprinzip

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Leitungsstellen

  • Treffen für andere Stellen verbindliche Entscheidungen 

  • Diese Entscheidungen werden in Weisungen umgesetzt, ud von untergeordneten Stellen ausgeführt

  • Können auch als Instanzen beschrieben werden

  • Besitzen: 

    • Fachliche Weisungsbefugnisse (Art/Weise der Ausfagenerfüllung durch andere Stellen)

    • Disziplinarische Weisungsbefugnisse (personalpolitische Maßnahmen)

    • Eigenverantwortung

    • Fremdverantwortung

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Ausführungsstelle

  • Fokus liegt auf Entlastung der Instanzen 

  • Bilden die unterste Ebene der Hierarchie

  • besitzen Keine Weisungsbefugnis

    • Nur Selbstentscheidung (Teilkompetenz)

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Stabstelle

  • spezialisiert und unterstützend für Leitungsstelle 
  • besitzt die Funktion der Beratungsfunktion
  • besitzt keine Weisungsbefugnis / Entscheidungskompetenz
  • Aufgaben:

    • Entscheidungsvorbereitung

    • Fachliche Beratung 

    • Entscheidungen: Umsetzungsunterstützung und -kontrolle

  • Problem: Informationsmanipulation 

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Assistenzstelle

  • Generalisierte Leitungshilfstelle
  • beschäftigt sich mit wechselnden Aufgaben 
    • Sekreteriat, Assistenz der Geschäftsleitung
  • Einfache Schreibtätigkeiten bishin zu komplexen Problemlösungen 
  • keine Fremd oder Weisungsbefugnis

 

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Dienstleistungsstelle

  • Unterstützungsaufgaben für mehrere Leitungsstellen

  • Richtlinienkompetenz

  • Beispiel: Zentralabteilungen, Service-Center (z.B. Recht- oder, Personalabteilung, IT)

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Abteilungen 

  • unbefristete Unterstellung von einer/mehrerer Organisationseinheiten unter einer gesamten Leitungsstelle
  • Bilde die Hierarchie einer Organisationseinheit
  • meist im Organigramm dargestellt

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Prinzipien der Abteilungsbildung

  • Zusammenfassung der Teilaufgaben und Stelle mit hoher Zusammengehörigkeit
  • Abteilungsautonomie
  • Minimierung von abteilungsübergreifenden Koordinations & Kommunikationserfordernissen 

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Abteilungshierarchie

  1. Geschäftsführung
  2. Direktionsebene
  3. Bereichsebene
  4. Hauptabteilungsebene
  5. Abteilungsebene
  6. Ausführungsebene

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Kriterien der Abteilungsbildung

 

Funktionale Struktur

  • nach Verrichtung 
  • Strukturierung entsprechend der Kernleistung des Unternehmens
    • FuE, Sales, Produktion, Marketing,...
  • häufig Cost-Center

 

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Kriterien der Abteilungsbildung

Divisionale Struktur

  • nach Objekten 
    • Kunden, Produkten, Regionen
  • häufig bei großen Unternehmen mit heterogenem Produktprogramm
  • Produkt/Region 1, 2, und 3
  • häufig Profit Center

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Leitungssysteme

 

Einliniensystem

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  • jede Ausführungsstelle bekommt von nur einer Leitungsstelle die Anweisungen 
    • nur eine Entscheidung des jeweiligen Vorgesetzten 
  • es darf kein Dienstweg/Instanzenzug bei der Kommuniakation übersprungen werden 
    • immer nur zu dem nächsten Vorgesetzten 
  • AUSNAME: Fayolische Brücke
    • erlaubt es Instanzenwege zu überspringen für einen kurzen Dienstweg
  •  

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Leitungssysteme

 

Mehrliniensystem

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  • jede Ausführungsstelle hat mehrere Vorgesetzte
  • nach fachlicher Kompetenz unterteilt
  • Fokus liegt auf spezialisierung der Instanzen und Verkürzung der Kommunikationswege
  • "Prinzip des kürzesten Weges"
  • Mitarbeiter können sich mit Problemen direkt an den jeweiligen Spezialisten wenden 

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Leitungssysteme 

 

Matrixorganisation

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  • Teil des Mehrliniensystems
  • Mitarbeiter haben immer zwei vorgesetzte
  • zweidimensionale Organisationsform
  • nach Aufteilung der leistungsfunktion 
  • Matrixschnittstelle: man bekommt von 2 oder mehr personen Anweisunen 
  • Matrixleitung: oberste Instanz

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