Sprachvergleich Flashcards

(22 cards)

1
Q

Konsonantenverbindungen:

A

Deutsch: viele
Arabisch: vermeidet
Chinesisch: ja, aber selten und bestimmte Regeln
Russisch: viele
Türkisch: nein, nur Lehnwörter

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Q

Akzentuierung:

A

Deutsch: Druckakzent
Arabisch: Druckakzent
Chinesisch: Tonakzent
Russisch: Druckakzent
Türkisch: Druckakzent

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3
Q

Versprachlichung von Zahlen:

A

Deutsch: Umgekehrte Zahlenfolge (einundzwanzig)
Arabisch: Dual
Chinesisch:
Russich:
Türkisch:

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4
Q

Versprachlichung von Raumlagen:

A

Deutsch: Präposition + bestim. Kasus
Arabisch: Präpositionen + Genitivkonstruktionen (Idāfa).
Chinesisch: Ortsnomen + Verb 在 (zài) statt Präpositionen.
Russisch: Präpositionen + Kasus
Türkisch: lokaler Kasuses und Raumteilnomina.

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5
Q

Versprachlichung von Bewegungskompenenten:

A

Deutsch: Partikelverben (hineingehen, rauslaufen), viele Präpositionen
Arabisch: Präpositionen für Richtung, wenige Partikel
Chinesisch: Hauptbewegungsverb + Richtungskomplement
Russisch: Satelliten-gerichtet, viele Präfixe für Bewegung
Türkisch: Verb-gerichtet, Richtung durch Suffixe (-e, -den).

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6
Q

Wortbildung:

A

Deutsch: viele Komposita
Arabisch: Wurzelmuster, Derivation
Chinesisch: Komposition
Russisch: viel Derivation, wenig Komposita
Türkisch: Derivation meist genutzt

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7
Q

Alphabet Schrift:

A

Deutsch: lateinisches Alphabet
Arabisch: Kurrentschrift
Chinesisch: chinesische Schriftzeichen
Russisch: kyrillisches Alphabet
Türkisch: lateinisches Alphabet

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8
Q

Groß und Kleinschreibung:

A

Deutsch: ja
Arabisch: nein
Chinesisch: nein
Russisch: ja (nur Namen und Satzanfänge)
Türkisch: ja

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9
Q

Warum weist das Deutsche eher einen analytischen und Türkisch eher einen synthetischen Sprachaufbau auf?

A

Deutsch:
- synthetische (Flexion) und analytische Merkmale
- analytische Elemente: Hilfsverben, präpositionale Konstruktionen

Türkisch:
- synthetische Merkmale: Agglutination, kein Genus, kaum Präpositionen

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10
Q

Genus:

A

Deutsch: m,f,n
Arabisch: m,f
Chinesisch: nein
Russisch: m,f,n
Türkisch: nein

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11
Q

Kasus:

A

Deutsch: 4
Arabisch: 3
Chinesisch: nein
Russisch: 6
Türkisch: 6

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12
Q

Artikel:

A

Deutsch: bestimmt und unbestimmt
Arabisch: einen
Chinesisch: keine
Russisch: keine, nur vereinzelt
Türkisch: keine

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13
Q

Wortaufbau:

A

Deutsch:
Arabisch: Bestehend aus der Wurzel aus 3 Konsonanten (Radikale)
Chinesisch:
Russisch: Kombination von Wurzel, Präfixen, Suffixen und Endungen
Türkisch: Silbensprache, Vokalsprache

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14
Q

Links- und oder Rechtsausrichtung:

A

Deutsch: eher Linksausrichtung
Arabisch: Rechtsausrichtung
Chinesisch: Linksausrichtung und Rechts?
Russisch: Linksausrichtung
Türkisch: Rechtsausrichtung

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15
Q

Satzbau:

A

Deutsch: SVO
Arabisch: VOS
Chinesisch: SVO
Russisch: SVO
Türkisch: SOV

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16
Q

Flektierende Sprache:

A

Deutsch: ja
Arabisch: ja
Chinesisch: nein isolierend
Russisch: ja
Türkisch: nein agglutinierend

17
Q

Zukunftsbildung:

A

Deutsch: Futur 1 und 2
Arabisch: Futurbildung mit Präfix sa/saufa
Chinesisch: Zukunft wird durch Zukunftspartikel realisiert
Russisch: Verbflektion
Türkisch: Suffix -(y)ecek oder -(y)acak

18
Q

Vokalharmonie:

A

Bei Endsilben mit einem hellen Vokal (e, i, ö, ü) erscheint im angehängten Suffix ein e.
Bei Endsilben mit einem dunklen Vokal (a, ı, o, u) erscheint im angehängten Suffix ein a

19
Q

Fragen:

A

Deutsch: Fragewörter oder V1
Arabisch: Fragepartikel hal oder a (vorangestellt)
Chinesisch: Fragewörter, Partikeln, Verbwiederholung (danke Gutefragenet)
Russisch: Fragewort oder Entscheidungsfrage
Türkisch: Frage wird durch die Fragepartikel -mi markiert (große Vokalharmonie), keine Intonation

20
Q

Tempus:

A

Deutsch: insgesamt 6 Zeitformen
Arabisch: Tempus ist ersetzt durch Aspekt
Chinesisch: Nutzung von Partikeln (Aspektpartikel) drei verschiedene für Vergangenheit, Gegenwart und regelmäßige
Russisch: Präsens, Präteritum, Futur
Türkisch: nur Aspektmarkierung

21
Q

Welche Unterschiede zwischen türkischer und deutscher Sprache können zu Lernschwierigkeiten führen?

A
  • Die türkische Sprache verfügt über Laute, welche die deutsche Sprache nicht hat, z.B.: ŋ
  • Im türkischen gibt es nur eine reduzierte Vokal-Variante (schwa), kann zu Schwierigkeiten führen, da es im Deutschen kurze und lange Vokale gibt
  • Diphtonge wie ai, eu sind in der türkischen Sprache nicht vorhanden
  • Konsonantenhäufungen im Deutschen (Pferd, Treppe) können zu Schwierigkeiten führen: neue Silben werden geschaffen und Vokale dazwischen plaziert
  • Derivation nur durch Suffix-Anhängen
  • Aspekt existiert im Deutschen nicht
  • keine Funktionswörter; Eigenschaften werden durch Suffixe an Nomen gehängt
  • Tempus wird durch Aspekt markiert, z.B. Perfektiv (abgeschlossen), Progressiv (geschehend), Habitualer Aspekt etc. -> alle haben spezifische Suffixe
22
Q

Welche Unterschiede zwischen russischer und deutscher Sprache können zu Lernschwierigkeiten führen?

A
  • Die Unterscheidung deutscher langer/kurzer oder gespannter/ungespannter Vokale bereitet Lernenden mit Russisch als Erstsprache Schwierigkeiten.
  • Das Schwa wird von russischsprechenden Lernenden oft als volltöniges Phonem realisiert
  • Palatalisierung wird aufs Deutsche übertragen, insbesondere vor Vokalen der ersten Reihe.
  • Buchstaben, die sich in ihrer Optik ähneln, in ihrer Aussprache jedoch nicht > Kann zu abweichender Analogiebildung führen > Grapheme werden durch russische Buchstaben ersetzt (z.B. besychen [u:])
  • Lange Vokale in einem Wort, welche durch doppelte Vokale aufgezeigt werde, werden oft als zwei getrennte Vokale gelesen (durch Übertragung aus Erstsprache, z.B. in Tee)
  • keine Artikel im Russischen
  • Genus ist am Nomen oft ablesbar, im Deutschen nicht
  • Belebtheit eines Nomens beeinfluss die Kasusendung im Akkusativ
  • Aspekt (Perfektiv, Imperfektiv)
  • Kopulaverb wird im Russischen oft weggelassen
  • weniger Tempusformen im Russischen: Präsens, Präteritum, Futur