6. VL - Allometrie Flashcards

1
Q

Was wird in Allometrie gegeneinander aufgetragen?

A

Bei einer allometrischen Beziehung ändert ich eine
körperliche oder physiologische Eigenschaft eines
Organismus im Verhältnis zu seiner Größe

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2
Q

Welche Faktoren können Einfluss auf Allometrische Beziehungen haben?

A

ontogenetische Bedingungen

phylogenetische Bedingungen

Umweltbedingungen

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3
Q

Was besagt die Grundlegenden Größenregel nach Bonner?

A

Mit der Größe variiert:

  1. Gewicht
  2. Oberfläche (Diffusion, Nahrungsaufnahme, Temperaturregulation)
  3. Rate verschiedener Lebensprozesse (Metabolismus,
    Generationszeit, Lebensdauer)
  4. Arbeitsteilung (Komplexität)
  5. Abundanz in der Natur
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4
Q

Volvox

A

ist ein Gattung von Grünalgen, die sich zu einem Hohlkugel zusammentun

Kugel hat Polarisierung durch Zelldifferenzierung:
vorne sind somatische Zellen (Photosynthese, Fortbewegung, Produktion von EZM) und hinten die zur Fortpflanzung

einer der einfachsten Organismen, bei denen der Tod zum normalen Lebenszyklus gehört

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5
Q

Bei welchen Organismen findet die erste Arbeitsteilung statt? (Evolution von Größe)

A

volvocale Algen:

Chlamydomonas
Gonium
Eudorina
Volvox

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6
Q

Was besagt die metabolische Theorie?

A

Sie zeigt, wie viele ökologische Zusammenhänge sich mit Hilfe des Einflusses von Körpergröße, chemischer Kinetik und Resourcenversorgung auf den Metabolismus
beziehen lassen

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7
Q

Selbstähnlichkeit

A

die Eigenschaft von Gegenständen, Körpern, Mengen oder geometrischen Objekten, in größeren Maßstäben (d. h. bei Vergrößerung) dieselben oder ähnliche Strukturen aufzuweisen wie im Anfangszustand

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8
Q

fraktal

A

Gebilde oder Muster besitzen im Allgemeinen eine gebrochene Struktur – daher der Name – und weisen zudem einen hohen Grad von Skaleninvarianz bzw. Selbstähnlichkeit auf

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9
Q

Was besagt die Oberflächentheorie?

A

kleine Organismen wickeln ihren Stoffwechsel direkt

über die Außenhülle (Oberfläche) ab

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10
Q

Was besagt die Transport-Theorie?

A
  • das Netzwerk zur Versorgung des Organismus ist
    raumfüllend
  • die kleinsten Einheiten haben eine konstante und
    charakteristische Größe
  • die Energie zur Verteilung der transportierten Stoffe
    (der hydrodynamische Gesamtwiderstand im Netzwerk)
    ist minimal
  • “internal area” – die absolute Fläche der Kapillarwandungen, – füllt die Fläche so effizient aus, dass quasi eine extra Dimension dazu kommt, die als vierte Dimension fungiert.
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11
Q

Was besagt die Struktur-Theorie?

A
  • je größer das Tier, umso höher der Anteil des Stützgerüsts, umso geringer der Anteil der Muskelmasse
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12
Q

Wo findet man fraktale Dimensionen in der Natur?

A

Blutgefäßsystem

Verzweigung von Baumästen

Lungenepithel

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13
Q

Metabolische Theorie der Ökologie

A
  • geht davon aus, dass Energie und Materie nicht
    unabhängig voneinander im Ökosystem wirken,
    sondern untrennbar miteinander verbunden sind.
  • das diese Verknüpfung für alle Level gelten, vom
    Individuum bis zum gesamten Ökosystem
  • das biogeochemische Prozesse im Ökosystem damit
    Konsequenzen der kollektiven metabolischen Prozesse
    der sie bildenden Organismen sind
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14
Q

In welchen Bereichen wir die metabolische Theorie der Ökologie angewandt?

A

Wildbestand

Fischzucht

Waldmanagement

Produktkalkulatin

Effekte von räuberischen Neozoen

bis hin zu globalen ökologischen Veränderungen

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15
Q

Beschreiben Sie wie ein räuberischer Neozoen Einfluss auf das Ökosystem haben kann

A

Bsp.: C. pengoi, eine planktivore Wasserflohart, wandert in die Großen Seen Nordamerikas ein

Abundanz von C. pengoi hat Auswirkung auf Biomassenproduktion von Makrozooplankton

Geringe Abundanzen von C. pengoi
–> keine signifikanten Effekte

Hohe Abundanzen von C. pengoi –> Signifikanten
Effekte auf Organismen (viel geringere Biomassenproduktion)

einflussnahme direkt durch Fraß oder indirekt durch Verdrängung, hat aber selber auch Fraßfeinde, die ihn in Schach halten können

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